Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


Einträge ges.: 2913
ø pro Tag: 0,9
Kommentare: 14317
ø pro Eintrag: 4,9
Online seit dem: 23.02.2013
in Tagen: 3080
2021
<<< August >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




Captcha Abfrage



Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Sommerabend

Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.

Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm'rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.

Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!

Richard Dehmel



Ich liebe dieses Gedicht. In jeder Zeile stecken wunderbare Bilder und Stimmungen. 


Ich kann sie sehen und fühlen … und mich darin verlieren.

Morgentau 28.07.2021, 19.16| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Eine Oase zu entdecken

von der man noch nie zuvor gehört oder gelesen hat, grenzt heutzutage wahrlich an ein Wunder. Aber uns ist das neulich tatsächlich passiert. Und da es schon wieder regnet bzw. immer noch, möchte ich euch heute davon erzählen.


Unser Interesse galt eigentlich neben der Wallfahrtskirche der Pilgerstätte Maria Vesperbild, die jedes Jahr fast eine halbe Million Christen und Interessierte besuchen. Dort wollten wir schon immer mal hin.




Wie ihr seht, sind es von dort aus 2522 km bis Santiago de Compostela … ein langer Weg.


Es war ein ziemlich trüber Tag, an dem es immer wieder regnete, so waren nicht so viele Menschen an diesem Ort, der uns sehr beeindruckt hat.




Vor allem die Fatimagrotte, die von unzähligen Votivtafeln und Kerzen umrahmt wurde.


So etwas habe ich noch nie gesehen. Wie viele Schicksale hinter diesen Tafeln stehen, ... man kann es nur ahnen.




Die anderen Fotos von dort sind leider alle zu sehr verrauscht. Es war einfach zu dunkel und mit Blitzlicht wollte ich dort nicht hantieren. 

Mal davon abgesehen, dass ich das Fotografieren eh als störend empfand und es dann auch unterließ.




Eigentlich wollten wir noch eine kleine Wanderung machen, aber es regnete dann einfach zu sehr, weshalb wir nur noch den Wald ein Stück bergauf gelaufen sind, wo wir plötzlich vor diesem wunderbaren Park standen …




Wie wir herausfanden, gehört der zum Seyfriedsberger Schloss, das jedoch leider nicht zugänglich ist. Aber dieser wunderbare Park hat mich sehr beeindruckt. Ich stand nur da, schaute ringsum und nach oben und war regelrecht beseelt bei dem Anblick.


Diese vielen hohen, alten Bäume … teilweise mit einem Laubkleid bedeckt, das ich noch nie zuvor irgendwo gesehen habe … ich war total begeistert. 

Überall riesige Rhododendrenbüsche, es war überwaltigend. Schade nur, dass die Blütezeit bereits vorbei war.




Es hatte etwas Mystisches, in diesem Park zu wandeln, zumal es so düster war und wir niemandem mehr begegnet sind ...

Mir war, als hätte mich jemand zu diesem Ort gelenkt, wenn ihr mich versteht.



Da möchte ich auf jeden Fall noch einmal hin. Und dann möchte ich ein wenig verweilen.

Morgentau 25.07.2021, 20.03| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Als Familie Meise ausgezogen war

dachte sich jemand ganz vorwitzig, da könne er sich doch gleich ins gemachte Nest setzen ...


Na hoffentlich füttert Mama Siebenschläfer ihre Jungen nicht zu üppig,
sonst könnte es eng werden beim ersten Familienausflug ... :-)

Morgentau 23.07.2021, 12.59| (9/9) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

Das Wunder im Park

Ein dumpfer Mensch saß unter Bäumen
und nährte Bitterkeit und Groll,
statt seine Galle fortzuräumen
und froh zu atmen, wie man soll.

Da kam ein Blinder, seltsam leise
hintastend im Bereich des Lichts,
und pfiff den Vögeln, Spatz und Meise,
und stand verzauberten Gesichts.

Wie Sankt Antonius streut' er Krumen,
entrückt und selig ganz und gar;
es schien, er reichte selbst den Blumen
und Baum und Himmel etwas dar.

Da war dem Traurigen, er finde
zum erstenmal des Lebens Sinn,
und plötzlich sah er – wie der Blinde –
und gab sich ganz dem Wunder hin. 

Peter Scher (1884 - 1935)



Morgentau 22.07.2021, 10.44| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Nun habe ich auch

endlich die 2. Impfung erhalten. Hoffentlich vertrage ich die besser als die erste, aber das wurde mir versichert, da es sich um eine Kreuzimpfung handelte. Schauen wir mal. 

Noch geht es mir gut. 

Nach der ersten ging es am Abend los mit Schüttelfrost, ... was dann folgte, war Horror.

Aber das ist zum Glück schon wieder Geschichte. Dieses Mal sollte alles gut gehen.




Schon witzig … damals vor 12 Wochen war ich die erste in der Familie und im Kollegenkreis, die geimpft wurde. In der Zwischenzeit wurden nun aber alle anderen schon durchgeimpft, nur mein 2. Termin zog sich. So bin ich jetzt quasi die Letzte.

Klar, ich hätte mich wegen der neuen Situation auch um einen früheren bemühen können, aber die Zahlen waren so gut, dass ich das nicht für nötig hielt. Dennoch bin ich nun heilfroh, endlich auch zwei Stempel in meinem Pass zu haben.




Das Wetter ist so schön heute. Ein Sommertag, wie ich sie schon als Kind mochte. 

Mit diesem unvergleichlichen Himmelsblau und zarten weißen Wölkchen. Die Luft angenehm und nicht zu warm, genau richtig.




Eigentlich müsste ich zumindest Efeu und Wein im Garten bändigen. Mir scheint nämlich, die wollen Haus und Mäuerchen vereinnahmen. So schön es aussieht, irgendwann wird es zu üppig und dann reicht meine Gartenschere nicht mehr aus, ihnen dieses Unterfangen zu vereiteln.




Dann schlängeln sie sich womöglich bis zu den parkenden Autos auf unserer Straße vor … hihi. Aber heute soll ich mich ja schonen, deshalb dürfen sie noch ein Weilchen davon träumen.


Die Fotos sind nicht von heute und hier, habe sie nur als Lückenfüller benützt.

Morgentau 21.07.2021, 14.44| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Irgendwie ist es mir heute nicht leicht gefallen

den Anfang für einen neuen Eintrag zu finden. Zu fest haben sich all die drastischen Bilder in meinem Kopf eingeprägt, die man überall von den schrecklichen Ereignissen zu sehen bekommt.

So unfassbar ist das alles und so unbeschreiblich leid tun mir die Menschen, die davon betroffen sind. Ich will auch gar nicht ins Detail gehen. Jeder hat es gesehen und wird genau so erschüttert sein wie ich.




Wie kann ich da unbeschwert von meinen friedlichen Begegnungen in der Natur schreiben, als wäre alles in bester Ordnung? Ich habe lange überlegt … und irgendwie war mir auch vom Herzen her gar nicht danach. Und doch muss ich auf andere Gedanken kommen.




Die Angst ist ohnehin mein ständiger Begleiter … und je älter ich werde, umso heftiger werden diese Gefühle. Die Dinge, die passieren, überall auf der Welt … sind wahrlich besorgniserregend. Sie stimmen mich traurig … und zerstören Hoffnungen. Dann suche ich ganz bewusst nach dem Schönen, um mein aufgewühltes Herz zu beruhigen.




Ich bin so dankbar und froh, dass es Orte gibt, zu denen ich flüchten und wo ich für eine Weile vergessen kann. Es tut so gut, zu sehen, dass es sie noch gibt … überall. Schlimm, dass offenbar erst so zerstörende Dinge passieren müssen, die uns eindringlich mahnen, dass man diese Orte schützen muss, um mal wieder wachzurütteln. Wenn es nicht schon zu spät ist.




Wie die Natur mehr und mehr schrumpft, weil sie der Mensch zubetoniert, abholzt, zerstört und verseucht, das kann nicht gut gehen. Das wusste man früher schon, aber es ging trotzdem weiter … immer weiter.



Ist noch Licht am Ende des Tunnels?

Morgentau 19.07.2021, 17.35| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Es war einmal

vor langer, langer Zeit. Noch bevor der erste Lichtstrahl auf die Erde fiel, begrüßten zarte, federleichte Vögelchen mit ihrem lieblichen Gesang den erwachenden Tag.
Neugierig blinzelte Frau Sonne über den Hügel und berührte ihn dabei ganz sanft.




Auf den Wiesen begann langsam das Leben. Während sich Hummeln und Bienen auf ihren Morgenflug vorbereiteten, rüsteten sich Käfer und Ameisen für ihre Joggingrunde. 




Alles geriet in Bewegung. Ein Krabbeln, Summen und Brummen begann ... und hunderte Tautropfen funkelten ein letztes Mal, bevor sie Frau Sonne genussvoll aufschlürfte.

Eine Köstlichkeit, die sie sich gern am Morgen gönnte, wie der Mensch seinen Kaffee.




Im Wald lüfteten niedliche kleine Elfen mit langen goldenen Haaren nach gründlicher Morgentoilette die Moosbettchen und befreiten sie von den Tannennadeln, die in der Nacht von den Bäumen gefallen waren.




Herr Hirschkäfer kam von seinem ersten Waldlauf zurück und eine kleine Gruppe von Waldameisen bereitete sich auf den Weg zur Waldschule vor. 




Auf den Weiden sammelten sich inzwischen die Kühe und die Menschen schnürten ihren Rucksack für ihre Wanderungen. 




Der Himmel sang seine Lieblingsmelodie, während sich sein Blau in den Seen und Flüssen spiegelte. Bäume, Sträucher und Blümchen räkelten und streckten sich der Sonne entgegen.

Der Tag war so wunderschön, dass alle Menschen und Tiere gute Laune hatten und keiner dem anderen ein Leid zufügte.




Das freute auch Frau Sonne so sehr, dass ihre Strahlen selbst am Abend noch mit der gleichen Freundlichkeit und Leidenschaft leuchteten, wie sie es schon den ganzen Tag getan hatten. Irgendwie schien sie an diesem Tag nicht müde zu werden.




Ja, glaubt es nur, an diesem Tag war es so. Oder war es doch nur ein Märchen?

Morgentau 11.07.2021, 12.20| (10/10) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Es ist schon nervig

dieses morgendliche Schwindelgefühl. Aber wenn es nicht schlimmer wird und auch weiterhin nach dem Morgenkaffee nachlässt, will ich mich nicht allzu sehr sorgen.




Heute schreibe ich hier ein paar Zeilen, bevor es an die Arbeit geht. Das gönne ich mir jetzt. Ich schreibe so gern über meine Gedanken, würde noch viel viel mehr schreiben …




Draußen ist es ungewöhnlich ruhig. Es scheint, heute läuft es auf der Autobahn, so dass keiner die Umgehungsstraße durch unseren Ort nehmen muss. Welch ein Glück.




Die Lindenbäume stehen in voller Blüte. Der Duft wabert durchs Fenster herein … ich liebe es. Er verbreitet ein wohliges Gefühl … schöne Bilder entstehen im Kopf und verdrängen die düsteren. So war es schon immer.




Schon als Kind mochte ich diese Assoziationen. Sie begleiten mich eigentlich durch mein ganzes Leben. Aber ist das nicht bei jedem Menschen so? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich das unheimlich mag.




Das „Pfeifen“ der Schwalben z.B. … überhaupt der Gesang der Vögel … und viele andere Tiergeräusche, die man zu bestimmten Jahres- oder auch nur Tageszeiten hört. Muh ... mäh ... Grillen ... Hummeln ... und und und ...

Sie machen mich glücklich.




Wie dankbar kann ich sein, dass sie so gute Gefühle in mir auslösen. Früher habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht, dabei ist das bestimmt nicht selbstverständlich … es ist ein Geschenk.




So … die Tasse ist leer. Auf geht`s .. an die Arbeit. Habt einen schönen, unbeschwerten Tag!

Morgentau 06.07.2021, 08.06| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Drei wundervolle Tage

können so intensiv sein, dass sie einem gefühlt wie eine Woche vorkommen.

So erging es mir an den Tagen in Vorarlberg. Nun ist das schon wieder zwei Wochen her und alles erscheint mir nur noch wie ein Traum.




Ich hatte das Thema ja schon öfter, aber es erstaunt mich immer wieder aufs neue. Man nimmt alles so intensiv war, jedes Bild … jedes Geräusch … jeden Duft … und man gewöhnt sich so wahnsinnig schnell an das, was man doch eben erst kennengelernt hat.




Natürlich kann ich mir auch jetzt noch vorstellen, wie und wo alles war … sehe es noch vor mir im geistigen Auge. Und trotzdem kommt es mir so vor, als sei es schon Ewigkeiten her, dass ich an diesen Plätzen war. Eigenartig.




Wie muss das bei Menschen sein, die viel verreisen und auch viel länger an diesen Orten sind? Vermutlich leben die hauptsächlich für den Moment und weniger für die Erinnerungen. Wird wohl bei jedem anders sein.




Da ich als Hs alles ungefiltert aufnehme, könnte ich viele Orte gar nicht besuchen. Ich könnte es schlichtweg nicht aufnehmen, weil es mich überwältigen würde. Orte, wo sich viele Menschen aufhalten, schon gar nicht. Das kann ich nicht mal im Alltag.




Ich liebe die einsamen Gegenden, auch wenn es immer schwieriger wird, diese zu finden. Aber es gibt sie noch.

Dort, wo keine Attraktionen auf ihre zahlreichen Besucher warten, wo man nicht mit dem Auto bis vor die Tür fahren kann und keine Gaststätten und Souvenirläden locken.




Man kann dem nicht immer ausweichen, ganz klar, aber lange halte ich es an solchen Orten nicht aus.

Aber selbst der Wald wird immer mehr „erobert“. Man sieht es an den ausgetretenen Wegen oder leider oft auch an dem Müll, den Banausen hinterlassen. Das ärgert mich immer so sehr.




Wie schön, wenn man dann ein Fleckchen entdeckt, das noch relativ unberührt erscheint, weil es zu abgelegen von eben diesen Dingen ist, die ich oben beschrieben habe.




Ui … wie komme ich jetzt vom intensiven Erleben auf Abgeschiedenheit?

Weil ich nur dort intensiv fühlen und ganz entspannt den Stimmen der Natur lauschen kann.

Morgentau 03.07.2021, 00.00| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Ein Wechselbad der Gefühle

beschert uns dieser Sommer bisher. Das geht rauf und runter und mir wird ganz schwindlig davon, im wahrsten Sinn des Wortes. Jeden Morgen erwache ich ganz benommen und taumelig. Geht es euch vielleicht auch so?




Der Angsthase in mir gerät dann natürlich gleich in Panik, da ich ja nur noch einen Gleichgewichtsnerv habe. Leider habe ich gelesen, dass auch dieser noch flöten gehen kann. Was dann? Nein, nicht solche Gedanken …




Nicht an diesem wunderschönen Tag. Ein Tag, den ich gern anpinnen würde … ganz oben in meinem Leben. Obwohl, da gäbe es einige andere, die das mehr verdient hätten.

Die Luft ist so angenehm … das sanfte Licht … blauer Himmel und weiße Wölkchen … die Luft voller Honigduft … ausgesendet von unzähligen Linden- und Holunderblüten um mich herum.



Vorhin im Garten summte eine Hummel an meinem Ohr vorbei … und ich meinte, das alte Gartentürchen meiner Großmutter knarren zu hören … wie einst … 

So schön diese Erinnerungen … ein Traum.




Leider auch ein trügerischer, denn für die nächsten Tage sind schon wieder Unwetter angekündigt. Die letzten haben schwere Schäden hinterlassen. Auch bei mir und meinem Sohn. Sein neues Auto ist übersät mit Dellen von Hagelkörnern … und viele andere hat es noch schlimmer getroffen.




Ja, das sind die zwei Seiten dieses Sommers … und ich hoffe und wünsche, dass es keine weiteren Schäden mehr gibt, dass die Wetterkarten übertreiben und in Wirklichkeit alles nicht ganz so schlimm kommt.




Dabei hatten wir auch drei wunderschöne Tage, die wir auf einem Bauernhof in Österreich verbringen konnten. Nicht weit von uns entfernt. Gleich nach der Grenze in Vorarlberg.




Natürlich standen vor allem Wanderungen auf unserem Plan, aber auch da funkte die Hitze dazwischen. So sind wir möglichst zeitig früh los …




was den Vorteil hatte, dass wir die ungestörte Natur nach Herzenslust genießen konnten.




Leider nicht sehr lange, denn schon am späten Vormittag wurde die Hitze unerträglich. Aber wem erzähle ich das, war es doch bei euch nicht viel anders.




Selbst die Kühe ließ der Bauer nur am Vormittag aus dem Stall auf die Weide, die keine Schattenplätze hatte. Am Himmel brauten sich immer wieder Gewitterwolken zusammen, die aber zum Glück kein Unheil anrichteten.



Fortsetzung folgt ...

Morgentau 27.06.2021, 13.33| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Sommerabend

Gedankenverloren
geh ich den einsamen Weg
entlang der Felder.

Die letzten Sonnenstrahlen
entlocken den wilden Rosen
ihren unvergleichlichen Duft.

Hoch über mir singt die Lerche
und noch etwas höher
schlägt mein Herz.

(C) Morgentau


Morgentau 26.06.2021, 17.02| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte