Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Kopfweh ... müde

also kein so schöner Tag heute, gefühlsmäßig, aber die Laune hab ich mir davon nicht trüben lassen. Aber sie allein nützt mir nichts, wenn ich flügellahm bin. Schade drum.

Freut mich immer, wenn der eine oder andere reinhört, wenn ich einen Betthupferl reinstelle. Ich würde das viel öfter machen, aber die meisten haben heute ihr eigenes Programm und deshalb auch weniger Lust und oft halt auch keine Zeit, sich was anzuhören, was jemand empfiehlt. Ich gebe zu, es geht mir selbst so. Aber wenn meine Freundin schreibt, … „hör dir das mal an“..., dann tu ich das und bin meistens begeistert. Wenn ihr mögt, dürft ihr HIER gern testen, ob es euch ähnlich geht. Ich finde, er hat eine ganz tolle, charismatische Stimme, die sofort ins Ohr und Herz geht. Meine zumindest.

Countrysongs haben oft Texte, die ein Bild zeichnen von dem Leben dieser Leute. Auch die Kommentare dazu finde ich immer interessant.




So gesehen bzw. gehört, ist es schon toll, wenn man von jemanden einen Tipp bekommt. Unmöglich kann man all die interessanten Sänger und Gruppen kennen, die es überall auf der Welt gibt. Nicht jeder trägt einen bekannten Namen, und oft sind es gerade die Unbekannten, auf die ich aufmerksam werde oder gemacht werde. Selbst Musikrichtungen, die es früher noch nicht gab, haben oft ihren ganz eigenen Reiz. Diese neue Sounderlebnis ist teilweise so faszinierend.

Wie diese Coverversion von „Wicked Games“. Es gibt ja unzählige von diesem Song, … er ist ja auch toll, aber diese Version ging mir gleich ins Blut. Ich muss sie jeden Tag wieder hören … richtig laut, sonst wirkt es nicht.

Klar ist das Geschmackssache und bei vielen regt sich da sicher nichts, die drehen gleich wieder ab. Ja, so ist das halt mit den unterschiedlichen Empfindungen und Geschmäckern. Ich hab ja auch so meine No-Go-Genres ... lach.




Witzig, eigentlich wollte ich nur schreiben, dass ich wohl ein Päuschen brauch, so müde und schlaffi wie ich bin.

Morgen ist schon Freitag und ein neues Hoch soll uns ein wunderschönes Wochenende bescheren. Vermutlich bleibt es also so und so hier ruhig.

Genießt die schönen Tage und die erwachende Natur! Hoffentlich geht alles gut.

Morgentau 21.02.2019, 18.00| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Für Euch

nach langer langer Zeit mal wieder ein Betthupferl :-)

Morgentau 20.02.2019, 20.04| (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Vorgefühl

Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben.
Ich ahne die Winde, die kommen, und muß sie leben,
während die Dinge unten sich noch nicht rühren:
die Türen schließen noch sanft, und in den Kaminen ist Stille;
die Fenster zittern noch nicht, und der Staub ist noch schwer.

Da weiß ich die Stürme schon und bin erregt wie das Meer.
Und breite mich aus und falle in mich hinein
und werfe mich ab und bin ganz allein
in dem großen Sturm.


Rainer Maria Rilke

Ich weiß, was Sie meinen, Herr Rilke, ich kenne diesen Sturm ...

Morgentau 20.02.2019, 19.55| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Heute Nachmittag

wurde es doch noch ganz schön. Die Sonne ließ sich auch mal blicken und überhaupt hatte man das Gefühl, wir hätten schon Ende März. Auch die Menschen bewegen sich so. Einige springen schon in Shorts und T-Shirts durch die Gegend, die ersten Motorradfahrer gönnen ihren Maschinen eine Runde und an den Straßenecken stehen die Nachbarn, um den neuesten Tratsch auszutauschen.




Die Spatzen hatten heute Badetag. Noch nie habe ich zwei Spatzen gleichzeitig ein Bad nehmen sehen in der Vogeltränke. Aber heute war der Andrang so groß, dass sie sich wohl damit arrangiert hatten. Kaum waren sie weggeflogen, um sich irgendwo auf einem Ästlein ihr Gefieder zu putzen, kamen die nächsten. So etwas habe ich noch nie erlebt. Es war so lustig, ihnen dabei zuzuschauen.

Ich hab das Wasser auch mehrmals gewechselt. Es gibt ja momentan auch keine Pfützen mehr. Hoffentlich wird es nicht wieder so ein trockenes Jahr.




Nun singen sie draußen ihr Abendlied … nein, Winter ist das nicht mehr.

Aber bis es soweit ist, wie auf dem zweiten Foto, dauert es trotzdem noch ein Weilchen.

Ich freu mich darauf ...

Morgentau 20.02.2019, 18.44| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Wie schnell man sich doch

an das schöne Wetter gewöhnt. Heute ist der Himmel bewölkt und sofort vermisse ich was, sofort fehlt mir was. Es ist nicht das. Es ist nicht das Wetter, das mich inspiriert, das mich wachkitzelt, mir Hoffnung schenkt, mich an schöne Momente erinnert und auf neue freuen lässt …




Aber Erika ist ja bereits auf dem Weg zu uns … juchhu.

Morgentau 20.02.2019, 08.52| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Das Tigerle

wollte heute früh schon um 4 nach draußen. Ich wollte meinen Ohren nicht trauen, aber tatsächlich hörte ich da schon die ersten Vögelchen singen. Ach, wie ich das liebe …




Kommt gut in den Tag!

Morgentau 20.02.2019, 07.19| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Wow

habt ihr schon den Wahnsinnsmond gesehen?
Ich wollte meine Rollläden runterlassen, da entdeckte ich ihn ... so hell, rund, leuchtend und riesig ...
schaut oder geht mal raus, es lohnt sich!

Nacht ist schon hereingesunken,
Schließt sich heilig Stern an Stern,
Große Lichter, kleine Funken
Glitzern nah und glänzen fern;
Glitzern hier im See sich spiegelnd,
Glänzen droben klarer Nacht,
Tiefsten Ruhens Glück besiegelnd
Herrscht des Mondes volle Pracht.


Johann Wolfgang von Goethe 



Foto: JanObi

Morgentau 18.02.2019, 18.35| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Was ich nicht weiß ...

Wie wird sich Alles wenden doch?
O frage nicht, es gibt die Zeit,
Wer weiß, dir nur zu bald Bescheid!

Schon manchen Sehnens bist du bar,
Das deiner Jungend theuer war,
Und jedes Jahr, das dir verstrich,
Betrog um eine Hoffnung dich.

Wie trügest du noch mit festem Mut
Du dieses Lebens mißlich Gut,
Blieb nicht für jeden nächsten Tag
Der Ungewißheit Reiz dir wach?

O frage nicht, was werden wird;
Geh' deine Straße unbeirrt,
Und spende Dank dem Weltengeist,
Daß du, was deiner harrt, nicht weißt!


Charles Edouard Duboc




In diesem Sinne … lassen wir uns überraschen, was die neue Woche bringt.

Kommt gut hinein!

Morgentau 18.02.2019, 07.15| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Der unsichtbare Gast

Dass ich einen Krimi ein zweites Mal anschaue, kommt relativ selten vor. Einfach, weil dann die Spannung fehlt. Aber diesen Film habe ich nun bereits ein zweites Mal gesehen und ich muss sagen, ich war genau so gefesselt, wie beim ersten Mal.

Das ist eine echte Überraschung, da das in den letzten Jahren kaum noch Filme schaffen. Wenn man den Trailer vorher anschaut, um zu entscheiden, ob das was ist, dann verrät dieser oft schon die halbe Handlung, so dass die Spannung schon vorher flöten geht. Oft fand ich auch die erste Hälfte eines Filmes interessant und spannend, bis die Handlung plötzlich ins völlig Abstruse hinab glitt und ich mich letztendlich über die verlorene Zeit geärgert habe.

Und all diese modernen Krimis, aus denen tonnenweise Blut schwappt, sind ohnehin nichts für mich. Ganz zu schweigen von verbalen Entgleisungen … Fäkalsprache etc. … darin kann ich echt nichts Unterhaltsames finden. Ich versteh diese Entwicklungen auch nicht, dafür bin ich wohl zu alt. 

Wenn handlungsbedingt mal das eine oder andere Wort fällt, okay, das gehört halt dazu, 

aber wenn der gesamte Film in diesem Niveau aufgebaut ist ... nein, danke.


Jedenfalls ist dieser Film einfach genial. Deshalb möchte ich es an dieser Stelle noch einmal erwähnt haben. Und wie gesagt, keinen Trailer vorher anschauen!!!!!!!

Ich habe schon mehrere Filme von diesem spanischen Drehbuchautor und Regisseur gesehen und wurde nie enttäuscht.

Morgentau 17.02.2019, 17.52| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Ich weiß nicht

ob es jemanden interessiert, aber heute muss ich nicht kochen.

Hab gestern so viel gemacht, weil ich den Rest meiner Tochter für heute mitgeben wollte, aber die sind schon bei der Schwiemu eingeladen, also hab ich jetzt Vorrat für ca. drei Tage … lach.

Auch nicht schlecht. Ich hab nämlich ein neues Rezept ausprobiert … mit Stangensellerie. 

Ich gebe zu, dass ich noch nie etwas mit Stangensellerie gemacht habe, weil das auf mich immer wie unreifer Rhabarber wirkte und mir kein Mensch gesagt hat, wie lecker der schmeckt.

Dank meiner Kollegin weiß ich aber nun, wie gut er schmeckt, roh zum Knabbern oder als Salat … aber auch als warmes Gemüse oder in einer Suppe. Da werde ich noch einiges ausprobieren.

Überhaupt … es geht nichts über frisches Gemüse, schon der Geruch lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Das wollte ich nur mal erzählt haben, falls es jemanden so geht wie mir.


Was immer heute Mittag auf Eurem Teller liegt, ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Morgentau 17.02.2019, 10.10| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Gegen die Steinepest

Diese Aktion finde ich großartig ... das sollte Schule machen!
Mehr Steinefresser braucht das Land!!! :-)

Morgentau 17.02.2019, 09.43| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Noch immer

sind die Nächte so kalt, dass morgens die Dächer und Wiesen glitzern …




leichter Nebel an der Donau, der für wunderbare Stimmung sorgt.




Ein schöner, leiser Sonntag. Nur das aufgeregte Zwitschern der Vögelchen ist zu hören.

Ich genieße es …



Morgentau 17.02.2019, 09.09| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Endlich

Zeit für ein paar Zeilen. Die letzten Tage waren so ausgefüllt, dass ich einfach nicht zum Schreiben kam. Und nur so was hingekritzelt, damit was dasteht … neee, das mag ich auch nicht so gern, obwohl ja mein Blog für „flüchtige Gedanken“ steht. Stimmt, aber mir ist es lieber, ich habe Zeit und Muße.

Dabei gibt es immer etwas, was ich gern erzählen würde. Jeden Tag beobachte ich dies oder jenes … erlebe und fühle etwas, über das ich gern geschrieben hätte. Aber wenn ich nicht dazu komme, gerät halt so manches auch schnell wieder in Vergessenheit. Na ja, dann war es vielleicht auch nicht so wichtig … hihi.




Das Wetter ist ein absoluter Traum. Heute war da draußen ein Gewusel, wie man es sonst nur vom Sommer kennt. Unfassbar, als würde alles aus dem Winterschlaf erwachen. Leider auch die lauten Menschen und die, die schon ihre Rasenmäher und andere Gerätschaften ölen … und es kaum erwarten können, dass sich das erste Grün zeigt, damit sie es gleich darauf wieder schreddern können.




Und die ersten Bienchen waren da und tummelten sich um die wenigen Blüten. Gleich habe ich noch ein paar Hornveilchen und Ranunkeln gekauft und alles gleich eingetopft. In den eisigen Nächten decke ich ein Tuch darüber. Bis jetzt funktioniert das gut. Die kommenden Nächte soll es eh nicht mehr ganz so kalt werden.

Jedenfalls ist es eine Freude, das Gesummsel zu sehen, Gartenerde zu riechen und zu fühlen, wie überall das Leben erwacht.




Der kleine Mann wird auch immer agiler, was nicht wundert, schließlich wird er bald schon 8 Monate alt …


Foto gelöscht - sorry!


Auch ein Grund, warum für hier die Zeit nicht immer reicht. Abends bin ich dann einfach platt.

So ein Menschlein – noch kein Jahr auf der Welt – kann einen schon so beschäftigen … das ist unglaublich, aber auch so schön. Und ich muss jeden Moment nutzen, so schnell sind sie groß und dann nicht mehr so leicht zu händeln … lach.


Foto gelöscht - sorry!


Wir erleben unser Leben mehr als einmal. Gar manches Ereignis wird erst spät, wenn wir uns dessen in andere Stimmung erinnern, zur Erfahrung. Was uns einst jubeln machte, erpreßt uns Seufzer, worüber wir klagten, darüber lächeln wir, oder segnen das Leid. Die Taten der Jugend begreifen wir ganz erst in der Mannheit, und der Greis erst versteht vielleicht ganz den Mann. Darum leben wir ein vielfaches Leben – nur der Flachkopf mit kaltem Herzen besitzt ein einziges, das sich nach dem Kalender abspinnt.


Otto von Leixner

Morgentau 16.02.2019, 18.59| (10/10) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Traumhaft

ist es heute da draußen. Die Worte, die meine Gefühle darüber ausdrücken, muss ich erstmal wieder hervorsuchen. Der Winter hatte sie versteckt hinter schweren Worten, die so düster, grau und dunkel waren, wie er selbst an vielen, vielen Tagen. So lange ist es her, dass ich fühlen durfte, was ich heute plötzlich wieder fühlen durfte … lach, ja, auch das Lachen ist zurück.


Es geht mir auch viel besser, der Blick ist wieder klarer. Die Augenlider hängen nicht mehr so schlaff, dass ich vor meinem eigenen Spiegelbild erschrecke. Die Seele hat wieder Kraft, sie hochzuziehen, und die wintermüden Mundwinkel gleich mit.

Alles fällt etwas leichter und der Gang ist wieder sicherer auf den eisfreien Wegen. 

Es wird vermutlich nicht so bleiben, aber daran denke ich heute nicht.


Endlich dürfen wieder helle, frohe Worte durch die Gedanken und Zeilen fließen. Worte wie sonnengelb, hellgrün, himmelsblau … Worte, die summen … tanzen und hoffen …




DAS lässt auch hoffen. Ich freu mich so. 

Hoffentlich tut sich endlich was und hoffentlich tun alle, die unterschrieben haben, selbst ihr Möglichstes ...

Und nicht nur die, denn es geht längst nicht mehr nur um die Bienen.

Morgentau 13.02.2019, 14.00| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Silentium!

Schweige, verbirg dich und halte
deine Gefühle und Träume geheim,
laß sie in der Tiefe deiner Seele
lautlos auf- und untergehen
wie Sterne in der Nacht;
erfreue dich an ihnen – und schweige.

Wie soll das Herz sich offenbaren?
Wie soll ein anderer dich verstehen?
Begreift er, wodurch du lebst?
Ein ausgesprochener Gedanke ist eine Lüge.
Wenn du die Quellen aufwühlst, trübst du sie;
zehre von ihnen – und schweige.

Verstehe, nur in dir selbst zu leben:
es gibt in deiner Seele eine ganze Welt
geheimnisvoll-zauberhafter Gedanken;
sie betäubt der äußere Lärm,
die Strahlen des Tages vertreiben sie;
lausche ihrem Gesang – und schweige …


Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew


Morgentau 11.02.2019, 20.11| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Wie gut

dass heute Sonntag ist und ich alle in Sicherheit weiß … einschließlich dem Tigerle.

Ich hoffe nur, das wird nicht noch ärger, dann scheint man selbst im Haus nicht mehr so ganz sicher zu sein. Jedenfalls klingt es jetzt schon bedrohlich und wüst, wie der Sturm an den Rollläden rüttelt und ums Haus jault wie ein schreckliches Monster, das nicht von dieser Welt ist …


Vor zwei Stunden schien hier noch die Sonne und die Vögelchen sangen ein Lied vom Frühling.

Wie schnell sich alles ändern kann ...


Die Töpfe hab ich auch in Sicherheit gebracht. Bald wird es regnen, es wird schon ganz dunkel.

Hoffentlich seid ihr auch alle im sicheren Heim. Wenn nicht, dann kommt gut dahin!!!

Morgentau 10.02.2019, 15.32| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Süß-sauer

war nicht nur das sonntägliche Mittagessen, sondern das ganze Wochenende.

Zumindest so ähnlich. Denn einerseits konnte ich mich über viele schöne Momente freuen, andererseits ging und geht es mir grad nicht so dolle. Keine Ahnung, ob ich etwas ausbrüte oder ob es meine innere Armee zu verhindern weiß. Jedenfalls bin ich froh, dass ich sie heute unterstützen kann, indem ich mit meinen Kräften haushalte, wie es so schön heißt.


Eigentlich geht das schon seit einer Woche so, nur dass die Stellen, die mir Sorge bereiten, fast jeden Tag wechseln. Eigenartig. Erst schmerzt es unter der Brust, dann im Rücken, dann macht Magen-Darm Probleme, gestern der Hals und seit ca. einer Stunde habe ich Ohrenschmerzen, als wären die Schmerzen von der Halsseite weitergewandert.

Wtf soll das?

Auch fühle ich mich total schlaff, friere und schwitze … manno. Aber ich habe kein Fieber und keine extremen Schmerzen. Na, mal sehen, was sich daraus noch entwickelt. Ich hoffe, dass alles harmlos ist und von allein wieder verschwindet.




Dennoch war ich gestern über eine Stunde in Wald. Das hat so was von gut getan … die frische Luft … der tauende Schnee … schmelztropfenbeperlte Tannenzweige … windige Rauschkonzerte in den Baumwipfeln … abgeknabberte Tannenzapfen in kleinen Moosbettchen … sooooo schön.




Und wir waren im Gartenmarkt. Erst dachte ich, dass er gar nicht geöffnet hat, weil alles so leer wirkte, aber es ist halt noch keine Saison. Aber für mich schon … die Vorfreu-Saison, da hole ich mir immer den Frühling ins Haus bzw. vor die Tür. In dem Fall die Terrassentür.




Töpfe mit Primeln, Zwiebelchen mit blauen und weißen Traubenhyazinthen … kleine wilde gefüllte Tulpen … und diverse andere Frühlingsblümchen. Wenn ihnen der Standort gefällt und sie es mir mit freundlich-leuchtenden Blüten danken, werde ich bald wieder Fotos machen.

Derzeit habe ich sie noch in einer großen Schale stehen, damit ich sie schnell in Sicherheit bringen kann, falls nochmal strenge Nachtfröste kommen. Umtopfen bzw. einpflanzen werde ich sie erst, wenn man sie sicher draußen lassen kann.


So, und ich pflanz mich jetzt wieder auf`s Sofa …

Morgentau 10.02.2019, 13.01| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Bus Stop

Ich mag es, wenn es draußen kalt und stürmisch ist oder sogar regnet oder schneit, ich an der Haltestelle stehe, friere und warte … und dann der beheizte Bus kommt, in den ich einsteigen darf. Das kann man nicht beschreiben, welch wunderbarer Moment das für mich ist.

Wie schön, dass es diese Möglichkeit gibt, und welch Glück, dass die Verbindung so günstig für mich ist. Das weiß ich sehr zu schätzen. Vor allem jetzt im Winter … oja.


Auf dem Heimweg sitze ich meistens am Fenster, da die Schüler erst an einem anderen Ort zusteigen. Eine halbe Stunde zieht die Landschaft an mir vorbei und – wie kann es anders sein - viele Gedanken durch meinen Kopf. Ich genieße es, ihnen nachzugehen und dabei die Wärme zu spüren ... ja, sogar ein wenig zu träumen. Oft fehlt nicht viel und ich träume wirklich, weil ich fast eingeschlafen wäre.


Und immer die Freude auf daheim. So geht es nun schon seit 24 Jahren, habe ich gerade ausgerechnet. Immer der gleiche Arbeitsweg … immer das gleiche Busunternehmen … nur die mitfahrenden Menschen kamen und gingen. Einige werde ich sicher nicht vergessen … aber bei den meisten gilt naturgemäß … aus den Augen, aus dem Sinn.


Aber heute scheint endlich mal wieder die Sonne vom blauen Himmel … die Vögel singen … und statt Kälte und Nebel zieht plötzlich ein Gefühl von Hoffnung und Ahnung durch die Landschaft und Herzen.

Ich genieße es, wenn der Winter seine kalten Griffel von uns ablässt … welch Wohltat.




Natürlich wird es nicht so bleiben, aber irgendwie ist es ein Anfang. Die erste kleine Insel, auf die wir uns retten können. Und so wird es immer wieder welche geben, bis der Frühling dann endlich da ist. Erfreuen wir uns halt am Inselhüpfen, bis es soweit ist … ;-)

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Die Blogrunde muss ich verschieben ... 

alles Liebe ... bis bald!

Morgentau 08.02.2019, 15.27| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte