Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Was ich noch sagen wollte

Es war an einem der letzten Tage

im Oktober, als ich kurz nach Sonnenaufgang hinunter an die Donau ging, weil ich die wunderbare Morgenstimmung genießen wollte.




Dieses sanfte Licht um diese Zeit … die rosa Wölkchen am Himmel …




... immer wieder schön.




Ich geh diesen Weg entlang der Donau sehr gern und hab ja auch schon oft davon berichtet.




Überrascht war ich dieses Mal, als ich dieses große Blumenfeld entdeckte ...




Sonnenblumen, die es vermutlich nicht schaffen werden, voll zu erblühen …




Wahrscheinlich haben ihnen die frostigen Nächte der vergangenen Woche schon zugesetzt.




Es gibt allerdings auch mehrjährige Arten, wie ich gelesen habe, die sind wohl auch winterhart. Werde das mal beobachten.




Heute allerdings zieht mich nichts hinunter an den Fluss. Der Himmel trägt eine graue Filzdecke und der Regen macht die Wege matschig und glitschig.




Dafür sitze ich jetzt hier und erfreue mich an den Erinnerungen …



Morgentau 17.11.2019, 10.22 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Nun beginnt

sie so langsam wieder … die gemütliche Zeit. Die Zeit der Wurzelgemüse-Eintöpfe, Lebkuchen, Stollen, Teestunden mit Apfelbrot und Keksen, der heimeligen Düfte … und vor allem die Zeit des Kerzenlichts. Ach ja, ich freu mich drauf!




Das Dauergrau, zeitige Dunkeln und die Kälte versuchen mich allerdings auch Jahr für Jahr, in die Knie zu zwingen. Hinzu die üblichen Wehwehchen und was halt sonst noch so für Unruhe sorgt. Da gibt es ja leider mehr als genug, das muss ich niemandem erklären.




Manchmal fällt es dann ganz schön schwer, die Behaglichkeit, wie sie sich früher zu dieser Zeit immer eingestellt hat, zu bewahren. Aber ich gebe mir Mühe, … und habe ich erstmal „losgelegt“ und mit dem Dekorieren begonnen, Moos und Tannengrün aus dem Wald geholt, dann entzündet sich auch in meinem Innern das Licht, das man Vorfreude nennt.




Oder sind es die Erinnerungen an vergangene Zeiten? Ja, die natürlich auch. Gerade in dieser Zeit fühlt man das ganz besonders intensiv. Geht es euch auch so? Was frage ich …




Am Sonntagmorgen kam es fast zu einer ersten winterlichen Begegnung. Aber wir sind ihm nicht wirklich begegnet … spürten nur zum ersten Mal seinen eisigen Atem …




… oben auf der Alb. Wie immer habe ich euch ein paar Eindrücke mitgebracht.



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Damit wünsche ich euch eine gemütliche Zeit!



Morgentau 12.11.2019, 22.46 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Die goldenen Tage

sind gezählt, und wenn ich überlege, waren es derer dieses Jahr nur sehr wenige.



Einen davon durfte ich in den Ammergauer Alpen verbringen. Genauer gesagt sind wir damals von Unterammergau nach Oberammergau und zurück gewandert.




Viele Worte gibt es dazu nicht zu verlieren. Ich lasse einfach ein paar Fotos sprechen.



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Am Abend sind wir noch zum nahegelegenen Schlosspark Linderhof gefahren.




Obwohl das meiste schon für den Winter weggeräumt und verpackt war, gab es noch viele Besucher. Aber im Park selbst waren wir allein.




Auch davon ein paar Impressionen, damit es hier nicht zu lange ruhig ist.



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Ganz liebe Grüße … bis zum nächsten Mal ...



Morgentau 07.11.2019, 07.31 | (12/12) Kommentare (RSS) | PL

An Weiden und Koppeln

auf denen Viechlein genüsslich Gras mampfen oder einfach ihr Dasein zu genießen scheinen, kann ich nicht vorbeigehen.




Es ist so schön und beruhigend, sie ein Weilchen zu beobachten.

Oft sind sie neugierig und kommen an den Zaun … erhoffen sich ein besonderes Leckerli oder eine Streicheleinheit ...




Vielleicht hatten sie aber auch nur jemand anderen erwartet … einen Cowboy oder eine Pferdeflüsterin vielleicht …




Interessant ist es immer wieder zu sehen und spüren, wie unterschiedlich diese Tiere ticken. Auch bei ihnen gibt es mutige und zurückhaltende … und mit Sicherheit auch garstige und sensible.



Und sie senden sich Botschaften, kommunizieren miteinander.




Diese Tiere haben Seelen und Empfindungen wie der Mensch, auch wenn das manche nicht wahrhaben wollen.




Man braucht ihnen nur in die Augen zu schauen.




Und sie können auch lustig, habe schicke Frisuren und manchmal auch Bartstoppel …




Jedenfalls fand ich, dass es Zeit wird, ihnen mal einen eigenen Eintrag zu widmen.



Ups ... wer hat sich denn da unten angeheftet ...


Morgentau 31.10.2019, 14.06 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Der Blick auf die Wetterkarte

verheißt nichts Gutes. Es könnte auf lange Sicht der letzte sonnig-milde Tag sein.




Dank der Stunde, die wir vergangene Nacht zurückbekommen haben, war es noch richtig früh heute morgen, als ich die Sonne hinter dem Horizont ahnte … bzw. sie ihr Morgenrot schon an die zarten Schleierwölkchen pinselte.




Der Lockruf der Natur, … und obwohl ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin, bin ich ihm gefolgt und für ein paar Stunden an der Donau entlang spaziert. Ach, war das schön.




Die Vögelchen schienen sehr nervös, ob sie den Wetterumschwung ahnten? Bestimmt. Viele sind bereits auf der Reise in den Süden. Mehrere Schwärme zogen über mir hinweg.




Ansonsten war es noch ganz still. Nur zwei Hündchen mit Frauchen haben meinen Weg gekreuzt.




Natürlich habe ich auch Fotos gemacht, aber die zeige ich erst im Lauf der Woche … oder wann auch immer … lach. Ich komme einfach nicht mehr nach zur Zeit.




Farben … Stimmungen … Licht- und Schattenspiele … das alles ist so faszinierend,

ich liebe es.



Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Morgentau 27.10.2019, 08.51 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Kleines Lebenszeichen

Es tut mir leid, dass ich so wenig Zeit für meinen Blog habe. Die Tage sind derzeit so ausgefüllt, und ich mag einfach nicht nur etwas schreiben, damit etwas geschrieben steht.



Wenn ich etwas blogge, möchte ich mir Zeit dafür nehmen … das war schon immer so.

Nur im Moment ist sie halt ziemlich knapp. Aber ich glaube, das wird sich bald ändern. Dann nämlich, wenn die Tage wieder kürzer und kürzer werden und ich nicht mehr so viel Zeit außerhäusig verbringe. Dann macht es wieder richtig Spaß, hier meine Gedanken niederzuschreiben oder euch wieder öfter von meinen Ausflügen zu berichten und Fotos zu zeigen. Zumal es auch für mich immer etwas sehr Schönes ist, all diese besonderen Momente noch einmal Revue passieren zu lassen.



So Vieles wäre längst schon wieder in den Mühlen des Alltags zermahlen und vergessen.

Die Zeit eilt dahin … eben noch freute ich mich auf das erste Grün und schon fällt das herbstlich gefärbte Laub von den Bäumen. Mein jüngster Enkel wurde heute schon 16 Monate alt und ist schon richtig „groß“ … und mir wird oft ganz schwindlig bei der Geschwindigkeit.



Vielen lieben Dank für eure Kommentare … und auch hier bitte ich um Entschuldigung, dass ich dieses Mal nicht zum Antworten kam.



Dafür klebe ich zwischen den Zeilen noch ein paar Fotos von der Reise an den Lago Maggiore.



Inzwischen gab es schon wieder andere Ausflüge mit der Familie und jede Menge neue Fotos. Also genug „Futter“ für die düstere Zeit.



Ganz liebe Grüße an Euch!  

Morgentau 20.10.2019, 19.43 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Die Borromäischen Inseln

zu besuchen, war eigentlich für mich der Hauptgrund für die Reise an den Lago Maggiore. 

Ich hatte vor Jahren eine Doku darüber gesehen und seither ließ mich der Gedanke nicht mehr los.




Unsere kleine Reisegruppe hatte für die „Überfahrt“ ein kleines Privat-Boot gechartert. Zuerst fuhren wir vorbei an der Isola Bella, …




die wir später noch besuchen würden, zur Isola Madre.




Hier haben mich vor allem die Parkanlagen beeindruckt. Eigentlich kann man das gar nicht beschreiben und die Ausschnitte, die man auf diesen kleinen Fotos sieht, geben den wahren Zauber auch nur sehr bedingt wieder.



*




Interessant war natürlich auch der antike Palazzo, in dessen Innenräumen kostbare Einrichtungsgegenstände des Hauses Borromeo aufbewahrt werden.




Eigentlich bräuchte man Tage, um das alles zu erfassen. Allein schon die Bilder an den Wänden … da hätte ich gern ein Weilchen länger verweilt, um sie mir genauer zu betrachten.



*




Auch die die Kapelle der Familie, mit Terracotta-Platten verziert … innen und außen so beeindruckend.




Das waren aber auch die hohen Bäume, die mich ebenfalls fasziniert haben. Ich sag ja, ich kam aus dem Staunen und Bewundern gar nicht mehr heraus.




Dort wächst Rhododendron so hoch, wie bei uns die Laub- und Nadelbäume.




Und diese wunderschönen bunten Vögelchen gehen dort einfach spazieren, wie dieser Goldfasan …




Das soll es für heute gewesen sein. Von den anderen Inseln erzähle ich euch beim nächsten Mal ...



Morgentau 15.10.2019, 14.17 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Das ist der erste Blick

auf den See ... aus dem Busfenster heraus ...




Und das der zweite … 




Als wir später in Cannobio, unserem Aufenthaltsort, ankamen, lag dieser schon im Schatten.

Das Foto entstand am Morgen darauf, kurz bevor sich die Sonne hinter dem Hügel gegenüber schob ...




Cannobio ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola in Piemont. Unser Hotel stand direkt neben der Wallfahrtskirche Santissima Pietà, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde.




Die blaue Stunde von meinem Fenster aus …




Bald zeige ich euch noch mehr Fotos von dem schönen Ort und unseren Ausflügen. Aber das wird vermutlich wieder ein Weilchen dauern, da mein Terminkalender in den nächsten Tagen schon wieder voll ist.




Ich wünsche euch goldige Oktobertage!

Morgentau 11.10.2019, 07.29 | (10/9) Kommentare (RSS) | PL

Jetzt wird es aber Zeit

dass ich mich hier auch mal wieder melde.

Meine „Verschwiegenheit“ hatte mehrere Gründe. Zum einen war ich am verlängerten Wochenende per Busreise am Lago Maggiore … zum anderen ging es mir nicht so gut. Aber so langsam geht es wieder aufwärts und ich hoffe so sehr, dass es zu keinem Rückfall kommt.


Wenn man krank ist, wird einem noch mehr bewusst, wie unbeschreiblich kostbar die Gesundheit ist, und wie glücklich man sich schätzen kann, wenn man die schönen Momente unbeschwert genießen kann. Das ist ein so unschätzbares Gut, und oft ist einem gar nicht bewusst, wie zerbrechlich es doch ist. Wer das nicht zu spüren bekommt, kann nur von ganzem Herzen dankbar sein.


Aber ich möchte vor allem über die schönen Momente schreiben, die ich erleben durfte. Und das war die kleine Reise an den Lago Maggiore. Schon als junge Frau träumte ich davon, dort einmal hinzufahren, nur kam es nie dazu. Nun sollte das ein spontaner Entschluss ändern. Wie ich später erfahren durfte, wäre auch dieses Mal nichts daraus geworden, denn erst im letzten Moment kam es noch zu einer Anmeldung, die die Mindestteilnehmerzahl erreichen ließ, so dass die Fahrt stattfinden konnte.


Ich hatte also ein weiteres Mal Glück, wie schon in anderen Jahren, und konnte es mir im hinteren Drittel des Busses bequem machen. Dort war ich ganz für mich und konnte auch das eine oder andere Foto aus dem Busfenster heraus schießen …




Hier noch während der Anreise durch das schöne Rheintal Richtung San Bernardino …




… in Graubünden, hinein in das Tessin zu unserem ersten längeren Aufenthalt ...




… nach Bellinzona, dem Hauptort des italienischsprachigen Kantons Tessin.




Hier noch ein paar Impressionen, die eigentlich für sich sprechen …



Wie immer bei solchen Reisen, reicht die Zeit eigentlich vorn und hinten nicht, um all das Interessante und Schöne wirklich zu erfassen. 



Romantische Hinterhöfe ...



... wunderschöne Fassaden ...



... und faszinierende Fresken. Man wusste einfach nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.




So kann ich auch nur kleine Details zeigen, die das vielleicht ein wenig erahnen lassen.




Wie die Fahrt weiterging, erzähle ich euch beim nächsten Mal ...

Morgentau 09.10.2019, 16.54 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Herbststurm

Vom Norden kamen die Wolken gezogen,

noch unbemerkt … fast geisterhaft.

Dann hat sie der Wind vor die Sonne geschoben

und nahm ihr so die letzte Kraft.


Im Wald beginnt ein Stöhnen und Ächzen

wenn Baum um Baum sich neigt und bricht.

Kein Vogel singt mir in den Ästen

und ringsherum erstirbt das Licht.


Kein Jäger sitzt mehr auf der Lauer,

der Fuchs schleicht schnell in seinen Bau.

Schon setzt er ein, der Regenschauer,

verfärbt die Landschaft nebelgrau.


(C) Morgentau



Morgentau 02.10.2019, 07.47 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL