Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Herzensangelegenheiten

Nur einmal im Leben

Nur einmal im Leben weidet unsere Seele auf der lieblichen Himmelswiese ihrer Träume

– in der Kindheit. 

Leitet sie darum leise in dieser einzigen Zeit, 

daß sie nicht dann schon das harte Geschirr fühlt, 

das Ihr ihr auftragen werdet.


August Pauly (*1850, Naturwissenschaftler, Philosoph und Aphoristiker)


Foto gelöscht - sorry!

Morgentau 09.03.2019, 20.22 | (14/14) Kommentare (RSS) | PL

Ich freu mich

ja, ich freu mich darauf … jetzt schon. Warum auch soll ich darauf warten ... auf das Freuen? Nur, weil es noch ein Weilchen dauert, weil alles seine Zeit hat und Geduld das Zauberwort ist? Aber was, wenn es anders kommt, nicht so, wie erhofft … erwartet?

Das wäre nicht das erste Mal. Und so viele Male habe ich sicher nicht mehr, als dass ich mich damit trösten könnte, dass es beim nächsten Mal vielleicht besser klappt.

Gibt es das nächste Mal überhaupt? Wer kann das sicher behaupten? Und was, wenn es dann wieder schief geht? Jedes Jahr hat schließlich nur eine Chance … und wie viele Jahre werde ich mich noch freuen können und dürfen?




Ist nicht jeder Moment kostbar … und jedes gute Gefühl, das ich in mir spüre?

Warum also soll ich meine Gefühle unterdrücken, meine Ungeduld zähmen oder mich gar schämen, dass ich so leicht entflammbar in diesen Dingen bin?




Ich freu mich auf den Frühling … und wer damit noch warten will, bitteschön, jeder, wie er mag. Ich freu mich jetzt schon … auf all das Grün, Blau, Gelb, Rot, Lila … und nochmals Grün … Grün, Grün, Grün …




… und ich male es mir aus, wie es sein wird, all die schönen Momente, all den Zauber, den die Natur uns wieder schenken wird … und ich bin jetzt schon dankbar dafür … und für das Brennen in meinem Herzen …



Morgentau 22.02.2019, 20.43 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Vorfreude

schönste Freude ... gibt es nicht nur im Advent ...


Morgentau 05.02.2019, 20.10 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Sodele

eeendlich fließt wieder Blut durch meine Adern und ich kann mal wieder was schreiben.

Ich hab doch sooo viel zu erzählen, was ich alles so erlebt habe in den letzten Tagen.

Das geht schon morgens los, wenn die kleinen Meislein singen, als wüssten sie mehr als wir. Sie scheinen jedenfalls den Frühling schon zu ahnen, oder soll ihn ihr Gesang herbei locken? Das könnte auch sein. Und stellt euch vor, sogar der Storch stand heute früh in seinem Nest. Da hab ich echt nicht schlecht gestaunt. Als ich auf dem Heimweg wieder daran vorbeifuhr, war er allerdings nicht mehr dort. Ich werde es weiterhin beobachten.

Ich habe aufregende Tage hinter mir. Dabei habe ich mir alles so schön friedlich und sanft vorgestellt … voller Hoffnung, „der Tag“ ginge recht spurlos an mir vorbei … quasi heimlich, still und leise, als sei nichts besonderes gewesen. Ein paar Stunden im Kreis meiner Lieben, ganz so, wie ich es mag.

Aber da habe ich die Rechnung ohne meine Familie und Kollegen gemacht, die das ein wenig anders gesehen haben. Von wegen „ein Tag wie jeder andere“ … das sei es halt nicht, waren sie einhelliger Meinung.

So klingelte es morgens an meiner Tür, und bevor ich meinen ersten Gedanken … „die sind aber früh dran“ … zu Ende denken konnte, hieß es, "Koffer packen für eine Übernachtung … in 20 Minuten geht es in die verschneiten Berge!"

Ich kann euch sagen, das war heftig. „Meinen die das ernst?“ Ja, das meinten sie …

Weitere Details erspare ich euch aber … sicher könnt ihr euch vorstellen, wie aufgeregt ich war.

So schnell hab ich noch nie gepackt.

Zunächst ging es in das Tannheimer Tal. Dort wartete die nächste Überraschung auf mich, denn mit der Pferdekutsche ging es durch den Wald zum Vilsalpsee …




Davon habe ich schon immer geträumt. Zum Glück war es nicht so kalt, auch hatte jeder noch eine Decke. Ich hatte den Kleinen auf dem Schoß und hab ihn noch zusätzlich in so eine Decke gewickelt, dass nur noch Nase und Augen herausschauten.




Irgendwie romantisch war die Stimmung am See. Die Berge, Wege und auch der See lagen tief verschneit.




Auf den Gipfeln beobachteten wir kleine Lawinenabgänge. Nur ganz kleine, vom Wind ausgelöst.




Im Tal hatte ich eine lustige Begegnung mit diesem Hundi.




Ganz plötzlich steckte er seinen Kopf tief in den Schnee. Wer weiß, was er dort vermutet hat.




Danach sind wir noch ein wenig durch die Ortschaft spaziert. Das war schön …



Schöne Häuschen ... sicher ist es sehr gemütlich im Innern.




Am Nachmittag fuhren wir dann in unsere Ferienwohnung am Hopfensee …



Im Sommer waren wir hier ja schon öfter. Jetzt hätte ich keine Lust, dort Urlaub zu machen, obwohl das sicher auch seinen Reiz hat. Aber ich bin kein Wintersportler.




Auch in der Nacht wollte ich noch einmal am See entlang spazieren. Mein Sohn hat mich begleitet, denn er wollte ein paar Nachtaufnahmen machen. Es war ganz still und eine wunderbar stimmugsvolle Atmosphäre.



Das seltsame Knacken und Rascheln der Eisschollen und andere unheimliche Geräusche, die durch die Risse auf dem Eis entstanden und irgendwo aus dem tiefschwarzen See zu uns drangen … das war genau meins … wie ich das liebe.




Eine größere Freude hätte man mir wirklich nicht machen können. Geplant war es wohl schon lange und auch gebucht. Dass alle dicht gehalten haben, ist wirklich erstaunlich. Ich hatte echt NULL Ahnung, dabei spüre ich schnell, wenn irgendwas „im Busch“ ist … lach.




Hier seht ihr noch die Aussicht aus unserem Fenster. Am Morgen konnte ich Rehe und einen ziemlich mageren Fuchs beobachten. Der hat mir so leid getan. Wäre er lieber Winterschläfer geworden.




Was meine lieben Kollegen anbelangt, die haben meiner Bitte, den Tag nicht so wichtig zu nehmen, natürlich auch keine Beachtung geschenkt. Aber sie meinten es ja alle nur gut, was ich auch lieb finde, und eigentlich freue ich mich ja nun doch darüber, auch über die schöne Glückskastanie, die nun an meinem Schreibtisch im Büro steht …


Aber nun muss ich mich erst mal wieder erholen von der ganzen Aufregung … puh.



Morgentau 29.01.2019, 20.08 | (15/15) Kommentare (RSS) | PL

So langsam

lassen die Kopfschmerzen nach, etwas wenigstens, was bin ich froh. Deshalb mag ich nun endlich auch mal wieder etwas schreiben.

Obwohl es eigentlich nichts Bewegendes gibt, über das zu berichten sich lohnen würde.

Aber muss es immer bewegend sein? Zudem finde ich eh vieles bewegend, was andere sicher nicht mal peripher tangieren würde. Aber im Grunde sind es nur die Prios, die halt von Mensch zu Mensch verschieden sind. Denn oftmals lässt mich wiederum kalt, was andere in wilde Aufruhr versetzen kann. Tja, jeder empfindet halt anders … da haben wir es wieder … lach.


Wie gesagt, viel passiert ist nicht in den vergangenen Tagen. Ich fühlte mich einfach nur müde und flügellahm, was eigentlich ganz normal ist in dieser Jahreszeit. Da geht es mir immer so.

Zum Glück vergehen die Tage schnell, was mir derzeit wirklich gelegen kommt.

Nur der Kleine könnte sich etwas mehr Zeit lassen bei seiner Entwicklung. Was heute noch Begeisterung bei seinen Eltern, mir und allen, die es miterleben dürfen, auslöst, wird morgen schon wieder von neuen Fortschritten und Durchbrüchen verdrängt und abgelöst. Echt, das geht wie beim Brezelbacken. Ich hab das bei meinen Kindern gar nicht mehr so krass in Erinnerung. Vielleicht ist man als Mutter zu sehr damit beschäftigt, alles richtig zu machen, dass einem das gar nicht so auffällt … keine Ahnung.


Foto gelöscht - sorry.


Eigentlich dachte ich ja, ich hätte mit dem Kapitel abgeschlossen. Wirklich, als sich meine Tochter entschieden hatte, kein Kind in die Welt zu setzen, da war das für mich kein Schock. Es war halt so.

Aber gegen die Stimmen in unserem Innern sind wir wohl machtlos. Plötzlich sind sie da und reden uns was ein, was wir bisher für undenkbar hielten. Und sie können so überzeugend sein, das ist fast schon unheimlich.

Das habe ich auch schon oft erlebt. Deshalb kann man auch so manches gar nicht beeinflussen, denn es beeinflusst uns.


Foto gelöscht - sorry.


So kam es, dass ich mich „auf meine alten Tage“ noch einmal verliebt habe. Ich weiß, das sagte ich bereits. Aber es ist so und ich könnte so viel schreiben, was mich alles entzückt an dem kleinen süßen Menschlein, das auf einmal bei uns ist und die Welt für sich entdeckt. Die Welt, die noch überschaubar für ihn ist, was auch noch ganz ganz lange so bleiben möge.

Morgentau 19.01.2019, 16.28 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Ich freu mich auf die stille Zeit

auch wenn sie wohl manchmal nicht ganz so still sein wird.

Es gibt einiges zu tun, aber ich hab mir die Zeit gut eingeteilt, damit alles Platz hat. Die Zeit zum Kochen, Backen, Vorbereiten, aber vor allem auch ganz viel Zeit zum Erzählen, Zuhören, Singen, Lachen, Spielen, Nachdenken und Freuen. Okay … zum Essen und Genießen natürlich auch. Mal schauen, ob alles so passt, wie ich es mir vorstelle.

Hier im Blog wird es vermutlich auch ein Weilchen still bleiben. Vielleicht auch nicht, ich kann es noch nicht sagen und werde es sehen.




Ich weiß, mit weißer Weihnacht, das wird wohl nichts, aber ich finde das Foto dennoch passend.

Es strahlt soviel Ruhe aus und macht Lust, den Spuren zu folgen.


Ich wünsche euch von ganzem Herzen eine besinnliche, schöne Zeit, ganz gleich, wie ihr eure Zeitfenster gestaltet.

Allen, denen gar nicht nach Feiern und Freuen ist, weil sie großen Kummer haben oder es ihnen nicht gut geht, wünsche ich Kraft, Mut und so viele Hoffnungsschimmer, wie Kerzen auf dem Tannenbäumchen, auf dass die Lebensfreude wieder den Weg zu euch findet!




Alles Liebe für Euch!

Morgentau 19.12.2018, 15.56 | (14/14) Kommentare (RSS) | PL

Das Leben

ist so schön … so schwer … so anstrengend. Vollgepackt mit Gefühlen. So voll, dass ich oftmals nicht zum Luftholen komme. Ich kann halt nur ganz oder gar nicht. Freud wie Leid empfinde ich extrem. Ihr wisst das ja schon.

Mein Herz wünschte sich auch manchmal, mein Gehirn würde weniger intensiv wahrnehmen und nicht alle Signale, die es empfängt, in dieser Stromstärke weiterleiten. Mal ein Weilchen ganz normal schlagen, das wäre einfach entspannender und bestimmt auch gesünder. Seufz.




Es geht nicht.

Dass ich mich noch einmal so sehr verlieben könnte, hätte ich auch nicht für möglich gehalten.

Aber mein Herz brennt für den kleinen jungen Mann, das ist unglaublich.

Er ist aber auch ein Sonnenschein. Ob er lacht, brabbelt oder motzt, ich kann nicht genug davon bekommen.

Unglaublich, wie schnell sich so ein Menschlein entwickelt. Bei den eigenen Kindern hab ich das glaub gar nicht so wahrgenommen.

Nun isst er schon Brei und kann das Köpfchen halten. Er ist an allem interessiert.


Interessiert bin ich auch, aber manchmal sind es zu viele der Nachrichten, die man zu verkraften hat. Das ist sehr anstrengend. Dann wünschte ich mir diese fünf Tage in Tirol zurück … ohne jegliche Informationsquelle … einfach nur Natur pur und alles andere außen vor. Das tat so gut.



Aber all die Katastrophen auf der Welt … eine jagt die nächste und immer gibt es Bilder und Meinungen, das ist oft einfach zu viel. Aber die Augen davor verschließen, geht halt auch nicht so leicht.


Kein Wunder, dass der Kopf keine Ruhe gibt. Fast jeden Tag plagt er mich und Tabletten helfen nur eine kurze Zeit. Dazu dieser permanente Nebel hier. Und doch gab und gibt es auch ein paar schöne Stunden zwischendurch. Die konnte ich aufsammeln. Für die bin ich sehr dankbar.




Ach ja … jetzt hätte ich es bald vergessen, euch zu erzählen, wie es im Kino war.

Also der Film ist ein MUSS für alle Queen-Fans. Die Musik (in Dolby-Atmos) war wie erwartet grandios, die Story bewegend und die Darsteller überzeugend. Vor allem der Darsteller von Freddie … echt genial. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Film auf der großen Leinwand zu sehen … und natürlich auch wegen dieser unvergleichlichen Musik.




Diese Stunden, in denen die Welt noch in Ordnung ist … drinnen wie draußen, die geben mir immer wieder Kraft.




Nur mit dem Bloggen, das klappt derzeit irgendwie nicht mehr. Ich finde einfach nicht die Ruhe und Motivation, die ich dazu brauche. Ihr wisst … ganz oder gar nicht.

So wird es wohl auch weiterhin ruhig bleiben bzw. werden meine Einträge nicht mehr so regelmäßig zu finden sein. Aber vielleicht (bestimmt) geht diese Phase doch irgendwann zu Ende.




Heute werde ich den Garten sozusagen winterfest machen, denn die Kälte klopft an. Obwohl ich vorerst keinen großen Unterschied bemerken werde. Durch den Nebel war es hier schon die ganze Zeit recht frisch. Aber bald soll es auch Frost und vielleicht sogar Schnee geben.




Im Advent ist die Taufe von unserem kleinen Brabbler. Darauf freue ich mich schon. Die kleine Dorfkirche wird dezent dekoriert sein mit Kerzen und Tannengrün … das wird sicher sehr berührend und mein Herz wird wieder im Hals schlagen.




Ich melde mich wieder und werde berichten. Es wird nur wieder ein Weilchen dauern.

Vielleicht konnte ich euch ja mit diesem Eintrag ein wenig (ver)trösten.


Habt eine schöne Zeit bis zum nächsten Mal und bleibt gesund!



Morgentau 14.11.2018, 10.43 | (23/23) Kommentare (RSS) | PL

Erinnerungen

Wenn ich die alten Fotos von meinen Eltern anschaue und die Menschen darauf sehe, die damals zu uns/mir bzw. zu meinem/unserem Leben gehörten, dann wird mir ganz eigenartig im Bauch.

Ein ganz anderes Leben war das damals ... meine Kindheit und Jugend. So viele Verwandte und Bekannte, die so viele Jahre aus meinem Gedächtnis gelöscht waren. Einige kenne ich nicht mal mehr. Viele andere sehr wohl. Cousin Richard, Cousine Margit, Onkel Helmut, Tante Hanni, Großmutters Freundin, die Schulfreundinnen meiner Mutter, die Kollegen von Vater, deren Kinder … und so viele mehr.

Die meisten davon habe ich irgendwann nie wieder gesehen. Viele sind gestorben, einige weit weggezogen ... und irgendwann bin ich selbst ja auch weit weggezogen, so dass auch die letzten Verbindungen mehr und mehr einschliefen. Zumal ich selbst eine „Großfamilie“ gegründet habe mit vier Kindern, da hatte ich genug zu tun. Ein neues Leben … die Jahre vergingen.


Doch wenn ich die Bilder sehe, werden sofort Erinnerungen wach. Fast 50 Jahre sind es nun schon her, als meine Großeltern starben. Alle innerhalb von ein paar Jahren.

Und doch kenne ich noch jeden Winkel in ihren damaligen Wohnungen. Ich weiß noch, wo welcher Schrank stand, was sie darin aufbewahrten und dass das Putzmittel nach Zitrone roch, weshalb ich Zitronenduft seither mit meiner Oma verbinde. Sogar die Soße vom Weihnachtsbraten liegt mir quasi noch auf der Zunge.


Ich könnte die Stadt beschreiben … den Weg zu meinen Großeltern … die Läden, an denen ich dabei vorbei laufen musste. Teilweise sogar, was in den Auslagen lag. 

Wie oft hab ich mir die Nase an den Fensterscheiben platt gedrückt, wenn die kleinen 

"Trompeter-Bücher" und gar andere interessante Dinge zum Kauf angeboten wurden. 

Wie schön dann der vorfreudige, hoffnungsvolle Gedanke, 

vielleicht etwas davon auf dem weihnachtlichen Gabentisch zu finden.


Und dieser Garten mit seinen Kirsch- und Apfelbäumen, die kleine marode Holzlaube, die Johannisbeersträucher und Zwiebelbeete. Großmutters ganzes Glück.

Der kleine Holzbaukasten, den ich so liebte, die Bücher, in denen ich so gern blätterte, das alte Radio mit seinem kratzigen Empfang (ich hör es heute noch … „Man müsste nochmal 20 sein“ hieß eine Sendung) … den Parfümflakon mit Zerstäuber auf der Schlafzimmerkommode mit Spiegel … und und und. Selbst an Gespräche kann ich mich erinnern. Das spielende Kind, das immer auch ein Ohr bei den Erwachsenen hatte. Schon damals konnte ich nicht filtern.

Alles ist hängen geblieben. Für sehr sehr vieles bin ich von Herzen dankbar.


Ach ja, was soll ich sagen ... ich könnte hier ewig so weitermachen. Muss an der Jahreszeit liegen.

Morgentau 23.10.2018, 18.24 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Törichte Träume

Was verfolgt ihr mich, ihr Träume,
will ja gar nichts von euch wissen,
schleicht euch ein in meine Kammer
und versteckt euch in den Kissen. –

Laßt mich endlich doch zufrieden,
fort ins Reich der Nachtgespenster;
in ein Flortuch sank mein Leben,
klopft kein Schatz an Tür und Fenster.

Und doch pocht und klopft es immer:
lachen möcht ich – und ich weine.
Lügenträume! Bin ja morgens
beim Erwachen doch alleine.


Else Galen-Gube



Morgentau 16.10.2018, 20.55 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Heute Morgen

fand ich eine Nachricht von einem lieben Menschen, dass es ihm nicht so gut geht … 

und ich weiß, wenn er so etwas schreibt, dann ist es wirklich schlecht um ihn bestellt.

Ich weiß auch, es gibt da einige, die ich kenne und sehr mag, denen es ähnlich geht. 

Das tut mir von ganzem Herzen leid. Deshalb gilt mein Morgengruß ganz besonders euch, die ihr gerade eine schwere Wegstrecke zu durchschreiten habt. Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei euch!

Euch allen wünsche ich von ganzem ganzem Herzen alles Gute, auf dass es euch bald besser gehen möge!!!

Falls ein Wunder nötig sein sollte, so möge auch dieses geschehen … 

glaubt daran, alles wird gut!




Für alle da draußen … kommt gut in die neue Woche!

Morgentau 15.10.2018, 07.15 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL