Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Was ich noch sagen wollte

Der Wetterbericht

ist im Moment wohl auch ziemlich irritiert. Fast jeden Tag ändern sich die Meldungen, vor allem die auf lange Sicht … also für nächste Woche. Damit schließen sie sich den allgemeinen Empfehlungen für diese Zeit an … einfach abwarten, was passiert. Erwartungshaltungen bringen jedenfalls nicht viel.




Fakt ist, dass die trockenen, warmen Frühlingstage in der Form wohl nicht gleich wieder kommen. Endlich ist der ersehnte Regen da. Ich hoffe, auch in eurer Gegend.




Es ist eine Freude, den Pflanzen fast zusehen zu können, wie sie sich strecken und entfalten. Alles wird noch grüner und überall schießen alte Bekannte aus dem Boden.

„Ach, du bist auch wieder da … wie schön!“ denke ich dann.




So oft es geht, bin ich im Wald oder laufe Wege zwischen Feldern oder entlang von Koppeln und Gärten. Zum Glück liegt alles in der Nähe und kommt dank der momentanen Situation mal wieder zur verdienten Beachtung.




Und ich bin immer wieder erstaunt, was es noch alles zu entdecken gibt. Immer noch hat es viele schöne Spazier- und Wanderwege, die gegangen werden wollen. Es ist nicht immer einfach, sie zu finden. Aber genau diese „geheimnisvollen“ sind es, nach denen ich suche. Hab ich dann einen gefunden, ist die Freude groß.




Auch an Regentagen werde ich mich nicht davon abhalten lassen. Im Gegenteil, dann ist alles so frisch, man hört wieder Frösche quaken und von den Zweibeinern trifft man kaum jemanden.

In meinem Garten habe ich zwei Igelchen entdeckt. Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl,

sie beim Rascheln durch das letzte alte Laub oder dem Watscheln durch die Wiese zu beobachten.




Ein paar Fotos habe ich euch heute schon mitgebracht. Aber ich habe noch so einige, die ich euch gern zeigen möchte. Also muss ich mich wieder öfter hier melden.




Mal sehen, ob ich das auf die Reihe kriege. Vielleicht kleinere Einträge, dafür wieder öfter … schauen wir mal, was passiert, gell?



Ich wünsche euch einen schönen Mai!



Morgentau 01.05.2020, 00.00 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Vielen Dank

für eure lieben Besuche und Kommentare, obwohl ich mich hier so rar mache.




Keine Ahnung, warum mir immer die Zeit davon läuft. Dabei bin ich doch jetzt viel öfter zuhause … und es ist auch nicht so, dass ich mich jetzt all den Dingen widme, für die ich bisher zu wenig Zeit hatte (oder es mir zumindest einbildete) … im Gegenteil, dazu komme ich auch nicht.




Die Zeit rast einfach unermüdlich weiter … im gleichen Rhythmus oder gefühlt gar noch schneller. Seltsam. Vielleicht liegt es ja auch am schönen Wetter … dem blauen Himmel, dem Frühlingsgrün und Gesang der Vögelchen.

Dem kann man sich einfach nicht entziehen, gell?




Ja, man ist schon anders drauf, als bei Dauergrau und Kälte und empfindet alles nicht so zäh. Obwohl das auch sarkastisch klingt in diesen Zeiten. Und ganz besonders, wenn ich schon wieder lesen muss, wie schlecht es einigen Tieren geht … u.a. unseren geliebten Meislein. Furchtbar ist das. Die Liste der Hiobsbotschaften wird immer länger.

Solche Nachrichten brechen mir das Herz ... aber wem nicht ...




Deshalb kann man eigentlich nicht von schönem Wetter sprechen, denn wie so vieles, ist auch das trügerisch. Noch nie hat es so krass an Regen gefehlt. Die vergangenen zwei Jahre waren ja schon schlimm, was die extreme Trockenheit anbelangt, aber da hatten wir wenigstens im Frühjahr noch ein paar Regentage.




Derzeit fällt es wirklich schwer, etwas positives zu schreiben, obwohl ich mir Mühe gebe, das Schöne nicht aus den Augen zu verlieren. Das war ja schon immer das Hauptanliegen meines Blogs.

Und noch ist es da ... das Schöne. Aber es leidet, genau wie wir.




Deshalb vermischel ich meine Zeilen wieder mit ein paar Impressionen.

In dieser Zeit ertrinke ich fast in Hoffnungen. Der Berg von dem, was sich alles ändern muss

und sollte, wird höher und höher. Nein, es sind keine Luxuswünsche ... nichts dergleichen.

Obwohl es schon in diese Richtung geht, denn kein Wunsch kann größer sein als der,

dass sich die Erde wieder erholen möge von all ihren Wunden ... oder dass wenigstens die größten heilen.




Die Aufnahmen entstanden schon vor ein paar Tagen. Inzwischen ist die Natur schon viel weiter. Aber es fehlt Regen … dringendst. Als ich diese mit Fotos vom gleichen Zeitraum 2015 verglich, bin ich richtig erschrocken.




Manchmal finde ich einfach keine Worte mehr ... sorry.


Wie gut, dass es viele Menschen gibt, die auch so denken, die ihr Möglichstes tun,

um wenigstens etwas zu bewegen ... und sei es, ein Lächeln in ein trauriges Gesicht

zu zaubern. Danke dafür! :-)




Passt auf euch auf, bewahrt die guten Gedanken in euch und bleibt oder werdet gesund!!!

Morgentau 23.04.2020, 21.26 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Und schon ist alles wieder vorbei

… die Feiertage liegen hinter uns. Noch nie habe ich so stressfreie Ostern erlebt, wie in diesem Jahr.



Dank des schönen Wetters war auch ganz schön Leben um mich herum, denn die Menschen drängte es mehr denn je hinaus. Autos, Motorräder und viele Fahrräder wahren unterwegs … und an der Straßenseite standen ne Menge parkende Autos, die ich sonst dort noch nicht gesehen habe.




Aber ich hatte schon das Gefühl, dass man vorsichtig war und versucht hat, die Abstände zu wahren. Oft hörte ich, wie sich einige laut unterhielten, weil die jeweiligen Gesprächspartner so weit voneinander getrennt standen.




Ich war viel im Garten, saß auf der Terrasse, beobachtete die Vögelchen oder las in meinen Zeitschriften. Das war wunderbar.




Aber auch ein zwei Spaziergänge waren mir vergönnt. Davon habe ich euch ein paar Impressionen mitgebracht.



Ganz allein an diesem kleinen See. Und doch habe ich menschliche Spuren entdeckt ... 



Alles wird gut! Wer auch immer das geschrieben hat, ich hoffe, er oder sie hat recht!




Und morgen beginnt die zweite Kurzarbeitswoche. Mal sehen, wie es weitergeht …




Euch weiterhin alles Gute … und bleibt gesund!!!!!

Morgentau 14.04.2020, 00.00 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Dass in mir auch ein Sammler steckt

bei gewissen Dingen, habe ich immer damit begründet, dass ich für den Ernstfall vorbereitet sein will. Natürlich konnte ich nicht ahnen, dass es schneller dazu kam, als ich mir je hätte vorstellen können.




Ich dachte mehr an körperliche Defizite, die mich plötzlich an meinen geliebten Ausflügen und Wanderungen hindern könnten. Oder auch wenn das Geld dafür plötzlich nicht mehr reichen würde. Solche Dinge passieren ja leider.




Jedenfalls wollte ich solchen heftigen Einschneidungen in mein Leben vorbeugen und etwas dafür tun, dass meine Seele in so einem Fall nicht verkümmern würde. 

Das wäre ja auch unfair, wo ich so viel Schönes erleben durfte.



Davon kann ich ein Leben lang zehren, denn zum großen Glück bin ich mit solch dankbaren 

Empfindungen gesegnet.




Regale voller Bücher, Zeitschriften und DVDs und vor allem auch die vielen Erinnerungen an schöne Zeiten … dokumentiert in unzähligen Fotoalben … analog und digital, sollten mir garantieren, dass ich zumindest das Träumen nicht verliere, sollte ich mal überwiegend ans Haus gefesselt sein.




Jetzt, wo die Situation viel viel schneller als erwartet eingetreten ist, merke ich jedoch, dass das mit dem Träumen gar nicht so einfach ist. Denn um träumen zu können, muss man auch den Kopf frei haben, sonst könnten das ganz leicht Alpträume werden, …




… weil es einem klar macht, dass man das Schöne der Vergangenheit offenbar nicht in die Zukunft bzw. das Jetzt retten konnte. Es war einmal. 

Und dieses Gefühl kann auch schmerzhaft sein.




Umso mehr müssen wir alles daran setzen, dass es wieder so wird. Das funktioniert aber nur, wenn wir durchhalten. 

Es bringt nichts, wenn wir etwas erzwingen wollen und am Ende alles noch schlimmer kommt.




Auch wenn es schwer fällt und wir sicher noch so manches Mal am Verzweifeln sein werden und keinen Ausweg sehen … es wird ihn geben, den Ausweg ... heraus aus der Krise ... 

daran will ich glauben!




Diesen Eintrag habe ich mit solchen Erinnerungen geschmückt, wie eben beschrieben. 


Frühling ... HOFFNUNG ...




Es wird wieder so sein! Wir müssen nur durchhalten! Die Zeit vergeht so schnell ...




Ganz liebe Grüße und alles Gute für euch … bleibt gesund und habt trotzdem ...



Morgentau 07.04.2020, 20.46 | (15/15) Kommentare (RSS) | PL

Natürlich

interessieren mich die neuesten Meldungen und Entwicklungen, aber manchmal verordne ich mir eine Informationspause. Das braucht die Seele einfach zum Durchatmen. Und das tut sie auch, denn sichtbar ist ja nichts, wenn man sich in der Wohnung aufhält, draußen die Vögelchen singen hört und die Dinge tut, die man immer tut.




Nur in den Spiegel sollte ich nicht schauen. Eigentlich hätte ich jetzt einen Friseurtermin gehabt. Und solche Termine sind bei mir eh immer ziemlich an der Grenze. Die letzten Tage davor kommt es einem Wunder gleich, wenn ich das Haar noch so formen kann, dass ich noch erkennbar bin.




Zum ersten Mal seit ca. 30 Jahren werde ich sie nun wieder wachsen lassen müssen. Oder selbst an mir herumschnippseln, was für das Ergebnis keinen Unterschied machen dürfte. Was solls, ich werde schlichtweg schrecklich aussehen. Der einzige Vorteil, die Leute nehmen freiwillig Reißaus vor mir ... und vielen wird es ähnlich gehen.




Keiner kann sagen, wie es weitergeht. Die schlimmen Nachrichten reißen nicht ab … weltweit. Ich muss da nichts wiederholen, ihr kennt sie selbst zur Genüge … man kann ihnen nicht auf Dauer ausweichen.

Wir werden uns an Entbehrungen gewöhnen müssen. Einige fallen leicht, andere weniger.




Man kann nur abwarten, bangen, beten oder was immer jeder für sich tun möchte, um nicht ganz am Rad zu drehen und die Hoffnung auf die Zukunft nicht zu verlieren.
 



Am besten gelingt mir das nach wie vor draußen in der Natur … im Wald oder auf einsamen Wegen. Aber mangels Alternativen suchen inzwischen viele solche Orte auf.

Vieles verändert sich … die Welt verändert sich. Auf Dauer? Vermutlich schon ...




Ein paar Impressionen habe ich euch mitgebracht von meinem letzten Spaziergang am Ende des Lautertales. Ist der Himmel nicht herrlich?

Und die Küchenschellen blühen wunderschön …




Bald schon treibt es auch die vielen anderen Knospen und Blüten aus der Erde und den Zweigen. Der Frühling wird suggerieren, dass das Leben schön ist … und nur zu gern werde ich mich blenden lassen.


Hoffentlich bleiben diese Wege zugänglich ...




Bleibt gesund!!!!!!

Morgentau 29.03.2020, 12.05 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Nun liegt auch schon der Februar

in seinen letzten Atemzügen. Auch wenn es noch ein Weilchen dauert, ist es nicht zu überhören und -sehen, dass wir uns der für mich schönsten Jahreszeit nähern. 

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber in mir erwacht langsam die Erwartungsfreude.




Heute war es noch einmal so schön und ungewöhnlich mild für diese Jahreszeit, dass sich sogar schon die Holzbienen hervortrauten. Ihr wisst schon, diese schwarzen Brummer, die ich vergangenes Jahr zum ersten Mal gesehen hatte.

Auch ein paar Zitronenfalter und viele andere Bienchen und Insekten waren zu sehen. Sogar ein Schwanenpaar hab ich Richtung Donau fliegen sehen, und der Storch, den ich vor kurzem auf dem Nest im Nachbarort entdeckt habe, hat auch schon Gesellschaft bekommen. 

Das ging wirklich schnell.




Wenn mein Sohn zu seinen Freunden fährt, die etwas weiter entfernt wohnen, macht er manchmal bei mir Zwischenstation. So auch gestern. Da es jetzt schon bis nach 18 Uhr hell ist und der Abend versprach, stimmungsvoll zu werden, machten wir einen kleinen Abstecher ins Große Lautertal.




Oberhalb von Bichishausen gibt es einen wunderschönen Höhenweg, den wir nun schon oft gegangen sind. Mein Sohn hatte ihn vor vielen Jahren entdeckt. Er war damals noch nicht so zugänglich. Dass er ihn gefunden hatte, war eher dem Zufall zu verdanken. Unberührte Natur und viele wunderbare alte Bäume und Pflänzchen hat es dort. Ein Paradies für kleine und große Tiere.




Inzwischen hat sich das total gewandelt, denn der Weg ist nun ausgeschildert und eingetragen und direkt neben dem Parkplatz ist ein großer Grillplatz. So wird so manches einst „geheime idyllische“ Plätzchen zu einem weiteren Tummelplatz.

Schade finde ich das, vor allem für die Natur, denn die Erfahrungen zeigen, dass solche Plätze leider nicht nur von Naturfreunden aufgesucht werden, sondern auch von Ignoranten, die dort einfach fehl am Platz sind. Mir blutet immer das Herz, wenn ich ihre Spuren im Wald verstreut sehe, die sie nach einem Saufgelage hinterlassen haben.




Gestern war aber noch alles ganz ruhig, nur die Vögelchen haben wir lieblich singen hören. Noch können sie die Ruhe genießen.



Die Bäume stehen noch starr und blattlos und harren wohl auch der Dinge, die da kommen werden.



Schauen wir mal …




Ein lieber Gruß in die Runde!



Morgentau 22.02.2020, 20.58 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Über eine Woche

musste ich auf den Besuch meiner Tochter und des Kleinen verzichten, denn die ganze Familie hatte sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen.

Der Jüngste war der erste, dann folgte die Mama, dann der Papa und nun hat es auch die Schwiegermutter erwischt. Ich wette, das wird nicht die letzte innerhalb der Familie sein. Wie es halt so ist mit diesem hochansteckenden Zeugs, das kein Mensch braucht.

Mir geht es auch nicht so gut … in ähnlicher Gegend. Es muss halt echt immer was sein.

Und irgendwie fühlt es sich im Winter alles doppelt so schlimm an.




Um auf andere Gedanken zu kommen, habe ich noch einmal in meinem Fotoordner gestöbert.

Und deshalb gibt es heute ein letztes Mal einen kleinen Rückblick auf die Reise an den Lago Maggiore im vergangenen Oktober.

Von den Borromäischen Inseln hat mich am meisten die Isola Bella beeindruckt, deshalb möchte ich euch von dort noch ein paar Fotos zeigen.




Im Palazzo Borromeo gab es wahnsinnig viel zu sehen. Da bräuchte man glaub Wochen, um all das einigermaßen im Detail zu erfassen und zu erkennen, welch unbeschreibliche Arbeit hinter all dem steckt. Da fehlen mir wirklich die Worte.




Die Salons, durch die man wandelt, sind gefüllt mit unzähligen wunderbaren Gemälden berühmter Künstler, kostbaren Möbeln, Marmor, Stuck, Skulpturen und vielem mehr.




Auch diese flämischen Wandteppiche aus Seide und Goldfäden fand ich so beeindruckend. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, benötigte man für die Herstellung eines Teppichs ca. 10 Jahre.




Im Untergeschoss befinden sich einige Muschelgrotten. Auch hier wurden Werke aus hellen und dunklen Steinen und Muscheln gefertigt, deren Arbeitsaufwand man sich einfach nicht vorstellen kann. Hier nur ein einziger Ausschnitt ...




Die Wirklichkeit ist überwältigend. Mir war es fast zu viel. Überhaupt bringen einem solche Orte auch ganz schön zum Nachdenken.




Zum Schluss noch ein paar Aufnahmen von den Gartenanlagen. Ich denke, da sprechen die Bilder für sich …



***



***



***



Damit endet mein kleiner Reisebericht. Wer weiß, vielleicht habe ich euch damit

neugierig gemacht und euer nächstes Reiseziel heißt Lago Maggiore ... 



Morgentau 09.02.2020, 19.15 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Nun haben wir schon Februar

der Winter will sich dieses Jahr nicht einstellen … und ehrlich, jetzt brauch ich ihn auch nicht mehr. Und ich glaube auch nicht, dass ihn die Natur noch unbedingt braucht … jedenfalls keine strengen Fröste mehr, sicher nicht. Der Garten hat es mir geflüstert, und ich glaube, aus Richtung Wald hörte ich ähnliches ... und sogar der Storch kam letzte Woche 

von seiner Reise zurück, saß auf seinem Nest und schien die Lage zu checken.




Nach den vielen vielen grauen Tagen, die es der Sonne schwer machten, auch nur einen Strahl zu uns auf die Reise zu schicken, hatte der junge Februar ein Erbarmen und schenkte uns am Samstag einen Frühlingstag. Unglaublich, was sich da tat. Man hatte das Gefühl, die ersten Blümchen wollen sich aus der Erde schieben. Überall sieht man plötzlich grüne Spitzen.




Leider sieht es mit Blüten noch mau aus in meinem Garten. Nur die Christrosen leuchten in lieblichem Weiß. Das entdeckten ein paar voreilige Bienchen, die es auch nicht erwarten können. Es war ein Gesummsel um die Blüten herum, das war unglaublich … und doch sooo schön. Ich wusste, nun kann es nicht mehr lange dauern und die ersten Krokusse und Schneeglöckchen werden sich zeigen.




Im Wald ist es noch ausgemergelt und grau, so kann ich euch immer noch keine aktuellen Fotos präsentieren. Damit es hier nicht zu lange ruhig bleibt, zeige ich noch ein paar von dem kalten Morgen im November.




Heute regnet es nur einmal. Man hat das Gefühl, alles, was bisher ausblieb, kommt nun mit einem Mal herunter. Die Sorge bleibt also, wie es weitergeht mit dem Wetter. Hoffen wir das Beste.


Soweit ein kleines Grüßle von mir. Ich hoffe, es geht euch gut!

Morgentau 03.02.2020, 07.43 | (9/9) Kommentare (RSS) | PL

Erinnert ihr euch

ich hatte doch versprochen, irgendwann im Winter meinen kleinen Reisebericht von der Busfahrt an den Lago Maggiore fortzusetzen.




Mangels aktueller Aufnahmen von besonderen Eindrücken, die sich momentan leider nicht ergeben, bietet es sich nun an, mein Versprechen einzulösen.




So schön der Besuch der Borromäischen Inseln auch war, mein Highlight war der andere Tag, an dem es eine Reise in die Vergangenheit gab.




Mit dem Bus ging es durch das romantische Maggiatal in das abgelegene Bavonatal.




Wer mich kennt, weiß, dass ich solche Orte besonders liebe. Eine abgelegene, geheimnisvolle Gegend mit urigen, teils verlassenen Steinhäuschen … wow, war das faszinierend … einfach wunderbar.




Dieses wunderschöne Tessiner Tal mit seinen hohen Felshängen ist wirklich einmalig.

Wie man sehen kann, gab es auch heftige Bergrutsche und Felsabgänge. 

Selbst in so entstandenen Hohlräumen wurden kleine Steinhäuschen gebaut.


Die Häuschen sind nur bis zum Herbst bewohnt, weil es hier keinen elektrischen Strom gibt.




Hier habe ich mich wohlgefühlt. Zwischen all den malerischen Winkeln dieser kleinen Steinhäuschen … eine andere Welt … richtig verwunschen kam es mir vor.




Diese Babyschühchen musste ich auch festhalten. Die Bewohnerin eines dieser urigen Häuschen fertigte jedoch noch viel mehr aus Wolle und Holz. Schöne Dinge.




Gern hätte ich mich hier noch ein Weilchen aufgehalten, mich irgendwo hingesetzt und einfach ein wenig die Atmosphäre genossen.



Auf diese Treppe zum Beispiel. So schön wirkten diese Blümchen zwischen den vielen Steinen.




Noch schöner muss es sein, in dieser Gegend zu wandern. Das würde mich auch sehr reizen.




Ich könnte mir aber denken, dass die Einwohner auch froh sind, wenn sich die Touris nicht zu lange aufhalten. 




Obwohl wir keine große Gruppe waren und sich alle auch zu benehmen wussten. Das ist sicher nicht immer so.




Soweit mein kleiner Bericht vom Besuch in Foroglio ... dem Ausflug in die Vergangenheit.



Ich bin dankbar, dass ich diesen Ort ... diese Gegend kennenlernen durfte ... 

und für diese wunderbaren Erinnerungen, die ich gern mit Euch geteilt habe.




Morgentau 08.01.2020, 22.46 | (13/13) Kommentare (RSS) | PL

Das neue Jahr

beginnt bei uns so, wie das alte zu Ende ging … mit einer dicken Nebelsuppe.

Ansonsten ist es soooo still, wie vermutlich an keinem zweiten Tag in diesem Jahr. Die Ruhe nach dem Sturm. Ich genieße sie und wünsche mir auch für das neue Jahr ganz viele solcher Momente.




Das Tigerle scheint auch froh zu sein, dass diese laute Nacht überstanden ist. Er hat sich die ganze Zeit an mich gekuschelt, so dass ich quasi an die Couch gefesselt war. Trotz Böllerei bin ich deshalb immer wieder eingeschlafen.




Leider verlief die Nacht für andere noch wesentlich schlimmer. Gleich heute früh gab es die ersten Hiobsbotschaften des neuen Jahres. Schrecklich. Aber warum soll sich was ändern, nur, weil es ein neues Jahr ist. Wir werden auch weiterhin damit leben müssen.




Für einen Neujahrsspaziergang ist es mir heute zu neblig und kalt. Aber vorgestern hatten wir mehr Glück, da schien zumindest für ein paar Stunden die Sonne, so dass wir ein paar Schritte gehen konnten. Sogar ein paar Fotos konnte ich schießen.




Und morgen beginnt der Alltag wieder. Das wird jetzt dann eine lange Periode bis zum nächsten Urlaub. Ich nehme solche Tage halt lieber im Frühling und Sommer. Aber macht echt nichts, Hauptsache, wir bleiben gesund.




Das wünsche ich auch Euch von Herzen … ein gesundes, schönes und mutiges neues Jahr!



Morgentau 01.01.2020, 11.43 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL