Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Was ich noch sagen wollte

Endlich

scheint die große Hitze vorüber. Leider brachte das Tief nicht genügend Regenwolken mit. Für unsere Region hat es nicht gereicht. Da fiel nur der Tropfen auf den heißen Boden, wie schon angemerkt. Auch an den vergangenen Tagen hat sich nichts daran geändert.




Oh mein Gott, ich schreibe schon wieder vom Wetter. Fällt mir nichts Besseres ein?

Noch immer habe ich ein paar Bildchen von den Tagen im Silbertal. Die möchte ich euch noch zeigen.




Auf was ich mich immer sehr freue, wenn ich an einem bisher unbekannten Ort Urlaub mache, ist das Erkunden der näheren Umgebung. Das ist so spannend und schön, ich liebe es.




Wenn die Kraft reicht, mache ich gleich am ersten Abend einen Spaziergang. So auch dieses Mal.




Es war ein schöner Abend, wie man ihn sich im Sommer erträumt. Wunderbar mild, die Grillen zirpten, die Vögelchen sangen, die Schafe mähten ein wenig, als wir an ihrem Gehege vorbeiliefen, … und sonst nur Stille und wunderbares Abendlicht, so dass man das Herz in der Brust schlagen fühlte. Das klingt kitschig, ich weiß, und ich sag das auch oft, ja, auch das ist mir bewusst, aber ich kann es nicht oft genug wiederholen, denn so war es nun mal.




Und wenn ich die Fotos sehe, kann ich mich ganz genau an dieses Gefühl erinnern.


Am Himmel türmten sich Gewitterwolken, die von der Abendsonne angestrahlt wurden. Das sah spektakulär aus und natürlich auch bedrohlich, aber der Eindruck täuschte. Wie so oft fielen die Wolken irgendwann in sich zusammen oder zogen weiter und verbreiteten an anderen Orten Angst und Schrecken … lach.




Wenn die Sonne tief liegt, gibt es diese wunderbaren Effekte …

... alle Blüten und Blätter werden von ihr durchleuchtet. Das finde ich bezaubernd.




Es ist ein wahrer Genuss, in solchen Momenten solche Wege zu gehen.




Schade, dass es die Sonne immer so eilig hat und solche Augenblicke so flüchtig sind.




Hier musste ich schmunzeln. So niedrig über dem Boden sah ich glaub noch kein Fenster. Höchstens ein Kellerfenster. Aber dieses hier fand ich lustig. Man kann vom Fenster aus das Leben in der Wiese beobachten …




Langsam verschwand die Sonne hinter den Bergen und überall legten sich Schatten über die Landschaft und meine Wege.

Also hieß es, den Rückweg anzutreten.

Als ich zurückkam, setze ich mich noch auf den Balkon und beobachtete das nächtliche Geschehen im Tal …




... bis nur noch kleine Lichtpunkte zurückblieben.


Alles war in weite Ferne gerückt … wie dieser wunderbare Tag.

Morgentau 09.07.2019, 07.24 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Eine schöne Wanderung

führte uns über den Bartholomäberg … mit einem hübschen kleinen Ort auf dem Bergrücken.




Schon der Weg dorthin am frühen Morgen war mit wunderbaren Ausblicken gespickt ...




Dazu das sanfte Morgenlicht, das dem Auge noch nichts abverlangt, das kann man nur genießen.




An manchen Stellen machte die Morgensonne einen Strich durch die schattige Rechnung … lach.




So etwas liebe ich ja ganz besonders.

Leider bahnt sie sich ihren Weg nach oben immer viel zu schnell und verliert dabei ihre sanftmütige Stimmung.




Vorbei ging es an vielen schönen Häuschen … und einige ließen ahnen, wer darin wohnt.




Von hier aus konnte man hinunter in das Silbertal mit seiner Kirche schauen. Auf Fotos kann man die Tiefe leider nicht so gut darstellen, aber ich liebe solche Ausblicke, die die Welt im Spielzeugformat erscheinen lassen.




Vor uns lag nun der bezaubernde Ort Innerberg ...




Das Herzstück bildete dabei natürlich die kleine hübsche Kirche vor der schönen Bergkulisse …




… mit einem beeindruckenden Hochaltar …




... durch dessen Glasöffnung gerade die Sonne schien. Das war einmalig schön und sehr berührend …




Weiter ging unser Weg, der zunächst durch eine Wiese führte, … bis zum Häuschen von Ingrid (so war es zu lesen),

das uns ebenfalls sehr beeindruckt hat. Leider kann man es auf den kleinen Fotos nicht so wiedergeben …




... denn es gibt hier hunderte Details zu bestaunen.


Aus dem Grundstück vor dem Haus hat sie dieses kleine Paradies geschaffen …




Hier dürften viele Wanderer stehen bleiben und staunen.

Angesichts der wunderbaren Lage sicher ein Platz zum Seelebaumeln lassen.




Auf dem höchsten Punkt angekommen, führte uns der Weg vorbei an vielen hübschen Häuschen …




... und durch den schattigen Wald zurück …



:-)

Morgentau 03.07.2019, 09.14 | (11/11) Kommentare (RSS) | PL

Etwas abgekühlt

hat es, aber es ist wirklich nicht der Rede wert. Auch gestern sind wieder lediglich ein paar Tropfen gefallen. Es ist schon beängstigend, dass es wohl auch dieses Jahr wieder solche langen trockenen Perioden gibt, die soviel zerstören und zur Last für alles Lebende werden. Wie im Herbst fallen die ersten Blätter von den Bäumen, die Wiesen werden gelb und viele Sträucher und Blümchen trauern oder haben den Kampf bereits aufgegeben.



Im Frühling war noch alles so hoffnungsvoll. Grün steht ja für die Hoffnung, aber das schöne frische Grün vergilbt mehr und mehr. Es ist ein trauriger Anblick. Soll ich das ganze Jahr von den wenigen Tagen zehren? Das wird schwierig und eher schmerzhaft mit der Zeit.

Hoffen wir, dass es nicht so kommt.


Ein lieber Gruß zu Euch!



Morgentau 02.07.2019, 21.17 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Vorüber

Nun ist es vorüber,
Nun ist es geschehn,
Die Donner verrollen,
Die Wolken verwehn.

Es leuchtet, es blitzet
Die Wiese, der Wald.
Was eben noch dunkel,
Wie hellt's sich so bald!

Nun ist es geschehen,
Nun ist es getan!
Es war ja ein Traum nur,
Es war nur ein Wahn!

Vom Zweige es träufet,
Die Wimper ab auch;
wie funkeln die Tropfen
An Blättlein und Aug'!

Wie leuchtet die Sonne
Mit glänzendem Schein,
Über Berg, über Tal,
Ins Herz mir hinein!


Wilhelm Raabe


Morgentau 02.07.2019, 07.23 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Eine heiße Woche

liegt hinter uns. Sonnenschein pur … kein Wölkchen, kein Tröpfchen und nur ab und an ein Lufthauch, der aber auch nicht wirklich für Abkühlung sorgte.



Was bin ich froh, dass wir eine Woche zuvor im Silbertal waren. Am Abend musste ich sogar in meine warme Jogginghose schlüpfen und eine Jacke überziehen, so sehr kühlte es da ab. 

Was aber gut so war, denn dadurch konnte ich auch wunderbar schlafen.



Herrlich, wenn nachts durch das Fenster nur frische Bergluft hereinströmt. Diese Woche hat es auch dort kaum abgekühlt. Und bei schwüler Luft kann man selbst im schattenspendenden Wald nicht gut wandern. 




Insofern bin ich so so froh und dankbar, dass wir offenbar die „richtige Woche“ erwischt hatten. Es hat zwar auch ein schönes Freibad in der Nähe und sicher auch Seen, aber wenn ich an einen See gehe, dann nur am späten Abend, wenn er ruhig da liegt und man entspannt ein paar Runden schwimmen kann.




In unserem Häuschen hatten wir einen schönen Balkon. Dort konnte ich bis in die Nacht hinein sitzen. Überhaupt war es immer spannend, die wechselnden Kulissen am Himmel zu beobachten.




Am faszinierendsten waren heranziehende Gewitter …




oder wenn am Abend die Sonne eine Lücke zwischen den Wolken fand und ihre Strahlen in das Tal schickte, das schon im Schatten lag. Das gab diese wunderbaren Eindrücke …




Goldene Flecken, die über die Hänge zu tanzen schienen. So schön.




Inzwischen erscheint mir alles schon wieder soweit entfernt, als hätte ich alles nur geträumt. Dabei habe ich jeden Moment bewusst wahrgenommen und genossen.




Aber so schnell holt einen der Alltag wieder ein. Nicht, dass ich darüber traurig wäre, schließlich ist das mein Leben und es ist gut so. Auch das Besondere gilt es zu bewahren, sonst wäre es das ja nicht mehr.

Dennoch … ein ganz klein wenig melancholisch stimmt es mich schon, 

wenn ich jetzt die Bilder sehe ...



Morgentau 30.06.2019, 00.00 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Nun geht auch

dieses lange Wochenende schon wieder zu Ende. 

Es regnet und gewittert leicht. Die Luft ist wunderbar. Schön, wenn Sturm und andere 

Unbilden ausbleiben. So kann man es genießen.




So schnell geht das immer, aber die Tage sind halt auch ausgefüllt. Arbeit im Garten, Liegengebliebenes, Vorbereitendes … all das will zunächst erledigt sein.




Und dann kommen ein paar schöne Stunden mit der lieben Familie … und wenn Wetter und Gesundheit mitspielen, auch draußen in der Natur. 

Heute hat der Wettergott in einigen Gegenden einen Strich durch diese Rechnung gemacht. 

Seine Handlungen sind halt unberechenbar.




Leider hatte es mich gestern aus dem Rennen genommen, so dass ich mich nicht lange bei meiner Tochter aufhalten konnte. Aber Schwiegersohn meinte, dass wir das bald nachholen würden.

So lag ich ein paar Stündchen flach, aber das Schlimmste scheint überstanden.

Ja, auch das Wohlbefinden ist unberechenbar ... es ist schon ein großes Glück, wenn alles stimmt.




Dennoch war ich sehr traurig, hatte ich mich doch so sehr darauf gefreut. Und wieviel Arbeit in den Vorbereitungen steckte, kann ich mir nur ausmalen. 

So ein Mist ... aber nicht mehr zu ändern. 




Ganz zu schweigen von meinem kleinen Enkelsohn, der nicht verstand, warum ihn die Omi dieses Mal nicht auf den Arm nehmen und abknuddeln wollte.




Das hängt mir alles noch schwer nach, aber bald schon werde ich zumindest das Knuddeln nachholen … aber sowas von.


Deshalb habe ich auch diesen Eintrag geschrieben, wollte einfach auf andere Gedanken kommen ...




Ich hoffe, bei euch ist alles im grünen Bereich und ihr konntet schöne, unbeschwerte Stunden verbringen.




Da ich keine aktuellen Fotos habe, zeige ich euch heute noch ein paar von einem unserer letzten Ausflüge in den frühen nebligen Morgenstunden.


Ich hatte hier schon einmal fotografiert. Ein wunderschönes Tal mit Kloster. Aber zu diesem Zeitpunkt ragte nur die Spitze vom Kloster Obermarchtal aus dem Nebel, wie ihr auf dem vierten Foto sehen könnt.


So sieht es dort aus, wenn sich der Nebel gelichtet hat ...

(wie gesagt ... im Vergleich zu Foto-Nr. 4!)




Damit wünsche ich euch alles Gute,

auf dass das Licht immer den Weg durch den Nebel finden möge ... 




... und eine schöne Woche!

Morgentau 10.06.2019, 20.04 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Morgenstimmungen

sind einfach wunderbar, ich liebe sie. 

Allein schon die Stille ... der Geruch zu dieser Zeit, alles scheint mich zu tragen ...

meine Seele schwebt. Wie kostbar sind solche Momente ... 




Ganz besonders natürlich an solchen Tagen, wenn das Wetter so günstig ist, dass es dieses einmalig schöne Licht gibt.




Nach einer Regennacht  z. B. oder einem Gewitter am Vorabend.

Schon, wenn die Sonne noch hinter dem Horizont liegt, taucht sie den Himmel in wunderbare zarte Farben.




In den Tälern bildet sich dann meistens am Ende der Nacht etwas Nebel. Nur ganz sanfter Nebel … Nebelschwaden, die die Landschaft in Watte zu packen scheinen.




Dies zu erleben und zu genießen, ist nicht ganz einfach, denn so früh schon aufzustehen, damit man auch keinen Moment davon verpasst, kostet meistens enorme Überwindung. 

Das Verlangen, im Bett zu bleiben und selig weiterzuschlummern, 

muss man bezwingen können ... 




Aber es gibt so Tage, da lohnt es sich wirklich. Dann heißt es nur eins … raus aus dem Bett und hinaus in die Natur, sofern es nicht gerade an einem Arbeitstag ist ... 

was ja auch vorkommt. Nicht immer passt es so wunderbar.




Es gehört schon etwas Glück dazu.

Der Lohn für die Besiegung des inneren Schweinehundes sind solche Augenblicke …




die man einsaugen möchte. Die Landschaft in Gold getaucht.




Wenn sich dann der rote Ball aus seinem Nachtlager erhebt, schlägt mein Herz etwas schneller ...

Immer wieder faszinierend. Ich liebe diese Silhouetten, die plötzlich entstehen.




Leider vergehen diese Momente viel zu schnell, deshalb möchte man am liebsten an so vielen Orten zur gleichen Zeit sein, um es überall wahrnehmen und genießen zu können, was nur eben leider nicht möglich ist.




Aber ich sage mir dann immer … was soll`s, es gibt ganz sicher ein nächstes Mal ...



Habt einen schönen Tag!

Morgentau 05.06.2019, 06.52 | (12/12) Kommentare (RSS) | PL

Wie jedes Jahr zu dieser Zeit

komme ich mit dem Berichten gar nicht hinterher. Die Tage sind einfach so ausgefüllt, dass ich oft nicht mehr weiß, wie ich meine Prios setzen soll. Oft kommen neue Fotos hinzu, obwohl ich die anderen noch gar nicht alle gezeigt habe, wie ich es eigentlich vorhatte. Meine Ordner sind voll von ungezeigten Fotos. Mit einigen kann ich die Lücken in fotoarmen Zeiten füllen, andere bleiben leider vergessen. Das ist schade, aber es geht halt nicht anders.




Auch am vergangenen Wochenende verbrachten wir ein paar schöne Stunden in der Natur.

Zunächst ging es ins Allgäu zum Hopfensee …




Zuletzt waren wir dort im Januar ... vielleicht erinnert sich der eine oder andere.

Dieses Mal folgten wir einem ausgeschriebenen schönen Wanderweg, der über einen herrlichen Aussichtspunkt …




Richtung Forggensee führte. Es war kein Traumwetter, aber schön genug, um die Aussicht von dort genießen zu können.

Ich liebe solche Wege. Das tut den Augen sooo gut ... und der Seele natürlich auch.




Auf den Wiesen unzählige Pusteblumen … so schön.




Vielleicht erinnert ihr euch, dass wir vergangenes Jahr am Forggensee waren, als er kaum Wasser hatte. Dieses Jahr ist alles wieder gefüllt. Der Vergleich war wirklich interessant.




Eigentlich waren Gewitter gemeldet, aber wir hatten Glück, denn die kamen zumindest an diesem Ort erst, als wir schon wieder Zuhause waren.



Morgentau 28.05.2019, 18.06 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Endlich

sieht es etwas besser aus in der Wetterküche. Diese Extreme schaden halt immer irgendwem.

Klar, es gibt viele, die sich über das viele Nass freuen nach der langen Trockenheit … Frösche, Schnecken und manch anderes Getier, aber auch die Wälder, Wiesen und Felder … ja, aber so auf Dauer und so extrem, das sollte auch nicht sein.




Aber wir können es uns leider nicht aussuchen.

Mir tun nur die Vögel leid, die schon brüten. Vor allem auch die Störche. Es bricht mir immer das Herz, wenn ich an ihrem Nest vorbeifahre. Leider haben andernorts viele dieses schlimme Wetter nicht überlebt.




Hoffen wir, dass es nun mal ein Weilchen normal weitergeht, das wäre doch schön.




In meinem Garten wächst alles wie verrückt und das helle Frühlingsgrün leuchtet besonders schön. So hat halt fast alles zwei Seiten.



Ich freue mich auf all das, was uns noch blühen wird ... ;-)

Morgentau 22.05.2019, 19.20 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Der Albtrauf

ist eine wunderschöne Gegend. Deshalb zieht es uns im Frühjahr gern dorthin.

Wen es interessiert, kann HIER mehr darüber erfahren.




Geplant war dieses Mal eine Rundwanderung. Ausgehend vom Schopflocher Torfmoor durch das schöne Naturschutzgebiet Randecker Maar.




Am meisten haben mich die vielen alten Bäume beeindruckt, die unseren Weg säumten.




Da kann ich an keinem vorbeigehen, muss sie näher betrachten … ganz nah … und mir vorstellen, was sie alles schon gesehen haben und wer wohl alles schon an ihnen vorbeigewandert ist in den vielen Jahren, in denen sie tapfer an diesem Ort verweilten.




Sonne und Regen haben sie groß und stark gemacht, aber oft setzten ihnen auch Wind und Wetter zu, was nicht zu übersehen ist. Ihre alten knorrigen Arme sprechen Bände.




Wie bei dieser uralten Birke …




Wie alt mag sie wohl sein?




Im Wald haben mich die hohen Buchen beeindruckt. Manche scheinen über sich hinaus gewachsen zu sein …




Ich liebe es, meine Arme um ihren Stamm zu schlingen und nach oben zu schauen, wie sie ihre Krone Richtung Himmel strecken.




Faszinierend finde ich auch immer, wie sich Efeu um kranke Bäume rankt. Ich weiß, manche Baumfreunde finden das nicht so schön, weil er auch manchmal eine Bedrohung für die Bäume sein kann. So entstanden auch viele Mythen, aber die meisten Behauptungen sind einfach nicht wahr.




Für mich spendet der Efeu dem kahlen Baum ein neues, ewig grünes Kleid, das ihn gemeinsam mit Moos und Flechten im neuen Zauber erscheinen lässt.




Wie gesagt, ich liebe solche Beobachtungen, sie machen mich glücklich, versöhnen mich.

Danke, dass ihr meinem Weg gefolgt seid. Wenn ihr mögt … bist zum nächsten Mal!

Morgentau 16.05.2019, 07.16 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL