

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

Wie die Gedanken sind,
die du am häufigsten denkst,
ganz so ist
auch deine Gesinnung.
Denn von den Gedanken
wird die Seele gesättigt.

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Des Menschen Leben …
ist der vorbeihuschende Augenblick
des Lebendigen,
ist unser Kinderspiel auf Erden,
ein Lichtschatten,
ein
fliegender Vogel,
Spur eines fahrenden Schiffes,
Staub, Nebelhauch,
Morgentau und aufbrechende Blume.

Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.
Morgentau

Captcha Abfrage
| Ingrid |
| Gute Besserung! |
| 12.2.2022-22:34 |
|
|
| Aiste |
Hello |
| 7.8.2021-18:29 |
|
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| Ingrid |
Gute Besserung und ein schönes WE |
| 6.12.2019-9:02 |
|
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| Ingrid |
|
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die Ingrid |
| 22.10.2019-21:38 |
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| Ingrid |
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille |
| 1.3.2019-16:52 |
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag:
Draußen ist es schon wie Sommer

Wir wollten wenigstens einmal mehrere Tage die Sonne am Stück genießen. Bin heute noch meinem Mann so dankbar, dass er die Strapazen, die damit verbunden waren, auf sich genommen hat. Ein uraltes, klappriges Auto ohne Klimaanlage, auf der Rückbank vier Kinder, den Kofferraum vollgestopft mit Klamotten und Campingausrüstung. Dazu kaum Geld in der Tasche. Wie in alles in der Welt hat das funktionieren können?

Wir waren halt jung und unerschrocken. Eigentlich nur mein Mann, von mir aus wären solche Fahrten nie zustande gekommen. Aber er war mein Fels in der Brandung, da hatte ich keine Angst. Trotzdem war es ein Wahnsinn, wenn ich so zurückdenke. Allein die Fahrt durch die Nacht. Im Auto wurde es immer stickiger. Wir zu sechst da drinnen … puh. Auf der Autobahn war es ja unmöglich, mit offenen Fenstern zu fahren.

Gegen Morgen kamen wir dann auf dem Campingplatz an und mussten die Zelte aufbauen. An Schlaf war also immer noch nicht zu denken. Aber vier Kinder hatten Hunger und wir natürlich auch. Ja, es war schon ziemlich abenteuerlich, aber hätten wir das nicht gemacht, hätte ich diese Erinnerungen nicht.

Der Frühling muß verfließen,
Und jede Blüte, die verwelkt,
Ermahnt uns, zu genießen.
Alphonse de Lamartine

Morgentau 27.04.2026, 12.15 | (0/0) Kommentare | PL
Die Engel an unserer Seite
Der Arbeitsplatz macht einen Großteil unseres Lebens aus. Es ist wahrlich ein großes Glück, wenn wir uns dort wohl-… na ja, sagen wir mal … nicht ganz unwohl fühlen.

Klar, da ist hauptsächlich die Arbeit, die uns herausfordert, so einiges abverlangt und auch manch Nerven kostet. Die uns aber auch im besten Fall Freude macht und uns das gute Gefühl gibt, etwas geleistet zu haben, zu können und immer wieder etwas Neues hinzuzulernen.

Wenn man das über seinen Job sagen kann, hat man schon mal ein gutes Blatt. Was mir aber in all den Jahren noch viel viel wichtiger war, war die Zusammenarbeit mit und das Verhältnis zu den Kollegen. In einem Team zu arbeiten, in dem man sich gut versteht, einander hilft, dienstlich und auch mal privat, das ist mit Geld nicht aufzuwiegen.

Klar versteht man sich mit dem einen mehr, mit dem anderen weniger. Aber das ist ja normal. Trotzdem sollte man sich nicht schon morgens auf dem Weg zur Arbeit mit unguten Erwartungen quälen. Mein ganzes Berufsleben lang wusste ich, dass ich dort nicht hätte bleiben können, wo ich mich nicht integriert gefühlt hätte. Das muss ganz schlimm sein, wenn man das des Lohnes wegen aushalten muss.

Aber wenn ich zurückblicke, hatte ich wirklich immer großes Glück. Wenn ich gehen musste, dann immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Nie ist mir der Abschied nur leicht gefallen, was immer die Gründe dafür waren.
Es gab Menschen, denen ich so viel Gutes verdanke, die mir in meinen schlimmsten Stunden geholfen, ja mich getragen haben. Allen voran meine liebe Kollegin Gerlinde, die leider leider schon verstorben ist. Ich werde nie vergessen, wie sie mir zur Seite stand, geduldig und immer mitfühlend, tröstend, aufbauend, helfend. Und auch der Spaß kam nie zu kurz.

Ja, ich hatte auch immer wieder Engel an meiner Seite. Menschen mit einem riesigem Herzen. Das wurde mir jetzt noch einmal so richtig bewusst.

Bestimmt kennt jeder von Euch solche wunderbaren Menschen. Und ich weiß, einige von euch sind selbst solche Engel. Danke, dass es Euch gibt!

Die Fotos heute stammen von einer schönen kleinen Rundwanderung im Neidlinger Tal.
Morgentau 21.04.2026, 08.51 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL
Gestern wollte ich meinen Augen nicht trauen

Und ein Buntspecht war auch zu Besuch. Zudem hat es dieses Jahr sehr viele Mönchsgrasmücken, die ich in den Jahren zuvor hier nie entdecken konnte. Umso mehr freue ich mich jetzt. Ob es die Meisen, Spatzen, Amseln und anderen Vögelchen, die nun das Revier teilen müssen, auch so froh stimmt?

Also in meinen Augen herrscht da durchaus friedliche Koexistenz. Es ist ja auch genügend für alle da … Futter, Wasser und was die Natur zu bieten hat. So u.a. die sehr begehrten Efeu-Beeren, auf die alle abzufahren scheinen. Schon aus dem Grund lass ich die Hecken gern wachsen.

Am Samstag war ich mit meiner Tochter mal wieder im Bauern-Museum Beuren. Ganz zeitig früh, deshalb waren wir so gut wie allein dort. Danach sind wir noch einen Rundweg gegangen. Als wir zurückkamen, war der Parkplatz gut gefüllt. So freute sich schon jemand auf die Lücke, die wir hinterließen.







Morgentau 16.04.2026, 00.00 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL
Durch das schöne Schmiechtal


Inzwischen dürfte es dort auch schon grüner aussehen, aber trotzdem fand ich es auch so schön. Wie schon im Lautertal gab es dafür viele Einblicke, die sonst hinter vielen Hecken und Bäumen mit dichtem Laub verborgen bleiben.

Was für ein idyllischer Ort. Immer wieder dachte ich, wie schön es sein muss, dort leben zu können. Aber auch ein Besuch ist ganz wunderbar.

Auf dem Rückweg ging es über wunderschöne Wacholderheiden und durch den Wald einen Pfad entlang.



Ein besonderes Highlight erwartete uns im Bärental. Neben einer mystischen Höhle gibt es eine spektakuläre Felsenschlucht. Ich denke, die Fotos sprechen wieder für sich.




Morgentau 13.04.2026, 07.40 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL
Was hatten wir für ein Glück
Auch wenn im schönen Lautertal die Vegetation noch zurückhaltend war, hatte sie ihren ganz eigenen, besonderen Reiz.

Entlang der Lauter geht ein wunderschöner Weg durch das Biosphärenreservat. Es ist immer wieder beeindruckend für mich, diese Wunder der Natur zu sehen. Diese Felsen, die von Stürmen gefallenen Bäume, die am Boden quasi ihr zweites Dasein leben dürfen, … das viele Moos, das sich im Lauf der Zeit darauf abgesetzt hat, … und daneben die Lauter, deren Plätschern so beruhigend wirkt. All das liebe ich so sehr.

Aber seht selbst, ich habe euch wieder ein paar Impressionen mitgebracht. Obwohl man das auf Fotos nicht halb so gut wiedergeben kann, wie es in Wirklichkeit ist.







Unser zweiter Ausflug führte uns in ein anderes Tal. Davon berichte ich das nächste Mal.
Morgentau 08.04.2026, 08.56 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL
Die Glocken läuten das Ostern ein
Und fromme Herzen jubeln darein:
Der Lenz ist wieder entstanden!

Es atmet der Wald, die Erde treibt
Und kleidet sich lachend im Moose,
Und aus den schönen Augen reibt
Den Schlaf sich erwachend die Rose.

Das schaffende Licht, es stammt und kreist
Und sprengt die fesselnde Hülle;
Und über den Wassern schwebt der Geist
Unendlicher Liebesfülle!

Morgentau 02.04.2026, 15.06 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL
Das Schönste am Frühling ...

Die Zeiten sind hart, manchmal unerträglich. Die Gedanken kreisen und kreisen und nichts scheint sie aufhalten zu können. Zu schlimm und unfassbar sind die Meldungen in den Nachrichten. Und es hört einfach nicht auf, im Gegenteil. Wie soll man da Hoffnung schöpfen, dass es je wieder besser wird? So unbeschreiblich vieles liegt im Argen und das ist noch harmlos ausgedrückt.

Mir wird so bang und die Sorge um die Kinder und Enkel wächst. Kein Wunder, dass ich so viel an früher denken muss und wir so oft von unseren Erinnerungen erzählen. All das Schöne, was wir erlebt und gefühlt haben, kann uns niemand mehr nehmen. Ja, schwere Zeiten gab es auch und auch traurige Schicksalsschläge, aber wir konnten uns auch immer das Gute bewahren.
Wie lange werden wir unsere Sorgen und Ängste noch mit guten Momenten und Dingen ausgleichen können?

Der Frühling tut mir gut. Am Freitag hat mich mein Sohn auf einen kleinen Abendspaziergang mit ins Glastal genommen, wo wir schon sehr oft waren und wovon ich hier auch schon berichtet habe. Es gibt dort einen schönen Wanderweg entlang der Aach, von dem ich euch wieder ein paar Fotos mitgebracht habe.

Das Wetter war zwar nicht ideal für schöne Aufnahmen, aber ich habe es genossen, endlich wieder mit meiner Kamera fotografieren zu können. Und die Natur ist einfach Medizin für mich.

Nun soll aber der Winter noch einmal einen Versuch starten, uns in die Frühlingssuppe zu spucken. Aber da müssen wir durch. Letztendlich wird er aufgeben müssen.

Als ich heute vom Einkauf zurückkam, hörte ich zum ersten Mal seit langer langer Zeit einen Zilpzalp mit seinem unverkennbaren Ruf. Er ist wieder da!!! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mich das erfreut hat. Da kamen mir fast die Tränen.

Und so wird es noch ganz viel geben, auf das wir uns freuen können in diesem Frühling!

Morgentau 25.03.2026, 00.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL
Gedankenversunken

Ich lausche gern in mein Inneres auf die Sprache meiner Seele zu tausenden Themen, die mir durch den Kopf gehen.
Wie schnell neigen wir dazu, Tatsachen als gegeben hinzunehmen oder zu glauben, was wir hören oder lesen. Aber schon als Kind habe ich vieles hinterfragt oder mir darüber den Kopf zerbrochen. Ich muss zugeben, in vielen Dingen bin ich sogar misstrauisch, ob es wirklich so ist, wie es scheint. Dabei muss ich nicht immer Recherchen einholen, um die wahren Hintergründe zu begreifen. Oft genügt schon mein Gefühl oder mein eigenes Wahrnehmungsvermögen.

Aber oft fallen mir auch viele schöne oder gar verrückte Sachen ein, die ich einst selbst erlebt habe. Da genügt ein Geräusch … ein Geruch … und sofort laufen Bilder oder Filme in meinem Kopf ab. So kann es sein, dass ich mich plötzlich an Situationen erinnere, die schon ca. 60 Jahre zurückliegen und eigentlich für immer zu schlummern schienen. Urplötzlich sehe ich eine Situation wieder vor mir. Ja, manchmal kann ich sogar den Geruch von damals wahrnehmen. Wie es bei meiner Großmutter in der Küche roch oder ihre Seife. Oder ich habe wieder Bilder vor Augen, die ich beim Blick aus dem Fenster hatte, wenn ich bei meinen Großeltern war … oder aus dem Schulgebäude. Häuser, die dort teilweise längst nicht mehr stehen. Aber wie oft fiel der Blick hinaus … das vergisst man halt nicht. Ich finde das so schön, dass wir uns das bewahren können. Scheinbar ganz banale Dinge eben.
Aber ich glaube, das geht allen Menschen so, je älter sie werden. Auf diese Weise werden Erinnerungen an die nächsten Generationen weitergegeben. Gerne erinnere ich mich daran, was mir meine Großeltern und Eltern aus ihrem frühen Leben erzählt haben, als es mich noch nicht gab. Nur zu gern habe ich ihren Geschichten gelauscht. Manche haben mich so tief berührt, dass ich auch sie nie vergessen werde.

Nun kam mir in den Sinn, wie schön es wäre, all meine direkten Vorfahren einmal bei einem riesigen "Familientreffen der Generationen" sehen und sprechen zu können. Meine Großeltern, Urgroßeltern, Urur ... Ururur ... und ein paar Ur-Großeltern mehr.
Mich würde brennend interessieren, wo unsere Linie beginnt, wie haben meine Vorfahren gelebt, wo gewohnt, wie sahen sie aus, wie fühlten sie, was arbeiteten sie, welche Interessen hatten sie, wie alt wurden sie ... u.s.v.m.
All das wüsste ich nur zu gern. Leider gehen nur ganz wenige Informationen über meine Urgroßeltern hinaus.
Wie weit zurück reichen Eure Informationen zu eurem Familienstammbaum?
Morgentau 20.03.2026, 00.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL
Die letzten Sonnenstrahlen

Trotzdem macht es große Freude, den Weg dahin zu verfolgen. Wenn ich alte Fotos anschaue, hatten wir so manches Mal bis in den April hinein noch Schnee. Selbst der Osterhase hat sich oft kalte Pfötchen geholt. Aber so lange kein strenger Frost kommt, ist alles in Ordnung.

Bald kann ich wieder mit meiner "guten" Kamera Fotos machen. Wie ich mich darauf freue. Ich hatte euch doch erzählt, dass das mechanisch funktionierende Objektiv seinen Geist irreparabel aufgegeben hatte. Ein neues war bisher zu teuer. Aber nun hat mein Sohn ein bezahlbares entdeckt. Juchhuuu.

Morgenlied
Wer schlägt so rasch an die Fenster mir
Mit schwanken grünen Zweigen?
Der junge Morgenwind ist hier
Und will sich lustig zeigen.
Heraus, heraus, du Menschensohn,
So ruft der kecke Geselle,
Es schwärmt von Frühlingswonnen schon
Vor deiner Kammerschwelle.
Hörst du die Käfer summen nicht?
Hörst du das Glas nicht klirren,
Wenn sie, betäubt von Duft und Licht,
Hart an die Scheiben schwirren?
Die Sonnenstrahlen stehlen sich
Behende durch Blätter und Ranken,
Und necken auf deinem Lager dich
Mit blendendem Schweben und Schwanken.
Die Nachtigall ist heiser fast,
So lang hat sie gesungen,
Und weil du sie gehört nicht hast,
Ist sie vom Baum gesprungen.
Da schlug ich mit dem leeren Zweig
An deine Fensterscheiben.
Heraus, heraus in des Frühlings Reich!
Er wird nicht lange mehr bleiben.
Wilhelm Müller
Ist dieses Gedicht nicht zauberhaft?
Ihr kennt den Dichter nicht? „Das Wandern ist des Müllers Lust, „Am Brunnen vor dem Tore … das sagt euch doch was, gell? Ja, die Texte sind von ihm.
Morgentau 13.03.2026, 08.50 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL
Endlich

Draußen singen die Vögelchen so lieblich und zart. Ich liebe diese Zeit und bin so froh, dass es bisher keinen Rückfall des Winters gab. Das bleibt hoffentlich so, denn zu schnell gewöhnt sich alles in Fauna und Flora an den milden Temperaturen.

Die Lebensgeister erwachen all überall. Es ist jedes Jahr eine große Freude, das miterleben zu können. Und ich werde nie müde, das immer und immer wieder zu erwähnen. Es sind so gute Gefühle, wovon es in diesen Zeiten nicht so viele gibt.

Ich hoffe und wünsche Euch, auch Ihr könnt diese wunderbare Zeit genießen! Alles Gute!

Morgentau 07.03.2026, 00.00 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL




