Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Schmerzlich

Kopfschmerzwetter

Schon wieder, ja. Es ist einfach nicht meine Jahreszeit. Zumindest nicht, wenn sie sich so zeigt. Bitterkaltwindig, tiefgräulich ... bäh. Kaum ein Tag ohne irgendwelche Beschwerden. Deshalb ist mir selbst Hitze lieber, nur nicht dieses eklige, blut- und gelenkfeindliche Wetter, das mir auf Herz, Kopf und Nieren schlägt.
Schon wieder motze ich rum, manno. Vielleicht sollte ich später nochmal vorbeikommen, wenn die Tablette wirkt. Ja, so mach ich`s ...

Morgentau 16.02.2016, 15.29 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Lissy

So schnell mussten wir jetzt Abschied von dir nehmen. Der Schmerz ist unbeschreiblich groß.
Wir vermissen dich jetzt schon so sehr, es tut so so weh.
Du warst ein kleiner Sonnenschein und hast soviel Freude in unser Leben gebracht.
Die gemeinsame Zeit werden wir nie niemals vergessen.
Danke, dass du dein Leben vom ersten bis zum letzten Tag mit uns geteilt hast.



Lass es dir gut gehen, wo immer du jetzt bist!

Morgentau 13.01.2016, 19.28 | (20/0) Kommentare (RSS) | PL

Traurige Tage

Wie schon erwähnt, dass es passieren könnte ... würde, damit habe ich eigentlich immer gerechnet. Und doch ist es ganz anders und sehr schmerzlich, wenn es dann passiert. Dazu diese Hilflosigkeit, diese Ohnmacht, das Zusehenmüssen und nichts tun zu können, etwas an der Situation zu verändern.
Oberschenkelhalsbruch ist die Diagnose. Sie wurde bereits operiert und alles lief soweit gut, wenn man das überhaupt so sagen kann. Schlimmer, schrecklich, furchtbar sind ganz andere Sachen, aber schon die Gedanken daran rauben mir fast den Verstand. Aber darüber möchte ich - wie gesagt - hier nicht schreiben.
Ich wünschte, ich könnte es ein kleines bisschen weniger emotional an mich ranlassen, damit die blöden Herzschmerzen aufhören, die Gedanken ruhiger werden, aber ich kann nicht aus meiner Haut. Blöd das.

Immer hörte man davon, von überall ... Verwandte, Nachbarn, Kollegen ... und immer bedauert man die armen Menschen, kann es sich aber niemals vorstellen, wie es dann ist, wenn es einem selbst betrifft. So war das auch, als mein lieber Mann starb. Aber das ist ein anderes Thema ...
Ich sollte auf andere Gedanken kommen.

Wie es weitergeht - keine Ahnung. Eigentlich kann ich nur noch hoffen, dass sie nicht zu lange leiden müssen. Beide.
Es gibt hier Nachbarn, die siechen seit Jahren dahin. Man sieht sie nicht mehr, denn sie sind ans Bett gefesselt. Nur der tägliche Besuch des Pflegedienstes, den man ein- und ausgehen sieht, lässt mich immer wieder befangen rätseln, was diese Menschen auf ihrem letzten Weg zu durchleiden haben.

Morgentau 09.01.2016, 14.39 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

Nur ein kleiner Gruß heute

Mir ist heute nicht so nach Schreiben. Wieder einmal ist das passiert, vor dem ich mich immer so fürchte. Vielleicht sollte ich es nicht, vielleicht zieh ich damit das Unglück magisch an. Doch was tut man gegen innere Ängste und Vorahnungen? Jetzt mir selbst vorwerfen, ich hätte nicht erzählen sollen, dass es ihnen den Umständen entsprechend gut geht, weil so oft dann genau das Gegenteil eintritt, bringt auch nichts.
Ach, ich weiß es nicht, glaub es eigentlich nicht, dass es sowas wirklich gibt. Aber schnell sucht man die Gründe, wenn so etwas passiert.
Meine Mama kam gestern ins Krankenhaus, da sie schon wieder gestürzt ist. Das war wohl einmal zuviel, und obwohl sie sich wohl sehr gewehrt haben muss, weil man ihr ja nichts mehr erklären kann, kannte der Notarzt keine Gnade, und ich denke, er hat verantwortlich gehandelt und gewusst, was er tat.
Nun wird sie gründlich untersucht. Eine Diagnose gibt es bisher noch nicht. Aber sie sei in sehr guten Händen.
Leider kann ich sie nicht anrufen und mit ihr reden. Das geht schon lange nicht mehr. Da sie sie dement ist, weiß sie auch nicht, was los ist. Ein schlimmer Zustand, der mir das Herz bricht. Allein die Vorstellung ... schrecklich.
Ich hab zwar immer damit gerechnet, aber wenn es dann passiert, erschrickt man halt doch mächtig und fühlt sich einfach nur hilflos und schitt.

Natürlich hab ich massenhaft Gedanken dazu. Das kann man auch nicht mal eben so kurz auf dem Blog schildern, und ich möchte es auch nicht, wollte nur mal meinem Herzen etwas Luft machen.
Bitte habt Verständnis, dass ich die Kommentarfunktion geschlossen habe. Auch bitte ich euch, mir keine Mails zu schreiben. Ich mag nicht darüber schreiben, das kostet mich zuviel Kraft.
Ich weiß, dass euer Mitgefühl groß ist und dafür danke ich euch. Das Schicksal teilen ja leider die meisten Menschen früher und später. Leider, leider ist es so ...

Nun hab ich doch mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte.

Morgentau 07.01.2016, 15.56 | PL

Mal wieder

mit Kopfweh aufgewacht. Ich hoffe, die Tablette wirkt, schließlich ist heute Freitag ...
Auf Sizilien ist der Ätna ausgebrochen. Da wär ich zu gern mal Augenzeuge, natürlich mit entsprechender Distanz.
Die erhoffe ich mir heute von üblen Geschichten ... und auch euch wünsch ich einen guten und freundlichen Tag!

Morgentau 04.12.2015, 07.24 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Total erledigt

Leider hatte ich den ganzen Tag höllische Kopfschmerzen, die nur kurzzeitig mal etwas nachließen, als die einfache Tablette wirkte. Aber eben nicht lange und eine starke wollte ich nicht schon wieder nehmen.
Jeder andere hätte sich mit solchen Schmerzen verabschiedet. Ich hab das getan, was ich immer tue, seit ich damit leben muss: durchgehalten und versucht, es mir nicht anmerken zu lassen.
Es war ja auch wirklich sehr interessant und wichtig, vielleicht sogar lebenswichtig, so dass ich trotzallem auch froh bin, durchgehalten zu haben.



Mein Körper war allerdings nicht so tapfer und heldenhaft. Er hat sich derart verkrampft, dass mir nun auch noch Genick und Rücken schmerzt. Werde wohl bald ins Bett gehen und hoffen, dass ich gut schlafen und dabei entspannen kann. Imgrunde ist das alles halb so wild, wenn man hört, was so ein Rettungssanitäter zu berichten hat.

Morgentau 10.11.2015, 19.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Ich weiß nicht,

ob man es Murphys Gesetz zuschreiben kann oder ob es einfach nur Pech ist, dass ausgerechnet an so einem wunderbaren Tag, an dem endlich mal die Sonne vom blauen Himmel lacht und auch die Temperaturen fast frühlingshaften Charakter haben, mein Kopf und Genick der Freude darüber einen riesigen Abbruch tun?
Was für ein Satz, gell? Ja, da muss man sich schon konzentrieren, um zu erfassen, was ich eigentlich sagen will.



Schön verästelt und verzweigt ... hihi. In aller Regel versuche ich das jedoch zu vermeiden.
In dienstlichen Anschreiben sowieso. Im Gegenteil, da achte ich besonders darauf, es auf den Punkt zu bringen und mich verständlich auszudrücken, damit der Empfänger schnell kapiert, um was es geht. Dennoch hab ich die Erfahrung machen müssen, dass heutzutage viele begriffsstutzig zu sein scheinen. Oder aber, sie sind einfach zu faul, sich alles durchzulesen. Oftmals muss ich dann hinterhertelefonieren, und selbst da ist oft eine Wiederholung vonnöten, bis es endlich sackt.



Wollte nur sagen, dass ich heute echt üble Kopfschmerzen und ein steifes Genick habe.
Und mir ist auf der Heimfahrt aufgefallen, dass langsam die Farben aus der Landschaft weichen. Viele Bäume und Sträucher sind nun schon kahl.
Bei den neuen Wohnblocks gegenüber werden gerade die Fenster angebracht. Bald gehen die Innenarbeiten los. Alles untrügliche Zeichen, dass wir stilleren Zeit entgegen gehen ... hoffe ich zumindest.



Jetzt geht`s in die Küche ... Erdäpfelgulasch kochen, obwohl ich mich kaum bewegen kann.
Aber das ist meine Kampfansage gegen die Schmerzen. Wenn die glauben, mich in die Knie zwingen zu können, haben sie sich verrechnet.
(Pssst ... die wissen ja nicht, dass ich eine Su.a..ipta. genommen habe und werden sich wundern, wenn ihre fiesen kleinen Messerchen plötzlich stumpf werden ... hihi.)

Morgentau 05.11.2015, 15.49 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Ob der Baum

auch Schmerz empfindet, wenn der Sturm wild, ja nahezu erbarmungslos an seinen Ästen und zarten Zweigen rupft?
Einigen klaut er sogar vorzeitig ihre Früchte. Brutaler Kerl der.
Wenn das so ist, kann ich diesen Schmerz nachempfinden. Ich glaube, genauso fühlt sich mein Kopf an. Als wenn dieser eklig kalte Sturm an meinem Nervengewebe zerren würde.
Nichts hilft dagegen, hab alles ausprobiert. Ostwind ist Gift für meinen Kopf. Kalter Ostwind Folter.



Das Thema ist nicht neu hier. Hab diesem Schmerz sogar schon ein Gedicht gewidmet. Ich weiß, so mancher wird es nicht mehr lesen können. Aber ich kann nicht anders, ich muss grad einfach bissel jammern. Vielleicht hilft das ja ein wenig. Oder die Tablette, die ich eigentlich nicht schon wieder nehmen sollte, aber ich konnte nicht anders ...
Vielleicht schau ich später nochmal vorbei. Und allen, die auf ein Zeichen von mir warten, sei gesagt, dass ich euch nicht vergessen habe. Ich bitte noch um ein klein wenig Geduld!

Morgentau 29.09.2015, 15.41 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Zwei Stunden

dauert es immer bei mir, bis die Suma wirkt. Blick auf die Uhr ... also noch ca. 70 Minuten quälender Kopfschmerz.
Vermutlich ist der bevorstehende oder schon ingängige Wetterumschwung mal wieder dafür verantwortlich.
Das Schlimmste ist dieser Lärm um mich herum. Vor der Baustellenzeit konnte ich davon ausgehen, wenn ich nach Hause komme, Ruhe zu finden. Aber ob das je wieder so sein wird, steht in den Sternen. Wenn die Dinger mal stehen, wohnen hier gegenüber ca. 50 bis 100 Leute mehr ... und mit ihnen ihre Stimmen und Autos ...

Ja, so kann es gehen. Entwicklungen, mit denen niemand gerechnet hat, weil sich niemand hätte vorstellen können, dass das Schicksal mal solche Wege geht. Aber es ging ... und so verkaufte der Vorbesitzer sein Grundstück. Mehr muss ich dazu nicht schildern ...
Dabei geht es uns noch gut. Manch einem setzt man diese drei- oder vierstöckigen Häuser genau vor die Nase. Statt Blick bis zum Waldrand, führt dieser plötzlich genau in Nachbars Küche. Man erlebt oder sieht da so einiges im Lauf der Jahre in den nahegelegenen Dörfern. Schnucklige Häuschen und herrliche Landstriche verschwinden und werden von Betonklötzen ersetzt. Wohl dem, der sowas nicht fürchten muss oder sich nicht daran stört.

Apropos Stören ... kann bitte mal jemand diesen schrecklichen Lärm abstellen?!!!

Blick auf die Uhr ... noch eine Stunde, bis die Wirkung einsetzt ....
und dann müsste da drüben auch bald Feierabend sein ... *hofffffffffffff*

Morgentau 25.06.2015, 15.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Leider

sind die wenigen Wildblumenwiesen, die man an bestimmten Orten noch findet, auch schon wieder abgemäht. Alles (ver)geht so wahnsinnig schnell. So schade.

Aber ein paar hab ich noch entdeckt und sie ganz schnell eingefangen ...



Einen kleinen Vorrat hab ich nun. Dann kann ich immermal ein Sträußchen hier einstellen.

Morgentau 06.06.2015, 12.52 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL