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	<title>Morgentau</title>
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	<updated>2026-08-06T11:23:11+01:00</updated>
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		<name>A. Oberdorfer</name>
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	<rights>Copyright 2026 A. Oberdorfer</rights>
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    <title>Super 8</title>
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    <published>2026-08-06T11:23:11+01:00</published>
    <updated>2026-08-06T11:23:11+01:00</updated>
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      <![CDATA[<div>... oder wie genau diese Filme hie&szlig;en, die mein Vater immer gedreht hat. Fotografieren und Filmen war sein Hobby. So gibt es vom Anbeginn meines Lebens kleine Filmchen. Zun&auml;chst schwarz-wei&szlig;, sp&auml;ter auch farbig.</div><div>Immer, wenn wir meine Eltern besuchten, gab es einen Filmabend. Dann wurden die alten Rollen bzw. Spulen hervorgeholt, eingef&auml;delt und abgespielt.&nbsp;Das dauerte immer ein Weilchen, bis es losgehen konnte. Meine Mutter stand schon am Lichtschalter bereit, vorher wurde alles abgedunkelt oder wir schauten halt erst am Abend.&nbsp;</div><div>Viele davon habe ich so oft gesehen, dass ich jede Szene im Ged&auml;chtnis behalten habe. Sie gingen immer nur ein paar Minuten. Wenn man bedenkt, wie lange es dauerte, bis es &uuml;berhaupt zu diesem Filmerlebnis kam. Die Spannung, wenn nach Wochen der Film abgeholt werden konnte, war f&uuml;r meinen Vater bestimmt kaum auszuhalten. Wer kann sich das heute noch vorstellen?</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/uwe2.jpg" style="width:550px;height:699px"></div><div><br></div><div>Aber ich bin meinem Vater so so dankbar daf&uuml;r. Sonst g&auml;be es so viele Erinnerungen gar nicht f&uuml;r mich. Sehen zu k&ouml;nnen, wie sich meine Gro&szlig;eltern, Eltern und andere liebe Bekannte und Verwandte&nbsp;bewegten, wie sie schauten, was sie erfreute und so vieles mehr, all das w&uuml;sste ich nicht.&nbsp;</div><div><br></div><div>Sch&ouml;n nat&uuml;rlich auch, sehen zu k&ouml;nnen, wie unsere Stadt damals aussah. Es gibt einen Film, der wurde im Winter gedreht. Ich war 2-3 Jahre alt, mit Strickhose, M&auml;ntelchen, Strickm&uuml;tzchen und in der Hand ein kleines K&ouml;rbchen ... und stapfte durch den Schnee und erfreute mich an meinen eigenen Spuren. Deshalb lief ich immer wieder hin und her und schaute, was ich hinterlassen hatte.</div><div>Im Hintergrund die sch&ouml;ne alte Kirche, aber auch das Kaufhaus mit seinen vielen Schaufenstern, die alten Stra&szlig;enlaternen und Stra&szlig;en, auf denen kaum mal ein Auto fuhr ...</div><div>Ach ja ...</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/uwe1.jpg" style="width:550px;height:309px"></div><div><br></div><div>Und so gibt es viele viele Filme mit wunderbaren Erinnerungen. Aber ich bin ehrlich ... heute kann ich sie nicht mehr anschauen. Es tut mir einfach weh. Ich wei&szlig; nicht, ob ihr mich da verstehen k&ouml;nnt. Aber ich bin halt so. Als mein Mann starb konnte ich ca. 10 Jahre keine Fotos mit ihm anschauen. Das geht inzwischen. Alte Fotos ... ja, aber auch selten. Doch die Filme aus meiner Kindheit, das geht leider gar nicht. Aber ich hab sie im Kopf und&nbsp;die Erinnerungen sind bitters&uuml;&szlig;.</div><div><br></div><div>Die Fotos heute sind von gestern Abend. Das erste aus meinem Fenster, das zweite hat mir mein Sohn geschickt. Die Wolken versprachen viel, aber bis auf einen kleinen Schauer kam nicht viel. Und vorerst soll uns Hitze und Trockenheit erhalten bleiben. Puh ...&nbsp;</div>]]>
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    <title>Mach es wie die Sonnenuhr</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-07-28:/20260728093443102</id>
    <published>2026-07-28T09:34:43+01:00</published>
    <updated>2026-07-28T09:34:43+01:00</updated>
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      <![CDATA[<div>... z&auml;hl die heit&#96;ren Stunden nur!</div><div><br></div><div>Dieser Spruch stand schon in meinem Poesiealbum. Ein Leben lang habe ich auch versucht, ihn zu beherzigen, gibt es doch viele "heitere" Stunden im Sinne von wunderbaren Momenten.</div><div>Nein, daran hat es zum Gl&uuml;ck auch nie gemangelt. Allein, was mir die Natur an Freuden geschenkt hat, ist unbezahlbar. Dann hatte ich das gro&szlig;e Gl&uuml;ck, dass auch meine Eltern und Gro&szlig;eltern der Natur sehr zugetan waren und mir diese Liebe auf wunderbare Weise &uuml;bermittelt haben.&nbsp;Neben meiner Familie und lieben Menschen, die meinen Weg kreuzten, war und ist&nbsp;das&nbsp;das gr&ouml;&szlig;te Geschenk &uuml;berhaupt.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/laso1.jpg" style="width:550px;height:733px"></div><div><br></div><div>Dieser Tage wird so mancher denken ... "Ach, w&auml;ren die heiteren Stunden nur gez&auml;hlt!" ... denn die Sonne scheint erbarmungslos vom Himmel. Es ist mittlerweile so trocken, dass das welke Laub langsam zu Staub zerf&auml;llt. Nein, das habe auch ich so noch nicht erlebt.&nbsp;</div><div>Ein wahres Wunder, dass wir am Wochenende im Lautertal die Natur noch so gr&uuml;n vorfanden. Das war eine gro&szlig;e Freude und Erleichterung.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/laso2.jpg" style="width:550px;height:733px"></div><div><br></div><div>Aber nun wird eine erneute Hitzewelle erwartet. Die Trockenheit h&auml;lt an. Da kann einem schon Angst werden. Vor allem tun mir die Tiere leid.</div><div>Bitte - wo immer m&ouml;glich - stellt Wasserschalen hinaus und sorgt auch immer wieder f&uuml;r frisches Wasser, da es sich nat&uuml;rlich&nbsp;auch schnell erw&auml;rmt!!!!</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/votra.jpg" style="width:550px;height:300px"></div><div><br></div><div>Das Foto ist mit KI gemacht, aber genau so freuen sich die V&ouml;gelchen (aber auch andere Tiere und Insekten) &uuml;ber kleine Trink- und Badem&ouml;glichkeiten. Bei mir stehen neben Tr&auml;nken, Teller und&nbsp;Blumentopfuntersetzer auch der gro&szlig;e Deckel von einem Br&auml;ter im Garten.</div><div>Vielen Dank!</div>]]>
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      <name>A. Oberdorfer</name>
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    <title>Flügellahm</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-07-21:/20260721133120103</id>
    <published>2026-07-21T13:31:20+01:00</published>
    <updated>2026-07-21T13:31:20+01:00</updated>
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      <![CDATA[<div>Bin zur Zeit ein wenig angeschlagen. Immer wieder die gleichen Probleme, vor allem mit der Blase und andere&nbsp;frauliche&nbsp;Geschichten. Aber auch altersbedingte, die vermehrt auftauchen und nicht wieder gehen wollen. Dazu die Psyche, die auch noch mitmischen will. Dabei ging es mir noch im Mai so gut. Wie aus dem Nichts tauchen dann wieder solche Geschichten auf. Dem einen oder anderen von euch geht es bestimmt auch so. Am schlimmsten sind halt Schmerzen oder wenn man keine Kraft mehr hat.&nbsp;</div><div>Ich hoffe, dass ich die Krise bald &uuml;berwunden habe. Ich dachte, ich schreibe es jetzt mal raus. Wenn man in Bloggs liest und sch&ouml;ne Fotos sieht, denkt man immer an heile Welt, aber manchmal ist dahinter auch nicht alles Gold, was gl&auml;nzt.&nbsp;</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata12.jpg" style="width:550px;height:552px"></div><div><br></div><div>Trotzdem kommen immer auch wieder sch&ouml;ne Tage. Das darf man nie vergessen!!!!!</div>]]>
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      <name>A. Oberdorfer</name>
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    <title>Vor 60 Jahren</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-07-09:/20260709082105104</id>
    <published>2026-07-09T08:21:05+01:00</published>
    <updated>2026-07-09T08:21:05+01:00</updated>
    <content type="html">
      <![CDATA[<div>begann die Zeit f&uuml;r mich, in der ich 10 lange Jahre jeden Schultag den gleichen Weg gelaufen bin.</div><div>Ich wei&szlig; nicht wieso, aber das kam mir heute so in den Sinn. Vielleicht, weil ich jeden Tag sehe, wie hier die Kinder von ihren Eltern zur Schule gefahren werden.&nbsp;</div><div>Das gab es zu meiner Zeit noch nicht, da hatten ohnehin die wenigsten Eltern schon ein eigenes Fahrzeug. Das &auml;nderte sich erst im Laufe der Zeit.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata11.jpg" style="width:550px;height:531px"><br></div><div><br></div><div>F&uuml;r mich hie&szlig; es also von Anfang an, zu Fu&szlig; zur Schule zu laufen.&nbsp;Ich hatte das Gl&uuml;ck, dass eine Mitsch&uuml;lerin, die Karin, im gleichen Haus wie ich wohnte. So konnten wir immer gemeinsam zur Schule und wieder zur&uuml;ckgehen. Aber oft trafen wir unterwegs auch andere Mitsch&uuml;ler. Ich wei&szlig; noch genau, wo sie alle wohnten. Die meisten habe ich irgendwann besucht. Die einen mehr, andere weniger. Nur bei einem Mitsch&uuml;ler&nbsp;war ich nie, f&auml;llt mir gerade auf. Also bei den Jungs.&nbsp;Die scheinen mich weniger interessiert zu haben oder hat man das einfach nicht gemacht. Ich wei&szlig; es nicht.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata8.jpg" style="width:550px;height:685px"><br></div><div><br></div><div>Ich wei&szlig; nur, dass die Elke, die B&auml;rbel, die Heike und die Sylvia direkt bei der Schule gewohnt haben. Sie konnten das Geb&auml;ude von ihren Fenstern aus sehen. Aber beneidet habe ich sie nie darum, denn ich habe meinen Schulweg geliebt. Gab es doch so unendlich viel zu sehen und zu entdecken. Dabei hat sich in den 10 Jahren so gut wie nichts ver&auml;ndert. Das kam auch erst sp&auml;ter. Wenn ich heute den alten Schulweg laufen will, finde ihn nicht mehr, denn es steht kaum mehr eins von den alten H&auml;usern. Nur die alte Industrieschule im Klinkerziegelbau steht noch, in der meine Mutter einst gearbeitet hat.&nbsp;Wie oft habe ich sie dort besucht.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata13.jpg" style="width:550px;height:733px"><br></div><div><br></div><div>Interessant waren nat&uuml;rlich auch die L&auml;den entlang meines Schulweges. Ein Milchladen, zwei Lebensmittell&auml;den, ein B&auml;cker, ein Fotograf, ein Schreib- und Spielzeugartikelladen, Modisches Allerlei f&uuml;r N&auml;hbedarf etc. ... was hab ich mir die Nase an den Schaufenstern platt gedr&uuml;ckt. Beim B&auml;cker fragten wir immer nach Kuchenrindeln (die R&auml;nder vom Kuchen), die es manchmal kostenlos gab.&nbsp;</div><div>Aber der allerallersch&ouml;nste Laden war "Monis Eisdiele", der der Schulfreundin meiner Mutter geh&ouml;rte. Noch heute h&ouml;re ich ihre Stimme, wenn ich ihr Gesch&auml;ft betrat und sie mich erkannte ... "Die kleine Gisela" rief sie dann voll Freude. Da meinte Mutter so hie&szlig;, nannte sie mich immer so. Das werde ich nie vergessen. Ach ja, wie sch&ouml;n sind doch Erinnerungen.</div>]]>
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      <name>A. Oberdorfer</name>
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    <title>Wie gelähmt</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-07-03:/20260703105431105</id>
    <published>2026-07-03T10:54:31+01:00</published>
    <updated>2026-07-03T10:54:31+01:00</updated>
    <content type="html">
      <![CDATA[<div>waren wir die letzten Wochen. So eine unertr&auml;gliche Hitze hatte keiner erwartet zu dieser Zeit.</div><div>Leider ist eingetreten, was ich im Fr&uuml;hjahr&nbsp;bef&uuml;rchtet hatte. Hitze und Trockenheit nehmen der Landschaft das sch&ouml;ne Gr&uuml;n. Das Laub der B&auml;ume f&auml;llt schon wie im Herbst. Die Wiese, die auch keine mehr ist, ist voller welker Bl&auml;tter und st&auml;ndig fallen weitere. Auch die Tiere tun mir so leid, obwohl die V&ouml;gelchen immer noch fr&ouml;hlich singen. Allerdings hat es auch endlich einmal etwas abgefrischt. Aber das soll nicht lange so bleiben.&nbsp;</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata3.jpg" style="width:546px;height:690px"></div><div><br></div><div>Auf den Bergen bl&uuml;hen die Wiesenbl&uuml;mchen noch. Das zu sehen, war eine gro&szlig;e Freude f&uuml;r mich.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata2.jpg" style="width:550px;height:800px"></div><div><br></div><div>Drei wundervolle Tage war ich mit meiner Tochter im Tannheimer Tal, wie schon im vergangenen Jahr.</div><div>Ich liebe diese&nbsp;Gegend. Zum Gl&uuml;ck ist es nur ein Katzensprung bis dorthin, also war der Besuch bestimmt nicht der letzte.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata5.jpg" style="width:550px;height:638px"></div><div><br></div><div>Am sch&ouml;nsten war dieser Abendspaziergang nach einem Gewitter. Die Stimmung war wunderbar.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Tiere/tata4.jpg" style="width:550px;height:367px"><br></div>]]>
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    <title>Der Sommer ist da</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-06-18:/20260618075934106</id>
    <published>2026-06-18T07:59:34+01:00</published>
    <updated>2026-06-18T07:59:34+01:00</updated>
    <content type="html">
      <![CDATA[<div>und er kam hier bei uns mit Macht. Das erinnert mich an einen Auszug eines Briefes von Nietzsche an einen Freund ...</div><div><br></div><div>Lieber Freund, was f&uuml;r ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzend, mehr Omelette als Mensch.<br><br>Friedrich Nietzsche&nbsp;</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/som3.jpg" style="width:550px;height:794px"><br></div><div><br></div><div>Ich f&uuml;rchte, auch wir werden uns die n&auml;chsten Tage wie ein Omelette f&uuml;hlen.</div><div>Mir tun die Tiere leid, die unter der Hitze leiden m&uuml;ssen. Im Garten werde ich &uuml;berall Tr&auml;nken aufstellen. Mehr kann ich nicht tun.</div><div>Auch f&uuml;rchte ich um das herrliche Gr&uuml;n der Wiesen,&nbsp;Str&auml;ucher&nbsp;und B&auml;ume. Und um&nbsp;all die Bl&uuml;mchen, die vorzeitig erm&uuml;det ihre Bl&auml;tter fallen lassen werden ...</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/som1.jpg" style="width:550px;height:605px"><br></div>]]>
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    <title>Vergiss, was dich bedroht</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-06-13:/20260613000000107</id>
    <published>2026-06-13T00:00:00+01:00</published>
    <updated>2026-06-13T00:00:00+01:00</updated>
    <content type="html">
      <![CDATA[<div>Neulich entdeckte ich wieder so ein sch&ouml;nes Gedicht, dessen Worte mir so aus dem Herzen sprechen bzw. ich mir zu Herzen nehmen mag.&nbsp;</div><div>Wenn ich an solchen stillen, wunderbaren Orten bin, dann f&uuml;hle ich auch so.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/miwa6.jpg" style="width:550px;height:659px"><br></div><div><br></div><div>Nicht ein L&uuml;ftchen<br>Regt sich leise,<br>Sanft entschlummert<br>Ruht der Hain;<br>Durch der Bl&auml;tter<br>Dunkle H&uuml;lle<br>Stiehlt sich lichter<br>Sonnenschein.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus91.jpg" style="width:550px;height:733px"><br><br>Ruhe, ruhe,<br>Meine Seele,<br>Deine St&uuml;rme<br>Gingen wild,<br>Hast getobt und<br>Hast gezittert,<br>Wie die Brandung,<br>Wenn sie schwillt!</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/asp9.jpg" style="width:550px;height:663px"><br><br>Diese Zeiten<br>Sind gewaltig,<br>Bringen Herz und<br>Hirn in Not &ndash;<br>Ruhe, ruhe,<br>Meine Seele,<br>Und vergi&szlig;,<br>Was dich bedroht!<br><br>Karl Henckell</div><div><br></div><div>So sch&ouml;n, gell? Suchen wir uns solche Momente, die uns f&uuml;r einen Augenblick vergessen lassen ...</div>]]>
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    <title>Wahrnehmung und Beobachtung</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-06-10:/20260610000000108</id>
    <published>2026-06-10T00:00:00+01:00</published>
    <updated>2026-06-10T00:00:00+01:00</updated>
    <content type="html">
      <![CDATA[<div>Was ist es nur, dass wir manchmal das Offensichtliche nicht sehen &#8230; nicht wahrnehmen?<br><br>Dass die Wahrnehmung der Menschen unterschiedlich ist, ist nat&uuml;rlich.<br><br>Aber warum ist das so? Warum sehen Menschen so unterschiedlich, warum sieht einer etwas, was tausend andere nicht sehen und umgedreht?<br><br>Warum muss man manche Menschen erst auf etwas hinweisen oder es ihnen erkl&auml;ren, was doch eigentlich so offensichtlich ist?<br><br>Warum sind wir manchmal einfach blind?</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus32.jpg" style="width:550px;height:601px"><br><br>Vieles h&auml;ngt davon ab, mit was ein Mensch sieht bzw. wie er etwas wahrnimmt, ob mit dem Verstand oder dem Herzen. Und um was es sich handelt, ganz klar.<br><br>Der eine schaut in eine defekte Maschine und erkennt sofort, warum sie nicht mehr funktioniert. Ein anderer (wie ich) schaut vermutlich bei so einer Geschichte wie die Sau ins Uhrwerk &#8230; lach.<br><br>Anderen fehlt es an &Auml;sthetik, dem einen mehr, dem anderen weniger.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus48.jpg" style="width:550px;height:806px"><br><br>Ich pers&ouml;nlich finde es zwar toll, wenn man technisches Verst&auml;ndnis hat, aber die &Auml;sthetik ist mir tausendmal wichtiger. Die Sch&ouml;nheit der Dinge wahrnehmen zu k&ouml;nnen, aber auch zwischen Nuancen abw&auml;gen und Unterschiede erkennen zu k&ouml;nnen, finde ich wunderbar.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus1.jpg" style="width:550px;height:690px"><br><br>Aber wir brauchen beides, deshalb ist es gut so, wie es ist. Gl&uuml;cklich kann sich sch&auml;tzen, wer sowohl f&uuml;r das eine als auch f&uuml;r das andere einen Sinn bzw. so einige davon hat, wobei das manchmal schon zu viel des Guten ist, weil dann der Kopf schnell raucht und das Herz &uuml;berl&auml;uft. Na ja, immer noch besser, als ein Blindg&auml;nger zu sein. Ihr wisst schon, wie ich das meine!&nbsp;</div>]]>
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      <name>A. Oberdorfer</name>
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    <title>Wo sind die Jahre hin?</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-06-04:/20260604103820109</id>
    <published>2026-06-04T10:38:20+01:00</published>
    <updated>2026-06-04T10:38:20+01:00</updated>
    <content type="html">
      <![CDATA[<div>Wo ist die Zeit hin?<br><br>Der Mai ist schon wieder Geschichte. Hatte er nicht eben erst begonnen? Wie der Fr&uuml;hling. Inzwischen spricht man schon vom Sommer. Der Maibaum ist gef&auml;llt.<br>So viele Ereignisse. Eines l&ouml;st das andere ab. Termine liegen vor uns, auf die wir uns freuen oder die uns Angst machen. Oftmals bangen wir, ob alles gut gehen wird, fragen uns, was wird danach sein?&nbsp;</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus16.jpg" style="width:550px;height:560px"><br></div><div><br>Oder auch ... "Kannst du dich daran erinnern?" ... "Wei&szlig;t du noch, wie das damals war, als du mir von "diesem ganz bestimmten Tag" erz&auml;hlt hast und wie viel Angst du davor hattest"? Ereignisse, die man gern aus seinem Leben gestrichen h&auml;tte, oder wo man sich w&uuml;nschte, es w&auml;re anders gekommen.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus11.jpg" style="width:550px;height:706px"><br></div><div><br>Inzwischen ist l&auml;ngst Gras dar&uuml;ber gewachsen. Manches war dann doch nicht so schlimm, wie man es sich vorgestellt hatte. In anderen F&auml;llen wurden hohe Erwartungen entt&auml;uscht.&nbsp;<br>So ist das Leben.<br>Und doch sind es genau die Momente im Leben, an denen wir "unsere ganz pers&ouml;nliche Zeit" messen. Sch&ouml;ne, wunderbare Ereignisse und schmerzliche - gute und bittere Erfahrungen.&nbsp;<br>All das, was uns auf irgendeine Art bewegt hat.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus70.jpg" style="width:550px;height:666px"><br><br>"Was, ist das schon sooo lange her?" Wie oft f&auml;llt dieser Satz, wenn sich ein bestimmtes Ereignis j&auml;hrt.&nbsp;<br>Ja, sie rast, die Zeit, und manchmal erscheint es mir so surreal, dann habe ich fast das Gef&uuml;hl, ein paar Lebensjahre geschlafen und nur getr&auml;umt zu haben. Wie sonst kann es sein, dass ich schon auf die ..zig zugehe, obwohl es doch erst gestern war, als ich im Wald mit meiner Gro&szlig;mutter Heidelbeeren pfl&uuml;ckte. Um den Bauch den kleinen Milchkrug, festgebunden mit einem Juteb&auml;ndchen ...  <br></div>]]>
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      <name>A. Oberdorfer</name>
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    <title>Die Sonne, der blaue Himmel, das herrliche Grün überall</title>
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    <id>urn:https:morgentau.designblog.de,2026-05-29:/202605291206261010</id>
    <published>2026-05-29T12:06:26+01:00</published>
    <updated>2026-05-29T12:06:26+01:00</updated>
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      <![CDATA[<div>aber auch die Ger&auml;usche und D&uuml;fte &#8230; alles erinnert mich an die Sommer meiner Kindheit. Ich liebe diese Erinnerungen, sie sind mit guten, wohligen Gef&uuml;hlen verbunden.<br><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/dom1.jpg" style="width:550px;height:633px"><br><br>Vor allem an die Besuche bei meiner Oma v&auml;terlicherseits erinnere ich mich so gern. Sie wohnte am Stadtrand in einem ehemaligen Kasernengel&auml;nde und hatte einen sch&ouml;nen Garten, in dem ich immer spielen konnte. Ich sehe alles noch vor mir. Die Apfelb&auml;ume, Beerenstr&auml;ucher und den gro&szlig;en Kirschbaum, an dem eine riesige lange Leiter lehnte, die bis zum Wipfel reichte. Von dort aus konnte ich weit in die Ferne schauen.</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus35.jpg" style="width:550px;height:701px"><br></div><div><br>Ich wei&szlig; noch, dass es mir von meinen Eltern verboten war, da hinauf zu klettern, als ich noch klein war. Wie alt ich war, wei&szlig; ich nicht mehr, aber dass ich mich an das Verbot nicht gehalten habe. Und wie k&ouml;stlich die reifen Kirschen geschmeckt haben. Es war eine wundersch&ouml;ne, unbeschwerte Zeit f&uuml;r mich, meine Gro&szlig;mutter lie&szlig; mir alle Freiheiten und kochte bzw. briet immer mein Lieblingsessen &#8230; gr&uuml;ne Klitscher.&nbsp;</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus18.jpg" style="width:550px;height:697px"><br></div><div><br>Nach der Wende wurden die G&auml;rten dem Erdboden gleichgemacht, zugeteert und als riesiger Parkplatz genutzt. Was bin ich froh, dass das meine Gro&szlig;mutter und auch ich nicht miterleben mussten.&nbsp;</div><div><br></div><div><img src="https://morgentau.designblog.de/images/kunde/Wald/untitled%20folder%205/laus63.jpg" style="width:550px;height:825px"><br></div><div><br>Das Haus, in dem meine Oma lebte, war irgendwann nur noch eine Ruine. Also die ganze Anlage. Das sah gruslig aus. Aber dieser Tage habe ich entdeckt, dass man inzwischen alles saniert hat. Es sieht richtig sch&ouml;n aus, das muss ich sagen. Da war ich wirklich angenehm &uuml;berrascht. &Uuml;berrascht hat mich auch der Name des Architekten &#8230; es ist mein M&auml;dchenname. Was f&uuml;r ein Zufall!<br>Nur die G&auml;rten sind f&uuml;r immer verloren. Aber mir bleiben ja meine Erinnerungen.  <br></div>]]>
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      <name>A. Oberdorfer</name>
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