Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel



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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Beinah verschlafen

hätte ich heute morgen, während ich noch intensiv von einem Rock-Zirkus geträumt habe. Es war eine Art Musical, jedenfalls wirkten keine Tiere mit, sondern nur Rockmusiker. Warum es Zirkus hieß, kann ich nicht sagen, dafür wohnte ich der Vorstellung zu kurz bei. Ich weiß nur, dass ich es toll fand, wie der Regen auf das Zeltdach prasselte ...
Mehr kann ich euch nicht erzählen, außerdem würde mir jetzt gar nicht die Zeit dazu reichen.

Aber ich kann euch noch schnell einen guten Freitag und Start in den Juli wünschen.
Seht ihr es ... dort ... ganz hinten ... ja, das kleine Licht, das auf euch zukommt?
Richtig, es ist das Wochenende ...

Morgentau 01.07.2016, 07.13| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Zum Träumen schön

ist der Inhalt zweier Bücher, die heute bei mir eingetroffen sind. Sie sind weniger zum Lesen, und wenn, dann zum Lesen in den vielen wunderbaren Bildern, die sie zieren. Zeichnungen bzw. Grafiken und Fotos, die so so viele herrliche Geschichten erzählen.
Ach, ich bin so sehr berührt und begeistert. Mein Herz schlug gleich schneller, als ich zum ersten Mal vorsichtig darin blätterte.
Am liebsten würde ich euch einen Einblick gewähren, aber das darf man ja leider nicht.

Das erste ist ein Katalog aus dem Musée d'art et d'histoire in Genf, Titel: "Die Verzauberung der Landschaft zur Zeit von Jean-Jacques Rousseau" mit ganz wundervollen Grafiken aus dem 18. Jahrhundert. Jede einzelne ist voller wunderbarer Details, dass ich gefühlt Jahre bräuchte, um alles aufzunehmen. Zu gern würde ich mir diese im Original anschauen, aber man hat ohnehin nicht ausreichend Zeit, um alles zu erfassen. Aber vielleicht komme ich ja irgendwann mal zufällig in Genf und all den anderen schönen Städten vorbei, die solche wunderbaren Museen haben. Bis dahin blättere ich in meinen Büchern.

Das andere Buch ist von der Fotografin Rachael Mc Kenna und trägt den Titel "Hunde - Romantische Orte Frankreichs". Etwas seltsam der Titel, aber treffend.
Ihre Fotos sind sowas von faszinierend und schön, dass ich darin versinken möchte.
Ich habe von ihr auch schon das Buch "Katzen - Französische Landsitze und ihre Bewohner", das ebenfalls zu meinen absoluten Lieblingen unter den Fotobüchern zählt.
Sie vermag es auf eine einmalige Art, mich in die Stimmung zu versetzen, die ich aus ihren Fotos entnehme. Diese herrlichen Landschaften, die süßen und originellen Tierportraits ... Balsam für die Seele.
Das sind unbeschreibliche Empfindungen. Schön, dass es diese Möglichkeit gibt, seine Sehnsüchte zu nähren, aber auch allein in der Vorstellung Trost und große Freude zu empfinden.

Morgentau 29.06.2016, 16.51| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Sehnsüchte


Sie drücken, kneifen, schmerzen uns,

lassen die Tränen in uns fließen,

und sind doch auch

Freudenschimmer,

kleine Pulsschlag-Stimulatoren

in herzschwachen Zeiten.


Sie signalisieren uns …

IRGENDWANN.


(C) Morgentau



Morgentau 29.06.2016, 10.23| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Vielen Dank

für eure Meinungen und Hinweise zum Thema „Schlaflos durch die Nacht". Das sind alles wertvolle Ratschläge.

Aber ich denke einfach, da das Gedankenkarussell keinen Schalter hat und sich halt leider in der Nacht noch mehr als tagsüber dreht, hab ich keine Chance, daran was zu ändern.

Jeder hat seine Lebenssituation. Der eine kann nur besser damit leben, der andere eben nicht. Und ich gehör definitiv zu Letzteren.

Zumindest mach ich mich jetzt nicht mehr verrückt damit und denke, irgendwann hol ich den Schlaf schon nach. Meistens kommen dann auch wieder ein paar Nächte, wo das funktioniert.

Wer weiß, was im Innern so vorgeht, warum wir an manchen Tagen gut abschalten können und an anderen nachts die Stunden zählen.

In den letzten Nächten träume ich auch wieder total verrückt. Auch das ist so ein Phänomen, denn das passiert auch nicht immer. Aber es gibt richtige Horror-Nächte, da träume ich von Krieg und anderen grausigen Dingen, das sind die schlimmsten.

Aber genug davon. Letzte Nacht hab ich übrigens wunderbar geschlafen. Ich wusste ja, dass ich heute erst später los muss. Da fühle ich gleich ganz anders., viel relaxter. Naja, und die halbe Schlaftablette hat auch nicht geschadet. ;-)



Dieses „Muss“ ist auch so ein Ding, mit dem ich ein Problem habe. Nicht, dass ich die Notwendigkeit nicht einsehen würde. Doch, doch, das weiß ich sehr wohl, aber da ich eine Träumerin bin, kostet es mich halt viel Kraft, meine Konzentration darauf zu lenken.

Ich weiß nicht, wie ich es besser erklären könnte. Es ist halt so, dass alles, was mit einem Termin verbunden ist, irgendwie Stress für mich bedeutet. Ich tu wirklich alles, was sein muss, möchte aber den Zeitpunkt selbst bestimmen, weil ich selbst am besten weiß, wann ich dafür „bereit“ bin. Das ist immer wie eine innere Verletzung für mich, wenn ich etwas "unterbrechen" muss, an dem ich gern noch festgehalten hätte.

Naja, andererseits, wem geht es nicht so? Ich sag ja, kann das schlecht erklären.



Ich wünsch euch einen guten Tag ohne Stress und unangenehme Termine!

Morgentau 29.06.2016, 09.26| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Bin wohl gerade

mal wieder in einer unruhigen Phase. Auch letzte Nacht fand ich einfach nicht die Ruhe, nach der ich mich den ganzen Tag gesehnt hatte. Als wöllte ich nichts verpassen. Vorallem nicht, wenn die Nacht vorbei ist und ich aufstehen sollte. Ha ha. Da ich schon Jahre keinen Wecker mehr stelle und ihn auch nicht benötige, schau ich in solch unruhigen Nächten ständig an die Uhr, geh gefühlt 100 mal aufs Klo ... schau aus dem Fenster, hör Musik und fühl mich putzmunter. Die Müdigkeit scheint verflogen. Die kommt erst wieder, wenn ich aufstehen muss.
Dabei wär es nicht einmal schlimm, sollte ich es tatsächlich einmal verschlafen. Ich sitz ja nicht mehr wie früher an einem öffentlichen Schalter, der bestimmte Zeit besetzt sein muss, sondern im Büro und bin eigentlich zeitunabhängig. Könnte auch ne Stunde später kommen und dafür länger arbeiten. Dennoch mag ich das nicht. In dem Punkt bin ich einfach komisch. Es wär mir peinlich. Ja, wiedermal. Was mir alles peinlich ist, gell?



Langweile ich euch? Sorry, aber das beschäftigt mich halt ... und es nervt grad so.
Ich will endlich nachts schlafen und tagsüber auch ohne hochkonzentrierten Kaffee munter sein.
Obwohl ich mich heute morgen ein klein wenig besser fühle. Sonst hätte ich nicht aus dieser Belanglosigkeit zum frühen Morgen schon einen Eintrag machen können ... lach. Es sieht also ganz gut aus, denke ich mal.

Danke euch für`s Vorbeischauen. Ich freu mich ehrlich sehr über eure Spuren. Bei den Blöggchen schau ich noch vorbei. Meine lieben bloglosen Leser dürfen sich jetzt schon lieb umarmt fühlen. Danke, Ihr Lieben!
Euch allen wünsche ich einen schönen, freundlichen Dienstag!



Wer kommt mit an den Strand?

Morgentau 28.06.2016, 07.23| (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ein ganz lieber Gruß

an alle, die hier vorbeischauen. Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!!!

Was mich betrifft, so wollte ich gar nicht aus dem Bett heute morgen. Unruhiger Schlaf ... ungenügender Schlaf ... und das ewige Montagmorgenproblem mit dem Wochenendmodus, der sich einfach nicht umschalten lassen will.
Draußen schönstes Wetter. Stellt sich die Frage: Wie bring ich meinem Körper und meiner Seele bei, dass es nicht so geht, wie sie es gern hätten? Langsam müssten sie das Spielchen kennen. Warum wehren sie sich denn nur so vehement dagegen?
Bitte, seid lieb. Das nächste Wochenende kommt bestimmt ...

Morgentau 27.06.2016, 07.20| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Das Lindenbäumchen

an der Straße verströmt sein süßes Parfüm. Der laue Sommerwind trägt den Duft zu mir … durch das offene Fenster … bis an meine Nase. Eine himmlische Marke, obwohl ich persönlich den etwas herberen Duft bevorzuge, wie Ambra und Moschus z.B. … also eher die Düfte für Männer.


Aber das Parfüm der Natur ist unübertroffen. Kein Mensch kann dies nachempfinden oder in Parfümfläschchen füllen. Blütenduft direkt aus der Blüte … von Baum, Strauch, Feldrand oder Wiese … hach, nichts ist betörender und inspirierender.




Das Foto ist nicht von mir. Mein Sohn hat erlaubt, dass ich es verwende. Dankeschön.

Morgentau 26.06.2016, 18.10| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Wunderbar

frische Luft strömt durch das weit geöffnete Fenster herein. Draußen kaum Geräusche, nur eine Elster hat über irgend etwas zu meckern. Wie ich solche Momente liebe. Ich sauge sie ein, atme tief durch und wünsche mir insgeheim, dass sie mir auch künftig erhalten bleiben.



Meine Urlaubsfotos habe ich jetzt alle sortiert und gleich ein paar für euch ausgesucht.
Es sind so schöne Erinnerungen für mich. Obwohl es erst eine Woche her ist, ist mir, als hätte ich all diese Momente nur geträumt. Aber so wird es jedem ergehen, wenn er in seinen Fotoalben stöbert. Manchmal will man es im Nachhinein gar nicht wahrhaben, dass man das wirklich erlebt hat.
Lustig auch bei ganz alten Fotos, die einem nochmal vor Augen führen, wie man sich einst gekleidet hat, welch schreckliche Tapeten an der Wand klebten oder welches Gebäude damals noch stand etc. ... ich liebe diese Erinnerungen.

Morgentau 26.06.2016, 09.29| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Da war was los

letzte Nacht. Irgendwann gegen Mitternacht hab ich mich dann doch ausgezogen, in mein Bett gelegt und in dem hoffnungsvollen Wunsch ausgeharrt, dass das wilde Treiben da draußen bald nachlassen möge, bis ich darüber eingeschlafen bin. 

Vorher war es einfach zu heftig, da wollte ich immer „startklar“ sein, falls irgend was passiert, damit ich im Ernstfall schnell nach draußen laufen könnte. Ein Blitzeinschlag z.B. ... meine Horrorvorstellung schlechthin. 

Es wär mir peinlich gewesen, wenn mich die Feuerwehr im durchgeweichten Schlafanzug von der Straße hätte sammeln müssen.


Ja, ich habe viel Fantasie … und ja, ich bin auch ein wenig verrückt. Das hab ich doch schon immer gesagt. Aus dem Grund zieh ich sogar lieber Schlafanzüge an als Nachthemden. Plötzlich ohne Unterhose irgendwo hin zu müssen – ein schreckliche Gedanke … lach.

Heute sollte es auch den ganzen Tag gewittern. Aber die Prognosen haben sich nicht bestätigt. Jedenfalls ist es bisher ganz friedlich draußen. Es hat leicht abgekühlt und fühlt sich auch sonst ganz gut an. Deshalb bin ich gleich wieder draußen …




Bis später!

Morgentau 25.06.2016, 14.16| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Lahmgelegt

Seid ihr auch so schlaffi? Also bei mir dreht sich heute kein Rad mehr. Für den Rest des Tages hab ich den Schneckengang eingelegt.
Freitagabend ... ein gutes Gefühl. Frei sein - ich liebe es.

Von den angekündigten Gewittern ist hier noch nichts zu sehen. Noch grasen die Wolkenschäfchen friedlich auf der sommerlichen Himmelswiese. Schön ist das Feeling, denn es erinnert mich immer an meine Kindheit. An Sommertage im Garten meiner Großeltern.
Schaukeln in der Hängematte, Kirschen von Opas Baum klauen, Baden im Zinkasch und das Leben einfach nur genießen.



Das war heute vor einer Woche. Der Blick aus meinem Leuchtturmzimmerchen. Den ganzen Tag hatte es geregnet. Aber es hat mir nichts ausgemacht. Naja, fast nichts.
Heute dürfte es dort am Strand anders aussehen.
Aber bevor ihr mich bedauert ... es war nur diesen einen Tag so extrem. Wie das Meer im "blauen Zustand" aussieht, durfte ich zum Glück auch erleben ...



Danke für eure lieben Kommentare, die freundlichen Worte, euer Interesse.
Ich freu mich ganz sehr darüber.

Morgentau 24.06.2016, 16.56| (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Heisssssss

Ganz schnell hab ich mich ins Haus geflüchtet. Hier habe ich heute morgen vorsorglich alle Rollläden runter gelassen, damit es einigermaßen kühl in den Räumen bleibt. Am Anfang funktioniert das auch immer, bis die Hitze jeden noch so winzigen Spalt gefunden hat, um sich Zugang zu verschaffen.


Gestern Abend bei dem Konzert war es auch brütend heiß. Und nicht nur, weil die Jungs die Stimmung zum Kochen brachten, sondern, weil das Belüftungssystem einfach unzureichend oder deffekt war. Keine Ahnung. Das hat den Spaß leider ein wenig geschmälert, obwohl die Musik wirklich spitze war.


Was ich immer wieder erstaunlich finde und mich frage, wie es die Musiker aushalten, über Jahre immer wieder die gleichen Songs zu interpretieren. Immer und immer wieder. Das stell ich mir schlimm vor. Für mich wär das sicher Folter. Dabei singen und spielen sie, als wär es ihr erster Auftritt. Wirklich bemerkens- und bewundernswert. Naja, ich glaube, ein wenig verrückt muss man schon sein in dieser Branche. Vermutlich empfinden das Unterhaltungskünstler, die von ihren Auftritten leben, auch ganz anders, wie wir es uns gar nicht vorstellen können.


Jedenfalls haben sie ihre Sache richtig gut gemacht. Ich war ja eigentlich nie so der absolute Fan, mochte eigentlich nur die drei Ohrwürmer und kannte andere gar nicht so, aber gestern Abend konnten sie mich überzeugen, auch in der jetzigen Besetzung. Eine schöne Mischung aus Rock, Folk-Rock und die eine oder andere Richtung. Sogar deutsch haben sie gesungen … und ihre Interpretation von „Boys of Summer“ fand ich auch interessant.

Alles in allem – ein schöner Abend, auch wenn ich danach eine kalte Dusche gebraucht habe.



Morgentau 23.06.2016, 15.18| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Postkartenwetter

hatten wir heute ... haben wir heute.
Wenn die weißen Wolkenschäfchen friedlich über die hellblaue Himmelswiese hoppeln und die liebe Sonne dafür sorgt, dass auch die Farben der Landschaft ins rechte Licht gerückt werden, dann kann man sich da draußen nicht sattsehen, gell?
Obwohl die angekündigte schwüle Luft so langsam den Weg zu uns findet, wie mir scheint. Schade, dass so richtig schöne Tage wohl auch weiterhin die Ausnahme bleiben und wir mit Extremen klarkommen müssen. Aber es passt in unsere Zeit.

Für mich dürfte es heute Abend noch heißer werden, wenn "The Hooters" im Theatro ihr Konzert geben und ich dem Ereignis beiwohnen darf.
Hoffentlich hält das mein Kopf durch, der sich jetzt schon wie der von der Roten Königin aus Alice im Wunderland anfühlt. Dafür werde ich hoffentlich in den Wellen der Erinnerungen baden ... mit Johnny B., den Zombies auf 500 miles ... usw.



Es freut mich, dass einige schon entdeckt haben, dass ich wieder blogge, und auch gleich ihre freundlichen Gedanken dazu hinterlassen haben. Das war eine richtig schöne Überraschung ... dankeschön!
Alles Gute für euch und noch einen schönen Abend! Morgen kann ich sicher berichten, wie das Konzert war.

Morgentau 22.06.2016, 15.31| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Mein letzter Urlaubstag

geht nun zuende, was nicht schlimm ist, denn hier mit dem Baustellenlärm rings um mich herum, das halte ich keinen Tag länger aus. Außerdem ist das ja nicht wirklich der letzte. Auch im August werde ich ein paar Tage frei nehmen und wenn nichts dazwischen kommt, dann auch im Oktober noch eine Woche. So komme ich gut durch das Jahr. 

Es könnte allerdings auch ganz anders kommen … ich werde sehen.


Wie schön ruhig war es vergangene Woche in meinem „Leuchtturmzimmerchen“, vorallem nachts, wenn ich durch das offene Fenster das Meer rauschen hören konnte. Auch wenn die Luft ziemlich frisch war, die da hereinströmte, … die Bettdecke bis zum Hals gezogen, ließ sich das gut aushalten.

Hauptsache, die Ohren blieben frei. Die kalte Nasenspitze hab ich gern ertragen. Wann weht einem schon mal nachts eine Meeresbrise um die Nase ... hihi.


Bevor Fragen kommen … nein, mein Domizil war kein Leuchtturm, obwohl der Gedanke wunderbar ist.

Für mich war es wie im Leuchtturm, denn mein Zimmerchen lag im 3. und damit letzten Stock des Hotels. An der Ostsee hat es keine riesigen Hotelkomplexe … nur diese kleineren oder alte Villen – ganz zauberhaft.


Eigentlich hatte ich kein so schönes Zimmer erwartet, denn auf meine diesbezügliche Anfrage hatte man mir mit Bedauern mitgeteilt, dass es kein freies Zimmer mit Meerblick mehr geben würde. Das fand ich natürlich schade, hatte mich aber damit abgefunden, schließlich kann man nicht alles haben.


Schier ausgeflippt bin ich vor Freude, als ich beim erstmaligen Betreten meines Zimmers erkannte, dass mir dann doch eines zugewiesen wurde.

Zunächst wollte ich es nicht glauben und vermutete schon, dass man mich verwechselt habe.

Als es kurz nach meinem Bezug an der Zimmertür klopfte, rutschte mein Herz schon in die Hose, weil ich dachte, dass man mir nun den Irrtum mitteilen würde. Aber es war nur mein Koffer, den man mir freundlicherweise brachte. Wahnsinn. Das war echt wie im Märchen, denn meistens passieren doch eher Dinge der unangenehmen Art in solchen Momenten. Dass es auch mal umgedreht sein konnte, damit hatte ich in keinster Weise gerechnet und erst recht kein Wunder erwartet. Aber genau das war es dann für mich.


Der Ausblick … einmalig schön. Ein Traum. Ich wusste, selbst, wenn das Wetter noch so mies sein würde, mir wäre es nun egal. Ich hab ja mein Zimmerchen mit dem kleinen Fenster … wie, ja, wie in einem Leuchtturm hab ich mich gefühlt. Und so war es von da an mein Leuchtturmzimmerchen.


Morgentau 21.06.2016, 22.03| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten | Tags: Usedom, Urlaub, Ahlbeck, Ostsee, Meer,

Es war einmal ...

Morgentau 21.06.2016, 15.35| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Der Wurm

DER derzeit durch mein Ohr kriecht ...

Morgentau 21.06.2016, 15.21| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Ein Monat

ist vergangen, seit ich hier die letzten Eintragungen gemacht habe.

Überraschenderweise habe ich das Bloggen gar nicht vermisst. Überraschend deshalb, weil das früher ganz anders war, da hatte ich richtige Entzugserscheinungen nach ein paar Tagen Pause.

Vielleicht geht es ja nicht nur mir so, dass sich auch in dem Punkt etwas in einem selbst verändert hat. Einige meiner Lieblingsblogs schwächeln oder haben gar schon ganz aufgegeben. Es ist halt längst nicht mehr das, was es mal war. Es hat einfach nicht mehr diesen Stellenwert. Alles verändert sich. Das Leben verändert sich. Wir verändern uns ... und mit uns die Dinge, die uns am Herzen oder auf der Seele liegen.


Was mich so schmerzt und letztendlich auch bremst, ist die zunehmende Oberflächlichkeit. Und das bilde ich mir ganz bestimmt nicht nur ein. Das wird mir immer wieder bewusst, wenn mir diverse Zeugnisse der Vergangenheit dies vor Augen führen. Und es erschreckt mich auch, weil ich das Gefühl habe, die meisten Menschen merken das nicht einmal, leben halt in diesem Trott … fügen sich ein, schwimmen im Mainstream und finden es wohl sogar ganz bequem so, weil sie sich keine eigenen Gedanken machen müssen. Auch lässt sich wunderbar gemeinsam jammern und klagen. Dabei sind die Menschen, die wirklich Grund dazu hätten, meistens ganz still, ertragen ihr Schicksal oder versuchen, es zu ändern, soweit dies möglich ist. Sie sind die wahren Helden, für die sich so viele in ihrem Wahn halten.


Mich ermüden laute, schroffe Menschen. Ich ertrage sie nicht, bekomme Kopfschmerzen und manchmal wahre Krämpfe in ihrer Nähe. Schlecht wird mir, wenn ich dann notgedrungen mitbekomme, über welche Unsinnigkeiten sie so lautstark diskutieren müssen. Flucht!

Andere verstehe ich nicht (mehr) und spüre doch auch Zweifel hinter ihren Worten und Gedanken.

Es scheint nicht mehr meine Zeit zu sein. Schlimm. Es macht mir Angst. Und das, was um uns herum geschieht, macht es nicht besser - eher noch schlimmer. All die Gewalt, das Vulgäre, Rücksichtslose ... diese anhaltende Anspannung, die uns die Luft zum Atemholen nimmt. Stop.


Deshalb mochte ich das Schreiben und den "sanften" und auch interessanten Austausch hier in den Blogs immer sehr. Aber ein Austausch findet nicht mehr oder kaum noch statt, nicht so, wie er mir gefallen würde, was wirklich schade ist. 

Vielleicht liegt es ja wirklich nur an mir ... keine Ahnung.

Früher dachte ich immer "Sie sind unter uns" ... heute fühle ich mich oft so "Ich bin unter ihnen" ... und hab leider auch das Gefühl, es werden immer weniger, denen es auch so geht. Was passiert nur mit mir ... mit uns? Oder liegt es nur am Alter ... oder weil mir mein Mann fehlt? Warum fühle ich so? Warum scheue ich die Menschen immer mehr, obwohl ich eigentlich kein unzugänglicher Mensch bin?


Ich habe mir jedenfalls viele Gedanken darüber gemacht, wie es für mich mit dem Bloggen weiter geht, und bin zu dem Schluss gekommen, dass es da nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder, ich höre ganz auf, oder aber, ich bemühe mich, es lockerer zu sehen, künftig einfach nur noch zu schreiben, wenn mir danach ist und was immer aus mir herausströmen möchte. Ohne jegliche Erwartungshaltung … einfach so für mich, um meinen Gedanken einen Raum zu geben, und für die wenigen, die sich wirklich dafür interessieren.

Ich hab mich für Letzteres entschieden und hoffe, es gelingt mir.

Morgentau 21.06.2016, 13.43| (10/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht