Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


Einträge ges.: 2415
ø pro Tag: 1,3
Kommentare: 11102
ø pro Eintrag: 4,6
Online seit dem: 23.02.2013
in Tagen: 1918
2018
<<< Mai >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




Captcha Abfrage



Ingrid
Bonne nuit :-)
12.4.2018-20:32
Ingrid
Hab ein schönes Wochenende!
Alles Liebe - Ingrid
17.3.2018-11:35

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Herzensangelegenheiten

Ein Amselmännchen

hab ich heute beobachtet. Wie es in der Vogeltränke ein Bad nahm, sich darin putzte und dazwischen immer wieder voll Inbrunst zwitscherte … als wollte es rufen: „Schau her, bin ich jetzt schön genug für dich?“ …

Sein Federkleid war schon ganz nass, aber er machte immer weiter und schien ganz aufgeregt dabei.

Leider entzieht es sich meiner Kenntnis, ob er damit bei seiner angebeteten Amseldame Eindruck schinden konnte.




Es macht soviel Freude, Tiere zu beobachten. Schade, dass die meisten von den wild lebenden so scheu sind. Andererseits denke ich aber auch, dass es gut so ist und sie vor vielen Gefahren schützt. Sollen sie sich ihre Achtsamkeit bewahren.




Vergangenen Freitagabend haben wir noch einen schönen Abendspaziergang gemacht. Mein Sohn hatte ja nun das Leih-Objektiv und wollte es auch gleich testen. Wie sehr ich mich gefreut habe, ihn dabei begleiten zu dürfen, hätte ich zwar nicht erwähnen brauchen … tu es aber trotzdem … hihi.




Solche Abende liebe ich. Schon, als wir aus dem Auto ausstiegen, hörte ich die Grillen zirpen und die Lerchen singen und nahm diesen unvergleichlichen Duft von frisch gemähtem Gras wahr … hach. 

Grillen zirpen zu hören, ist zu einem richtigen Ereignis bzw. Erlebnis geworden.

Und sonst nur Stille. Am Horizont ein verklingendes Gewitter, sanftes Abendlicht ... 

In solchen Momenten kann ich mir nicht vorstellen, dass es etwas Schöneres gibt.




Wieder waren wir ganz allein an diesem wunderbaren Ort, einem Hang in Lauterach, am südlichen Rand der Schwäbischen Alb. Nein, Menschen sind uns nicht begegnet, dafür aber einige Tiere. Katzen, Kühe und Schafe, ein Eichhörnchen und eine wunderschöne Raupe, die uns über den Weg lief bzw. kroch. 

Vorsichtig in ein Blatt gehüllt, legte ich sie in die angrenzende Wiese.




Das Licht am Abend ist fast noch schöner als morgens. Irgendwie lässt sich die Sonne mehr Zeit, in ihr Nachtlager zu wandern. Morgens hingegen geht es meistens ziemlich schnell, bis sie ihr Tages-Make-up aufgetragen hat.


Diese kleinen Zicklein sprangen uns ganz übermütig entgegen, als wir an ihrem Gehege vorbei liefen. Gefolgt von einem Huhn, das auch gleich angerannt kam. Das sah so lustig aus.




Auf dem Rückweg „trafen“ wir noch diese Eselchen …




Wie schön es diese Tiere haben. Es hat so gut getan, dies zu sehen. Ich liebe es.


Ansonsten ... bin ich froh, dass die Kopfschmerzen endlich nachgelassen haben, und hoffe, dass sie ihre Zurückhaltung beibehalten.

Das gleiche gilt für Unwetter, vor denen mal wieder gewarnt wird. Schon verrückt, was da abgeht. Man muss sich nicht wundern, wenn der Körper schlapp macht. 

Jetzt soll es sogar richtig heiß werden ... Badewetter ... Sommer. 

Ehrlich ... das klingt nicht gut. Da kommt sicher nichts Gutes nach. Aber auch hier gilt: Abwarten!

Morgentau 23.05.2018, 13.27 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Mein Wald, mein Leben

Ich sah den Wald im Sonnenglanz,
Vom Abendrot beleuchtet,
Belebt von düstrer Nebel Tanz,
Vom Morgentau befeuchtet:
Stets blieb er ernst, stets blieb er schön,
Und stets mußt' ich ihn lieben.
Die Freud' an ihm bleibt mir besteh'n,
Die andern all zerstieben.



Ich sah den Wald im Sturmgebraus,
Vom Winter tief umnachtet,
Die Tannen sein in wirrem Graus,
Vom Nord dahingeschlachtet;
Und lieben mußt' ich ihn noch mehr,
Ihn meiden könnt' ich nimmer.
Schön ist er, düsterschön und hehr,
Und Heimat bleibt er immer.



Ich sah mit hellen Augen ihn,
Und auch mit tränenvollen;
Bald sänftigt' er mein Grollen.
In Sommersglut, in Winterfrost, –
Konnt' er mir mehr nicht geben, –
So gab er meinem Herzen Trost;
Und drum: Mein Wald, mein Leben!


Emerenz Maier

(Fotos:Janobi, mit freundlicher Genehmigung)

Morgentau 21.05.2018, 00.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Ein wunderbarer Morgen



Ich mag keine Schnittblumen, finde es traurig, dass sie vor der Zeit sterben müssen, und ich mag auch nicht, dass man einen Anlass braucht, um seiner Mutter eine Freude zu machen. Aber das soll jeder so halten, wie er mag.

Ich freu mich immer, wenn mir meine Kinder Blümchen schenken, allerdings welche im Topf oder für das Beet.




Noch viel viel mehr freue ich mich jedoch, dass sie immer Zeit für mich haben. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist, schließlich hat jeder Mensch sein Päckchen zu tragen und die freie Zeit ist meistens bemessen. Dass sie diese so oft mit mir teilen, ist auch ein Grund, dass es in meinem Leben viele schöne Momente gibt und ich den Verlust meines lieben Mannes irgendwie verkrafte. Ja, auch nach mehr als 8 Jahren fehlt er mir noch sehr.




So konnte ich diesen wunderbaren Morgen erleben mit vielen magischen Momenten. Mein Herz schlug wieder im Hals vor Freude. Die Vögelchen sangen, der Kuckuck rief, die Frösche quakten … und sonst nur Stille … Wald … Feld und Wiesen. Zunächst noch von Nebelschwaden umwoben, kam die Sonne mehr und mehr zum Vorschein und strahlte vom frühlingsblauen Himmel. Es ist mit Worten nicht zu beschreiben, was ich empfunden habe.




In den Wiesen glitzerte der Morgentau und überall roch es nach frischem Heu und Erde.

Vielleicht könnt ihr euch anhand meiner Fotos diese Situationen vorstellen, obwohl es natürlich schwierig ist.




Leider geht es mir heute nicht so gut. Kopfweh und Bauchschmerzen, hoffentlich brüte ich nichts aus. Auch das Tigerle ist bissel verschnupft. Irgendwas muss halt immer die Freude trüben.




Aber diese verzauberten Momente, die kann mir keiner mehr nehmen. Ich habe sie erlebt und gefühlt und ich bin unglaublich dankbar dafür.

Ich liebe den Frühling ...

Morgentau 13.05.2018, 09.40 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Der Mai ist gekommen

und ich habe endlich etwas Zeit, mich wieder einmal zu melden.

Es tut mir leid, dass es hier ein paar Tage ganz still war. Der Frühling ist so überwältigend, aber seine Blütezeit leider viel zu kurz, dass ich keine Minute versäumen möchte, dies draußen in der Natur mitzuverfolgen.

Meinen Kindern habe ich zu verdanken, dass dies auf vielfältige Weise geschah.

Wir waren in einem wunderschönen Bauernmuseum, an einem Weiher, einer Kartause … und auf dem höchsten Weinberg Baden-Württembergs, einem ehemaligen Vulkanschlot …




… und ich konnte nicht anders, als Ollys Pause zu verkürzen, um all diese prachtvollen Momente einzufangen, die nur der Frühling für uns bereit hält.

Gestern hatte ich nicht frei, was nicht schlimm war, denn danach war ich noch im Garten, wo es derzeit auch allerhand zu tun gibt. Mein Sohn hatte frei und hat mich tatkräftig unterstützt.




Und heute bin ich hier, um mich endlich wieder zu melden und eure lieben Kommentare zu beantworten, was ich vorhin getan habe. Eine Blogrunde werde ich auch noch drehen, falls das Internet nicht wieder abstürzt.




Ein wenig unter Druck gesetzt fühle ich mich schon, denn ich weiß nicht, was ich euch zuerst erzählen soll. Mit meinem Bericht von Korsika stehe ich ja auch erst am Anfang … lach.

Manchmal fühle ich mich ganz schön erschöpft … aber die Betonung liegt auf „schön“.

Also bald mehr …




Ich hoffe, ihr seid gut in den Mai gekommen. 

Habt eine wundervolle Zeit und genießt die Farben und Gerüche … 

und all das, was euer Herz zum Hüpfen bzw. Höherschlagen bringt!!!



Morgentau 01.05.2018, 09.51 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Der Puffertag

bzw. mein letzter Urlaubstag neigt sich dem Ende … wie der April. Und doch steht der Frühling erst am Anfang. Dieser Gedanke tröstet mich sehr. Die schönen Tage sind noch nicht vorbei … sie haben gerade erst begonnen. Ich hoffe nur, der Mail zeigt sich nicht so trüb und kühl, wie es erste Prognosen behaupten. Wundern würde es mich allerdings nicht nach diesem Megastart des Frühlings. Leider ist das Wetter selten von Bestand … schönes schon gar nicht … seufz.




Nein, nein, ich will nicht schon wieder jammern. Schon gar nicht im Voraus, denn erstens kommt es anders …

Außerdem kann ich noch lange von den wunderbaren Erinnerungen zehren.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es meine letzte Busreise war. Vielleicht war ja deshalb alles so stimmig.




So stelle ich mir das Paradies vor. Bis zum Horizont Natur pur …




Irgendwie erscheint mir jetzt schon alles wie ein Traum. Aber es gibt einen, den ich jeden Tag erleben kann, wenn ich kann und mag, denn ich liebe meine Heimat, die ebenfalls wunderschön und mir so vertraut ist. Mein Garten, der Wald, die Alb mit all den vielen schönen Ecken und Winkeln, die ich so liebe.




Das Eintauchen in eine andere Welt ist reizvoll, spannend und bereichernd, aber es ist und bleibt ein Traum.



Morgentau 25.04.2018, 18.46 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Ich liebe den Frühling

Tage wie diese sind es, die ich festhalten möchte. Ein Weilchen nur … wenigstens ein paar Wochen … pssst … Monate … halt ein klein wenig länger nur.

Hach, ich wünschte einfach, dass sie nicht so wahnsinnig schnell vergehen würden.

Dieses zarte Grün, die Farben so mild und sanft wie die jungen Blätter und Blüten … ihr wunderbarer Duft, der so bittersüß nach Kinderzeit riecht, … und über all dem der frühlingsblaue Himmel - dieser freundliche Hintergrund für die flauschig weißen Schäfchenwolken, die darüber hoppeln …

Ja, ich liebe es!




Eigentlich könnte ich schon wieder losziehen, um all den Zauber festzuhalten, von dem ich derzeit umgeben bin. Herrliche Wiesen und blühende Obstbäume … tausende Motive. 

Aber eine kleine Pause will ich ihr gönnen … meiner „Olly“, dieser treuen Seele.

So lange begleitet sie mich nun schon und hält die tollsten Momente meines Lebens für mich fest. Unermüdlich. Nie klagt sie, dass ich zuviel von ihr verlange oder meine Erwartungen zu hoch seien. Sie ist leicht zu handhaben und hat mich noch nie im Stich gelassen. Ich bin so dankbar für ihre Zuverlässigkeit, ohne die manch schöner Augenblick für immer verloren wäre. Dankeschön!



Morgentau 25.04.2018, 14.45 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Bin zurück

Das heißt, mein Körper ist zurück, die Seele noch nicht so ganz, die braucht wohl noch ein Weilchen.

Die Bilder im Kopf kreisen wie die Wäsche in der Trommel …

Ob ich die je sortiert kriege? Es wird seine Zeit brauchen, alles zu verarbeiten. So viele Eindrücke, kaum Pause dazwischen … ich staune über mich selbst, dass ich das verkraftet habe.




Es gibt so unendlich viel zu erzählen. Ich fürchte nur, dass mir die Kraft dazu nicht reicht. Und was die technischen Voraussetzungen anbelangt, weiß ich auch noch nicht, wie es weitergeht. Mal schauen. Im Moment scheint es zu funktionieren und ein Fachmann ist auch schon bestellt. Allein mein Vertrauen wackelt noch … aber mal schauen.




Wir waren eine überschaubare nette Truppe. Symphatische, ruhige Menschen, das war ein großes Glück für mich. Auch hatte ich wieder mein Stammplätzchen im Bus ganz hinten … und viel Platz, denn wir waren nur zur Hälfte besetzt. So kam kein Gefühl der Enge auf, was für mich sehr wichtig ist.




Angenehme Unterkünfte und grandioses Wetter, was auch nicht selbstverständlich ist, wie uns unsere Reiseleiterin erzählte, denn auch auf Korsika kann es im April noch sehr kühl sein.

Aber uns war der Wettergott hold … Sonnenschein pur und angenehme Temperaturen, so dass keine Strecke zur Mühe wurde und das ausgefüllte Programm nicht an unsere Grenzen ging, wie das so oft der Fall ist.




Das Schönste war … ich hatte keinerlei Schmerzen … musste nicht schnupfen und niesen … konnte jede Nacht durchschlafen … es war fast unheimlich. So etwas habe ich noch nie auf Reisen erlebt. Es ging mir richtig gut … bis auf den Tag der Heimreise, wo sich sofort die Kopfschmerzen wieder einstellten und auch der Schnupfen wie ein alter Bekannter wieder vorbei schaute.

Danke, auf so einen Willkommensgruß hätte ich verzichten können.




Aber da sind noch die vielen Bilder und Gedanken …

Wunderbare Erinnerungen an eine wunderschöne Insel mit endlosen unbebauten Küsten … ein absoluter Traum. Soviel Grün … Blumen, die selbst im Wald wachsen … hohe Berge mit beeindruckenden Felsgebilden … zauberhafte Bergdörfer … und immer wieder grandiose Aussichten …




... wie gesagt, ich hab viel zu erzählen ...



Morgentau 25.04.2018, 09.43 | (14/14) Kommentare (RSS) | PL

Willkommen

... ist er aller Orten,
sein zartes Grün und Sonnenschein.
Ein jeder öffnet seine Pforten,
lässt ihn nur allzu gern herein.

Die mitgebrachten schönen Gaben
verteilt er freundlich übers Land.
Auch DU kannst dich daran erlaben,
dein Lächeln ist dafür das Pfand.

Veilchen, Tulpe, Anemone -
welch Glück, wenn alles wieder blüht.
Selbst im Wald ist es nicht ohne,
was jetzt mit Moos und Farn geschieht.

Du, lieber Frühling, deine Anmut
berührt so tief, nimmt jeden Schmerz.
Tust Landschaft, Mensch und Tier so gut
und öffnest wieder jedes Herz.

(C) Morgentau


Morgentau 10.04.2018, 15.24 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Endlich

geht es aufwärts mit den Temperaturen, unserer Laune und dem Leben da draußen. 

Der letzte Winterdreck und -frust wird in die Gosse gespült und die Frühlingsdecke auf den Tisch gelegt.



Der Gesang der Vögelchen am Morgen ist so ansteckend, die Sonne so verführerisch und die ersten bunten Blümchen auf der (noch) mageren Wiese wecken unsere Vorfreude auf das, was uns nun blühen wird. Wie lange haben wir darauf gewartet.




Schön war das Osterfest, auch wenn ich zunächst den Frühling ins Haus holen musste, weil sich der April zu seinem Einstand gleich von seiner bezeichnenden Seite zeigte. Lustig war es dennoch irgendwie, denn es war tatsächlich alles vertreten … Sonne … Regen … Graupel … Gewitter und Sturm.




Aber heute ist von all dem nichts mehr zu spüren. Ein Frühlingstag wie im Bilderbuch.

Das ahnte man schon, noch bevor die Sonne aufging.




So sind mein Sohn und ich nochmal zu „unserer“ Küchenschellenwiese. Nach der kalten klaren Nacht waren ihre Köpfchen noch mit Reif überzogen.


(Foto: Janobi)


Als sich der rote Ball am Horizont nach oben schob, begann ein glitzern in der Wiese, 

alles schien wie verzaubert ... 


(Foto:Janobi)


Wenn man viel Fantasie hat, könnte man meinen, die Blüte lechzt nach der Sonne ...


Danach sind wir runter ins Tal … an die Donau, wo sich die Morgensonne noch durch die Nebelschwaden kämpfte.




Die Atmosphäre dort war unbeschreiblich schön. Diese wunderbare Stille, die Stimmchen der Wild- und Wasservögel … das Plätschern kleiner „Donauwellen“ am Uferrand … und diese stimmungsvolle Szenerie durch den Nebel …




… alles hat auf den Frühling gewartet, das war richtig zu spüren. 


Als würde das Tal seine Arme ausbreiten und ihn willkommen heißen.




Dankeschön!


(Foto:Janobi)

Morgentau 02.04.2018, 15.31 | (11/11) Kommentare (RSS) | PL

Unvergessen

Familiengeheimnisse kennt sicher jeder. Ereignisse oder Begebenheiten, die innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Oder gemeinsam Erlebtes, das für immer im Gedächtnis bleiben wird, weil es besonders lustig, traurig, beeindruckend oder unheimlich war. Auch Redewendungen gehören dazu oder bestimmte Sprüche, die irgendwer aus der Familie immer drauf hatte, so dass sie sich in das Gedächtnis der anderen eingebrannt haben.

Kommt es im Leben von Nachfahren zu ähnlichen Situationen, erinnert man sich daran und wiederholt diese Sprüche sogar … im Sinne von „Oma würde jetzt sagen … „ …

Oder es kommt zu Situationen, in denen man bedauert, dass dieser oder jener Ahne nicht mehr lebt, weil man weiß, wieviel Freude sie ihm/ihr gemacht hätten.


Ich liebe das. Schöne und manchmal auch traurige Erinnerungen werden in diesen Momenten wach, und Menschen, die nicht mehr bei uns sind, bleiben unvergessen.

Morgentau 21.02.2018, 08.04 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL