

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

Wie die Gedanken sind,
die du am häufigsten denkst,
ganz so ist
auch deine Gesinnung.
Denn von den Gedanken
wird die Seele gesättigt.


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Online seit dem: 23.02.2013
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Des Menschen Leben …
ist der vorbeihuschende Augenblick
des Lebendigen,
ist unser Kinderspiel auf Erden,
ein Lichtschatten,
ein
fliegender Vogel,
Spur eines fahrenden Schiffes,
Staub, Nebelhauch,
Morgentau und aufbrechende Blume.

Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.
Morgentau

Captcha Abfrage
| Ingrid |
| Gute Besserung! |
| 12.2.2022-22:34 |
|
|
| Aiste |
Hello |
| 7.8.2021-18:29 |
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| Ingrid |
Gute Besserung und ein schönes WE |
| 6.12.2019-9:02 |
|
|
| Ingrid |
|
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die Ingrid |
| 22.10.2019-21:38 |
|
|
| Ingrid |
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille |
| 1.3.2019-16:52 |
|
|
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Herzensangelegenheiten
Lavendel
Hier hörte ich zum ersten Mal das Zirpen der Zikaden, dieses Rasseln, das ich Zeit meines Lebens mit diesem Landstrich verbinden werde.
Hier sah und atmete ich zum ersten Mal Lavendel und Olivenbäume, lernte meine ersten französischen Worte und den Mistral kennen.
Es war Liebe auf den ersten Blick. Unvergänglich … unsterblich.

Morgentau 18.08.2026, 12.35 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL
Gefühle


Morgentau 14.08.2026, 09.52 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL
Super 8


Morgentau 06.08.2026, 11.23 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL
Mach es wie die Sonnenuhr



Morgentau 28.07.2026, 09.34 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL
Vor 60 Jahren



Morgentau 09.07.2026, 08.21 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL
Vergiss, was dich bedroht

Regt sich leise,
Sanft entschlummert
Ruht der Hain;
Durch der Blätter
Dunkle Hülle
Stiehlt sich lichter
Sonnenschein.

Ruhe, ruhe,
Meine Seele,
Deine Stürme
Gingen wild,
Hast getobt und
Hast gezittert,
Wie die Brandung,
Wenn sie schwillt!

Diese Zeiten
Sind gewaltig,
Bringen Herz und
Hirn in Not –
Ruhe, ruhe,
Meine Seele,
Und vergiß,
Was dich bedroht!
Karl Henckell
Morgentau 13.06.2026, 00.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL
Die Sonne, der blaue Himmel, das herrliche Grün überall

Vor allem an die Besuche bei meiner Oma väterlicherseits erinnere ich mich so gern. Sie wohnte am Stadtrand in einem ehemaligen Kasernengelände und hatte einen schönen Garten, in dem ich immer spielen konnte. Ich sehe alles noch vor mir. Die Apfelbäume, Beerensträucher und den großen Kirschbaum, an dem eine riesige lange Leiter lehnte, die bis zum Wipfel reichte. Von dort aus konnte ich weit in die Ferne schauen.

Ich weiß noch, dass es mir von meinen Eltern verboten war, da hinauf zu klettern, als ich noch klein war. Wie alt ich war, weiß ich nicht mehr, aber dass ich mich an das Verbot nicht gehalten habe. Und wie köstlich die reifen Kirschen geschmeckt haben. Es war eine wunderschöne, unbeschwerte Zeit für mich, meine Großmutter ließ mir alle Freiheiten und kochte bzw. briet immer mein Lieblingsessen … grüne Klitscher.

Nach der Wende wurden die Gärten dem Erdboden gleichgemacht, zugeteert und als riesiger Parkplatz genutzt. Was bin ich froh, dass das meine Großmutter und auch ich nicht miterleben mussten.

Das Haus, in dem meine Oma lebte, war irgendwann nur noch eine Ruine. Also die ganze Anlage. Das sah gruslig aus. Aber dieser Tage habe ich entdeckt, dass man inzwischen alles saniert hat. Es sieht richtig schön aus, das muss ich sagen. Da war ich wirklich angenehm überrascht. Überrascht hat mich auch der Name des Architekten … es ist mein Mädchenname. Was für ein Zufall!
Nur die Gärten sind für immer verloren. Aber mir bleiben ja meine Erinnerungen.
Morgentau 29.05.2026, 12.06 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL
Festhalten
Es war so kalt, dass in unserer Unterkunft noch geheizt werden musste.

Zugegeben, schön sah es aus, der Frühling im Tal und das Winterkleidchen in der Höh`.
Zum Wandern war das Wetter ideal. Nur auf dem Balkon habe ich es nicht lange ausgehalten, trotz wunderschöner Aussicht. Und der See lud auch nicht wirklich zum Baden ein.

Aber ich habe die Atmosphäre so was von genossen, ich kann es kaum beschreiben. Das hat meiner Seele so gut getan.

Diese wunderbare Luft, diese Stille, nur die Stimmen der Natur. Nachts der Ruf der Käuzchen aus den Wäldern … sanft fallender Regen … am Tag das Zirpen der Grillen auf den Wiesen.
Vielleicht kann es nicht alle Beschwerden heilen, aber ich spüre in solchen Momenten, dass allein durch das Entkrampfen, das Loslassen, das Schweben … alles viel viel leichter wird.

Ich liebe diesen Ort und könnte immerzu wiederkehren. Wir waren nun schon das dritte Mal dort, und würde jemand heute fragen, ob ich wieder mitkomme, gäbe es kein Zögern.

Schon lange habe ich nicht mehr so viel fotografiert. Alles, einfach alles, jeden schönen Moment wollte ich festhalten. Als gäbe es kein Morgen. Die Angst, das irgendwann nicht mehr genießen zu können, ist nach wie vor riesengroß.

Festhalten, ganz ganz fest ... im Herzen.
Morgentau 25.05.2026, 14.20 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL
In der Maienfrühe
es war mir im Drang
und Unmut des Lebens
verstummt der Gesang.
Nun bauen die Sänger
des Waldes ihr Nest,
nun halten mich länger
die Sorgen nicht fest.
Die Sorge, die eisig,
das Herz mir umschnürt,
hat alle der Zeisig
und Buchfink entführt.
Welch üppiges Blühen
in Wald und Geheg!
Die Qualen und Mühen,
nun jauchz ich sie weg.

durch Wald und Gesträuch…
Ich pfeif um die Wette,
ihr Vögel, mit euch!
Ich singe und pfeife,
so wie mirs gefällt,
durchschwärme, durchstreife
die lachende Welt.
Und sättige wieder
des Herzens Begier…
Auch hab ich ja Lieder
und Flügel wie ihr!


Morgentau 01.05.2026, 00.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL
Draußen ist es schon wie Sommer

Wir wollten wenigstens einmal mehrere Tage die Sonne am Stück genießen. Bin heute noch meinem Mann so dankbar, dass er die Strapazen, die damit verbunden waren, auf sich genommen hat. Ein uraltes, klappriges Auto ohne Klimaanlage, auf der Rückbank vier Kinder, den Kofferraum vollgestopft mit Klamotten und Campingausrüstung. Dazu kaum Geld in der Tasche. Wie in alles in der Welt hat das funktionieren können?

Wir waren halt jung und unerschrocken. Eigentlich nur mein Mann, von mir aus wären solche Fahrten nie zustande gekommen. Aber er war mein Fels in der Brandung, da hatte ich keine Angst. Trotzdem war es ein Wahnsinn, wenn ich so zurückdenke. Allein die Fahrt durch die Nacht. Im Auto wurde es immer stickiger. Wir zu sechst da drinnen … puh. Auf der Autobahn war es ja unmöglich, mit offenen Fenstern zu fahren.

Gegen Morgen kamen wir dann auf dem Campingplatz an und mussten die Zelte aufbauen. An Schlaf war also immer noch nicht zu denken. Aber vier Kinder hatten Hunger und wir natürlich auch. Ja, es war schon ziemlich abenteuerlich, aber hätten wir das nicht gemacht, hätte ich diese Erinnerungen nicht.

Der Frühling muß verfließen,
Und jede Blüte, die verwelkt,
Ermahnt uns, zu genießen.
Alphonse de Lamartine

Morgentau 27.04.2026, 12.15 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL




