Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Einträge vom: 08.10.2018

Still Corners

Auch eine Gruppe, die ich bis vor kurzem noch nicht kannte, dabei sind DIE richtig gut ... 
finde ich jedenfalls. Schön, mal was ANDERES zu hören ...

Morgentau 08.10.2018, 19.02| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Müde und erschöpft

bin ich heute. Mal wieder zu intensiv gefühlt am Wochenende. Noch in der Nacht zum Montag wollte mein Herz nicht nachlassen mit dem auffälligen Geklopfe da drinnen in meiner Brust.

Ich konnte es richtig spüren. Es klopfte so verrückt, dass ich mehrmals durchschnaufen musste, damit es sich ein wenig einkriegte. Das wird nie anders, ich kann nur so. Ob Freude, Trauer oder Angst – da ist dieses Feuer in mir.




So konnte ich wieder einmal keinen Schlaf finden. Dementsprechend knülle bin ich jetzt. Vielleicht ist auch der Nebel mit schuld, der sich heute einfach nicht auflösen will.

Es ist wesentlich kühler als angekündigt, weil es sie Sonne nicht schafft, den gräulichen Herbstgeist zu vertreiben. Heute scheint es ihm zu gefallen, breitflächig über der Donau zu schweben und das Licht von uns fernzuhalten.




Dafür hatten wir ein ganz wunderbares Wochenende mit vielen schönen, herbstbunten Stunden.

Ach, da ging mir das Herz auf. Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie sehr. Die Natur vermag es immer wieder, mich alles andere vergessen zu lassen.

Der Schlag meines Herzens begleitete jeden meiner Schritte. Die führten mich durch Täler, Höhen und einen geheimnisvollen Tobel. Wir merkten gar nicht, wie die Zeit vergeht, und ich hätte sie am liebsten angehalten.




Und heute erscheint mir alles wie ein Traum. Warum nur ist das so? Ich habe so intensiv gefühlt, habe aufmerksam auch die kleinen Dinge am Wegesrand beachtet und bewundert, und mich so sehr an all diesen wunderbaren Details um mich herum erfreut, und doch scheint alles schon wieder so weit entfernt und meine Sehnsucht unstillbar zu sein.

Morgentau 08.10.2018, 17.56| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten