Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Was ich noch sagen wollte

Novemberregen

Vom Norden kamen die Wolken gezogen,
unbemerkt, fast geisterhaft.

Dann hat sie der Wind vor die Sonne geschoben,
entzog ihr dreist die letzte Kraft.




Im Wald beginnt ein Stöhnen und Ächzen,
wenn Baum um Baum sich neigt und bricht.

Kein Vogel singt mehr in den Ästen
und ringsherum erstirbt das Licht.




Kein Jäger sitzt mehr auf der Lauer,
der Fuchs schleicht schnell in seinen Bau.

Schon setzt er ein, der Regenschauer,
verfärbt die Landschaft nebelgrau.


(C) Morgentau

Morgentau 03.11.2020, 19.41 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Goldener Ausklang

Nun war es uns also doch noch vergönnt … ein schönes leuchtendes Wochenende.




Obwohl es bereits Blätter von den Bäumen regnete, hielten zum Glück noch einige tapfer durch und erfreuten unser Auge und unsere Seele mit ihren schönen Farben.




Goldene Oktobertage … ja, das stelle ich mir darunter vor.




Leider waren sie dieses Jahr ziemlich rar. Aber wir sind ja Kummer gewohnt, gell?




Ich bin jedenfalls froh, mich hier in meiner Morgentauwiese endlich mal wieder zeigen zu können. Ohne Mitbringsel geht das nämlich nicht.




So bin ich durch die Wälder gezogen und hab sie für euch gepflückt … die Mitbringsel ... in Form festgehaltener goldener Momente.




Eines schöner als das andere … Herbstwald, wie ich ihn liebe.




Leider habe ich seit meiner Erkrankung keine ruhige Hand mehr, was man den Bildern teilweise ansieht. Aber so lange man noch erkennt, worum es sich handelt, mach ich weiter.

Zum Glück kann man einige ein wenig ausbessern, so dass es kaum auffällt.




Nur bei den Nahaufnahmen wird es sehr schwierig. Da bräuchte ich dann eine Unterlage oder gar Stativ, aber das ist mir zu umständlich. Ich bin mag es nun mal am liebsten spontan.




Ansonsten gehen wir mal wieder keinen guten Zeiten entgegen. Zum Glück bin ich gern zuhause und mach es mir gemütlich. Gerade in dieser düsteren Zeit, wo der Tag schon so früh zu Ende geht.




Zur Arbeit muss ich dennoch … mit den Öffis. Aber da soll ja bisher alles gut gegangen sein. Ich hoffe es sehr. Bin ja froh, dass es weitergeht. Das ist nämlich mit meine größte Angst neben der um unsere Gesundheit. Hoffentlich bleiben wir alle gesund!




Nun geht auch der Oktober schon wieder zu Ende. Es ist doch kaum zu fassen, wie heftig alles in Bewegung ist. So gesehen, können wir ja hoffen, dass auch die düstere Zeit schnell vorbei geht.




Bald werde ich es mir behaglicher machen … mit kleinen Lichterketten oder -schmuck, Tannenzweigen und was halt sonst noch so dazu gehört. Lebkuchenherzen habe ich schon genascht.




Es gibt so viele Möglichkeiten, den Tag und unser Leben zu erhellen. Ihr wisst ja selbst am besten, welche das für euch sind.




Habt trotz allem eine gute Zeit und bleibt gesund!

Morgentau 28.10.2020, 08.35 | (13/13) Kommentare (RSS) | PL

Graumaler

Warum so mürrisch, lieber Herbst,
gibt es denn einen Grund?
Machst uns und dir das Leben schwer.
Sag, wird es dir zu bunt?

Dein Farbenspiel, das mögen wir.
Die Landschaftsmalerei
ist Kunst für uns. Wir danken dir
für deine Zauberei.

Auch für die Würze in der Luft,
die uns so wohlig stimmt,
für Tannenholz und Apfelduft,
der uns die Sinne nimmt.

Und nicht zuletzt dein goldnes Licht,
das alles sanft umwebt,
zeigt uns die Welt aus andrer Sicht,
bis uns das Herz aufgeht.

Drum lass das Schmollen, Rebellieren,
kehr ein und lass nicht zu,
dass Seelen vor Tristesse erfrieren.
Komm schon, sei wieder DU!

(C) Morgentau


Morgentau 17.10.2020, 09.24 | (11/11) Kommentare (RSS) | PL

Tief verschneit

liegt derzeit der Acherkogel, über den wir vor ein paar Wochen gewandert sind. Heute hätten wir keine Chance, dabei kann es im Herbst in den Bergen wunderbar sein. Und das wird es sicher auch wieder.




Es ist nicht selten, dass sich der Winter schon im September ankündigt, dann aber nochmal einen Rückzieher macht, damit sich der Oktober von seiner goldenen Seite zeigen kann.




Wie dem auch sei, die Region ist gestern zum Risikogebiet erklärt worden, da hätten wir eh wieder abspringen müssen. So gesehen hatten wir mit unserem Ersatztermin Anfang September echt nochmal Glück.




Auch mit dem Wetter hatten wir damals Dusel, denn nur an diesem Tag hatte es diese schönen weißen Wolken, die man aus der Perspektive sonst allenfalls aus dem Flugzeug beobachten kann.




Deshalb bin ich so gern „da oben“ … weit weg von dem Gewusel „da unten“ … und manchmal sogar über den Wolken.




Geflogen bin ich nämlich noch nie … nur ein einziges mal mit so einem kleinen Sportflieger … ein Geschenk für meinen Schwiegervater, das auch ich genießen durfte.

Und mit dem Ballon mit meinen Kollegen, das war auch toll.




Leider kann man das auch hier mit der Kamera nie so erfassen, wie es in Wirklichkeit ist. Da fehlt die Dreidimensionalität.




Auch sind die Wolkenfetzen immer in Bewegung … ziehen oft vom Tal rauf oder gar bedrohlich heran, was man natürlich auf einem Foto nicht erkennen kann.

Mein Vater hat auch viel gefilmt früher, aber ich habe mich für die Fotografie entschieden. Beides wäre mir zu viel.




Es ist jedenfalls faszinierend, dieses Wolkenschauspiel aus der Nähe erleben zu können.




Draußen ist es total ungemütlich heute, was aber auch was Gutes hat. Man fühlt sich nicht gleich unwohl, weil man am Rechner sitzt. Die Gelegenheit habe ich gleich genutzt, um euch von der dritten und letzten Wanderung zu berichten.




Besonders schön ist es immer, ein Weilchen zu verweilen, und sei es mitten auf einem Hügelchen mit Erika. Dabei die Augen wandern zu lassen und einfach nur zu genießen.




Bald kommt meine Tochter mit dem Kleinen, dann machen wir es uns gemütlich. Und das wünsche ich auch euch … ein gemütliches Wochenende!



Morgentau 26.09.2020, 20.05 | (14/14) Kommentare (RSS) | PL

Eine schöne Wanderung

… führte uns - wenn man so will - vom wilden zum stillen Wasser.




Wild war das Wasser der Ötztaler Ache wahrlich an diesem Tag.




Nach dem langen Regen vorher, war sie mächtig angeschwollen und stürzte in wilden Wellen auf uns zu.




Ich habe es versucht, im Bild festzuhalten, aber das war schier unmöglich.




Auf den Fotos wirkt es total harmlos, aber in Wirklichkeit waren das tosende mächtige Wellen und Fluten. Fast schon beängstigend.




Von der Wellerbrücke konnten wir dem wilden Geschehen direkt von oben zuschauen. Gigantisch.




Der Weg Richtung Piburger See war nicht minder aufregend. Er führte durch einen urtümlichen, wilden Bergsturz-Blockwald.




So etwas habe ich noch nie gesehen.




Leider war es auch hier schwierig, die wahre fesselnde Wirkung einzufangen.




Zwischen steilen Felshängen und riesigen Feldbrocken (Grobblockhalden) wuchsen überwiegend Nadelhölzer und Pflanzen an den unmöglichsten Stellen.




Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus und waren begeistert von diesem ungewöhnlichen Weg über Steine und hohe Wurzeln, dessen Bezwingung einem Abenteuer gleichkam.




Es hatte aber auch etwas märchenhaftes. All die bemoosten Felsbrocken und die Miniwälder, die sich auf vielen gebildet hatten, die Farne … eine eigene Welt … einfach faszinierend.




Meine Eindrücke vom Piburger See zeige ich euch beim nächsten Mal …

Morgentau 11.09.2020, 11.34 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Ich hoffe

dass ich nun wieder öfter hier vorbeikomme. Die letzte Pause hatte einen bestimmten Grund. Jetzt, da alles hinter uns liegt, kann ich davon berichten. Vorher war ich einfach zu abergläubisch, dass es wieder schief geht.




Eigentlich muss ich weit ausholen. Alles begann nämlich schon vor anderthalb Jahren … als ich einen runden Geburtstag hatte. Da mein jüngster Enkel damals noch ein kleines Baby war, erklärte ich meinen Kindern, dass ich sie zu einer gemeinsamen Wanderreise einlade, sobald er etwas größer ist.




So kam es, dass ich uns für dieses Jahr im Frühsommer ein Ferienhaus in den Ötztaler Alpen mietete. Leider wurde daraus aber auch nichts, aus bekannten Gründen.




Vorsorglich setzten wir dann einen zweiten Termin an, in der Hoffnung, dass es dieses Mal klappt. Und so war es dann auch. Obwohl es mir am Tag der Abreise gar nicht gut ging. Ist ja oft so, dass irgendwer schwächelt oder was passiert, das uns die Stimmung verderben sollte.

So eine Reise ist im Grunde jedes Mal eine Gratwanderung.




Auch schlug ausgerechnet am Tag der Anreise das Wetter um, so dass wir im strömenden Regen ankamen und von den Bergen nichts zu sehen war ... wie ihr auf dem Foto (nicht) sehen könnt ...



Blick vom Balkon


Ja, das ging wirklich (nicht) gut los, aber wir gaben die Hoffnung nicht auf.



Bald schon zeigten sich erste Wolkenlücken ...


Letzte Nebelschwaden zogen über Wälder und Berge. Ich finde das so romantisch, könnte dem Schauspiel ewig zusehen.




Nach zwei Tagen besserte sich mein Zustand und auch das Wetter. Ich war wieder zu gebrauchen … hihi. 

Es war überwältigend, was wir plötzlich rings um uns herum bewundern konnten.




Immer nur Sonne wäre eh langweilig gewesen, vor allem oben auf dem Berg, auf den nur mein Sohn und ich gefahren waren. Für den Kleinen schien es uns zu gefährlich und Schwiegersohn war auch nicht fit genug, ihn über die Berge zu tragen. Zumal wir schon ein ordentliches Stück gehen und Fotos machen wollten.



Blick aus der Kabine


Und die haben wir reichlich gemacht. Heute die ersten ... bald folgen weitere.




Ich hoffe, bei euch ist soweit alles im grünen Bereich!? 

Ich bin so dankbar, dass alles geklappt hat und fühle mich erholt, 

nachdem ich viel Schlaf nachgeholt habe.

Kann auch sonst zum Glück nichts Negatives berichten, obwohl man das heutzutage nicht beschreien sollte …




Ein lieber Gruß zu euch!

Morgentau 09.09.2020, 18.59 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Heiße Tage

liegen hinter uns. Noch nicht ganz, aber bald gehören sie der Vergangenheit an. Dann kühlt es wieder merklich ab und nichts wird mich mehr in den See locken. Den haben wir nämlich die letzten Tage öfter besucht. Zum Glück haben wir hier einige zur Auswahl … und dank der anhaltenden Sonnenstunden hatte sich das Wasser angenehm erwärmt.


(Das ist ein altes Bild - hatte keine Kamera dabei.)


Wenn man sich die richtigen Zeiten aussucht, ist es auch auf den Wiesen nicht überfüllt. Im Wasser ist man ohnehin fast allein, denn die wenigsten wollen oder können schwimmen. Viele suchen andere Bäder oder Seen aus, wo der Wasserstand lange flach ist am Ufer und auch Kinder baden können. Als meine Kinder noch klein waren, besuchten wir auch solche Baggerseen, von denen es hier einige hat.




Aber nun wollen wir nur noch unsere Runden schwimmen und halten uns in der Regel kaum am Ufer auf. Am schönsten sind die Vormittags- oder Abendstunden, da prallt auch die Sonne nicht ganz so vom Himmel.

Es tut so gut, leise und sanft durch das kühle Nass zu schwimmen ... hier und da ein Blesshuhn zu beobachten, bevor es muffig davon schwimmt, wenn es ihm zu nah wird. 

Weit und breit nur Wasser und über mir der Himmel.

Ich bin so unendlich dankbar, dass ich schon als Kind "ans Wasser herangeführt" wurde. 

Wald und Wasser, was wäre ich ohne sie.




Dieses Jahr hatte ich mir allerdings bei meiner ersten Runde durch den See den Rücken verbrannt. Zu denken, wenn er unter Wasser ist, passiert ihm nichts, war ein schmerzhafter Trugschluss. Inzwischen juckt es nur noch ein wenig … aber es war mir eine Lehre.




Ansonsten war es eher eine ruhige zweite Urlaubswoche. Alle waren irgendwie flügellahm oder leicht lädiert, wie es halt oft an solchen Tagen ist. Aber das Ruhen hat auch gut getan. Die Zeit ist eh wie im Flug vergangen. Aber wir fühlen uns erholt und die Berufstätigen meiner Familie können morgen hoffentlich gestärkt wieder starten. Bin auch schon gespannt, was mich erwartet.




Die nahe Zukunft macht uns halt immer noch große Sorgen. Daran hat sich nichts geändert, zu düster sind die Nachrichten … zu beängstigend … auch in Bezug auf den Arbeitsplatz und ganz besonders natürlich unsere Gesundheit. Wir können auch weiterhin nur hoffen, dass es nicht noch schlimmer kommt. In allem. Man weiß ja schon gar nicht mehr, vor was man nun die meiste Angst haben muss.




Euch geht es hoffentlich soweit gut. Wir müssen halt auch weiterhin Wege finden, damit klarzukommen. Hilft ja alles nix.




Ich wünsche euch eine gute zweite Augusthälfte und noch viele schöne und angenehme Sommerstunden!

Morgentau 16.08.2020, 19.41 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Bevor die große Hitze kommt

möchte ich euch einen kleinen Gruß aus meinem Urlaub schicken … und ihn mit ein paar Bildchen garnieren.




Wieder einmal konnte ich feststellen, wie schön unsere Heimat ist. Gleich vor der Haustür findet man so viele wunderbare Orte zum Seele baumeln lassen. Orte, die niemand zu kennen scheint, denn man findet sie in keinem Reiseführer.




Es sind die kleinen Dörfer und Wäldchen, die ich so liebe. Es gibt keine Vergnügungsparks und Ausflugslokale in der Nähe … nur Natur pur. Genau das, was ich brauche. Mehr nicht.




Okay, vielleicht noch schönes Wetter dazu. Schön im Sinne von angenehm oder interessant, stimmungs- oder sogar geheimnisvoll.




Dann macht mir auch das Fotografieren viel mehr Spaß. So konnte ich auch diese Woche viele schöne Momente festhalten, die ich so nach und nach in meine Einträge einflechten werde.




Langsam wird es heiß. Irgendwie spüre ich es schon, dass mein Kreislauf schlapp machen will. Aber vielleicht sollte ich endlich mal etwas essen.




Seht es mir bitte nach, dass ich im Moment nicht kommentieren und antworten kann, aber eine Blogrunde habe ich gedreht und bei euch gelesen.




Auch meinen bloglosen Lesern geht es hoffentlich gut. Vergesst an diesen heißen Tagen nicht, reichlich zu trinken und euch gut einzucremen, falls ihr euch dem Sonnenlicht länger aussetzen wollt oder müsst. Man denkt manchmal an solche Dinge gar nicht … mir geht es jedenfalls oft so.




Ich freue mich auf meine zweite Urlaubswoche, wobei ich da nicht viel Aktivität erwarte. Muss es ja auch nicht. Hauptsache, uns bleibt noch Luft zum Atmen. Ab morgen kommt nämlich auch noch die Schwüle hinzu … oh oh.




Kommt gut durch die heiße Woche, tut etwas langsamer und passt schön auf euch auf!

Morgentau 09.08.2020, 10.24 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Der Juli hatte es eilig

… genau so, wie seine Vorgänger. Und ich fürchte, auch der August schließt sich dem Tempo an. Selbst der Urlaub wird daran nichts ändern, eher im Gegenteil.




Dennoch … ich freue mich darauf, mir die Tage selbst einteilen zu können … und habe mir vorgenommen, um Nachrichten in jeder Form möglichst einen Bogen zu machen.




Wenigstens ab und an, denn ganz wird es mir nicht gelingen, dafür bin ich zu neugierig. 

Auch interessiert es mich schon, was auf der Welt passiert. In diesen Zeiten natürlich mehr denn je.




Aber ich muss mich auch mal zur Distanz zwingen und mehr das Augenmerk auf das lenken, was sonst zu kurz kommt und oft übersehen wird vor lauter Sorge, Wehmut und den Ängsten, die sich vor einem auftürmen und die Sicht nehmen.




Ich freue mich auf neue schöne Momente, auf kleine Zauberwelten, die mich zum Lächeln bringen. Auf An- und Aussichten, die mein Herz höher schlagen lassen … und die lieblichen Konzerte um mich herum, die meine Seele zum Leuchten bringen werden.




Obwohl … wenn ich die Wetteraussichten verfolge, könnte es zwischen lieblichen Konzerten auch mal eine ordentliche Orchestereinlage geben … mit Pauken und Trompeten. Das müssen wir abwarten, da ändert sich schnell wieder was.




Wie immer lass ich es auf mich zukommen und versuche, das Beste daraus zu machen. 

Auch wenn die Hitze kommt, werde ich Wege finden, damit klarzukommen. Notfalls werde ich mich unter die Dusche stellen.




Wir können so froh sein, dass wir diese Möglichkeit haben. Ich muss schon wieder an die vielen armen Tiere und die Landschaften denken, die ein weiteres Jahr unter der Trockenheit leiden. Sogar Buchen sterben schon.




Und ich sehe es ja auch … überall fallen schon die Blätter, sind trocken und ganz eingerollt, genau so, wie ich es schon im Frühjahr befürchtet hatte. Da soll einem nicht Angst werden … zusätzlich zu all dem, was sonst noch Leben bedroht?




Ehrlich gesagt, fällt es mir immer schwerer, die Gedanken von all dem abzuwenden. 

Mal sehen, ob es mir wenigstens im Urlaub gelingt.

Drei Bücher von Ludwig Steub habe ich entdeckt. Ich kannte ihn noch gar nicht und freu mich auf die Lektüre.




Ganz viel Zeit werde ich mit meiner Familie verbringen, darauf freue ich mich ganz besonders.

Und vielleicht kann ich auch hier das eine oder andere mal vorbeischauen und berichten …




Danke noch einmal für eure lieben Kommentare, über die ich mich immer sehr freue!


Ich wünsche euch Gesundheit, einen freundlichen August und dass ihr ihn nach euren Wünschen gestalten könnt!

Morgentau 30.07.2020, 14.58 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Kurzarbeit, Feiertag und ein Brückentag

schenken mir ein paar freie Tage am Stück. Das Wetter sieht ganz gut aus, wenn auch nicht ideal für die Landschaft.




Es fehlt einfach immer noch ne Menge Regen. Was da ab und an mal Feuchtes runterfällt, reicht eben vorn und hinten nicht.




Da geht auch die Gartenarbeit nicht so leicht von der Hand. Aber bissel was aufräumen muss ich schon.




Mit dem Rasenmähen werde ich sehr sparsam sein. Zum einen wegen der Trockenheit, zum anderen liebe ich es, am Abend meine Igelchen zu beobachten, wie sie durch die Wiese schnüffeln und nach Fressbarem suchen.




Leider klappt es nicht, sie zu fotografieren, da es schon sehr dämmrig ist zu dieser Zeit … und wenn ich ihnen zu Nahe komme, haben sie Angst. Aber ich will sie bei ihrer Futtersuche nicht stören.




Viel werden sie nicht finden, deshalb habe ich getrocknete Mehlwürmer bestellt, die ich heute Abend in die Wiese streuen werde.




Wäre schön, wenn sie von den Stachligen entdeckt würden … und zwar, bevor sich andere Viecher drüber hermachen.




Sicher hat der eine oder andere von euch auch ein paar freie Tage und Pläne vor sich.




In dieser schönen Maienzeit muss ich da nicht groß überlegen.

Wenn ich großes Glück habe, übernehmen das sogar andere für mich ... hihi.

Ansonsten wäre das nicht so einfach, ich weiß.




Jedenfalls mag ich das herrliche Grün und die zarten Tupfer, das Singen der Vögelchen, Summen der Bienen und all das, was jetzt das Herz erfreut, genießen, so lange es noch möglich ist.




Die Bildchen in diesem Eintrag sind noch von den vergangenen zwei Wochenenden.




Genießt die Gaben des Frühlings … diese schöne Zeit, die leider so schnell vergeht.




Und wenn ihr mögt, sage ich „Tschüssi bis zum nächsten Mal!“ :-)



Morgentau 19.05.2020, 20.32 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL