Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52
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Einträge vom: 16.10.2018

Törichte Träume

Was verfolgt ihr mich, ihr Träume,
will ja gar nichts von euch wissen,
schleicht euch ein in meine Kammer
und versteckt euch in den Kissen. –

Laßt mich endlich doch zufrieden,
fort ins Reich der Nachtgespenster;
in ein Flortuch sank mein Leben,
klopft kein Schatz an Tür und Fenster.

Und doch pocht und klopft es immer:
lachen möcht ich – und ich weine.
Lügenträume! Bin ja morgens
beim Erwachen doch alleine.


Else Galen-Gube



Morgentau 16.10.2018, 20.55| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Gefällt mir

dieser neue Song von Kylie Minogue und Jack Savoretti ... geht irgendwie gleich ins Ohr ..

Rick Astley ist übrigens auch wieder da ... ;-)

Morgentau 16.10.2018, 15.21| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Seit ein paar Tagen

tut mir mal wieder der Nervus ischiadicus weh. Da kann ich nicht lange sitzen. Das kann ich ohnehin nicht, aber selbst das nächtliche Liegen bringt nicht viel Linderung. Wie ein altes Mütterchen quäle ich mich dann morgens aus dem Bett. Den Kopf sollte ich auch nicht großartig bewegen, gleich knackt es im Halswirbel … szzzz. Ja, an manchen Tagen fühle ich mich um einiges älter. Dann schlägt mich das schlechte Gewissen meinem Körper gegenüber, denn wenn ich lese, was das alles verhindern oder verbessern könnte, muss ich zugeben, dass ich ganz schön faul und nachlässig bin. Okay, ich geh gern wandern, aber das ist viel zu selten. Fahrrad fahr ich auch nicht und mit Jogging hab ich gleich gar nichts am Hut … schäm. Jeden Tag soll man bestimmte Bewegungen machen, damit die Muskeln nicht erschlaffen und das innere Gerüst stützen. Aber damit tu ich mich echt so schwer.

Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich wenigstens die Strecke vom Büro bis zum Bahnhof zu Fuß gehe. Das wäre doch mal ein Anfang. Ich würde dann zwar immer erst eine halbe Stunde später fahren können, aber das muss mir meine Gesundheit wert sein. Und vielleicht ein paar Übungen?

Ich kann mich noch erinnern, als mein Vater plötzlich anfing, solche merkwürdigen Übungen zu machen. Das war ein Geröchel und Geschnaufe. Gebracht hat es ihm nicht viel. Aufgrund seiner anstrengenden körperlichen Arbeit war im Alter eh alles kaputt. Ich denke, vieles ist auch Veranlagung. Der eine hat halt ein stabiles Gerüst mitbekommen, beim anderen klappert es ein Leben lang mehr oder weniger. Dafür funktionieren vielleicht andere Sachen besser.

Aber es nützt nichts, darauf zu hoffen, dass der Kelch an mir vorbei geht. Die Angst, mal nicht mehr so laufen und mich bewegen zu können, wie ich mag, ist schon sehr groß. Soweit darf es nicht kommen.

Morgentau 16.10.2018, 14.49| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Manchmal passt es auch an einem Oktobertag

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen;
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.

Eduard Mörike


Foto: JanObi

Morgentau 16.10.2018, 07.22| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte