Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Was ich noch sagen wollte

Eine schöne Wanderung

… führte uns - wenn man so will - vom wilden zum stillen Wasser.




Wild war das Wasser der Ötztaler Ache wahrlich an diesem Tag.




Nach dem langen Regen vorher, war sie mächtig angeschwollen und stürzte in wilden Wellen auf uns zu.




Ich habe es versucht, im Bild festzuhalten, aber das war schier unmöglich.




Auf den Fotos wirkt es total harmlos, aber in Wirklichkeit waren das tosende mächtige Wellen und Fluten. Fast schon beängstigend.




Von der Wellerbrücke konnten wir dem wilden Geschehen direkt von oben zuschauen. Gigantisch.




Der Weg Richtung Piburger See war nicht minder aufregend. Er führte durch einen urtümlichen, wilden Bergsturz-Blockwald.




So etwas habe ich noch nie gesehen.




Leider war es auch hier schwierig, die wahre fesselnde Wirkung einzufangen.




Zwischen steilen Felshängen und riesigen Feldbrocken (Grobblockhalden) wuchsen überwiegend Nadelhölzer und Pflanzen an den unmöglichsten Stellen.




Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus und waren begeistert von diesem ungewöhnlichen Weg über Steine und hohe Wurzeln, dessen Bezwingung einem Abenteuer gleichkam.




Es hatte aber auch etwas märchenhaftes. All die bemoosten Felsbrocken und die Miniwälder, die sich auf vielen gebildet hatten, die Farne … eine eigene Welt … einfach faszinierend.




Meine Eindrücke vom Piburger See zeige ich euch beim nächsten Mal …

Morgentau 11.09.2020, 11.34 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Ich hoffe

dass ich nun wieder öfter hier vorbeikomme. Die letzte Pause hatte einen bestimmten Grund. Jetzt, da alles hinter uns liegt, kann ich davon berichten. Vorher war ich einfach zu abergläubisch, dass es wieder schief geht.




Eigentlich muss ich weit ausholen. Alles begann nämlich schon vor anderthalb Jahren … als ich einen runden Geburtstag hatte. Da mein jüngster Enkel damals noch ein kleines Baby war, erklärte ich meinen Kindern, dass ich sie zu einer gemeinsamen Wanderreise einlade, sobald er etwas größer ist.




So kam es, dass ich uns für dieses Jahr im Frühsommer ein Ferienhaus in den Ötztaler Alpen mietete. Leider wurde daraus aber auch nichts, aus bekannten Gründen.




Vorsorglich setzten wir dann einen zweiten Termin an, in der Hoffnung, dass es dieses Mal klappt. Und so war es dann auch. Obwohl es mir am Tag der Abreise gar nicht gut ging. Ist ja oft so, dass irgendwer schwächelt oder was passiert, das uns die Stimmung verderben sollte.

So eine Reise ist im Grunde jedes Mal eine Gratwanderung.




Auch schlug ausgerechnet am Tag der Anreise das Wetter um, so dass wir im strömenden Regen ankamen und von den Bergen nichts zu sehen war ... wie ihr auf dem Foto (nicht) sehen könnt ...



Blick vom Balkon


Ja, das ging wirklich (nicht) gut los, aber wir gaben die Hoffnung nicht auf.



Bald schon zeigten sich erste Wolkenlücken ...


Letzte Nebelschwaden zogen über Wälder und Berge. Ich finde das so romantisch, könnte dem Schauspiel ewig zusehen.




Nach zwei Tagen besserte sich mein Zustand und auch das Wetter. Ich war wieder zu gebrauchen … hihi. 

Es war überwältigend, was wir plötzlich rings um uns herum bewundern konnten.




Immer nur Sonne wäre eh langweilig gewesen, vor allem oben auf dem Berg, auf den nur mein Sohn und ich gefahren waren. Für den Kleinen schien es uns zu gefährlich und Schwiegersohn war auch nicht fit genug, ihn über die Berge zu tragen. Zumal wir schon ein ordentliches Stück gehen und Fotos machen wollten.



Blick aus der Kabine


Und die haben wir reichlich gemacht. Heute die ersten ... bald folgen weitere.




Ich hoffe, bei euch ist soweit alles im grünen Bereich!? 

Ich bin so dankbar, dass alles geklappt hat und fühle mich erholt, 

nachdem ich viel Schlaf nachgeholt habe.

Kann auch sonst zum Glück nichts Negatives berichten, obwohl man das heutzutage nicht beschreien sollte …




Ein lieber Gruß zu euch!

Morgentau 09.09.2020, 18.59 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Heiße Tage

liegen hinter uns. Noch nicht ganz, aber bald gehören sie der Vergangenheit an. Dann kühlt es wieder merklich ab und nichts wird mich mehr in den See locken. Den haben wir nämlich die letzten Tage öfter besucht. Zum Glück haben wir hier einige zur Auswahl … und dank der anhaltenden Sonnenstunden hatte sich das Wasser angenehm erwärmt.


(Das ist ein altes Bild - hatte keine Kamera dabei.)


Wenn man sich die richtigen Zeiten aussucht, ist es auch auf den Wiesen nicht überfüllt. Im Wasser ist man ohnehin fast allein, denn die wenigsten wollen oder können schwimmen. Viele suchen andere Bäder oder Seen aus, wo der Wasserstand lange flach ist am Ufer und auch Kinder baden können. Als meine Kinder noch klein waren, besuchten wir auch solche Baggerseen, von denen es hier einige hat.




Aber nun wollen wir nur noch unsere Runden schwimmen und halten uns in der Regel kaum am Ufer auf. Am schönsten sind die Vormittags- oder Abendstunden, da prallt auch die Sonne nicht ganz so vom Himmel.

Es tut so gut, leise und sanft durch das kühle Nass zu schwimmen ... hier und da ein Blesshuhn zu beobachten, bevor es muffig davon schwimmt, wenn es ihm zu nah wird. 

Weit und breit nur Wasser und über mir der Himmel.

Ich bin so unendlich dankbar, dass ich schon als Kind "ans Wasser herangeführt" wurde. 

Wald und Wasser, was wäre ich ohne sie.




Dieses Jahr hatte ich mir allerdings bei meiner ersten Runde durch den See den Rücken verbrannt. Zu denken, wenn er unter Wasser ist, passiert ihm nichts, war ein schmerzhafter Trugschluss. Inzwischen juckt es nur noch ein wenig … aber es war mir eine Lehre.




Ansonsten war es eher eine ruhige zweite Urlaubswoche. Alle waren irgendwie flügellahm oder leicht lädiert, wie es halt oft an solchen Tagen ist. Aber das Ruhen hat auch gut getan. Die Zeit ist eh wie im Flug vergangen. Aber wir fühlen uns erholt und die Berufstätigen meiner Familie können morgen hoffentlich gestärkt wieder starten. Bin auch schon gespannt, was mich erwartet.




Die nahe Zukunft macht uns halt immer noch große Sorgen. Daran hat sich nichts geändert, zu düster sind die Nachrichten … zu beängstigend … auch in Bezug auf den Arbeitsplatz und ganz besonders natürlich unsere Gesundheit. Wir können auch weiterhin nur hoffen, dass es nicht noch schlimmer kommt. In allem. Man weiß ja schon gar nicht mehr, vor was man nun die meiste Angst haben muss.




Euch geht es hoffentlich soweit gut. Wir müssen halt auch weiterhin Wege finden, damit klarzukommen. Hilft ja alles nix.




Ich wünsche euch eine gute zweite Augusthälfte und noch viele schöne und angenehme Sommerstunden!

Morgentau 16.08.2020, 19.41 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Bevor die große Hitze kommt

möchte ich euch einen kleinen Gruß aus meinem Urlaub schicken … und ihn mit ein paar Bildchen garnieren.




Wieder einmal konnte ich feststellen, wie schön unsere Heimat ist. Gleich vor der Haustür findet man so viele wunderbare Orte zum Seele baumeln lassen. Orte, die niemand zu kennen scheint, denn man findet sie in keinem Reiseführer.




Es sind die kleinen Dörfer und Wäldchen, die ich so liebe. Es gibt keine Vergnügungsparks und Ausflugslokale in der Nähe … nur Natur pur. Genau das, was ich brauche. Mehr nicht.




Okay, vielleicht noch schönes Wetter dazu. Schön im Sinne von angenehm oder interessant, stimmungs- oder sogar geheimnisvoll.




Dann macht mir auch das Fotografieren viel mehr Spaß. So konnte ich auch diese Woche viele schöne Momente festhalten, die ich so nach und nach in meine Einträge einflechten werde.




Langsam wird es heiß. Irgendwie spüre ich es schon, dass mein Kreislauf schlapp machen will. Aber vielleicht sollte ich endlich mal etwas essen.




Seht es mir bitte nach, dass ich im Moment nicht kommentieren und antworten kann, aber eine Blogrunde habe ich gedreht und bei euch gelesen.




Auch meinen bloglosen Lesern geht es hoffentlich gut. Vergesst an diesen heißen Tagen nicht, reichlich zu trinken und euch gut einzucremen, falls ihr euch dem Sonnenlicht länger aussetzen wollt oder müsst. Man denkt manchmal an solche Dinge gar nicht … mir geht es jedenfalls oft so.




Ich freue mich auf meine zweite Urlaubswoche, wobei ich da nicht viel Aktivität erwarte. Muss es ja auch nicht. Hauptsache, uns bleibt noch Luft zum Atmen. Ab morgen kommt nämlich auch noch die Schwüle hinzu … oh oh.




Kommt gut durch die heiße Woche, tut etwas langsamer und passt schön auf euch auf!

Morgentau 09.08.2020, 10.24 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Der Juli hatte es eilig

… genau so, wie seine Vorgänger. Und ich fürchte, auch der August schließt sich dem Tempo an. Selbst der Urlaub wird daran nichts ändern, eher im Gegenteil.




Dennoch … ich freue mich darauf, mir die Tage selbst einteilen zu können … und habe mir vorgenommen, um Nachrichten in jeder Form möglichst einen Bogen zu machen.




Wenigstens ab und an, denn ganz wird es mir nicht gelingen, dafür bin ich zu neugierig. 

Auch interessiert es mich schon, was auf der Welt passiert. In diesen Zeiten natürlich mehr denn je.




Aber ich muss mich auch mal zur Distanz zwingen und mehr das Augenmerk auf das lenken, was sonst zu kurz kommt und oft übersehen wird vor lauter Sorge, Wehmut und den Ängsten, die sich vor einem auftürmen und die Sicht nehmen.




Ich freue mich auf neue schöne Momente, auf kleine Zauberwelten, die mich zum Lächeln bringen. Auf An- und Aussichten, die mein Herz höher schlagen lassen … und die lieblichen Konzerte um mich herum, die meine Seele zum Leuchten bringen werden.




Obwohl … wenn ich die Wetteraussichten verfolge, könnte es zwischen lieblichen Konzerten auch mal eine ordentliche Orchestereinlage geben … mit Pauken und Trompeten. Das müssen wir abwarten, da ändert sich schnell wieder was.




Wie immer lass ich es auf mich zukommen und versuche, das Beste daraus zu machen. 

Auch wenn die Hitze kommt, werde ich Wege finden, damit klarzukommen. Notfalls werde ich mich unter die Dusche stellen.




Wir können so froh sein, dass wir diese Möglichkeit haben. Ich muss schon wieder an die vielen armen Tiere und die Landschaften denken, die ein weiteres Jahr unter der Trockenheit leiden. Sogar Buchen sterben schon.




Und ich sehe es ja auch … überall fallen schon die Blätter, sind trocken und ganz eingerollt, genau so, wie ich es schon im Frühjahr befürchtet hatte. Da soll einem nicht Angst werden … zusätzlich zu all dem, was sonst noch Leben bedroht?




Ehrlich gesagt, fällt es mir immer schwerer, die Gedanken von all dem abzuwenden. 

Mal sehen, ob es mir wenigstens im Urlaub gelingt.

Drei Bücher von Ludwig Steub habe ich entdeckt. Ich kannte ihn noch gar nicht und freu mich auf die Lektüre.




Ganz viel Zeit werde ich mit meiner Familie verbringen, darauf freue ich mich ganz besonders.

Und vielleicht kann ich auch hier das eine oder andere mal vorbeischauen und berichten …




Danke noch einmal für eure lieben Kommentare, über die ich mich immer sehr freue!


Ich wünsche euch Gesundheit, einen freundlichen August und dass ihr ihn nach euren Wünschen gestalten könnt!

Morgentau 30.07.2020, 14.58 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Kurzarbeit, Feiertag und ein Brückentag

schenken mir ein paar freie Tage am Stück. Das Wetter sieht ganz gut aus, wenn auch nicht ideal für die Landschaft.




Es fehlt einfach immer noch ne Menge Regen. Was da ab und an mal Feuchtes runterfällt, reicht eben vorn und hinten nicht.




Da geht auch die Gartenarbeit nicht so leicht von der Hand. Aber bissel was aufräumen muss ich schon.




Mit dem Rasenmähen werde ich sehr sparsam sein. Zum einen wegen der Trockenheit, zum anderen liebe ich es, am Abend meine Igelchen zu beobachten, wie sie durch die Wiese schnüffeln und nach Fressbarem suchen.




Leider klappt es nicht, sie zu fotografieren, da es schon sehr dämmrig ist zu dieser Zeit … und wenn ich ihnen zu Nahe komme, haben sie Angst. Aber ich will sie bei ihrer Futtersuche nicht stören.




Viel werden sie nicht finden, deshalb habe ich getrocknete Mehlwürmer bestellt, die ich heute Abend in die Wiese streuen werde.




Wäre schön, wenn sie von den Stachligen entdeckt würden … und zwar, bevor sich andere Viecher drüber hermachen.




Sicher hat der eine oder andere von euch auch ein paar freie Tage und Pläne vor sich.




In dieser schönen Maienzeit muss ich da nicht groß überlegen.

Wenn ich großes Glück habe, übernehmen das sogar andere für mich ... hihi.

Ansonsten wäre das nicht so einfach, ich weiß.




Jedenfalls mag ich das herrliche Grün und die zarten Tupfer, das Singen der Vögelchen, Summen der Bienen und all das, was jetzt das Herz erfreut, genießen, so lange es noch möglich ist.




Die Bildchen in diesem Eintrag sind noch von den vergangenen zwei Wochenenden.




Genießt die Gaben des Frühlings … diese schöne Zeit, die leider so schnell vergeht.




Und wenn ihr mögt, sage ich „Tschüssi bis zum nächsten Mal!“ :-)



Morgentau 19.05.2020, 20.32 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Wie ein großes Glas Eiswasser mit Zitronenscheiben

nach einer anstrengenden Wanderung … müssen Bäume, Sträucher, Wiesen, Felder und Pflanzen das wunderbare Nass der Wolken gesüffelt und genossen haben. Alles glänzt in schönstem Grün, wirkt frisch und belebend. Die Luft ist herrlich. Ach, wenn man sie doch speichern könnte für stinkige, trockene und schmutzige Tage.




Aber es ist ganz schön kalt geworden. Das Postkartenwetter trügt ein wenig, aber wozu haben wir warme Kleidung. Alles kein Problem.




Jetzt hinaus in die Natur … schöner wird es nicht. Da draußen rutschen mir die Sorgen den Buckel runter. Diesen Moment genießen. Nur auf das hören, was der Wald uns flüstert. Oja, dem lausche ich gern.




Noch wird diese Freude nicht durch Stechlinge getrübt. So nenne ich alles, was klein ist, mich piekst und juckende Quaddeln erzeugt. Momentan halten die sich noch zurück, gottseidank.

Zecken gibt es allerdings schon, da muss man vorsichtig sein. Tja, ungetrübte Freude zu finden, wird echt immer schwieriger.




Aber ich wollte nicht labern … das wird es schon genug. Außerdem sprechen die Bilder für sich. Zumindest versuche ich immer, genau so einen Moment einzufangen, damit ihr auch ein wenig lauschen könnt …




viel Spaß!



In der Ferne entdeckte ich zwei Rehlein in der Wiese. Hab sie näher rangezoomt ...



Sie fühlten sich trotzdem beobachtet und suchten alsbald das Weite ...



So eine Frühlingsblümchenwiese im Morgentau ist immer wieder zauberhaft.



Die Wege, die daran vorbeiführen, sind es ebenfalls ...



*



*



Langsam tun mir die Füße weh, Euch sicher auch. Es ist auch schon spät ...



Wenn ihr mögt, bis zum nächsten Mal ...


Ach ja, einen guten Tipp habe ich noch für euch. Hab da eine tolle 3-teilige Dokuserie

entdeckt ... Unsere Wälder ... es lohnt sich echt, die anzuschauen.

Morgentau 12.05.2020, 19.12 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Wie schnell

man sich doch daran gewöhnt, dass die Landschaft endlich wieder ihre schönen Kleider trägt. Fast schon vergessen ist die unverblümte, kahle Zeit.




Alles ist wieder grün und leuchtend … geschmückt mit vielen bunten Tupfern. Noch sieht alles so gesund und hoffnungsfroh aus.




Man kann nur wünschen, dass diese Hoffnung nicht zerstört wird und nicht wieder so vieles kaputt geht.




Die Fotos sind noch vom April. Inzwischen bemüht sich der Mai, die Schönheit zu vollenden. Das zeige ich euch das nächste Mal.



In der Nähe des kleines Schlösschens findet man viele alte Bäume. 

Leider wurden diese beim letzten Sturm etwas reduziert. Überhaupt sieht man beim Wandern

viele Sturmschäden. Sogar stolze schöne Bäume hatten wegen der Trockenheit keine Chance.



Morgenstunde - Morgentau ... ich liebe diese Stille und die gute Luft.



Bald schon wachsen dort Äpfelchen ... die Blütezeit geht schon wieder zuende.



Wer hier wohl wohnen mag? Ob er sich glücklich und zufrieden fühlt?



Einer meiner Lieblingswege ... entlang alter Obstbäume und  von allerlei Getier.



Langsam schließt sich die Runde ... der Weg zurück zum Parkplatz.



Ein letzter Blick zurück ...



Tschüssi bis zum nächsten Mal ...



Morgentau 06.05.2020, 00.00 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Der Wetterbericht

ist im Moment wohl auch ziemlich irritiert. Fast jeden Tag ändern sich die Meldungen, vor allem die auf lange Sicht … also für nächste Woche. Damit schließen sie sich den allgemeinen Empfehlungen für diese Zeit an … einfach abwarten, was passiert. Erwartungshaltungen bringen jedenfalls nicht viel.




Fakt ist, dass die trockenen, warmen Frühlingstage in der Form wohl nicht gleich wieder kommen. Endlich ist der ersehnte Regen da. Ich hoffe, auch in eurer Gegend.




Es ist eine Freude, den Pflanzen fast zusehen zu können, wie sie sich strecken und entfalten. Alles wird noch grüner und überall schießen alte Bekannte aus dem Boden.

„Ach, du bist auch wieder da … wie schön!“ denke ich dann.




So oft es geht, bin ich im Wald oder laufe Wege zwischen Feldern oder entlang von Koppeln und Gärten. Zum Glück liegt alles in der Nähe und kommt dank der momentanen Situation mal wieder zur verdienten Beachtung.




Und ich bin immer wieder erstaunt, was es noch alles zu entdecken gibt. Immer noch hat es viele schöne Spazier- und Wanderwege, die gegangen werden wollen. Es ist nicht immer einfach, sie zu finden. Aber genau diese „geheimnisvollen“ sind es, nach denen ich suche. Hab ich dann einen gefunden, ist die Freude groß.




Auch an Regentagen werde ich mich nicht davon abhalten lassen. Im Gegenteil, dann ist alles so frisch, man hört wieder Frösche quaken und von den Zweibeinern trifft man kaum jemanden.

In meinem Garten habe ich zwei Igelchen entdeckt. Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl,

sie beim Rascheln durch das letzte alte Laub oder dem Watscheln durch die Wiese zu beobachten.




Ein paar Fotos habe ich euch heute schon mitgebracht. Aber ich habe noch so einige, die ich euch gern zeigen möchte. Also muss ich mich wieder öfter hier melden.




Mal sehen, ob ich das auf die Reihe kriege. Vielleicht kleinere Einträge, dafür wieder öfter … schauen wir mal, was passiert, gell?



Ich wünsche euch einen schönen Mai!



Morgentau 01.05.2020, 00.00 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Vielen Dank

für eure lieben Besuche und Kommentare, obwohl ich mich hier so rar mache.




Keine Ahnung, warum mir immer die Zeit davon läuft. Dabei bin ich doch jetzt viel öfter zuhause … und es ist auch nicht so, dass ich mich jetzt all den Dingen widme, für die ich bisher zu wenig Zeit hatte (oder es mir zumindest einbildete) … im Gegenteil, dazu komme ich auch nicht.




Die Zeit rast einfach unermüdlich weiter … im gleichen Rhythmus oder gefühlt gar noch schneller. Seltsam. Vielleicht liegt es ja auch am schönen Wetter … dem blauen Himmel, dem Frühlingsgrün und Gesang der Vögelchen.

Dem kann man sich einfach nicht entziehen, gell?




Ja, man ist schon anders drauf, als bei Dauergrau und Kälte und empfindet alles nicht so zäh. Obwohl das auch sarkastisch klingt in diesen Zeiten. Und ganz besonders, wenn ich schon wieder lesen muss, wie schlecht es einigen Tieren geht … u.a. unseren geliebten Meislein. Furchtbar ist das. Die Liste der Hiobsbotschaften wird immer länger.

Solche Nachrichten brechen mir das Herz ... aber wem nicht ...




Deshalb kann man eigentlich nicht von schönem Wetter sprechen, denn wie so vieles, ist auch das trügerisch. Noch nie hat es so krass an Regen gefehlt. Die vergangenen zwei Jahre waren ja schon schlimm, was die extreme Trockenheit anbelangt, aber da hatten wir wenigstens im Frühjahr noch ein paar Regentage.




Derzeit fällt es wirklich schwer, etwas positives zu schreiben, obwohl ich mir Mühe gebe, das Schöne nicht aus den Augen zu verlieren. Das war ja schon immer das Hauptanliegen meines Blogs.

Und noch ist es da ... das Schöne. Aber es leidet, genau wie wir.




Deshalb vermischel ich meine Zeilen wieder mit ein paar Impressionen.

In dieser Zeit ertrinke ich fast in Hoffnungen. Der Berg von dem, was sich alles ändern muss

und sollte, wird höher und höher. Nein, es sind keine Luxuswünsche ... nichts dergleichen.

Obwohl es schon in diese Richtung geht, denn kein Wunsch kann größer sein als der,

dass sich die Erde wieder erholen möge von all ihren Wunden ... oder dass wenigstens die größten heilen.




Die Aufnahmen entstanden schon vor ein paar Tagen. Inzwischen ist die Natur schon viel weiter. Aber es fehlt Regen … dringendst. Als ich diese mit Fotos vom gleichen Zeitraum 2015 verglich, bin ich richtig erschrocken.




Manchmal finde ich einfach keine Worte mehr ... sorry.


Wie gut, dass es viele Menschen gibt, die auch so denken, die ihr Möglichstes tun,

um wenigstens etwas zu bewegen ... und sei es, ein Lächeln in ein trauriges Gesicht

zu zaubern. Danke dafür! :-)




Passt auf euch auf, bewahrt die guten Gedanken in euch und bleibt oder werdet gesund!!!

Morgentau 23.04.2020, 21.26 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL