Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ich möchte still am Wege stehn

Ich möchte still am Wege stehn
und möcht' es Frühling werden sehn,
ich könnt' noch immer wie ein Kind
bei jeder kleinen Knospe säumen!
Und klänge in den kahlen Bäumen
ein Vogeltriller … ach, ich könnt',
mir einen langen Sommer träumen
voll Klang und Glanz und Sonnenschein
und glücklich sein!

C. O. H. Flaischlen



Mit diesem schönen kleinen Gedicht verabschiede ich mich für ein Weilchen.
Passt auf euch auf und habt eine gute Zeit!
Alles Liebe bis zum Wiederlesen!

Morgentau 15.02.2017, 11.30| (13/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Was will er mir sagen

der orangefarbene Filzhase, den mein kleiner Sohn in den Bergen verloren hat?

Das hab ich nämlich vergangene Nacht geträumt.

Den ganzen Berg sind wir noch einmal hoch und runtergeklettert, um ihn zu finden.

Und wir fanden einige orangefarbene Filzhasen, aber alle waren ein wenig anders als der, der meinem Sohn gehörte.

Der hatte nämlich ganz blaue Augen und eine schwarze Stupsnase. Aber all die, die wir bei unserer Suche fanden, sahen anders aus. Und doch hab ich mich gefragt, wer all die organgefarbenen Filzhasen verloren hat. Es könne doch nicht sein, dass so viele Kinder zur gleichen Zeit am gleichen Ort ihre orangefarbenen Filzhasen verloren hätten.


Auf dem Berggipfel tummelten sich hunderte Kinder, aber die Wege waren nur ganz schwer zugänglich, weil da oben alles unter Wasser stand und es unausweichlich war, an Stellen, wo das Wasser nicht so hoch war, hindurchzuwaten, wenn man vorwärts kommen wollte.

Das Wasser war so klar, dass man darin kleine Fische sehen konnte. Ich beobachtete, wie sie die Waden der Kinder berührten, woraufhin diese erschrocken losschrien.


Plötzlich hörte ich das Maunzen einer Katze, aber ich konnte nirgends eine entdecken …

bis ich checkte, dass das Tigerle um Einlass bat.


Nun frag ich mich, was mich da im Traum geneckt hat. Einen orangefarbenen Filzhasen hab ich noch nie in meinem Leben gesehen.

Morgentau 15.02.2017, 09.20| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

The sixth sense

kennen sicher viele von euch, gell? Mögt ihr diese Art Filme? Dann ist mein Filmtipp sicher etwas für euch.


Allerdings werde ich euch nicht verraten, worum es geht, dann wäre ja die ganze Spannung futsch. Dass es sich um einen Mysterie-Thriller handelt, ist das einzige, was ich verrate, denn das Genre sollte man schon wissen. Es ist schließlich nicht jedermanns Geschmack.

Ich für meinen Teil mag solche Filme sehr.


Während ich mir gern Trailer anschaue, um einschätzen zu können, ob mich ein Film interessieren könnte, verzichte ich bei diesem Genre allerdings möglichst darauf, um mir die Spannung nicht zu nehmen. Und der Trailer von diesem Film, den ich mir hinterher interessehalber angesehen habe, zeigt im Grunde schon die wichtigsten Szenen aus dem Film. Das finde ich sowas von doof. So ein Film lebt doch von dem „Geheimnisvollen“ … „Unerwarteten“ ...


Deshalb wollte ich euch warnen.

Wer es also ebenso sieht und sich lieber „überraschen“ lassen will, der sollte auch nicht danach suchen oder gar den Trailer anschauen. Denn bei dieser Art Filme sollte man nichts vorher wissen, damit von Anfang an die eigene Fantasie spielen kann. Vielleicht ist ja doch alles ganz anders, als ihr denkt …


Grandiose Hauptdarsteller, ruhige und trotzdem sehr interessante Kameraführung, schöne Atmosphäre … Farben, Effekte … und Soundrack. Alles stimmt.

Ein leiser Film und doch voller Spannung … so habe ich ihn empfunden.


Ach ja, den Filmtitel sollte ich euch vielleicht doch noch verraten … hihi:


Aber möglichst nicht lesen, was unter dem Cover steht: Backtrack

Morgentau 14.02.2017, 19.40| (5/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Busgeflüster

Obwohl ... als Geflüster kann man es nicht bezeichnen.
Jedenfalls saß im Bus ein Pärchen hinter mir, das sich angeregt unterhielt.

Nein, weghören ging nicht, da sie sich offenbar allein fühlten oder schwer hörten, keine Ahnung.


Jedenfalls erzählte die junge Frau in regelrecht dramatischer Umschreibung, wie ihr Freund neulich in Panik geraten sei, nachdem er auf seiner Brust einen roten langen Streifen entdeckt hatte und auch der Meinung war, dass es sich dick anfühle unter besagter auffälliger Stelle.

Sie erzählte noch weiter, wie es diesbezüglich zwischen ihr und ihrem Freund zu Diskussionen kam und sie letztendlich zustimmte, zum Krankenhaus in die Notaufnahme zu fahren.

Man hört und liest ja, wie es dort zuweilen zugeht und dass die Menschen immer weniger Hemmschwellen hätten und viele dort aufkreuzen, obwohl es ein Besuch beim Hausarzt getan hätte, wenn überhaupt nötig …


Jedenfalls war die Diagnose schnell gestellt: Er hatte wohl ungünstig auf dem Sofa gelegen, als sich die beiden von dort aus einen Krimi reingezogen haben, denn die inzwischen verblasste, nur noch rosa angehauchte Stelle war nichts anderes als eine Druckstelle vom Liegen.

Sie fand das natürlich mega peinlich – er offensichtlich nicht.


Die Geschichte klang echt wie ein Witz, aber das war es wohl leider nicht.

Morgentau 14.02.2017, 15.51| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ein Quarkbällchen

hab ich mir heute vom Bäcker aus der Stadt mitgebracht. Eigentlich ist es ein Quarkball, denn er ist größer als ein Berliner ... also ich rede hier von Krapfen oder wie immer diese Teilchen bei euch heißen.
Jedenfalls schmeckt er köstlich zum Kaffee.

Eklig kalter Wind und graue Filzdecke. Mehr sag ich zu dem Thema nicht.
Obwohl ... ein Wort doch noch: Montagsmüde.

Und sonst so? Auch nicht viel los. Haben wohl alle mehr oder weniger mit sich und ihrem Kampf gegen die Winterdepri zu tun. Zumindest unter der Filzdecke.

Morgentau 13.02.2017, 15.37| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Sodele

jetzt schreib ich noch ein paar Zeilen hier und dann fahr ich meinen Rechner für heute runter.
Auch wenn wir heute kein Ausflugswetter hatten und ich es vorgezogen habe, im warmen Stübchen zu bleiben, so ist dieser Sonntag wieder viel zu schnell vergangen.
Aber ich bin guter Dinge. Kommende Woche teilt sich schon der Februar und das Wort "Frühling" liest und hört man wieder öfter.



Allen, die noch mit Viren und ähnlichen Eindringlingen zu kämpfen haben, wünsche ich schnelle und gute Besserung!
Kommt gut in die neue Woche!

Morgentau 12.02.2017, 17.47| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ich weiß nicht ...

ob es sich heute überhaupt lohnt, den Schlafanzug auszuziehen. Eigentlich könnte ich gleich im Bett bleiben, wenn der Tag keine Lust hat, sich von seiner freundlichen Seite zu zeigen und der Chefin heute wieder nicht nach Lächeln ist. So schwer kann es doch nicht sein, die graue Filzdecke vom Himmel zu ziehen. Aber vermutlich verausgabt sie sich gerade in Australien, wo es an die 50 Grad haben soll, wie ich eben gehört habe. Nein, dann schon lieber verfilzter Himmel ...



Es war einmal ...
und es wird wieder, ganz sicher! Habt einen schönen Sonntag!

Morgentau 12.02.2017, 09.26| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ein paar Strählchen

denen der Weg durch die Nebeldecke gelang, und ratzfatz war das kalte weiße Deckchen aufgeschlotzt.
Es werde Licht ... aaah, tut das gut.



Nein, nicht wieder zurückziehen. Halt, bleib doch da, liebe Sonne ... haaaalt ...

Morgentau 11.02.2017, 14.46| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Jetzt bin ich auch an dem Punkt

an dem ich keinen Schnee mehr sehen möchte. Da könnte er noch so wundervoll glitzern und seine weiße Decke dezent über Schmutzecken legen … nein, danke!


Der Schnee, den gestern Abend eine einzige Wolke fallen ließ, liegt noch immer provokant auf Dächern, Wiesen und Wegen, beschützt von einer eklig kalten und grauen Nebeldecke …

aber das soll sich bald ändern. Ich hoffe.


Nein, ich mag jetzt einfach nicht mehr. Ja, ich weiß schon, dass wir erst Mitte Februar haben und der Frühling schon noch ein Weilchen braucht, bis er all seine Herrlichkeit uns zur Freude ausbreitet. Aber so ein paar freundlich-liebliche Vorboten, die dürften uns doch gern schon mal beglücken, gell?




Den Mond hab ich übrigens gesehen in der Nacht, fand es aber nicht so spektakulär. Vermutlich wäre es mir gar nicht aufgefallen, wenn ich es vorher nicht gelesen hätte, dass er im Halbschatten der Erde verschwinden soll. Trotzdem finde ich solche Ereignisse immer sehr interessant, das Weltall faszinierend und auch geheimnisvoll ...

Morgentau 11.02.2017, 10.36| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Es schneit mal wieder bei uns

und ich geh jetzt ins Bett. Wenn ich morgen früh erwache, hab ich ja vielleicht alles nur geträumt ...

Morgentau 10.02.2017, 20.00| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

So langsam

geht es mir besser. Nach drei Tagen und Nächten mit Dauerkopfschmerz hab ich nochmal eine von diesen stärkeren Tabletten genommen, die nun auch Wirkung zeigt. Ihr kennt das ja schon, schließlich berichte ich nicht zum ersten Mal darüber, sondern eigentlich, seit ich blogge. Es gehört halt zu meinem Leben ... leider.

Es ist einfach immer wieder sooo erleichternd, wenn der Schmerz nach so langer Zeit endlich endlich nachlässt. Das muss ich einfach erzählen … 

So anhaltend heftige Kopfschmerzen hatte ich schon lange nicht mehr. Aber nun ist gut und bleibt es hoffentlich auch. Bissel erschöpft bin ich jetzt, aber das liegt natürlich auch am Schlafmangel und der Tablette. Aber jetzt kann ich mich ja ausruhen. 


Die Heizung war ja auch schon wieder außer Funktion, was mich zusätzlich stresste. Aber auch hier läuft nun alles wieder. Eine Düse hatte ihr Lebensende erreicht. Vermutlich ist sie nicht das einzige Bauteil, das nun einfach altersschwach ist. Bald wird eine Inspektion durchgeführt und alles mal gecheckt. Gut so. Wenn mitten in der Frostperiode die vertraute Wärme flöten geht, dann kann man schon leicht in Panik geraten.

Aber auch unter dieser Geschichte möchte ich nur noch einen Punkt machen. Punkt.


Dafür war ich eben im Hofladen und hab wieder viel frisches Gemüse mitgebracht, auch wenn die Preise derzeit ganz schön happig sind. Aber da verzichte ich lieber auf was anderes.

Gern nehme ich auch verschiedene Kartoffeln und Zwiebeln mit. Es ist einfach schön, wenn man bissel Auswahl hat. Nur so kleine kürbisförmige Zucchini hab ich liegen lassen. Da kam eine 2,50, das war mir dann doch zu teuer.


Gleich werde ich einen schönen gemischten Salat machen aus diversen Salatblättern, diesen kleinen knackigen Gurken, Kirschtomaten, ein paar Scheiben von den kleinen Champignon und natürlich mit roten, dünn geschnittenen Zwiebelringen und einem leckeren selbst gemachten Dressing … dazu frisches Brot … was braucht es mehr?


Freitagabend! Mehr muss ich nicht sagen.


Ich hoffe, euch geht es gut und auch ihr könnt den Freitagabend nun ganz in eurem Sinn genießen!

Das wünsche ich euch von ganzem Herzen!


Morgentau 10.02.2017, 17.28| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Hassliebe

Ja, ich glaube, so kann man es nennen, was ich für die Nacht empfinde.

Einerseits liebe ich sie wegen ihrer Dunkelheit und Stille, die mir Ruhe und Abstand schenkt, nach denen ich mich so oft sehne. Andererseits kann genau das zum Horrortripp werden.

Dann nämlich, wenn sich unerträgliche, quälende Gedanken einschleichen und sich aufblasen wie ein schwarzer Luftballon, der größer und größer wird und doch nicht platzen will. Wenn Schmerzen den Schlaf auffressen und man um Hilfe schreien möchte, aber nicht kann.

Wenn der Blick auf die Uhr zur endlos scheinenden Tortur wird.

Puuuh, ich hab sie hinter mir.


Wusstet ihr, dass nachts richtig tolle Filme kommen? Der HIER z.B. …


Habt einen guten Tag, freundliche Begegnungen, Erfolg bei den Dingen, die zu erledigen sind, und vorallem … passt auf euch auf!

Morgentau 09.02.2017, 06.19| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Ich warte

auf Heizöl. Gestern hab ich in den Tank geschaut und bin erschrocken. Da wäre es alsbald ziemlich kalt geworden. Gleich hab ich angerufen und gesagt, dass ich das Öl schnellstmöglich brauche, und schon kurze Zeit später rief der Kollege zurück, dass sie heute morgen ... spätestens vormittag kommen würden. Super.

Danken möchte ich für eure lieben Kommentare und dass ihr sofort "auf den Bus aufgesprungen" seid ... hihi ... und mich begleitet habt. Dann machen wir doch demnächst nochmal einen Abstecher, wenn ihr auch soviel Spaß daran habt.



Bissel Kopfweh hab ich heute, hoffentlich wird es nicht ärger. Zu viel geht mir wieder einmal durch den Kopf. Das hört niemals auf, und eigentlich ist es ja gut so. Manches müsste trotzdem nicht sein. Vielleicht ist es ja auch gewollt, damit uns der Abschied, wenn er denn kommt eines Tages, nicht zu schwer fällt ...
Papperlappap ... wo bleibt denn nun das Heizöl?

Morgentau 08.02.2017, 07.50| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Habt Ihr Lust

dem kalten Grau da draußen zu entfliehen und mit mir für ein paar schöne Augenblicke zurückzufahren nach Südfrankreich? Es hat noch einige Plätze frei im Bus ... und keine Sorge, hier wird euch sicher nicht übel und die anderen Fahrgäste sind auch ganz still. Ich wette, ihr nehmt sie gar nicht wahr.



Die Scheiben sind gut geputzt, da kann man wunderbar hindurch sehen während der Fahrt.



So viel gibt es zu sehen. Wunderbare kleine Ortschaften. Leider können wir nicht überall anhalten.



Uns bleibt nur der Blick im Vorbeifahren ... und doch lässt er eine Ahnung zurück, gell?
Seht ihr da hinten den Ort ... das ist Menton. Diesen kleinen hier kenne ich nicht ...



Euch wird schwindlig? Stimmt, jetzt haben wir eine enorme Höhe erreicht. In der Schlucht von Verdon geht es noch etwas höher ... wow. Schade, dass wir hier nicht anhalten ...



Diese Landschaft ist so beeindruckend, da sollte man mal Wanderurlaub machen.



Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass wir eine Rast einlegen und uns einen Ort etwas näher anschauen. Schließlich wollten wir St. Tropez schon immer mal kennenlernen, oder?
Also lasst uns ein Päuslein machen.



Viele schmale Straßen und Gassen hat es hier ... und die engsten Straßenbaustellen, wie ich entdeckt habe ...



Und was hier alles blüht ...



Ach, ihr wollt lieber ans Meer ... na guuuuut ... dann steigt wieder ein und lasst uns noch ein Stück fahren. Dort hat es bestimmt einsamere Strände ...

Morgentau 05.02.2017, 16.40| (10/10) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Warum

nimmt man das Gute oft für selbstverständlich hin, während man alles, was im Leben querschießt, sofort beachtet und offenbar sehr sehr wichtig nimmt?

Und ich rede hier nicht von extremen Sachen, wie Tod, schlimme Krankheiten, Arbeitsplatzverlust und dergleichen. Da ist die Aufregung natürlich nachvollziehbar.


Nein, ich rede von den „kleinen unschönen Begebenheiten“. Obwohl da schon der Punkt ist … was ist groß, was ist klein? Jeder nimmt das anders wahr. Wie ich neulich schon schrieb, was für den einen ein Klacks ist, kann für einen anderen eine „ganz große Sache“ sein. 

Manche können sich da extrem reinsteigern, so dass ihre Mitmenschen wirklich das Gefühl haben, der Betreffende steht kurz vor seinem Ende.


Dabei ist es wirklich so, dass das, was wir denken, letztendlich auch das ist, was wir fühlen.

Wer immer nur das Augenmerk auf die schlimmen Dinge lenkt, wird sich daran gewöhnen und irgendwann das Gefühl haben, immer nur Pech im Leben zu haben oder alles negativ zu empfinden.


So könnte ich mich heute schon wieder über das Wetter beklagen und darüber, dass ich in der Nacht üble Alpträume hatte. Ich gebe zu, ich war schon nahe dran …

Stattdessen freue ich mich lieber darüber, dass ich vergangene Nacht wieder gut schlafen konnte … und es draußen so schön ruhig ist, weil wenige Autos unterwegs sind. 

Den Vögelchen scheint das auch zu gefallen. Sie kommen heute wieder zahlreich, und es macht soviel Spaß, sie zu beobachten.

Es scheint ein schöner Tag zu werden.




(Das Foto von dem kleinen Zaunkönig ist schon älter!)

Morgentau 05.02.2017, 09.49| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Der Sturm

fegt ums Haus. Mir ist etwas schwindlig, was sicher damit zusammenhängt.
Ach, wie ich das liebe, wenn ich mit dem wohligen Gefühl ins Bett gehen kann, am nächsten Morgen nicht raus zu müssen. Dann kuschel ich mich gleich nochmal so gern in mein Kissen ein und schere mich nicht um die Wettergeister da draußen.

Schnell war der Samstag vorbei und doch habe ich ihn "ausgenützt" und mich mit schönen Dingen beschäftigt. Vermutlich habe ich den Sinn des Lebens begriffen, folgt man dem Link von Anne, den sie mir in ihrem Kommentar hinterlassen hat.
Gleich heute morgen war ich eine Stunde im Wald, danach hab ich meine gefiederten Freunde mit frischem Futter versorgt und ihnen ein wenig zugesehen. Dann habe in der neuesten Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift gelesen, eine neue Jacke anprobiert, die mir der Postbote heute vor die Tür gelegt hat, zwischendurch das Tigerle halb wundgeknuddelt ... bissel Essen gekocht und auch gegessen ... später Kaffee getrunken ... Musik gehört ... einen Mysteriefilm gesehen ... gebloggt, gemailt, Fotos angeschaut, vom Frühling geträumt ... und jetzt lausche ich noch ein wenig dem Wind, wie er an meinen Rollläden rüttelt, während ich das hier schreibe ...



... bevor es zu Bett geht. Deshalb wünsche ich eine "Gute Nacht" ... träumt was Schönes!

Morgentau 04.02.2017, 21.46| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Neulich

war ich Zeuge eines Zwiegesprächs zweier Schüler im Bus. Sie dürften so um die 12-14 Jahre alt gewesen sein.

Der eine:

„Wir sollen aufschreiben, was für uns die wichtigste Frage im Leben ist.“

Der andere:

„Was soll`n der Scheiß?“

Der eine nochmal:

„Ich weiß auch nicht, was das soll. Keine Ahnung, was die meint …"

Damit war das Thema durch.

Und ich dachte schon, endlich wäre es mal interessant, zuzuhören, was diesen Jungs durch den Kopf geht. Schade.


Dafür ratterte es in meinem Kopf. Zum einen hab ich überlegen müssen, ob die Jungs wirklich keine Vorstellung davon haben, was für sie das wichtigste im Leben ist, was ihnen wichtig ist und was sie wohl meinen, warum sie auf der Welt sind, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen … etc.,

zum anderen hab ich mir überlegt, was ich schreiben würde.


Was ist für mich die wichtigste Frage in meinem Leben … zum jetzigen Zeitpunkt?

Vielleicht …

Wird es ein Morgen geben?


Ich denke schon, dass es die wichtigste Frage für mich ist, die alles beinhaltet, was mir Sorgen bereitet und mich immerzu beschäftigt, wenn ich an die Zukunft denke.


Wie viele Sommer werde ich noch erleben?

Werde ich menschliche Gewalt und Dummheit oder das, was sie anrichten können, noch am eigenen Leib erfahren müssen?

Schaff ich meine Arbeit noch, wenn ich mal 12 Jahre älter bin und mit 70 dann vielleicht kurz vor der Rente stehe?

Werde ich in die Armut abrutschen?

Was ist mit Körper und Geist … werden sie mir eines Tages ihre Dienste versagen?


Die wichtigste Frage in meinem Leben hätte ich vor 10 Jahren noch völlig anders beantwortet. Total anders. Das ist mir so richtig bewusst geworden.

Mein Leben hat sich verändert, die Welt hat sich verändert … und damit auch das, was mich bewegt bzw. beschäftigt.


Wer sich fragt, was mit den Menschen ist, die ich liebe, ob ich nicht um die besorgt bin, kann ich nur antworten, dass ich diesbezüglich keine Fragen habe, sondern mit den Gedanken an sie eigentlich ausschließlich die Hoffnung verbinde, dass sie gesund bleiben und immer zufrieden sind mit ihrem Leben.

Das hoffe ich natürlich auch für mich, aber die Fragen werden bleiben ...

Morgentau 04.02.2017, 14.46| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Viel getan

hab ich noch nicht. Nur so bissel Krimskrams erledigt.

Viel lieber habe ich die Fressorgien der kleinen Federlinge beobachtet. Die sind so flink, dass ich richtig neidisch werden könnte. Ich glaube, die ahnen schon, dass das noch nicht alles war, was Herr Winter zu bieten hat. Aber noch steht ein Fragezeichen hinter den Prognosen … also abwarten.




Den Rosenkohl hab ich kochfertig entzupft und mein Bett waschfertig enthüllt. Gern hätte ich es auch schon frisch bezogen, aber vorher möchte ich die Matratze noch absaugen. Nur, dass das leider noch nicht geht, weil ich einen Schlafgast habe. Nein, nicht im Bett … aber daneben auf dem Sofa, da liegt ein Tier, dessen Traum vom Paradies ich nicht stören will.


Also mach ich ein Päuschen und zeige euch noch ein paar schöne Momente von 2016.




Bissel Halsweh hab ich. Hoffentlich brüte ich nichts aus. Wundern würde es mich nicht, alles hustet und schnieft mal wieder … und irgendwie hab ich das Gefühl, das geht schon den ganzen Winter so.




Zum Rosenkohl gibt es übrigens Rosmarinkartoffeln … im Backofen gegrillt. Beides vom Bauernmarkt. Darauf freu ich mich schon.


Dann hoff` ich mal, dass sich das Tigerle langsam bequemt, aus seinem Schönheitsschlaf zu erwachen, damit ich weitermachen kann.



Ich melde mich dann frühestens am Wochenende wieder! Habt eine gute Zeit bis dahin!


Morgentau 01.02.2017, 15.02| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Grau Grauer Gräulich

ist es heute. Übelst. Kein Wunder, dass mir wieder alles mögliche durch den Kopf schießt. Dabei wüsste ich ein gutes Mittel gegen die Grübelei … Hausarbeit. Da wär reichlich Futter vorhanden. Aber das macht mich grad so gar nicht an. Irgendwie ist mir der Appetit vergangen, seit ich gelesen habe, dass ein neues Eispaket auf dem Weg zu uns ist. 

Der Atlantik hält zwar dagegen, aber wer letztendlich den Kürzeren ziehen wird, bleibt eine düstere Ahnung.


Also doch Hausarbeit? Und ein wenig vom Sommer träumen ...



Morgentau 01.02.2017, 10.03| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Verbissen

Manchmal wünschte ich mir, noch Kind zu sein … ein ganz kleines Kind, das sich noch keine Gedanken um Gott und die Welt macht, noch nicht in sich reinhorcht, ob da irgendwas verquer läuft, das keine bedrohlichen Schatten wahrnimmt und noch nicht eins und eins zusammenzählen kann.

Manchmal möchte ich das Leben einfach mal nicht verbissen sehen … sondern völlig entspannt und losgelöst. Was ich da alles entdecken und fühlen würde … ein Traum.


Ich hör schon die Stimmen … „So ist aber das Leben nun mal nicht … „ bla bla ...

Morgentau 01.02.2017, 09.22| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Der letzte Schluck Kaffee

ist meistens kalt, weil ich zu lange gewartet habe, ihn zu trinken. Irgendwie bin ich nämlich gedanklich wo ganz anders, weil ich mich nebenher mit anderen Dingen beschäftige.

Oder aber, ich möchte noch Kaffee trinken, muss aber enttäuscht feststellen, dass die Tasse bereits leer ist. Auch das ist betrüblich. Ich sag euch, man hat`s nicht leicht … lach.

Morgentau 01.02.2017, 08.55| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ab und an

entdecke ich einen winzigen Besucher in meinen Garten. Er zeigt sich nicht oft, aber für mich ist das jedes Mal eine riesige Freude.

Vielleicht sucht er einen Nistplatz, überlegte ich, und recherchierte diesbezüglich im Internet.

Schnell wurde ich fündig und erfuhr, dass es für Zaunkönige eine Nistkugel gibt.


Gekauft war sie schnell, aber nun muss ich noch ein passendes Plätzchen dafür finden, wo ich sie anbringen kann, damit sie das kleine Federbällchen findet und beziehen mag.

Und wie ich gelesen habe, wird es auch höchste Zeit ...

Morgentau 01.02.2017, 08.28| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Der letzte Januartag

hat begonnen. Gedanklich bin ich noch längst nicht so weit, ich komme irgendwie der Zeit nicht hinterher.
Gefühlsmäßig träume ich schon von Schneeglöckchen, Märzenbechern, Krokussen ... milder Luft, warmen Regen ... Vogelsang am Morgen. Ach, wird das wieder schön.
Aber jetzt kommt erst einmal der Februar. Aber auch der hat schon so einen gewissen Touch ... allein schon, wenn das Funkenfeuer wieder brennt und die Christrose ihre Blüten zeigt. Bald müsste es soweit sein. Ich werde heute mal nachschauen. Jetzt, wo sich der Schnee in Flüssigkeit verwandelt hat und in der Wiese versickert.
Noch ist es dunkel draußen ... aber wenn ich zurück komme ... bis bald!



Habt einen schönen Tag!

Morgentau 31.01.2017, 07.18| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Heute geht`s mir gut

denn ich brauch nix kochen. Weil ich schlau bin und gestern gleich für zwei Tage gekocht habe … hihi. Und schmecken tut das Aufgewärmte meistens sogar noch besser.


Ich hoffe, ihr seid alle unbeschadet durch den Tag gekommen. Hier in der Nähe soll es schon ein paar Unfälle gegeben haben. Solche Übergangstage sind oft gefährlich.

Morgen früh dürfte es nochmal brenzlig werden, wenn die Taupfützen über Nacht wieder zugefrieren. Bleibt also wachsam, gelle!



Ich wünsche euch einen schönen Abend!

Morgentau 30.01.2017, 16.37| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte