Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


Einträge ges.: 2415
ø pro Tag: 1,3
Kommentare: 11102
ø pro Eintrag: 4,6
Online seit dem: 23.02.2013
in Tagen: 1918
2018
<<< Mai >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




Captcha Abfrage



Ingrid
Bonne nuit :-)
12.4.2018-20:32
Ingrid
Hab ein schönes Wochenende!
Alles Liebe - Ingrid
17.3.2018-11:35
Zum aktuellsten Eintrag

Einträge vom: 15.05.2018

Die letzten Tage

hatten wir immer Glück. Alle Gewitter machten einen Bogen um uns. Heute dürfte uns das Glück verlassen. Aber gefährlich sehen die Wolken nicht aus, deshalb ist mir nicht bange … und der Regen wird sehnlichst erwartet. Die Böden dürsten. Also her damit …


Morgentau 15.05.2018, 16.04| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Mal sehen

wie lange ich durchhalte, nur ganz wenig am Tag zu essen. Wohler fühle ich mich auf alle Fälle, körperlich jedenfalls. Wie lange ich das seelisch durchhalte, möchte ich allerdings nicht prognostizieren.

Wenn der Appetit auf bestimmte Sachen oder bisher bevorzugte Zubereitungsarten, die ich zum Wohle der Gesundheit abändern möchte, wieder übermächtig werden oder mir z. B. Kaffee, Tee und manch anderes ungesüßt einfach nicht mehr schmeckt, dann dürfte meine momentane Einstellung ziemlich schnell kippen, wie ich mich kenne. Selbstbeherrschung war leider noch nie meine Stärke, da bin ich ehrlich.

Dafür bin ich härter im Nehmen und lass es mir selten anmerken, wenn ich mich ungut fühle, um es vornehm auszudrücken. Vermutlich hängt das auch mit der Angst vor Konsequenzen zusammen.

So langsam steig ich dahinter, was in meinem Hirn dabei vorgeht.

Lieber Schmerz aushalten als irgendwas tun (zu müssen), was meine kostbare Freiheit schmälert.

Nun werdet ihr sagen, Schmerz schränkt sie ja auch ein. Das stimmt schon. Aber auch hier kann ich nicht aus meiner Haut. Wie schon erwähnt, erst, wenn gar nix mehr geht, reagiere ich wirklich.

Und doch bin ich überzeugt, dass es oft auch besser war, abzuwarten, bis es wieder vorbei ist, als irgendwelche Tabletten zu schlucken oder sinnlose Untersuchungen oder Behandlungen über mich ergehen zu lassen. Ja, mag sein, ich rede mir das alles ein, aber jeder muss da seinen Weg finden.

Ein Idealrezept gibt es einfach nicht. Und wenn ich früher sterben sollte, weil ich zu spät kam, dann sollte es auch so sein. Schließlich weiß ich ja, welches Risiko ich eingehe.

Für mich steht jedenfalls fest, … ich höre weiter auf meine innere Stimme, … und so lange die mich nicht zum Arzt schickt, geh ich da auch nicht hin. Punkt.

Morgentau 15.05.2018, 15.50| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Der Kuckuck

Der Wald ist still, der Wald ist stumm,

Es bebt kein Blatt, es nickt kein Zweig,

Ein Vogelruf von ferne schallt,

So voll und rund, so warm und weich.


Das ist der Kuckuck, der da ruft,

So laut, so laut im tiefen Wald,

An meine Schulter drängst du dich,

Und deine Hand sucht bei mir Halt.


Du bist so still, du bist so stumm,

Ich höre deines Herzens Schlag,

Du hältst den Atem an und zählst,

Wie oft der Kuckuck rufen mag.


Ich lächle deiner Kinderangst,

Du meine süße Wonne du,

Es blüht uns noch so mancher Mai,

Der Kuckuck ruft ja immerzu.


Hermann Löns



Morgentau 15.05.2018, 07.25| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig