Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Es ist kalt

windig und trüb. An solchen Tagen frage ich mich immer, wie es die kleinen Vögelchen da draußen aushalten. Am liebsten würde ich sie alle in die warme Stube holen … vor allem auch die Amsel, die, sitzend auf einem Hainbuchenzweig nahe dem Fenster, immer ein Auge zu mir in die Küche wirft.




Seit ein paar Tagen höre ich sie manchmal ganz leise singen … wie im Frühling. Es wirkt so surreal. Im Februar habe ich es auch schon gehört in den vergangenen Jahren. Aber die waren ja außergewöhnlich mild und so hat es nicht gewundert, dass sie damit etwas voreilig den vermeintlich nahenden Frühling ankündigen wollten.




Aber Anfang Januar bei Eiseskälte, das ist schon mehr als ungewöhnlich.

Deshalb habe ich ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass sie auch singen, wenn sie damit ihr Revier gegen Nahrungskonkurrenten abstecken wollen. Was es nicht alles gibt.




Kälte würde ihnen jedenfalls nichts ausmachen.

Ich weiß nicht, ob das wirklich so stimmt. Das glaube ich erst, wenn es mir ein Vögelchen selbst ins Ohr zwitschert …

Morgentau 04.01.2021, 14.58| (9/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ich hab das Gefühl

die Stunden tropfen wie Wasser in den Abfluss. Als könnte es dem alten Jahr nicht schnell genug gehen, sich zu verabschieden. Es hat wohl eingesehen, dass es kaum mehr jemanden gibt, der noch etwas Gutes von ihm erwartet. Im Gegenteil, die meisten sehnen sich schon danach, hinter ihm einen Schlussstrich zu ziehen. Auch wenn es nur ein Datum ist und sich deswegen wohl nicht gleich was ändern wird.




Trotzdem … die Erwartungen an das neue Jahr sind hoch. Alles ist voller Hoffnung und Sehnsucht.




Die zurückliegenden Feiertage waren dennoch schön, auch wenn sie für viele ganz anders als gewohnt verliefen. Aber vielleicht war es genau das, was es sie letztendlich zu etwas Besonderem im guten Sinn machte. Das habe ich jedenfalls von vielen Seiten gehört.



Für alle, denen es nicht vergönnt war, tut es mir sehr leid.




Bei uns war es ganz ruhig in diesen Tagen. Gemütliche, besinnliche Stunden im kleinen Kreis. Selbst bei den Ausflügen in den Winterwald konnten wir die Stille genießen, was – wie ich gelesen habe – wohl nicht überall möglich war, weil viele die gleiche Idee hatten.




Bedanken möchte ich mich bei euch für eure lieben Besuche auch in diesem Jahr und die vielen freundlichen, interessanten und lieben Kommentare, über die ich mich immer von ganzem Herzen freue!




Ich wünsche euch einen sanften Rutsch in das neue, hoffentlich vielversprechende Jahr!

Kommt gut rüber und bleibt gesund!!!

Morgentau 28.12.2020, 20.15| (11/11) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Nun ist es soweit

Weihnachten steht vor der Tür. Jedes Jahr kommt dieser Zeitpunkt noch schneller, scheint es mir.


Hoffentlich gelingt es uns, wenigstens für diese Zeit die Dinge in den Vordergrund zu holen, die uns sonst immer so froh gestimmt haben.


In diesem Sinne wünsche ich euch und denen, die euch am Herzen liegen, eine gemütliche schöne Weihnachtszeit!



Morgentau 22.12.2020, 12.12| (12/12) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Im Advent

Einsam, bei Kerzenschein alte, längst vergessene Weisen spielen, einsam in den Briefen lesen, die geschrieben wurden, einst vor vielen, vielen Jahren…

Hans Gaefgen




Ja, auch das ist Advent ...

Morgentau 12.12.2020, 13.14| (14/14) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Ich hoffe,

ihr hattet ein gemütliches 2. Adventswochenende. Meines war es zum Glück, denn der Jüngste war hier mit seiner Mami. Und zu seiner großen Überraschung war der Nikolaus in der Nacht auch hier vorbeigekommen.




Diese ehrliche Freude eines Kindes zu erleben, ist etwas Wundervolles. Und dieses Urvertrauen ist erstaunlich. 

Ja, auch so unglaublich schön, aber es zerreißt mir das Herz, wenn ich daran denke, dass es vielleicht irgendwann Risse bekommen wird. Eben weil ich weiß, was er zum Glück noch nicht mal ahnt. Aber ist es nicht immer so, wenn ein Kind die Welt entdeckt?




Überhaupt spüre ich immer so viel Angst in mir, wenn ich an seine Zukunft denke. Noch ahnt er nichts von den Mühen des Lebens. Noch weiß niemand, was die Zukunft bringt, aber die Befürchtungen sind leider groß.

Ich denke immer viel zu viel nach, ich weiß ...




Aber jeder ist das Kind seiner Zeit und muss da irgendwie durch. Ich kann nur hoffen und ihm wünschen, dass dabei immer das Gleichgewicht erhalten bleibt, dass er nie mehr Kummer empfinden muss als die Freude, die ihm das Leben schenkt. 

Und ganz besonders, dass ihm Verletzungen körperlicher und seelischer Art weitgehendst erspart bleiben ... und auch er respektvoll mit allen Lebewesen umgehen möge.




Ihr wundert euch sicher schon über die Fotos ... hihi. Ja, heute möchte ich alle, die mir gern folgen wollen, mit in meinen Winterzauberwald nehmen …




Na ja, eigentlich in meinen Traumwinterwald. Das Schöne an ihm ist nämlich, dass man jederzeit durch ihn hindurchstapfen kann. Ja, einfach immer dann, wenn einem danach ist.



Also wer Lust hat, kann sich mir anschließen. Wie immer, bin ich ganz still dabei und genieße jeden Moment …



Ja, die zwei dürfen auch mit. Ich sagte doch, jeder, der mag ...



Ich liebe es, wie die Nachmittagssonne ihr Licht durch das Geäst schimmern lässt ... 

Ist es kalt genug, trägt der Wald eine weiße Decke mit vielen Glitzersteinchen.



Die Hände sind zwar kalt, aber das Herz ist warm.



Das Schönste aber ist die Stille. Auch die Natur scheint sich auszuruhen.




Durch dunklen Wäldern dem Licht entgegen ...


Gell, ein schöner Traum? Jetzt eine heiße Tasse Tee und ein paar Kekse dazu … vielleicht ein wenig schöne Musik …




Danke, dass ihr mich begleitet habt. Es tut gut, durch Träume zu wandeln.

Gern würde ich auch mal mit euch durch eure schönsten Träume flanieren. 

Wer weiß, wo ihr mich da überall hinführen würdet ...


Alles Liebe ... und hört nicht auf, gut auf euch aufzupassen!!!



Morgentau 06.12.2020, 16.45| (10/10) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Nun haben wir wieder

die für diese Jahreszeit typische Wetterlage hier an der Donau … gräulichstes Dauernebelgrau. Auch die kommende Zeit soll sich daran nichts ändern. Manchmal verlerne ich über den Winter richtig, wie Wolken in Natura aussehen. Ungelogen … wir hatten mal eine Periode von 9 sonnenlosen Wochen hintereinander.




Aber was hilft das Jammern, gar nichts. Es hat noch nie wirklich was gebracht, höchstens, dass man dabei mal bissel innerlichen Dampf ablassen konnte. Aber so schlimm ist es noch nicht. Zum Gemütlichmachen ist es sogar ganz okay. Und wenn es noch ein wenig kälter wird, bildet sich wieder dieser schöne glitzernde Reif überall. Das finde ich auch total hübsch.




Nie vergessen werde ich diesen schönen Abend, als wir am Waldrand entlang der untergehenden Sonne entgegengelaufen sind. Ich glaube, es war noch gar kein Abend … eher später Nachmittag.




Mir gefallen die Wälder mit ihrem eiskalten Schmuck sehr.




Am Sonntag haben wir schon den 1. Advent. So schnell wird wieder alles vorbei sein … ich ahne es schon. Ich mag dennoch das Beste daraus machen. Bin so froh, dass ich trotz der außergewöhnlichen Situation noch das Feuer in mir spüre. Manchmal funktioniert das nicht, dann fühlt man sich plötzlich so traurig … und all das, was einem bisher immer so viel Freude gemacht hat, ist wie verschüttet. Ihr kennt das bestimmt auch.




Hinzu kommen körperliche und andere Beschwerden, die uns immer wieder die Stimmung

vermießen oder uns gar die Kraft nehmen. Nein, es ist gar nicht so leicht, unbeschwert fröhlich zu sein.


Ich weiß, dass viele die Weihnachtszeit ohnehin nicht (mehr) mögen. Das fand ich immer so traurig für die Betreffenden, ich konnte es mir nicht vorstellen, weil sie mir persönlich von Kindheit an so viel gegeben hat.




Dabei spielte es nie eine Rolle für mich, wie groß die Geschenke ausfielen. Im Gegenteil, für mich waren es die Stimmung, der Zauber, den ich so sehr liebte. Die Heimlich- und Behaglichkeit, die ich trotz oder vielleicht gerade wegen unserer bescheidenen Behausung und Lebensart als etwas ganz Besonderes in mir fühlte.




Diese Gefühle haben sich im Lauf des Lebens nie verloren. Vielleicht habe ich es ja meiner Fantasie zu verdanken, dass mich das alles so beseelt hat. Materielle Dinge waren mir nie so wichtig. Aber Freiheit, Natur, Fantasie, Gemütlichkeit und ganz viel Gefühl … SEELE. Aber vor all dem steht natürlich die GESUNDHEIT.




Mal sehen, ob sich auch dieses Jahr die Gelegenheit bietet, die vorweihnachtlich herausgeputzten kleinen Orte zu besuchen … mit ihren Schaufenstern und den geschmückten Häusern. Ach, ich lass einfach die Fotos für mich sprechen.



*



*



*




Darauf kann man sich doch freuen, gell? Hauptsache, wir bleiben gesund und sind auch in der Lage, so einen Bummel zu genießen. Wenn alle die gleiche Idee haben, wird es natürlich schwierig.


Mal sehen, wie sich alles entwickelt. Träumen können wir ja immer noch.




Auf jeden Fall wünsche ich euch eine besinnliche, kerzenhelle, ofenwarme und gemütliche Vorweihnachtszeit!

Morgentau 27.11.2020, 22.45| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Ich muss zugeben,

dass mir ein paar gewohnte Rituale schon abgehen, auf die wir in dieser Zeit verzichten müssen. Erst glaubte ich, dass es mir nichts ausmachen würde, aber je näher die Weihnachtszeit rückt, um so stärker spüre ich den Sehnsuchtsschmerz in meinem Herzen.




Seit mein Mann gestorben war, begann eh ein neues Zeitalter für mich, wozu auch die Zeit vor Weihnachten gehörte. Die Kinder wurden groß … die Zeit eilte dahin. Aber ich kam ganz gut zurecht, denn es entstanden neue Traditionen, auf die ich mich freuen konnte.




Aber dieses Jahr ist wieder alles anders, ganz anders. Nicht, dass ich der große Weihnachtsmarktgänger wäre, dafür ist mir dort meist zu viel Trubel. Aber ich liebe die kleinen Märkte in kleinen Altstädten oder auf Dörfern, in Klöstern oder kleinen Burgen.




Solche, die den Mittelalterweihnachtsmärkten nachempfunden sind und wo es überwiegend nur Dinge gibt, die in Handarbeit gefertigt sind. Zumal ich selbst mit Fingerfertigkeit nicht gerade gesegnet bin.

Da, wo es heimelig ist und mich alles an früher erinnert. Ich bin nun mal eine Träumerin und mag das Gefühl so sehr.




Auf Schloss Kronburg kaufte ich in den vergangenen zwei Jahren meinen Adventskranz. Sie lagen und hingen dort aus und man sah ihnen einfach an, mit wie viel Liebe sie gefertigt waren. Meinen letzten habe ich aufgehoben, so kann ich mich noch einmal an ihm erfreuen. Ich glaube, ich muss nicht einmal das Grün austauschen, denn er sieht noch gut aus. Es sei denn, es bröselt vor sich hin.




Große Feiern und Treffen hingegen vermisse ich nicht, da das noch nie mein Ding war und ich mich meistens nur gefügt habe, um niemanden zu enttäuschen. Den Lärm von vielen Menschen ertrage ich nicht. Auch verstehe ich oft gar nichts … bekomme meistens Kopfweh, und die Zeiten sind auch vorbei, als man sich darauf freute, endlich mal wieder etwas Köstliches essen zu können. Das kann man heute jeden Tag, wenn man möchte.




Und doch … viele von den schönen alljährlichen Gepflogenheiten um die Weihnachtszeit herum, die vermisse ich jetzt schon. Vor allem auch die Wärme im Herzen, das ständig kalt angehaucht wird, wie im Märchen von der Schneekönigin.

Aber auch die Zeit geht vorüber und sicher wird uns wieder etwas einfallen, womit wir diese besondere Stimmung in unser Heim und Herz zaubern können. Ganz bestimmt ...

Hauptsache, wir bleiben gesund!




Adventswarten


Es ist das ganze Leben
Für den, der Jesus kennt,
ein stetes, stilles Warten
auf seligen Advent.

Er kommt, heißt unser Glaube,
er kommt, heißt unser Trost,
wir hoffen in der Stille
und wenn das Wetter tost.

Wir schauen auf im Kampfe,
wir seufzen oft im Dienst:
Ach, daß du kämst, Herr Jesu,
ach, daß du bald erschienst!


Hedwig von Redern




Ob nun auf Herrn Jesu, wen oder was auch immer … ja, es ist ein stetes Warten.

Und jetzt freue ich mich auf die Vorweihnachtszeit … allen Unkenrufen zum Trotz.

Morgentau 17.11.2020, 00.00| (14/14) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Danke

Ja, danke möchte ich sagen für all das Schöne und Gute, das es gibt auf der Welt. So sehr das Düstere, Kranke … ja schier Unfassbare dagegen drückt und alles versucht, die wunderbaren Gaben aus unserem Blickwinkel zu schieben, … es darf ihnen nicht gelingen!




Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich will nicht daran zerbrechen. Das dürfen wir nicht zulassen. Es scheint ohnehin, als würden alle Werte, alles Schöne mehr und mehr daran kaputt gehen. Immer wieder will ich mir selbst vorwerfen, dass ich zu schwarz sehe, aber leider passieren zu viele schlimme Dinge, die diesen Eindruck eher noch festigen.




Es stimmt, man darf die Augen nicht verschließen, aber wenn wir davon krank werden, ist niemandem geholfen. Das macht Angst und zerstört unsere Seele … und unsere Sinne, die uns das Leben vor allem auch für die schönen Dinge geschenkt hat. Die Natur, Kunst und Kultur und so vieles mehr. Ich will und kann nicht darauf verzichten. Das wäre kein Leben mehr.




Abschalten … Zeit dafür nehmen, bis es wieder in unsere Seele vordringen kann, so dass wir es wie einst genießen können. Bewusst wahrnehmen ... und einmal nicht von trüben Gedanken und Gefühlen stören lassen. Das muss uns gelingen!




Dankbar sein für das Gute im Leben. Es wertschätzen und wieder mehr beachten.




Auch euch möchte ich wieder einmal danken für eure lieben Besuche, auch für die stillen. Es gibt so viel Wertvolles für unser Leben, das wir uns nicht nehmen lassen dürfen.




Manchmal fällt es wahrlich schwer, an dem festzuhalten, was uns ein Leben lang der Motor war. Was uns immer wieder Hoffnung schenkte und überzeugte, dass wir auf dem richtigen Weg sind.



Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass es einmal ganz anders kommt. Ach, so viel gäbe es dazu noch zu sagen, aber ich will es dabei belassen. 

Ihr wisst nur zu gut, was ich meine.




Und weil euch die herbstliche Waldstimmung und mein kleines Gedicht gefallen haben, habe ich euch heute noch einmal ein paar Aufnahmen mitgebracht.


Dazu das schöne Gedicht von Nikolaus Lenau …


Herbst


Rings ein Verstummen, ein Entfärben:
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln,
Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln;
Ich liebe dieses milde Sterben.

Von hinnen geht die stille Reise,
Die Zeit der Liebe ist verklungen,
Die Vögel haben ausgesungen,
Und dürre Blätter sinken leise.

Die Vögel zogen nach dem Süden,
Aus dem Verfall des Laubes tauchen
Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen,
Die Blätter fallen stets, die müden.

In dieses Waldes leisem Rauschen
Ist mir als hör' ich Kunde wehen,
dass alles Sterben und Vergehen
Nur heimlich still vergnügtes Tauschen.




Ist es nicht wunderbar? Ich mag es sehr. Ja, hoffen wir, dass alles nur ein Tauschen ist und auch das Gute, Zuversichtliche immer wiederkommt.

Morgentau 07.11.2020, 00.00| (12/12) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten