

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

Wie die Gedanken sind,
die du am häufigsten denkst,
ganz so ist
auch deine Gesinnung.
Denn von den Gedanken
wird die Seele gesättigt.

Zitante
ALLes allTAEGLICH
CatsAndDogs
Lebenslichter
Mitternachtsspitzen
Morgentau
Katharinas Buchstabenwelten
Tirilli
Wortperlen
SaschaSalamander
Tahamaa
GGS Bergschule
Silvios - Blog
Susfi
Gedankensprudler
powered by BlueLionWebdesign

ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 15831
ø pro Eintrag: 5
Online seit dem: 23.02.2013
in Tagen: 4850

Schnee Wald Wetter Gedanken Sonne Wildblumen Blumen Bäume Seele Meer Garten Wiese Abendstimmung Spaziergang Urlaub Wolken Stille Frankreich Spätsommer Musik Mai Abendspaziergang Herbst Leben Morgenstimmung Winter Sehnsucht Erinnerungen Idyll Wandern Reise Frühling Italien Lebensfreude Wiesenblumen Landleben Sommer Gewitter Natur Herbststimmung Tiere Feld Himmel Nebel Dorf Morgentau Wanderung Berge Sommerabend Gedicht
Des Menschen Leben …
ist der vorbeihuschende Augenblick
des Lebendigen,
ist unser Kinderspiel auf Erden,
ein Lichtschatten,
ein
fliegender Vogel,
Spur eines fahrenden Schiffes,
Staub, Nebelhauch,
Morgentau und aufbrechende Blume.

Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.
Morgentau

Captcha Abfrage
| Ingrid |
| Gute Besserung! |
| 12.2.2022-22:34 |
|
|
| Aiste |
Hello |
| 7.8.2021-18:29 |
|
|
| Ingrid |
Gute Besserung und ein schönes WE |
| 6.12.2019-9:02 |
|
|
| Ingrid |
|
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die Ingrid |
| 22.10.2019-21:38 |
|
|
| Ingrid |
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille |
| 1.3.2019-16:52 |
|
|
Sommerabend
Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.
Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm'rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.
Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.

fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.
Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm'rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.
Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!
Richard Dehmel

Ich liebe dieses Gedicht. In jeder Zeile stecken wunderbare Bilder und Stimmungen.
Ich kann sie sehen und fühlen … und mich darin verlieren.
Morgentau 28.07.2021, 19.16| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten




