Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel



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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Dieser Tag

hat mir richtig gut getan. Ein leiser Tag - ohne Hast, Termine und Bedrängungen irgendwelcher Art.
Bissel was einkaufen, Wäsche waschen, vorallem aber Zeit haben für die Dinge, die ich mag. Sogar die Sorgen rückten ein wenig in den Hintergrund. Gut so. Die kommen früh genug wieder hervor.

Wie lernt man, besser damit klarzukommen, sich nicht alles so sehr zu Herzen zu nehmen? Wir wird man cooler?
All die Aufregung und Ängste können ja schließlich an den Situationen auch nichts ändern. Im Gegenteil, sie anzunehmen und als Lebensaufgabe zu akzeptieren, die man bewältigen muss, das wär doch der richtige Weg. Auch schmerzliche Dinge gehören zum Leben, genauso wie Krankheiten und letztendlich auch der Tod.

Es bringt doch nichts, sich dann in ein Loch fallen zu lassen. Sich wieder ans Licht zu buddeln, kostet viel zu viel Kraft.
Das Schöne anzunehmen, damit habe ich ja auch kein Problem.
Warum nur leuchten mir all diese Dinge ein, sind aber so schwer umzusetzen? Vielleicht lerne ich es ja noch, wenn ich es mir immer und immer wieder einrede.
Mir fehlt halt mein bester Freund - mein Mann, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Und ich denke einfach zuviel nach, hab zuviel Fantasie und düstere Visionen.
Aber selbst wenn sie irgendwann eintreffen sollten: Heute ist heute. Und heute sollte ich mir nicht schon den Kopf von morgen zerbrechen.
Aber wie stellt man das an?
Schon gut, schon gut, ich hör ja schon auf zu Grübeln ... gute Nacht und sanfte Träume!

Morgentau 25.04.2015, 22.13| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Der Regen

lässt noch auf sich warten, dabei würde ich ihn Wald, Feld und Wiesen so sehr gönnen.
Überall sind die Spuren der Trockenheit zu sehen, ausgemergelte Äcker, Böden, aber auch Wiesen mit dicken Furchen.
Ein schöner warmer Frühlingslandregen wird so dringend gebraucht. So schön der hellblaue Himmel auch ist und die leuchtenden Farben bei diesem Wetter, die Erde lechzt danach.



So sollten alle Wiesen aussehen.
Das letzte Jahr hatte ja auch den Bäumen so sehr zugesetzt, weil es viel zu trocken war.
Die Folgen sind auch jetzt nach dem Winter nicht zu übersehen. Ich hoffe, sie können sich erholen und werde von daher auch nicht klagen, wenn es mal etwas länger regnet. Versprochen!

Morgentau 25.04.2015, 17.47| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Herzarbeit

Oft begegne ich Menschen, die mich ins Staunen versetzen. Aus dem, was sie über ihr Leben berichten, oder wie ich sie im Alltag erlebe, entnehme ich, wieviel Energie sie haben müssen. Ganz gleich, ob sie von frühmorgens bis spätabends auf den Beinen sind oder ohne sichtbare Zeichen der Erschöpfung ihre Aufgaben u.a. Termine - ganz gleich, welcher Art - mit Herzblut und Engagement erledigen, auch wenn sie weit über die "normale" Zeit hinausreichen, all das verdient meinen allerhöchsten Respekt.

Unglaublich, über wieviel Kraft sie verfügen müssen, dies alles zu meistern und dennoch niemals schlapp zu machen. Ich bin voller Bewunderung für solche Menschen.
Wie machen die das nur?

Oftmals sind es gerade solche Menschen, die man selten klagen hört. Man hat dann das Gefühl, sie kennen gar keine Probleme. Aber weit gefehlt - sie stecken sie nur irgendwie leichter weg,  suchen besonnen nach Lösungen und lassen sich dadurch nicht gleich einschüchtern oder gar von ihrem Weg abbringen.
Ich hingegen fühle mich derzeit ziemlich erschöpft, obwohl doch Sorgen, Aufgaben, aber zum Glück auch Freuden ganz normal sind und all dies zum Leben gehört.

Nur hab ich das Gefühl, alles viel extremer wahrzunehmen, so dass mein Herz regelrecht überfordert ist mit der Bewältigung all der Eindrücke des Lebens.
Im negativen, wie im positiven Sinn. Ängste, Kummer, aber auch die schönen Dinge wiegen schwer. Mein Herz findet irgendwie keine Ruhe. Viel zu schnell fühle ich mich überfordert.
Als wär mein Füllstrich viel zu niedrig angebracht.

Auch die ständigen Neuerungen nerven mich. So reizvoll die Herausforderung und Umsetzung dessen auch sei, muss man eben doch wieder Zeit dafür investieren. All diese versteckten Zeitfresser, die uns zwingen, noch oberflächlicher zu werden in unserem Tun und Denken.
Ich hab echt Probleme damit ...

Morgentau 25.04.2015, 14.24| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel