

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

Wie die Gedanken sind,
die du am häufigsten denkst,
ganz so ist
auch deine Gesinnung.
Denn von den Gedanken
wird die Seele gesättigt.

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Des Menschen Leben …
ist der vorbeihuschende Augenblick
des Lebendigen,
ist unser Kinderspiel auf Erden,
ein Lichtschatten,
ein
fliegender Vogel,
Spur eines fahrenden Schiffes,
Staub, Nebelhauch,
Morgentau und aufbrechende Blume.

Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.
Morgentau

Captcha Abfrage
| Ingrid |
| Gute Besserung! |
| 12.2.2022-22:34 |
|
|
| Aiste |
Hello |
| 7.8.2021-18:29 |
|
|
| Ingrid |
Gute Besserung und ein schönes WE |
| 6.12.2019-9:02 |
|
|
| Ingrid |
|
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die Ingrid |
| 22.10.2019-21:38 |
|
|
| Ingrid |
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille |
| 1.3.2019-16:52 |
|
|
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Nachgedacht
Ich hätte

Guten Mooorgen, Frau Morgentau, aufwachen ... es ist Zeit ... die Arbeit ruft ... !
Morgentau 02.07.2013, 07.07 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL
Ganz schön dumm
Manchmal sind sie sogar so extrem, dass sie den inneren Frieden stören.
Glück und Zufriedenheit zu genießen, ist nämlich oft gar nicht so leicht und einfach, wie man vielleicht glaubt.
So schnell ist es passiert, dass fiese Gedanken kommen und die innere Freude ordentlich durcheinander bringen. Da genügen manchmal ganz simple Dinge.
Wie heute zum Beispiel. Ein wunderbarer Sommertag. Endlich wieder blauer Himmel, weiße Wölkchen, angenehme Temperaturen ... die Welt ist eigentlich in Ordnung.
Und doch ... ein Blick zum Kalender und schon ist es passiert.
1. Juli ... J U L I ... der Monat, nach dem der August kommt ... und was dann kommt, erinnert mich schon schaudervoll an den September ... Herbst ... pssst ... neee, nicht weiter denken, Frau Morgentau. Spinnst du eigentlich ... der ganze Sommer liegt noch vor dir.
Wie kannst du jetzt schon an ... neee, ich wiederhole das jetzt echt nicht.
Heute ist der 1. Juli ... juchhuuuu ... genießen wir den SOMMER mit jedem Sonnenstrahl ...

Morgentau 01.07.2013, 16.40 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL
Sehnsucht
Vielleicht sollte ich mir öfter so einen spontanen Kurztrip gönnen. Irgendwie habe ich Blut geleckt. Dabei hatte ich enorme Bedenken, die sich ja zum Teil auch bestätigten.
Aber die Sehnsucht ist schon groß. Das Meer ... es war so herrlich, obwohl ich doch nur ganz kurz Tuchfühlung nehmen konnte. Fast wie bei den Gezeiten. Kaum "flutete" mir das Meer entgegen, kam auch schon wieder die Ebbe. Fast schmerzt es mich, die Fotos anzuschauen ...

Morgentau 27.06.2013, 18.27 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Ein leiser Sommersonntag
Für einen Sommersonntag ist es außergewöhnlich ruhig da draußen. Sonst ging und geht es den ganzen Tag ... Motorräder, Radfahrer ... und klar ... auch viele Autos.
Aber heute ... kaum Motoren, kaum Stimmen. Nicht mal die Sportflieger und Segler am Himmel, die sonst für Sommerfeeling sorgen. Keine Gartengeräusche ... Kinder, die im Pool spielen, lachen, toben ... kein Grillgeruch, der von irgendwoher in die Nase steigt, kein Fangeschrei aus Richtung Fußballplatz ...
Seltsam.
Auch mein Sonntag ist sehr ruhig ... auspendeln, ein paar liegengebliebene Dinge erledigen, Wäsche legen, Zeitung lesen, nachdenken ... und was man halt so tut, wenn man allein ist.
Selbst Frau Morgentau scheint heute gar keinen Besuch zu bekommen, schade ...

Morgentau 23.06.2013, 17.45 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL
Sommersonnenwende

Schon wieder ist es soweit. Ich möchte die Zeit anhalten. Bitte, ein wenig länger nur ... verweile Augenblick, du bist so schön.
Gerade in diesen Tagen gehen meine Gedanken so oft zurück in die Vergangenheit.
Wenn mir der Duft von frischem Heu oder reifen Erdbeeren um die Nase weht, seh ich mich sofort als Kind auf dem Kirschbaum in Großmutters Garten.
Alles seh ich dann vor mir ... die Apfel-, Birnen- und Kirschbäume, die Beerensträucher entlang des Zaunes, die winzig kleine Holzlaube, in der es immer ganz muffig roch und ein Kätzchen schlief, die Blumen- und Gemüsebeete und dazwischen den schmalen, ausgetretenen Weg.
Ich hör die pfeifenden Rufe der Schwalben, wenn sie am Abend die Mücken jagen, seh die Gewitterwolken am Horizont und spür noch den brennenden Durst, wenn mich Großmutter zum letzten Mal rief und ich ihrem Ruf endlich folgte und zu ihr "nach oben" ging.
Und ich seh noch die kleine emaillierte Schüssel mit dem abgeschlagenen Rand, die sie dann mit Wasser füllte, damit ich mich waschen konnte.
Noch heute hör ich sie mahnen ... "Vergiss auch deine "schwarzen" Füße nicht!" ... :-)
Ich liebte die Sommerzeit bei meiner Großmutter. Nirgends sonst fühlte ich mich so frei, wie bei ihr. Ihr Garten war ein kleines Paradies für mich und ihre Liebe zur Natur ... zu Tier, Feld und Wald, hat mich fürs Leben geprägt.
Morgentau 21.06.2013, 21.13 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL
Kalt
Was ist das nur für ein Jahr?
Aber wir hatten Glück ... zumindest für einen Tag. Den konnten wir im kleinen Garten meiner Eltern verbringen ... im Liegestuhl die weißen Wölkchen beobachten und dabei Erinnerungen austauschen.

Was mich interessieren würde ... haben die Menschen ihr Schicksal damals wirklich so tapfer und geduldig ertragen oder meinen sie es nur im Vergleich zu heute, wo manche schon protestieren, wenn der Bäcker das Lieblingsbrot nicht vorrätig hat?
Weiß man heute überhaupt noch, was Demut ist?
Mag sein, dass vieles damals auch Angst und Unterwürfigkeit war, was die Menschen beherrschte. Aber sie waren auch genügsamer. Zumindest habe selbst ich es als Kind so empfunden. An ein Gefühl der Unzufriedenheit kann ich mich jedenfalls nicht erinnern, obwohl es auch in meiner Klasse Mitschüler gab, die aus "besserem" Hause kamen und dies auch zeigten. In den 30ern, als meine Eltern zur Schule gingen, war die soziale Ungleichheit sicher noch viel ausgeprägter. Es gab Schüler, die barfuß zum Unterricht kamen, weil die Eltern kein Geld für Schuhe hatten.
Heute kann man sich so ein Leben gar nicht mehr vorstellen, und doch bin ich überzeugt, dass der soziale Stand damals - im Vergleich zu heute - weniger entscheidend dafür war, ob ein Mensch sein Leben/seine Kindheit als glücklich einschätzt oder nicht.
Ich lausche gern diesen Erzählungen, genieße ihre Freude mit, wie sie ihr kleines Glück durchs Leben tragen und sich immer wieder gern daran zurück erinnern.
Bis in ihr hohes Alter haben sie es sich bewahrt.
Natürlich trägt auch die Last schwer ... Kriegszeiten, Hungersnot, Krankheiten.
Aber es klingt immer auch viel Stolz mit, wie sie diese Zeiten bewältigt haben.
Unweigerlich frage ich mich dann, ob die Menschen heute auch soviel Kraft hätten, müssten sie sich plötzlich auf ein völlig anderes, kärgliches und bedrückendes Leben einstellen.
Ich weiß es nicht ...
Morgentau 20.05.2013, 20.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Entblättert

Wie das Glück berauschen sie uns
für eine kurze Zeit,
bevor sie der Wind des Lebens
entblättert und davonträgt.
Was uns bleibt,
sind die Erinnerungen.
(C) Waldameise + Sally

Morgentau 14.05.2013, 17.01 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Kleine Welten
die kleinen Welten,
in denen ich mich
glücklich und geborgen
fühle.
(Morgentau)

Morgentau 11.05.2013, 21.42 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Schicksalswege
Und doch sollte das Schicksal ihre Lebenswege völlig unterschiedlich beeinflussen ...
Gut sah sie aus und hatte auch gleich die Erklärung dafür. Glücklich sei sie, richtig glücklich. Ich gönne es ihr von Herzen, sie ist ein lieber Mensch. Als ich ihr sagte, wie sehr mich das freut, war das ehrlich gemeint.
Sie sei nicht mehr so oft hier, erzählte sie mir weiter, da sie noch ein Haus am Meer hätten. Dort würden sie nun hauptsächlich leben ... viel Rad fahren, segeln und was man halt so tut ... am Meer. Die Werkstatt hat der Sohn übernommen ... es läuft gut. Ihnen reiche das Geld, um gut über die Runden zu kommen bis ans Lebensende.
So sehr ich es ihr gönne, konnte ich doch den Schmerz nicht unterdrücken, der dabei in meinem Herzen aufflammte. Sofort stellte ich mir die Frage, warum hatte ihr ehemaliger Schulfreund, der ebenso lieb, freundlich und fleißig war, keine Chance, ein wenig weiterzuleben. Es hätte ja nicht am Meer sein müssen, aber hier ... hier bei mir.
Ich weiß, es hat keinen Sinn nach dem WARUM zu fragen. Und doch sind es genau solche Begegnungen, die diese Frage immer wieder aufkommen lassen.

Morgentau 08.05.2013, 13.11 | PL
Geträumt
Kommst du mit in den Wald hinaus?
Dort ziehen wir den Alltag aus,
betupfen uns mit Tannenduft
und atmen ungetrübte Luft.
Magst du auch den Stimmen-Tausch,
vom Menschenlärm zum Vogelplausch,
dann lege Last und Sorgen ab
tief unters Moos im Waldesgrab.
Und geh` mit mir den Weg entlang,
bis hin zu dieser stillen Bank.
Vergiss mal, dass die Welt sich dreht,
nur bis die Sonne untergeht.
(C) Morgentau

Morgentau 04.05.2013, 18.48 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL




