Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Das Dorf der wilden Tiere

DIESEN bezaubernden Film habe ich mir gestern angeschaut und kann ihn allen Tierfreunden
und Naturliebhabern von ganzem Herzen empfehlen.

Morgentau 23.08.2017, 09.20| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Ganz still

Ganz still, zuweilen wie ein Traum
klingt in dir auf ein fernes Lied.
Du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will.
Und wie ein Traum ganz leis und still
verklingt es wieder, wie es kam.

Wie plötzlich mitten im Gewühl
der Straße, mitten oft im Winter
ein Hauch von Rosen dich umweht.
Oder dann und wann ein Bild
aus längst vergessenen Kindertagen
mit fragenden Augen vor dir steht.

Ganz still und leise, wie ein Traum,
du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will,
und wie ein Traum ganz leis und still
verblaßt es wieder, wie es kam.


Cäsar Otto Hugo Flaischlen



Morgentau 22.08.2017, 19.54| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

87 Jahre

wirst du heute, auch wenn du es nicht mehr weißt.
Deine Seele hat dich schon verlassen. Vielleicht ist sie hier bei mir.
Dann hast du bestimmt mit mir im Album geblättert und dich mit mir gefreut über unsere Erinnerungen an die schöne, gemeinsame Zeit ...



Sie bleiben unvergessen. Und eines Tages sehen wir uns wieder ...

Morgentau 22.08.2017, 14.51| PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Ich denke nicht ständig

an die Ereignisse auf der Welt, aber wenn ich durch den Bahnhof laufe, dann fühle ich mich längst nicht mehr wohl in meiner Haut. Schnell huschen meine Blicke durch die Menge, ob ich irgend etwas Verdächtiges wahrnehme. Irgend etwas, das mir unnormal erscheint … auffällig.

Es ist nicht so, dass ich damit rechne oder etwas Schlimmes wirklich erwarten würde, sonst könnte ich dort gar nicht mehr durchgehen, aber das ungute Gefühl und die Angst im Hinterkopf, die gehören immer dazu. Die kann ich nicht mehr abstellen. Wie auch?




Wie Birgit heute auch schrieb, man muss froh sein, wenn man gesund aufwacht und heil durch den Tag kommt. Und das bin ich auch, dankbar für jeden Tag, an dem auch all die Menschen, die mir lieb sind, keinerlei Schaden genommen haben. So schnell kann sich alles verändern. Man hört oder liest es jeden Tag.




Gefreut hab ich mich über eure lieben Kommentare. Schön, dass euch meine Fotos gefallen, deshalb gibt es gleich noch ein paar.

Ich liebe es, wenn die Landschaft von der untergehenden Sonne in sanftes Licht getaucht wird und die dunklen Wolken im Hintergrund noch dunkler erscheinen. Ein faszinierender Kontrast.




Ich wünsche euch einen angenehmen, schönen und friedlichen Abend!



Morgentau 21.08.2017, 16.51| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Über die Alb

zu fahren, neue Wege und Blickwinkel zu entdecken, ist immer ein besonderer Genuss.

Wenn mich eins meiner Kinder zu so einer Fahrt einlädt, bin ich immer begeistert, denn es sind Glücksmomente für mich.




Besonders mag ich die kleinen Dörfer auf der Hochsträß. Dort lohnt es sich immer, Halt zu machen, den höchsten Punkt aufzusuchen und von dort die Aussicht zu genießen.




Gestern haben wir diesen hier entdeckt und sind noch ein Stück entlang des Waldes und der Felder gelaufen.




Am Ende unseres Abendspazierganges dunkelte es schon und wir konnten noch ein Weilchen die Gewitter im Voralpenland beobachten. Das ist spektakulär von so einem Aussichtspunkt. 

Leider macht meine Kamera da schlapp, aber die blaue Stunde davor, die packt sie noch.




Hinter dem Feldhügel verschwand derweil die Sonne in ihr Nachtlager …

imgrunde also die goldene Stunde! Solche Aufnahmen - oben - liebe ich.




Und ich liebe solche Abende.


Die wahre Stimmung einzufangen, ist nicht ganz leicht, aber vielleicht könnt ihr sie ein ganz klein wenig nachspüren …



Morgentau 20.08.2017, 20.33| (9/9) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Was sind das für dicke

Heidelbeeren, habe ich mich gefragt. Vergangene Jahre war ich noch skeptisch, aber jetzt
kaufe ich sie gern. Sie schmecken zwar nicht unbedingt nach Heidelbeeren,
aber trotzdem richtig gut. Vorallem im Vanillepudding.
Heute wollte ich es wissen ... und hab meine Frage in die Suchmaschine eingegeben.
DAS kam dabei heraus ...
Also, alles richtig gemacht.

Morgentau 20.08.2017, 12.06| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Das Buch

das ich mir geschenkt habe, ist gestern eingetroffen.

Ich muss sagen, ich bin überwältigt von den schönen Aufnahmen. Noch nie sah ich ein vergleichbares seiner Art. Bilder zum Träumen und Genießen.

Das verspreche ich mir auch von dem Werkkatalog mit Gemälden Wolfgang-Adam Töpffers, dessen Landschaftsbilder mir auch sehr gefallen. Da er nur noch 19 Euro kostet, musste ich gleich zuschlagen … hihi.

Dies nur am Rande ... muss zurück in die Küche ... ciao!

Morgentau 20.08.2017, 10.18| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Der Sommer

wirft noch nicht das Handtuch. Zumindest hier bei uns nicht, wenn die Wetterprognosen zutreffen.

Durch die Wärme und den vielen Starkregen in diesem Jahr blühen in meinem Garten Blümchen, von denen ich längst annahm, dass sie eingegangen seien. Es war also doch noch irgendwo in der Erde ein schwaches Lebenszeichen … ein kleiner, unmerklicher Pflanzen-Herzschlag. Die Wiedersehensfreude war natürlich groß.




Heute war es schöner als gemeldet, nachdem sich die Unwetter in der Nacht wieder einmal ausgetobt hatten.

Zum Glück sind wir wieder mit einem blauen Auge davongekommen, wenn man so will.

Viele hatten weniger Glück.




Es ist erneut ungewöhnlich ruhig draußen für einen Samstag, was ich natürlich genieße. Hier ist erst die Hälfte der Ferienzeit vorbei.

Und doch … in mir drinnen ist schon so ein Ahnen und Fühlen, dass der Sommer bald zu Ende geht. Aber vielleicht trügt es mich ja …



Diesen Eintrag wollte ich heute Nachmittag einstellen, aber dann kam etwas dazwischen.

Inzwischen ist es Nacht geworden, aber ich stell ihn jetzt trotzdem rein.

Die Fotos entstanden im Naturpark Obere Donau.

Habt einen schönen Sonntag!

Morgentau 19.08.2017, 22.26| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Abschotten

… das Kabel zur Außenwelt durchtrennen … den Stecker ziehen …

Was soll ich sonst machen, wenn ich überleben will … wenn ich LEBEN will?

Zu viele Informationen, die mich schockieren, belasten, quälen,

die mir den Schlaf rauben, Herz und Seele verwunden.


Abstand

nehmen, so oft es geht. Die Welt suchen, die hinter der gewaltigen Mauer versteckt liegt und zu verblassen droht. Sie ist noch da. Ich will sie mir nicht zerstören lassen.


Musik hören z. B. … grad eben das hier … so schön, gell?



Rot vor Zorn? Der Himmel gestern Abend. Manchmal ist mir so ...

Morgentau 19.08.2017, 14.55| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Für A. R.

Auf die Reise

Um Mitternacht, auf pfadlos weitem Meer,
Wann alle Lichter längst im Schiff erloschen,
Wann auch am Himmel nirgends glänzt ein Stern,
Dann glüht ein Lämpchen noch auf dem Verdeck,
Ein Docht, vor Windesungestüm verwahrt,
Und hält dem Steuermann die Nadel hell,
Die ihm untrüglich seine Richtung weist.
Ja! wenn wir's hüten, führt durch jedes Dunkel
Ein Licht uns, stille brennend in der Brust.

Ludwig Uhland

Ich denke an dich!

Morgentau 17.08.2017, 20.05| PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Die Ruhe nach dem Sturm

lässt einen manchmal zweifeln, ob nicht alles eingebildet war. Hat es wirklich vergangene Nacht so arg geblitzt und gedonnert, wie ich meine? Habe ich vielleicht nur geträumt, dass es so heftig geregnet hat?

Nein, es war kein Traum, auch wenn die friedliche Stimmung da draußen nichts mehr ahnen lässt von dem, was sich in der Nacht da oben abgespielt hat.

Irgendwann bin ich eingeschlafen, als der letzte Donner verhallt war.




Inzwischen hat sich längst alles beruhigt. Blauer Himmel … kleine weiße Schäfchenwolken, die sanft und friedlich auf der Himmelswiese weiden, kaum ein Luftzug.

Man kann sich einfach nicht vorstellen, dass das noch vor wenigen Stunden ganz anders war.




Ein Nachbar erzählte mir von dem Unwetter am Gardasee, wo er seinen Urlaub verbrachte.

Es dauerte keine 10 Minuten und doch hat es eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.

So schnell kann enormer Schaden entstehen. Manchmal sogar in einem Bruchteil einer Sekunde. Und das nicht nur beim Wetter. Die Meldungen über Verkehrsunfälle machen das auch deutlich.




Die Gedanken daran flößen mir einen Heidenrespekt und Angst vor den Dingen ein, die passieren können und oft mit einem Schlag alles verändern. Deshalb bin ich achtsam und vorsichtig, soweit das möglich ist, und würde in gefährlichen Situationen nie ein Risiko eingehen. Menschen, die sich und andere bedenkenlos in Gefahr bringen, kann ich nicht verstehen. Aber gerade auf der Straße begegnen sie einem immer wieder. Leider nicht einmal selten.




So komme ich vom Wetter zur Situation auf den Straßen. Das sind halt auch Dinge, die mir immer wieder durch den Kopf gehen. Es lauern überall Gefahren und man kann echt nur dankbar sein, wenn man ihnen entgeht.


Die Fotos entstanden im Irndorfer Hardt, das wir neulich entdeckt haben und sicher noch einmal besuchen werden.



Morgentau 16.08.2017, 17.35| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Miracle of Love

Als ich gestern seit langer Zeit mal wieder diesen wunderschönen Song hörte, entflammte er sofort die Gefühle von einst. Gefühle, die solche Songs damals in mir auslösten.
Ich musste überlegen ... kann ich heute noch so fühlen oder nur noch in meinen Erinnerungen? Wann ging mir ein aktueller Song mal derart unter die Haut? Mir gefällt der eine oder andere, geht mir durchaus auch ins Blut, aber so richtig unter die Haut?
Warum funktioniert das nicht mehr?
Nur diese "alten" Songs scheinen noch den Zauber zu haben, Gefühle in mir zu wecken, die ich schon gestorben glaubte.
Gibt es deshalb einen Stich in meinem Herzen, weil mich die Musik an früher erinnert oder ist es immer noch die Melodie, die ich so schön finde? Vermutlich beides.

Es gab so unzählig viele wundervolle Balladen in den letzten Jahrzehnten des 20. Jh.
Ich vermisse diese Musik so sehr. Nicht, dass ich pausenlos nur Balladen hören wollte, so ist es nicht. Aber in passenden Momenten ... einfach zum Entspannen und Träumen.
Ja, ich kann mir Listen zusammenstellen und und und ... ich weiß, aber das meine ich nicht. Es scheint einfach, die Zeit der Balladen ist vorbei. Oder ich werde einfach nur alt. Aber für Gefühle ist man doch nie zu alt. Das kann es also nicht sein ...

Morgentau 16.08.2017, 12.20| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Mir geht das Herz auf

wenn ich solche Bilder sehe!
Das Buch schenke ich mir. Hab eben die Nachricht erhalten, dass es auf dem Weg zu mir ist ... ich freu mich so!

Morgentau 16.08.2017, 10.00| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte