Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Herzensangelegenheiten

Kleiner Gartengruß

Morgentau 25.05.2017, 11.27 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Eine besondere Überraschung

hielt heute morgen der Wald für seine Besucher bereit. Obwohl er noch etwas benebelt von der letzten Nacht war, zeigte er sich schon zu so früher Stunde in einer ganz wundervoll romantischen Stimmung.




Die Wege umsäumten zahllose weiß blühende Girsch-Stauden, als wollte der Wald zur Hochzeit einladen.




Durch den vielen Regen wächst nun alles so üppig und grün, dass mir das Herz aufgeht … ganz ganz weit.




Die Vögelchen begleiteten die Waldmorgenstimmung mit einem wundervollen Morgenkonzert.

Es war noch recht frisch, aber mich störte das nicht … ich war viel zu sehr berauscht von den vielen Eindrücken.




Was für ein leuchtendes Grün in verschiedenen Tönungen … zum Träumen schön. Wohin man auch sah, überall gab es die herrlichsten kleinen Paradiese zu entdecken.




Welche Freude, sehen zu können, wie gut sich der Wald von den dürren Zeiten erholt hat.

Es ist eine Wohltat für Auge und Herz.




Mir war, als hätte ich so eine Pracht noch nie zuvor so intensiv erlebt. 


Natürlich muss ich diesen wunderbaren Augenblick mit euch teilen.




Diesen Morgen werde ich sicher nie wieder vergessen. Ich liebe den Frühling!

Morgentau 20.05.2017, 17.44 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Es hat ein Weilchen gedauert

bis ich wieder etwas sehen konnte, als ich ins Haus kam. An einem nahtlos himmelblauen Tag ohne Sonnenbrille weiße Wäsche aufhängen, kann das Augenlicht ganz schön verwirren.



Gut, dass mein Computer-Eckchen schön abgedunkelt ist. Mir gefällt es so, allein schon, damit ich die Fotos richtig sehen kann. Außerdem finde ich jede Reflexion auf dem Monitor störend. Aber das nur nebenbei.


Erinnert hab ich mich heute, was „Wäschewaschen“ für meine Mutter bedeutete, als ich Kind war, also vor ca. 50 Jahren. 

Mit Waschbrett, Kernseife, Zinkasch und Badewanne. Geschleudert wurde im Waschraum. Das war so ein Riesenteil mit großer Kurbel. Die durfte ich immer drehen, bis das Wasser geschossen kam. Das fand ich toll.




Dann ging es vier Stockwerke nach unten in den Hof. Natürlich alles zu Fuß, denn sowas wie einen Aufzug gab es damals noch nicht. Im Hinterhof wurde die Wäscheleine gespannt und die Sachen zum Trocknen aufgehängt. Wenn etwas runterfiel, war es wieder schmutzig, denn von einer Wiese hinter dem Haus konnten wir nur träumen.




Mit der trockenen Wäsche "besuchten" wir dann paar Straßen weiter und einmal ums Eck die Mangelstube. Ich saß immer auf dem Tisch neben den Doggen, auf die die Wäsche gerollt wurde, bevor sie unter die Mangel kam, wie ihr sie HIER bewundern könnt. Das Teil in Bewegung setzen, zählte auch zu meinen Aufgaben … also den Schalter umlegen … hihi.




Die Leinentücher durfte ich dann zurück zur Betreuerin der Mangel bringen. Und natürlich die Gebühr von 50 Pfennig. Das weiß ich noch ganz sicher.




Ich kann mir das alles gar nicht mehr vorstellen, zumal meine Mutter auch voll berufstätig war.

Ja, wir hatten wesentlich weniger Wäsche, vorallem auch Kleidung, aber die war auch nicht so pflegeleicht wie heute.

Dennoch, ich denke gern daran zurück. Da ist auch keinerlei Erinnerung an Stress und Hetze. Im Gegenteil, alles ging irgendwie leise seinen Gang. Ach ja ...

Morgentau 17.05.2017, 12.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Himmlisches

So wie am Himmel ein paar Wolken stehen müssen,
so braucht das Gemüt ein paar Launen.


Henry David Thoreau




Sieh doch den Wettersturm am Himmel,
Sieh doch die Wolken um die Höhn!
Ich aber sag: das geht vorüber,
Und auf den Abend wird es schön.


Cäsar Otto Hugo Flaischlen




Die Wolken zieh'n vorüber,
So dicht gedrängt und grau,
Und trüber, immer trüber
Wird rings des Himmels Blau,

Und du, wie ist entflogen,
Dir alle Heiterkeit,
Die Seele überzogen
Von unnennbarem Leid!

Die Wolken strömen nieder,
Wie blau der Himmel scheint!
Und heiter bist du wieder!
Hast du vielleicht geweint?


Karl Johann Philipp Spitta



Ich liebe diese wunderschönen, faszinierenden und oftmals auch spektakulären Maiwolken. 

Ein Schauspiel, das nie endet, denn die Himmelsbühne verändert ständig ihr Bild.


Himmlisch.


Morgentau 16.05.2017, 06.36 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Der Geruch von Sommerregen

Himmlisch. Ich liebe ihn. Nach einem plötzlichen Temperaturanstieg heute Nachmittag entlud sich ein kleines Gewitter und ließ den warmen Regen strömen.

Danach roch es nach Sommer. Nach Kindheitssommer … Großmuttersgartensommer … ja, genau so, wie ich ihn noch in der Nase habe … und im Herzen.



Wer mag mir den geschickt haben ... ? 

Danke, Schatz, und alles Gute zu deinem runden Geburtstag ... unsere Herzen sind bei dir - IMMER! Ich hoffe, ihr habt heute eine "himmlische Party" da oben gefeiert ...




Vielen lieben Dank für eure freundlichen und interessanten Kommentare, die ich jetzt gleich noch beantworten werde.

Für eine Blogrunde wird mir die Zeit heute leider nicht mehr reichen. Das hole ich dann am Wochenende nach. Bis dahin … gaaanz liebe Grüße in die Runde!

Morgentau 11.05.2017, 18.24 | (11/11) Kommentare (RSS) | PL

Heimat

Nicht, wo du die Bäume kennst,
wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat.


Aus Sibirien



Ich liebe diese hohen Bäume. Und die ganz alten ... und die verwunschenen ... 


... ach, ich liebe Bäume.

Morgentau 02.05.2017, 06.39 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Mai

Nun aber hebt zu singen an
Der Mai mit seinen Winden.
Wohl dem, der suchen gehen kann
Und bunte Blumen finden!

Die Schönheit steigt millionenfach
Empor aus schwarzer Erden;
Manch eingekümmert Weh und Ach
Mag nun vergessen werden.

Denn dazu ist der Mai gemacht,
Daß er uns lachen lehre.
Die Herzen hoch! Und fortgelacht
Des Grames Miserere!

Otto Julius Bierbaum



Kommt gut in den Mai!

Morgentau 30.04.2017, 19.50 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Den ganzen Tag

ziehen nun schon graue Wolken über uns hinweg, aber selbst die scheinen nicht genügend Wasser zu haben, weil sie nichts fallen lassen. Jedenfalls hier bei uns nicht.




Derzeit ziehen neue dunkle Regenbänder auf uns zu. Ich hoffe von Herzen, dass sie nicht wieder vorher die Kurve kratzen. Wir bräuchten so so dringend Regen. Wenigstens einen leichten Frühlingsregen, der sanft auf das frische Grün und die zarten Blüten fällt.




Mein Garten ist voller Vögel … ich liebe es. Seit ich dieses gute Futter von P...s Mühle (Ganzjahresknödel und Wildvogelfutter) kaufe, besuchen mich Vögelchen, die ich noch nie zuvor hier sah.

Meine Tochter verglich die Szene mit einem Filmausschnitt, wo die Kamera aus dem Weltall in unseren Garten zoomt … in das kleine Vogelparadies. Die Vorstellung fand ich total lustig.




Neben Vögel beobachten habe ich auch Kuchen gebacken und den Osterbraten geschmort, so dass ich an den Feiertagen nicht unter Zeitdruck gerate. Was diese Dinge anbelangt, unterscheiden sich diese Tage nicht viel von anderen, da ich eh gern für meine Lieben backe und koche, nicht nur an Ostern. Ein besonderer Höhepunkt, wie es früher einmal war, wird das also nicht, denn wenn ich Lust habe, koche ich auch mal mitten in der Woche „gut“, wie man so schön sagt.

Und wenn mich am Wochenende die Natur nach draußen lockt, dann tut`s auch mal die schnelle Küche oder eine belegte Semmel.




Gleich Sieben … wo ist nur der Tag hin? Am meisten freue ich mich auf die Ruhe an den zwei kommenden Tagen. Kein Rasenmäher, kein Bagger, keine Lkws, keine Motorsäge … ich werde es genießen.




Allen ein friedliches Osterfest!

Morgentau 15.04.2017, 19.07 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Dankbar

bin ich. Dankbar für so viel Schönes und Gutes in meinem Leben.




Auch die vergangenen Tage waren wieder gefüllt davon.




Da waren die leisen, wundervollen Morgenstunden an der Donau mit seinem Stillgewässer, das ich so gern besuche. Dieser Ort, um den ich am liebsten meinen schützenden Arm legen möchte, damit ihm und seinen Bewohnern kein Leid zugefügt wird. 

Tausend Arme bräuchte ich … und sie würden nicht ausreichen, um all das zu schützen, was ich gern vor dummen Menschen bewahren möchte.




Die erwachende Natur … der Einzug des Frühlings mit all seinen Versprechen, auf dessen Erfüllung ich mich so freue, das alles sorgt dafür, dass ich mich gut fühle. So dankbar bin ich, dies jedes Jahr wieder erleben zu dürfen.




Die neuen Pflänzchen, die ich in meinen Garten geholt habe … der Einzug von Familie Blaumeise in den neuen Nistkasten … der Besuch von Herrn Igel, der aus dem Winterschlaf erwacht ist …

ach, wie ich all das liebe.




Ja, auch die Hummelchen zählen zu den Freuden meines Lebens. Dankeschön.

Morgentau 02.04.2017, 21.29 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Ach, war das schön,

an der Donau den Tag begrüßen zu können. Eine Freude, dem Morgengesang der Vögel zu lauschen. An keinem anderen Ort habe ich so viele Vogelstimmen auf einmal gehört.



Sie scheinen die morgendliche Stille auch zu genießen. Auch ein Häslein hab ich springen sehen und einen Biber davonschwimmen. Nur zu gern hätte ich mich unsichtbar gemacht, aber so leise und vorsichtig ich mich auch bewegte, sie haben mich doch entdeckt und ergriffen daraufhin schnell die Flucht.



Nebelschwaden zogen über den Fluss … bald schon rötlich gefärbt von der Morgensonne.



Danke für diesen wunderbaren Moment.



Seid Ihr gut in den April gekommen? Ich wünsche uns, dass es ein guter Monat wird und dass er viele wunderbare Momente für uns bereithält ...



Morgentau 01.04.2017, 19.44 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL