Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Also ehrlich

eigentlich wollte ich das Thema "Wetter" ruhen lassen, weil ich eh nichts anderes mehr höre. Das geht schon frühmorgens los, wenn ich an der Bushaltestelle stehe, und endet oft am Abend bei der lieben Backwarenverkäuferin an der Theke noch immer nicht, dieweil ich ja dann noch Nachrichten anschaue und für mich auch der Wetterbericht dazugehört.
Auch bin ich ein Mensch, der in der Regel jedem Wetter irgendwas abgewinnen kann. Selbst Kälte und Wind können mich nicht ernsthaft irritieren, sofern sie nur eine vorübergehende Erscheinung sind. An was ich mich jedoch wohl niemals gewöhnen werde ...


eigentlich bin ich viel zu müüüde, um hier über Belangloses zu schreiben.
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und habt nun eine gute Woche vor euch.
Das wünsche ich euch jedenfalls von Herzen.

Ein ganz lieber Gruß zu Euch aus dem Nebelreich ...


Morgentau 19.01.2014, 20.18| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte | Tags: Wetter, Winter, Nebel, Mystik, Wald,

Dauernebeldüsternisgrau

Vom Gefühl her müsste der Winter doch langsam mal zuende gehen. So zu lange haben wir jetzt schon diese farblose, dunkle Zeit.
Als ich heute morgen meine Tochter fragte, ob sie sich erinnern könne, wann wir das letzte Mal richtig schönes Wetter hatten, meinte sie nur ... "Oktober 2012".

Und das Allerschlimmste ist, dass der Winter noch nichtmal richtig begonnen hat ...

Schönen SonnNebeltag!

Morgentau 19.01.2014, 09.38| PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Schön

wie lange es jetzt schon hell ist und wie wunderbar pink-lila sich heute der Abendhimmel färbt verfärbt hat.
Schön, dass nun das Wochenende beginnt. Schön, dass ich eine gemütliche, warme Stube habe und nun mein eigenes Programm gestalten kann.
Schön, dass leckere Sachen im Kühl- und Knabberschrank auf mich warten und nur noch eine Frage zu beantworten ist. Nämlich, wie ich diesen Abend gestalte. Ich könnte einen schönen Film schauen, Musik hören oder aber in meinen Lieblingszeitschriften blättern.

Seit ein paar Tagen warten diese schon auf dem Nachttischschränkchen. Das ist so ein bisschen ein Spleen von mir, immer noch irgendwas in petto haben zu wollen.
Vorfreude ist eben die schönste Freude. Ich mag es einfach sehr, mir manche Dinge für einen besonderen Moment aufzubewahren. Einen Moment, an dem alles stimmt.
An dem ich in entsprechender Stimmung bin und mich keine akuten, größeren Sorgen quälen, um es auch wirklich genießen zu können.

Es gibt schon genug Dinge, die viel zu selbstverständlich geworden sind, die einfach so mitlaufen und bei denen man gar nicht mehr bewusst registriert, wie gut man es eigentlich hat, all dies zu haben. Aber für die meisten Menschen stellen sie längst keinen Höhepunkt mehr dar, sind nichts Besonderes mehr, denn es gibt ja jederzeit und immer reichlich davon.
Dabei sollte nichts selbstverständlich sein, schon gar nicht all die Dinge, die uns das Leben so lebenswert machen. Es sind derer nämlich ganz schön viele, wenn man mal darüber nachdenkt.

Das Gefühl von Vorfreude habe ich früher so oft empfunden, vorallem natürlich als Kind, weil es so viele Dinge nur zu bestimmten Zeiten gab oder erst erarbeitet werden wollten. Oft hat es eine lange lange Zeit gedauert, bis man sich einen bestimmten Wunsch erfüllen konnte oder er in Erfüllung ging. Und ich meine nicht die großen Dinge, sondern ganz normale, wie ein schönes Buch z.B.

Auf etwas warten zu müssen, war ein ganz normaler Prozess, der zum Leben gehörte. Angefangen von einem Brief oder Päckchen, das die Großmutter oder der/die Liebste auf die Reise geschickt hat. Puh, wie war man aufgeregt vor lauter vorfreudiger Erwartung. Wer kennt sie nicht, all die Songs von damals, die dies so treffend beschrieben. Selbst in alten Gedichten sind die vielen Sehnsüchte ein großes Thema.

Und genau diese Gefühle möchte ich mir bewahren, indem ich bewusst etwas zurücklege für einen späteren Zeitpunkt oder mir so manchen Wunsch oder auch nur ein kleines Verlangen nicht gleich erfülle, obwohl es so einfach wäre.

Auf etwas zu warten kann so schön sein. Abends im Bett liegen und daran denken ... wie einst.

(Nur der Frühling darf gern etwas früher kommen! ;-)



Eigentlich wollte ich nur kurz ein "Schönes Wochenende" wünschen. Aber was will ich machen, wenn meine Finger schier an den Tasten kleben bleiben ... seufz ... ;-)

Morgentau 17.01.2014, 18.21| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Lorbeer

Hab ich euch schon erzählt, dass ich Lorbeer liebe? Wenn ihr riechen könntet, welcher Duft mir grad aus der Küche in die Nase zieht. Hmm ... ein leckeres Süppchen mit frischem Gemüse ... vorher in Butter und mit Lorbeerblättern angedünstet.
Mir war heute danach. Das hilft garantiert gegen Trübwetterlaune. Ich liebe es.

Morgentau 16.01.2014, 16.29| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Sie flüstern wirklich

Ich wusste es, ich wusste es. Ja, sie flüstern wirklich. Nicht so, wie sich das der Mensch vorstellt, und die meisten werden es weder hören noch wahrnehmen, denn Baumgeflüster verstehen nur die Bäume untereinander ... und alle Lebewesen, die sie lieben und ihr Wesen und das ihrer Seele verstehen.

Welch wunderbarer Film, von der ersten bis zur letzten Minute. Und ja, ich musste weinen, aber nur ganz ganz wenig und leise, keine Angst.
Als wir ins Kino kamen und ich zu der Kassiererin sagte, dass ich zwei Plätze reserviert habe, wusste sie sofort meinen Namen, denn wir waren die einzigen.
Ich ahnte es schon. Auch keine Schulklassen, keine Naturfreunde oder sonstwie Interessierte. Das Problem ist, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, dass dieser Film im Kino läuft. Ich hab ihn ja auch nur durch Zufall entdeckt.

Dennoch ... kurz vor Filmbeginn kam noch ein junger Mann. Er lächelte uns an und flüsterte ... "Ui, also bin ich doch nicht ganz allein". Ihm folgte noch ein älterer Herr - gepflegte Erscheinung - und eine Mutter mit ihren zwei Kindern. Immerhin waren wir also sieben Menschlein, die sich diesen wunderbaren Film angesehen haben. Am Ende des Filmes blieben alle sitzen, bis der Abspann zuende war. Keiner schien es zu wagen, schon "Unruhe" in den Kinosaal zu bringen. Selbst die Kinder waren ganz still.

Erzählen kann ich den Film nicht. Man muss ihn gesehen haben. Die Bilder sind unbeschreiblich schön, die Musik im Hintergrund geht unter die Haut und die Erzählungen des Ökologen Francis Hallè (sehr angenehm synchronisiert von Bruno Ganz) sind berührend, faszinierend und hoch interessant. Ich habe eine Natur erlebt, die ich so bisher noch nie gesehen habe, und Dinge erfahren, die mich völlig begeistert und überrascht haben.
Und jaaa, sie stecken voller wunderbarer Geheimnisse, diese fantastischen Riesen.

Ich kann euch nur empfehlen, selbst ins Kino zu gehen oder den Film zu kaufen, sobald er auf den Markt kommt.


Morgentau 16.01.2014, 06.20| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört | Tags: Bäume, Natur, Wald, Seele, Leben,

Ich werde weinen müssen

dachte ich gerade so bei mir, als ich mir den Trailer noch einmal ansah und die Tränen fast nicht zurückhalten konnte. Schon vor geraumer Zeit habe ich davon berichtet, dass ich mir diesen Film im Kino ansehen werde. Morgen ist es soweit und ich bin jetzt schon mächtig aufgeregt. Hoffentlich sitzen nur Menschen um mich herum, die wirklich Interesse an dem Film haben und ihn wie ich mit allen Sinnen genießen und diese wunderbaren Bilder in sich aufnehmen wollen.



Ich bin ein wenig verrückt, ja, denn ich liebe Bäume so sehr.
Manchmal wünschte ich mir, ich wär eine Efeuranke um einen Baum. Ich würde mit ihm wachsen und alt werden, ihn dabei fest umschlingen und mir von ihm was flüstern lassen.

Morgentau 14.01.2014, 19.12| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel | Tags: Natur, Bäume, Wanderungen, Wald, Seele, Leben,

Ausgehungert

Mit dem Nebel zog die Stille
in den kahlen Winterwald.
Niemand regt sich, nichts bewegt sich,
alles schläft, denn es ist kalt.

Nur ein Fuchs schleicht um die Tannen,
hofft auf einen leckren Schmaus.
Doch schon bald erkennt er mutlos:
Damit sieht es düster aus.

Und auch meine Seele hungert,
sehnt sich sehr nach Waldesglück,
kann wie der Fuchs es kaum erwarten,
dass der Frühling kommt zurück.

(C) Morgentau


Morgentau 13.01.2014, 16.28| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig | Tags: Winter, Sehnsucht, Wald, Stille, Gedicht, Mystik, Seele,