Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Kleines Lebenszeichen

Es tut mir leid, dass ich so wenig Zeit für meinen Blog habe. Die Tage sind derzeit so ausgefüllt, und ich mag einfach nicht nur etwas schreiben, damit etwas geschrieben steht.



Wenn ich etwas blogge, möchte ich mir Zeit dafür nehmen … das war schon immer so.

Nur im Moment ist sie halt ziemlich knapp. Aber ich glaube, das wird sich bald ändern. Dann nämlich, wenn die Tage wieder kürzer und kürzer werden und ich nicht mehr so viel Zeit außerhäusig verbringe. Dann macht es wieder richtig Spaß, hier meine Gedanken niederzuschreiben oder euch wieder öfter von meinen Ausflügen zu berichten und Fotos zu zeigen. Zumal es auch für mich immer etwas sehr Schönes ist, all diese besonderen Momente noch einmal Revue passieren zu lassen.



So Vieles wäre längst schon wieder in den Mühlen des Alltags zermahlen und vergessen.

Die Zeit eilt dahin … eben noch freute ich mich auf das erste Grün und schon fällt das herbstlich gefärbte Laub von den Bäumen. Mein jüngster Enkel wurde heute schon 16 Monate alt und ist schon richtig „groß“ … und mir wird oft ganz schwindlig bei der Geschwindigkeit.



Vielen lieben Dank für eure Kommentare … und auch hier bitte ich um Entschuldigung, dass ich dieses Mal nicht zum Antworten kam.



Dafür klebe ich zwischen den Zeilen noch ein paar Fotos von der Reise an den Lago Maggiore.



Inzwischen gab es schon wieder andere Ausflüge mit der Familie und jede Menge neue Fotos. Also genug „Futter“ für die düstere Zeit.



Ganz liebe Grüße an Euch!  

Morgentau 20.10.2019, 19.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Die Borromäischen Inseln

zu besuchen, war eigentlich für mich der Hauptgrund für die Reise an den Lago Maggiore. 

Ich hatte vor Jahren eine Doku darüber gesehen und seither ließ mich der Gedanke nicht mehr los.




Unsere kleine Reisegruppe hatte für die „Überfahrt“ ein kleines Privat-Boot gechartert. Zuerst fuhren wir vorbei an der Isola Bella, …




die wir später noch besuchen würden, zur Isola Madre.




Hier haben mich vor allem die Parkanlagen beeindruckt. Eigentlich kann man das gar nicht beschreiben und die Ausschnitte, die man auf diesen kleinen Fotos sieht, geben den wahren Zauber auch nur sehr bedingt wieder.



*




Interessant war natürlich auch der antike Palazzo, in dessen Innenräumen kostbare Einrichtungsgegenstände des Hauses Borromeo aufbewahrt werden.




Eigentlich bräuchte man Tage, um das alles zu erfassen. Allein schon die Bilder an den Wänden … da hätte ich gern ein Weilchen länger verweilt, um sie mir genauer zu betrachten.



*




Auch die die Kapelle der Familie, mit Terracotta-Platten verziert … innen und außen so beeindruckend.




Das waren aber auch die hohen Bäume, die mich ebenfalls fasziniert haben. Ich sag ja, ich kam aus dem Staunen und Bewundern gar nicht mehr heraus.




Dort wächst Rhododendron so hoch, wie bei uns die Laub- und Nadelbäume.




Und diese wunderschönen bunten Vögelchen gehen dort einfach spazieren, wie dieser Goldfasan …




Das soll es für heute gewesen sein. Von den anderen Inseln erzähle ich euch beim nächsten Mal ...



Morgentau 15.10.2019, 14.17| (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Das ist der erste Blick

auf den See ... aus dem Busfenster heraus ...




Und das der zweite … 




Als wir später in Cannobio, unserem Aufenthaltsort, ankamen, lag dieser schon im Schatten.

Das Foto entstand am Morgen darauf, kurz bevor sich die Sonne hinter dem Hügel gegenüber schob ...




Cannobio ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola in Piemont. Unser Hotel stand direkt neben der Wallfahrtskirche Santissima Pietà, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde.




Die blaue Stunde von meinem Fenster aus …




Bald zeige ich euch noch mehr Fotos von dem schönen Ort und unseren Ausflügen. Aber das wird vermutlich wieder ein Weilchen dauern, da mein Terminkalender in den nächsten Tagen schon wieder voll ist.




Ich wünsche euch goldige Oktobertage!

Morgentau 11.10.2019, 07.29| (10/9) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Jetzt wird es aber Zeit

dass ich mich hier auch mal wieder melde.

Meine „Verschwiegenheit“ hatte mehrere Gründe. Zum einen war ich am verlängerten Wochenende per Busreise am Lago Maggiore … zum anderen ging es mir nicht so gut. Aber so langsam geht es wieder aufwärts und ich hoffe so sehr, dass es zu keinem Rückfall kommt.


Wenn man krank ist, wird einem noch mehr bewusst, wie unbeschreiblich kostbar die Gesundheit ist, und wie glücklich man sich schätzen kann, wenn man die schönen Momente unbeschwert genießen kann. Das ist ein so unschätzbares Gut, und oft ist einem gar nicht bewusst, wie zerbrechlich es doch ist. Wer das nicht zu spüren bekommt, kann nur von ganzem Herzen dankbar sein.


Aber ich möchte vor allem über die schönen Momente schreiben, die ich erleben durfte. Und das war die kleine Reise an den Lago Maggiore. Schon als junge Frau träumte ich davon, dort einmal hinzufahren, nur kam es nie dazu. Nun sollte das ein spontaner Entschluss ändern. Wie ich später erfahren durfte, wäre auch dieses Mal nichts daraus geworden, denn erst im letzten Moment kam es noch zu einer Anmeldung, die die Mindestteilnehmerzahl erreichen ließ, so dass die Fahrt stattfinden konnte.


Ich hatte also ein weiteres Mal Glück, wie schon in anderen Jahren, und konnte es mir im hinteren Drittel des Busses bequem machen. Dort war ich ganz für mich und konnte auch das eine oder andere Foto aus dem Busfenster heraus schießen …




Hier noch während der Anreise durch das schöne Rheintal Richtung San Bernardino …




… in Graubünden, hinein in das Tessin zu unserem ersten längeren Aufenthalt ...




… nach Bellinzona, dem Hauptort des italienischsprachigen Kantons Tessin.




Hier noch ein paar Impressionen, die eigentlich für sich sprechen …



Wie immer bei solchen Reisen, reicht die Zeit eigentlich vorn und hinten nicht, um all das Interessante und Schöne wirklich zu erfassen. 



Romantische Hinterhöfe ...



... wunderschöne Fassaden ...



... und faszinierende Fresken. Man wusste einfach nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.




So kann ich auch nur kleine Details zeigen, die das vielleicht ein wenig erahnen lassen.




Wie die Fahrt weiterging, erzähle ich euch beim nächsten Mal ...

Morgentau 09.10.2019, 16.54| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte