Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
6.12.2019-9:02
Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52
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Einträge vom: 08.07.2020

Die Zeit vergeht

so schnell, schon sind wir mitten im Sommer. Dieses Jahr ist alles ein wenig anders und doch versuchen wir, Normalität zu wahren. Am besten gelingt mir das an Orten, die weit entfernt zu liegen scheinen von all den „Problemzonen“ dieser Welt. (Lassen wir diese harmlose Beschreibung an dieser Stelle mal so stehen.)




Ich erzähle eh viel viel lieber von diesen eigenen kleinen Welten … meinen Refugien, zu denen ich so gern flüchte. Wie auch an jenem Tag am Rottachsee, von dem ich euch heute einen Eindruck vermitteln möchte.




Es gibt da so einen wunderbaren Wanderweg, der um den See herum führt. Je nachdem, in welche Richtung man läuft, geht es zuerst ein Stück am Ufer entlang … oder aber man wählt die Richtung, die oberhalb des Sees beginnt, wie wir es gemacht haben.




Ich mag diesen Blick aus der Ferne auf den See. Der Weg führt an grünen Wiesen und Viehweiden vorbei … durch kleine Wäldchen mit vielen lieblichen Impressionen.




Der Weg am Seeufer gibt aber auch viele wunderbare Ausblicke frei. Hier lohnte es sich, zu verweilen und die Seele baumeln zu lassen.




Das dachte wohl auch diese Graugans …




Vielleicht beobachtete sie ja auch die Stehpaddler, die gemeinsam mit ihren Hunden durch den See schipperten …




So setzten wir uns auch auf eine nahe dem Seeufer gelegene Bank und lauschten den sanften Geräuschen, die uns die Natur schenkte. Das Plätschern der kleinen Wellen, wenn sie ans Ufer schwappten … das Summen der Bienen … das Rascheln des Schilfrohrs … und dem lustigen Froschgequake.



***



***




Plötzlich tauchte ein Füchslein am Uferrand auf. Uns blieb schier das Herz stehen. Vor allem, als es sich anstellte (wie damals der Hase), den kleinen Weg Richtung Bank (also zu uns) zu nehmen.




Wir saßen wie erstarrt und harrten der Dinge. Dieses Mal hatte ich die Kamera schussbereit. Aber das Füchslein war so flink, dass ich nur „drauflos knipsen“ konnte …




Beim letzten Foto hatte es mich entdeckt. Aber da hatte ich es schon „im Kasten“ … grade so noch erwischt …




Dann rannte es natürlich ganz schnell davon. So ein schönes Fell … die Augen … ach, ich war so begeistert und glücklich über diese Begegnung.




Am Ende des Weges waren wir uns einig, dass dies nicht unser letzter Besuch dort war.



Morgentau 08.07.2020, 06.30| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten