Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Hallo Omi!
Alles Gute für Mutter und Kind und auch dir :)
20.6.2018-9:08
Ingrid
Bonne nuit :-)
12.4.2018-20:32
Ingrid
Hab ein schönes Wochenende!
Alles Liebe - Ingrid
17.3.2018-11:35

Ein Alptraum

hat mich heute morgen mal wieder vor der Zeit munter werden lassen. Derzeit träume ich wieder total heftig. Weiß auch nicht, woran das liegt. Ist halt so.

Es war wie in einem Film … ich hatte einen Brief geschrieben, in dem ich jemanden meine Liebe gestand. Sie war so stark und ich wollte unbedingt, dass er davon weiß. Aber jemand anderes hat mich daran gehindert, den Brief abzuschicken, nahm ihn mir immer wieder weg, sobald ich ihn fertig geschrieben hatte. Ach ja, ich muss noch erwähnen, dass ich ihn mit der Hand geschrieben habe. So was wie eine PC gab es nicht. Ich sag ja, es war wie ein Film, denn ich kann nicht sagen, an wen der Brief gehen sollte und wer dies verhindern wollte.

Ich weiß nur noch, dass das so ein schreckliches Gefühl war und mir das Herz so weh tat, weil ich nicht wusste, wie ich ihn erreichen kann. (Heute unvorstellbar, gell?)


Auch solche Träume finde ich schlimm, wo man einen Ort sucht und ihn nicht findet. Ich laufe durch die Straßen und komme nie an mein Ziel. Es wird schon Nacht und ich weiß nicht, wohin in dieser fremden Stadt. Ich hab nur noch 10 Minuten, bis Zug oder Bus fährt und verirre mich mehr und mehr. Horror.

Oder auch zu Orten, wo eine Schulveranstaltung stattfinden soll, ein Fest o.ä. … und mir rennt die Zeit davon. Bin noch nicht angezogen und weiß den Weg oder die Zeit nicht … und die vergeht und vergeht. Warum träumt man so einen Schmarrn? Dabei hab ich bisher noch jedes Ziel gefunden und Pünktlichkeit ist mein zweiter Vorname. Aber vielleicht ist es gerade das, dass ich niemanden warten lassen möchte oder halt meine Angst, ich könnte mich irgendwann mal irgendwo verirren.


Als Kind habe ich auch immer geträumt, dass mich ein böser Mann verfolgt und ich die Treppen hoch renne, während er hinter mir herjagt. Wir wohnten im 4. Stock neben der Dachkammer.

Irgendwann erreiche ich mein Ziel mit Mühe und Not, aber die Tür lässt sich nicht schließen …

So ein Traum erklärt sich von selbst, zumal ich als Kind oft allein war, da meine Eltern beide berufstätig waren und abends auch mal ausgegangen sind. Ich glaube, ihnen war damals gar nicht bewusst, welche Angst ich nachts allein hatte. Zumal es neben dieser Wohnung keinen Nachbarn gab. Ich hörte manchmal nur den vom Nebengebäude, der auf gleicher Höhe wohnte. Ein alter Mann, der allein lebte und oft jammerte.

Nicht gerade beruhigend für ein kleines Kind.


Jedenfalls bin ich wegen o.g. Alptraum viel zu früh wach geworden. Hab mich dann entschlossen, nicht nochmal einzuschlafen, und bin aufgestanden. So hätte ich jetzt Zeit gehabt, noch bei euch vorbeizuschauen. Aber leider bin ich aus dem Netz geflogen. Gerade, als ich über dem Beantworten eurer lieben Kommentaren war. Ich flieg ja öfter mal raus, aber meistens nur kurz, aber dieses Mal scheint es länger zu dauern. Deshalb hab ich diesen alptraumhaften Text vorgeschrieben.

Ist bissel lang geworden, aber egal. Es muss ja niemand lesen.

Aber wenn ihr das lest, bin ich also doch wieder ins Netz gekommen … aber nun muss ich gleich los.


Ich wünsche euch ein alptraumfreies, erholsamens und schönes Wochenende!



Morgentau 16.02.2018, 07.21| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Reservieren

Versuche stets, ein Stückchen Himmel
über deinem Leben freizuhalten.


Marcel Proust

Morgentau 14.02.2018, 16.27| (9/9) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

LP

(Laura Pergolizzi) ist eine Sängerin, von der ich auch noch nie zuvor gehört habe.

Erst durch die Serie "The Living and the Dead" wurde ich auf sie aufmerksam.

Dieser Song klingt doch einfach genial, oder? Hier könnt ihr ihn live hören – auch toll.

Die möchte ich mal live erleben ... nur in irgend so einem kleinen Schuppen mit paar Leuten und dieser gewissen Stimmung ... seufz.

Morgentau 14.02.2018, 11.43| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

ICE

... nein, keine Zugstory ... hört doch mal HIER rein, wenn ihr mögt. Ich mag den Song.

War einer meiner Lieblingssommerhits 2016 ... lach.

Morgentau 14.02.2018, 10.55| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Knackig

kalt ist es geworden. So kenne ich den Winter. Ist zwar nicht angenehm, mir aber immer noch lieber als dieses einheitsgraue Schmuddelwetter.

Diese Kälte hat nämlich auch eine schöne Seite … sie schmückt die Landschaft mit ihrem eisigen Paniermehl und Kristallzucker.




Vorübergehend mag ich solchen Schmuck ganz gern. Ihr wisst schon … so ein zwei Tage … ;-)



Seine Gedanken an vorübergehende Ereignisse heften, heißt, 

in den Sand schreiben, in die Wogen zeichnen 

und auf Windesflügel bauen.


Joseph Joubert

Morgentau 14.02.2018, 10.03| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Vielleicht die letzte Chance

dachte ich heute, an diesem frostigen Tag. Denn die kommende Nacht soll noch frostiger werden.

Also alle TK-Ware in Körbe verstaut und nagezahngeschützt in den kleinen Zwischenraum vor der Garage deponiert. Nun kann mein Tiefkühlschrank abtauen und ich kann mal wieder ein Häkchen machen …


Ansonsten … herrlich blauer Himmel heute, klare gute Luft. Das gibt sicher ein schönes Abendlicht.



Bin müde und freu mich auf meine Couch. Euch auch noch einen gemütlichen Abend!

Morgentau 13.02.2018, 16.04| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ein stilles Wochenende

… von dem ganzen Faschingstrubel bekomme ich hier zum Glück nichts mit.

Dass es auch sonst ruhiger als ruhig ist, hab ich dem Wetter zu verdanken. Nein, es lädt echt nicht ein, sich nach draußen zu bewegen. Nicht an einem Tag, an dem man das nicht unbedingt muss.

Kalter Wind, nasskalte Möchtegernschneeflocken, grauer Himmel. Nein, da mach ich es mir lieber im warmen Stübchen gemütlich und genieße die Ruhe.


Außerdem habe ich mir gestern den Frühling ins Haus geholt. Bei meinem Lieblings-Gärtner gibt es den nämlich schon. Eingepflanzt in schönsten Arrangements in unzähligen Töpfen in verschiedenen Formen und Größen. So hab ich mir einen kleinen Frühlingstopf mitgenommen.




Ich liebe Traubenhyazinthen. Sie sehen zauberhaft aus in ihren blauen Röckchen mit dem weißen Rand. Sobald sie verwelkt sind, werde ich die Zwiebelchen in meinen Gartenboden stecken, so habe ich noch viele viele Jahre Freude daran, wenn ich Glück habe.


Geträumt habe ich von einem quittegelben Vögelchen, das ich in meinem Ahornbaum entdeckte.

Ich weiß noch genau, was ich fühlte, wie sehr es mich erstaunte, so ein quittegelbes Vögelchen zu sehen. Es hatte wirklich ein leuchtend gelbes Federkleid und ich überlegte, wie ich die Farbe wohl beschreiben könnte … und mir fiel halt quittegelb dazu ein. Keine Ahnung, warum ich nicht auf Zitrone oder Sonne gekommen bin. Nein, es war die Quitte. 

Ob das was zu bedeuten hat?


Eigentlich kann es doch nur eines bedeuten: Ich freu mich auf den Frühling!



Morgentau 11.02.2018, 16.10| (9/9) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Baby it`s cold outside



Foto: Janobi

Ich liebe diesen Song. Schon als Kind sah ich die verschiedensten Interpretationen und fand es immer so lustig, mit welchen Argumenten der Mann versuchte, seine Freundin am Gehen zu hindern, und was ihre Bedenken waren. Herrlich.

Heute wäre ihr vermutlich egal, was Eltern, Geschwister und Nachbarn denken, wenn sie zu spät nach Hause kommt, … und er würde ihr schon zeigen, was er wirklich will … lach.

Morgentau 09.02.2018, 16.26| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

Auserwählt

Ich liebe die Zeichnungen von Marjolein Bastin so sehr. Hab euch ja schon darüber berichtet. Leider darf ich kein Bild von ihr einstellen, aber im Internet findet ihr genügend, sofern ihr nicht selbst schon Bücher oder andere Dinge mit diesen wunderbaren Motiven von ihr habt.


Auf meinem Fensterbrett neben einer Pflanzschale steht ein Spruchkalender, auf dem neben vielen tollen Sprüchen auch ihre einmalig schönen Bilder zu sehen sind.

Ich liebe diesen Kalender, erfreue mich jeden Tag daran. Ihre Bilder berühren meine Seele ganz tief, und einige davon erzählen sogar kleine Geschichten. Wenn ich sie betrachte, läuft ein ganzer Film in meinem Kopf ab.

Wenn dann noch schöne, berührende Musik dazu läuft, kommen mir oftmals sogar die Tränen. Tränen, die alles aus mir rausfließen lassen … Schmerz, Freude, Dankbarkeit und Hoffnung.

Für diese Gefühle bin ich so dankbar, dass ich es kaum zu beschreiben vermag.



Dankbar vor allem für dieses warme Gefühl in meinem Herzen, das ich spüre, wenn ich mir diese Szenen vorstelle. Das Rotkehlchen auf der Gartenbank, die Wasservögelchen am Waldteich, das kleine Häslein neben der Veilchenwiese … und hunderte wundervolle Augenblicke der Natur.

Danke, wer auch immer mir diese Gefühle sendet. 

Danke, dass ich zu den Auserwählten gehöre.



Wieviel ärmer wäre mein Leben ohne diese Empfindungen. Auch, wenn ich dafür mit weniger Kraft gesegnet bin, so kann ich sie oft aus diesen Gefühlen schöpfen.

Auf vieles kann ich gern verzichten, wenn mir nur diese Sinneseindrücke erhalten bleiben.


Das Leben dreht sich nicht um die Atemzüge,

die du machst, sondern um die Momente,

die dir den Atem rauben.


Sprichwort


Morgentau 07.02.2018, 11.35| (11/11) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Gestern

hab ich zum ersten Mal in diesem Jahr so ein Fünkchen der Vorfreude in mir gespürt.

Ich saß im Bus auf der Heimfahrt, schaute auf die vorbeifließende Landschaft, da fühlte ich es plötzlich in mir. Wie eine Sternschnuppe huschte es durch meinen Körper. Ein kleines Aufflimmern für den Bruchteil einer Sekunde. Das war so ein schönes Gefühl.



Morgentau 07.02.2018, 09.18| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Schöne Bilder

und tolle Musik, schön mystisch, wie dieser Titelsong hier z.B. ...
Hab heute den ersten Teil dieser Serie angeschaut. Mal sehen, wie es weitergeht ...

Morgentau 04.02.2018, 18.01| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Endlich

wieder Wolken am Himmel. Am blauen Himmel. Nicht mehr dieses permanente Einheitsgrau. Dafür liegt wieder bissel weißes Zeugs rum. Aber egal, man nimmt, was man kriegen kann.

Die Hoffnung zeigt sich jedenfalls schon allerorten … Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse … der Storch steht einbeinig auf seinem Nest ...



Es geht in die richtige Richtung.

Morgentau 04.02.2018, 12.08| (10/10) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Verfressen

bin ich zur Zeit, aber sowas von. Ständig auf der Suche nach irgendwas Leckerem. Mal was Süßes, mal was Fruchtiges, dann wieder was Deftiges, hauptsache, meine Knabberleiste ist ständig in Bewegung.

Normal ist das nicht, denn eher hab ich damit zu tun, mich daran zu erinnern, dass ich mal was essen sollte. Wenn ich keine Mitesser habe, also nicht unbedingt kochen muss, vergesse ich es auch direkt mal. Selbst der Bär in meinem Magen hat sich daran gewöhnt und knurrt oft schon gar nicht mehr.

Aber derzeit bekommt er sogar zu futtern, obwohl er sich gar nicht gemeldet hat.

Schön ist es eigentlich schon, wenn man so richtig Appetit auf etwas hat, aber permanent …?

Bedenklich … bedenklich …




Viel mehr Energie bekomme ich davon aber nicht. Im Gegenteil, ich werde sogar müde davon. Und nachts lieg ich dann wach.

Ja, wiedermal verkehrte Welt. Ob sich das je wieder ändern wird? Ich glaube nicht. Einen Weg finden, irgendwie damit klarzukommen, ist wohl die bessere Lösung.




Eine dicke dunkle Wolke ist gerade über uns hinweggezogen und hat Eisperlen fallen lassen. Ich fürchte, das war das Gastgeschenk von Herrn Winter, der damit seinen neuerlichen Besuch ankündigt. Das kann er sich schenken.




Auf was ich mich freue, seht ihr zwischen meinen Zeilen. Das sind Fotos von unserem letzten Wanderurlaub, die mein Sohn geschossen hat, damit ich auch mal zu sehen bin,

wenn auch nur winzig mitten in den Bergen.

Das war noch vor meiner schwindligen Zeit ... seufz.



Oder hab ich die schon gezeigt? Egal … tut grad gut, sie zu sehen. Es geht immer weiter ...

Morgentau 01.02.2018, 16.00| (11/11) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte