Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Hallo Omi!
Alles Gute für Mutter und Kind und auch dir :)
20.6.2018-9:08
Ingrid
Bonne nuit :-)
12.4.2018-20:32
Ingrid
Hab ein schönes Wochenende!
Alles Liebe - Ingrid
17.3.2018-11:35

So sanft

wie er begann, so geht dieser Tag auch zuende ...

Morgentau 14.05.2015, 19.38| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte | Tags: Wildblumenwiese, Abendstimmung, Seele, Stille, Ruhe,

Angst

kann einem schon werden, wenn man die aktuellen Bilder sieht, die diese heftigen Stürme und sogar Tornados angerichtet haben. Gestern waren es sogar zwei und gar nicht soweit von uns entfernt.
Es hätte sie schon immer gegeben, heißt es, aber ich kann mich nicht an solche Bilder oder Berichte erinnern. Nicht in diesem Ausmaß.
Meine Tochter, die sich ein wenig mit Meteorologie befasst, meinte auch, dass allein schon die Geschwindigkeit, mit der dieses Sturmgebiet herangezogen ist, außergewöhnlich war.
Unwetter sollen noch zunehmen und auch andere Horrormeldungen liest man in dem Zusammenhang. Ich war eigentlich immer ein "Fan" von extremen Wetter, Himmelsschauspielen und außergewöhnlichen Phänomenen, aber zu Schaden sollte halt niemand dabei kommen. Dann hört der Spaß echt auf.



Noch ein Foto vom letzten Hochwasser, in den Abendstunden aufgenommen. Zum Glück ist dabei niemand zu Schaden gekommen. Und ein paar Wasservögel freuten sich, mal auf der Wiese schwimmen zu können.

Morgentau 14.05.2015, 16.28| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte | Tags: Unwetter, Hochwasser, Donau, Tornado,

Morgentäulichkeiten

Ihr wisst ja, wie sehr ich sie liebe, diese leisen Tage, die schon mit einem lieblichen Morgen beginnen.
Ein Morgen voll anmutigem Vogelgesang, Hahnenkrähen und dem langersehnten Schweigen von Motoren. Wunderbar.

Morgentau 14.05.2015, 09.36| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Kleiner Gruß aus meinem Garten

Morgentau 13.05.2015, 20.14| (6/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Eben erst

Ich geh nicht gern dahin. Manchmal muss ich es, weil ich ein Gartengerät brauche.
Unsere Garage ist wie eine kleine Werkstatt. An der Wand hängen Metallschilder von alten Motorrädern und Reklame und auch sonst ist sie gefüllt von Erinnerungen an meinen Mann.
Sein Werkzeug ... in Regalen, Schränken ... zum Bearbeiten von Holz, Metall, Glas, Fliesen ... zum Reparieren von allen möglichen Dingen, Fahrzeugen etc. etc. ... alles irgendwann zum letzten Mal berührt.
Und doch ... als ich eben dort stand ... schien es mir, als käme er jeden Moment, um ein paar Schrauben oder seinen Akku-Bohrer zu holen ...

Morgentau 13.05.2015, 19.54| PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Es popelt am Himmel

... will sagen: da bilden sich wohl grad die ersten kleinen Gewitterzellen.
Gestern hatten wir Glück und wurden ausgespart, aber für heute seh ich die Lage schon etwas bedenklich. Und auch mein Kopf spricht eine deutliche Sprache.
Dennoch, ich freu mich auf vier freie Tage und bin von daher im Moment in so einem gelösten Zustand, dass mir Schlechtwetterprognosen den Buckel runterrutschen können,
wie Mairegen die Dachrinne.



Ein Foto von letzter Woche - Hochwasser an der Donau.

Morgentau 13.05.2015, 14.18| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte | Tags: Hochwasser, Mai,

Fragen

Als ich heute Vormittag die Post aus dem Haupthaus holte und mir dabei laue Sommerluft sanft ins Gesicht blies und Schwälblein pfeifend ihre Runden flogen, da war mir für einen Moment wie in jenen Kindertagen.
Im Bruchteil von Sekunden bildeten sich all die Bilder im Kopf, die sich damals dort eingeprägt haben. Intensive Gefühle und Gedanken schon damals ... und sooo schön die Erinnerungen daran.
Blühende Kastanienbäume, Pusteblumenschirmchen, die der Wind über das Land trägt ... Wiesen, die noch wachsen durften ... so hoch, dass ich mich darin verstecken konnte ... warme Gewitterregenpfützen, die sich herrlich für ein Fußbad eigneten ... ach ja ...



Inzwischen ist es heiß geworden. Mit eiligen Schritten trug ich mein Einkaufsbeutelchen mit dem kostbaren Gut nach Hause, damit es mir nicht schon auf dem Weg verdirbt.
T-Shirt und Hose ... alles klebt und das kühle Wasser war noch nie so gut ... und ja, ich liebe es. Ist ja eh nicht für lang, die Kaltfront rückt schon näher ...



Danke für eure lieben Gedanken zu meinem vorigen Eintrag.
Liz, deine Zeilen haben mich nachdenklich gestimmt.
Ist es am Ende so, dass es immer auch Leid geben muss, damit der Mensch nicht verlernt, Mitleid zu empfinden, anderen helfen und sie heilen zu wollen?
Ich glaube auch, dass es so sein könnte, denn viele Gefühle würden verkümmern, wenn es die auslösenden Situationen nicht gebe. Das leuchtet ein. So hab ich das noch nie gesehen.

Und doch bleiben so viele Fragen.
Wer bestimmt oder wie entscheidet es sich, wer der Leidende und wer der Helfende ist?
Ist das alles Zufall und trifft dieses Prinzip auch bei anderen Dingen zu ... Opfer und Täter z.B.?
Puh, eine ganz schön harte Nuss, aber doch interessant, darüber nachzudenken ...

Morgentau 12.05.2015, 17.17| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Freud und Leid

Erinnerungen sind etwas Wunderbares. Vorallem die an schöne Zeiten, die einem geschenkt wurden und niemals wieder genommen werden können. Es sei denn, diese schreckliche Krankheit raubt dir selbst dies. Ich darf gar nicht daran denken ...

Was in diesen Menschen vorgeht, was sie denken, ob sie überhaupt noch nachdenken, ich weiß es nicht, ich glaube es nicht. Da sind keine Fragen mehr, keine Antworten.
Ein wichtiger Teil meiner Mama lebt nicht mehr.

Gedanken, Gefühle, sie bilden sich einfach nicht mehr. Ein kurzes Aufflackern, ein kleiner Funke, der sofort wieder erlischt. Wie ihre Erinnerungen ... mehr und mehr.
Dabei war es doch das, was diesen Menschen ausgemacht hat. Ihr Bewusstsein ... ihre Seele, ihre Gedanken, ihre Emotionen. Vorbei für immer.

Mir bleiben sie noch, die Erinnerungen, die ich immer wieder hervorhole, um mich selbst zu trösten. Ein Trost auch, dass sie wohl mangels Gefühl auch nicht fühlt, was in und mit ihr vorgeht. Keine Freude mehr, aber auch kein Schmerz. Und doch verstehe ich es nicht, warum es die Seele so eilig hatte, diesen Körper zu verlassen ...

Morgentau 11.05.2015, 18.52| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht