Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Typisch Herbst

kaum angekommen, muss er erstmal ein Pfeifchen rauchen.
Naja, es sei ihm gegönnt. Außerdem ist mir ein gemütlicher Herbst lieber als ein ungestümer oder gar übellauniger.



Vergangene Nacht hab ich endlich mal wieder gut geschlafen - ohne Tablette. Ich hab es geschafft und das freut mich riesig. Nehm schon genug von diesen Dingern. Aber das muss ich auch anders in den Griff kriegen.



Langsam geht es mir besser. Der Vorgeschmack auf den Winter war mir einfach zu sehr in die Glieder gefahren, im wahrsten Sinn des Wortes. Aber jetzt hab ich berechtigte Hoffnung auf einen schönen Herbst, wie auch der Wettermann versicherte. Sein Wort in Wettergottes Ohr.



Ein lieber Gruß in die Runde ... habt einen schönen Tag und heißt den Herbst herzlich willkommen!

Morgentau 22.09.2016, 07.15| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Bissel Rücken

bissel Kopf ... bissel schlaff ... bissel müde ... bissel schreibfaul. Sorry! :(

Morgentau 20.09.2016, 17.59| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Wer seufzt denn da so laut

war ich am Überlegen, als diese Geräusche immer lauter wurden. Mitten in der Nacht.
Aber wo um alles in der Welt kamen sie her? Ich lauschte.
Richtig, vor meinem Fenster ... von draußen kamen sie.
Es war die nächtliche Landschaft, die sich über den sanft dahinplätschernden Nachtregen freute und dies mit seeligem Seufzen dokumentieren musste. Ich kann sie verstehen ...



Über des Wassers Wert belehrt uns am besten der Durst.

Morgentau 18.09.2016, 10.21| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Sowas wie Jetlag

empfand ich heute morgen, als ich zum ersten Mal seit Wochen mit meinen schlafwarmen Bettfüßen in meine ausgekühlten Latschen fuhr. Ganz schön heftig, so ein nächtlicher Flug vom Hochsommer in den Spätherbst.
Mittlerweile hat sich das ein wenig normalisiert. Dennoch werde ich mich erst daran gewöhnen müssen, wieder dickere Socken und Jäckchen tragen zu müssen ... und überhaupt ... seufz.



Dafür macht mir jetzt das Kochen wieder mehr Spaß. Heute gibt es gefüllte Paprika in Tomatensoße mit Reis.
Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen ...

Morgentau 17.09.2016, 11.40| (5/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Zugegeben

ein bisschen müde bin ich schon. Irgendwie war ich die ganze Woche so aufgekratzt. Das zeitige Aufstehen schien mir nichts auszumachen, was mir echt merkwürdig vorkam. Überhaupt, das mit dem Schlafen, das will gar nicht mehr so recht funktionieren, da ist irgendwie der Wurm drin. Wenn ich dann noch aufgeregt bin, weil ich eine Idee habe oder mich auf etwas freue, dann finde ich innerlich gleich gar keine Ruhe. Und irgendwann kommt dann die Erschöpfung.
Es kann aber auch an dem Wetterumschwung liegen.



Bis jetzt zeigt sich der angekündigte naseweise Früh-Herbst nur tröpfchenweise, im wahrsten Sinn des Wortes.
Eine eigenartige Begleitmusik ... wenn die Regentropfen auf das welke Laub auftreffen.
Und wie es riecht nach der langen trockenen Zeit. Diese Mischung aus Regen und Erdstaub ... unvergleichlich.

Morgentau 16.09.2016, 17.49| (4/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Das Wochenende steht vor der Tür

und hat den Herbst gleich mitgebracht. Wenn sich Letzterer zu benehmen weiß, lass ich beide rein. Eigentlich ist ja noch der Spätsommer am Zug, aber der hat sich dieses Jahr so verausgabt, dass jetzt die Luft raus ist. Es geht halt fast schon menschlich zu in der Meteorologie. Und manchmal auch unmenschlich ...



Aber ich freu mich, auch mal wieder Zeit für andere Dinge zu haben. Langweilig wird mir nie.
Wichtig ist, nicht alles gleich auf einmal haben zu wollen, warten zu können. Es kommt schon noch der richtige Zeitpunkt.



Andere Dinge dulden keinen Aufschub, weil es irgendwann zu spät dafür sein könnte.
Die richtige Entscheidung zu treffen, ist nicht einfach, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich es ganz gut treffe, wenn ich auf mein Herz höre.



Kommt gut ins Wochenende!

Morgentau 16.09.2016, 16.20| (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Frau Sonne trägt heute Schleier

Vielleicht hat sie sich an der eigenen Energie das Gesicht verbrannt, was mich nicht wundern würde bei ihrem Einsatz in den letzten Wochen. Keine Ahnung, wem sie etwas beweisen wollte.
Aber jetzt scheint sie langsam zu schwächeln und sich selbst ihre Ablöse herbeizusehnen.
Und sie ist nicht allein damit, denn die Landschaft und viele Menschen sind auch schon schwer am Stöhnen und sehnsüchtigem Hoffen auf Regen und Abkühlung.



Diese Woche bin ich immer eine Stunde früher zur Arbeit gefahren. Ich wollte es mal austesten, wie lange dieser Bus bis zur Stadt benötigt. Er fährt nicht den Umweg in ein anderes Stadtteil, was gute 10 Minuten ausmacht. Oft kommt er schon mit enormer Verspätung an oder es gibt Stau an der betreffenden Kreuzung, so dass ich nicht selten 20 und mehr Minuten Verspätung habe. Da ich flexibel sein kann, hab ich nun diese Möglichkeit ausprobiert und war angenehm überrascht. Der Bus kam immer pünktlich und war auch in 20 Minuten in der Stadt. Super.



Mal sehen, ob ich das weiter durchziehe. Das Aufstehen morgens fällt mir so und so schwer. Ganz gleich, ob ich um 5, 6 oder 7 Uhr aufstehe. Vor 8 Uhr bedeutet meistens Stress.
Na, mal sehen ...
Jetzt muss ich erst einmal die Kartoffeln aufsetzen. Vielleicht bis später.

Morgentau 15.09.2016, 14.34| (6/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Wenn ich zum Badesee gehe

und dort meine Runden schwimme, werde ich wieder zum Kind. In leichten Pantoletten, das Badezeug unter dem Arm suche ich mir ein Plätzchen am Uferrand, an dem ich die wenigen Dinge, die ich dabei habe, ablegen kann ... und schon geht es in die kühlenden Fluten.
Ich liebe es. Gerade in solchen Sommern, wenn die Seen angenehme Temperaturen haben, könnte ich mich ewig darinnen aufhalten. So viel Wasser ... so viel Platz ... fast nur für mich allein, davon kann man an den gnadenlos überfüllten bekannten und beliebten Urlaubsstränden nur träumen. Aber ich denke, viele mögen diesen Trubel. Für sie gehört er dazu, und vielleicht ist es ja auch so. Erst dann ist es richtiger Urlaub. Mag schon sein, aber nicht meiner.



Für mich ist es im Wasser nicht anders wie an Land. Ich bin gern allein, gehe meinen Gedanken nach, beobachte die Natur, staune über die vielen kleinen Wunder, genieße sie.

Und im Baggersee, da bin ich wieder Kind, tauche unter und lausche der dumpfen Unterwassergeräusche, spiele "Toter Mann" oder schwimme auf dem Rücken und beobachte die Wolken. Es ist herrlich und so entspannend.
Wasser ist mein Element.



Ich fürchte nur, der Besuch heute war der letzte für dieses Jahr. Ich werde sie vermissen, meine Runden im See.
Dann bleiben "nur" Spaziergänge um den See und Hoffnung für nächstes Jahr.

Auf dem obersten Foto seht ihr noch einmal die Ostsee, auf dem unteren den Bodensee.
"Meine" Baggerseen liebe ich jedoch genauso sehr.
Ich bin so dankbar für all diese wunderbaren Begegnungen zu Land und zu Wasser.
Fehlt nur noch die Luft, denn geflogen bin ich noch nie.
Halt ... das stimmt nicht ganz. Einmal bin ich geflogen. Vor langer, langer Zeit.
Es war ein Geschenk für meinen Schwiegervater. Einmal Zugspitze und zurück im Sportflieger. Und zufällig war da noch ein Plätzchen frei in der Maschine ... ja, auch das war ein Träumchen.

Morgentau 14.09.2016, 20.30| (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Es gibt da so ein Vögelchen

das singt morgens und abends, wie ich es sonst nur vom Frühling her kenne.

Es wundert mich nicht, dass auch sie irritiert sind, wo doch alles durcheinander zu geraten scheint auf der Welt. Das Wetter passt sich dem eben auch an.

Und ich bin überhaupt froh, dass die Vögelchen noch singen. Traurig genug, wenn die Zeit kommt, wo ihr fröhlicher Gesang verstummt. Aber daran möchte ich heute nicht denken, der Tag ist viel zu schön, und wem immer das Ständchen des kleinen gefiederten Gesellen gilt, ich fühle mich auch angesprochen bzw. angesungen.




Den Spätsommer habe ich sehr genossen. Hier bei uns ist es ja nicht ganz so dolle wie andernorts.

Und nachts hat es auch immer schön abgekühlt. Für Erfrischungen sorgte der Baggersee und vergangenen Sonntag sogar der Bodensee.

Zum ersten Mal war ich auf der schönen Halbinsel Höri. Das eigentliche Ziel war das Häuschen mit Garten, in dem Hermann Hesse von 1907 bis 1913 lebte. 

Am „Tag des offenen Denkmals“ durfte man es besichtigen. Ich sag euch, ein Ort, so richtig nach meinem Geschmack. Der Garten, so herrlich wild, schattenspendend und idyllisch, voller Ecken und Winkel, in denen es blühte und duftete, kleine Plätze zum Ausruhen und Genießen … ein Traum.

Im Haus fotografieren durfte man nicht, was verständlich ist, denn das Haus ist noch bewohnt.




Aber jede Menge andere Fotos hab ich gemacht, von denen ich euch gern in den kommenden Tagen zeigen möchte.

Schon auf der Hinfahrt mussten wir einen Zwischenstopp einlegen, zu einladend präsentierte sich der Wald, den die Morgensonne in ein mystisches Reich der Waldelfen verwandelte ...



Damit melde ich mich zurück, grüße herzlich in die Runde und hoffe, es geht euch gut!

Morgentau 14.09.2016, 09.13| (8/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten