Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Pflanzen

Ich mag

Fotos und Bilder, die Geschichten erzählen. Schon als Kind mochte ich Aufsätze, deren Thema es war, etwas zu beschreiben. Das fand ich immer hochinteressant, wie unterschiedlich eine gleiche Situation/Szene von verschiedenen Menschen wahrgenommen wurde. Manchmal konnte man sich gut damit identifizieren, was der eine oder andere in den Bildern, Objekten oder Situationen sah, andere verwunderten mit ihren Aussagen, weil offenbar das für einen selbst Wichtigste übersehen wurde.
Ganz klar, dass nicht selten hierbei unsere Missverständnisse entstehen - an unseren manchmal völlig unterschiedlichen Ansichten und Wahrnehmungen. Wohl dem, der sich auch in andere hineinversetzen, mit ihren Augen sehen oder gar ihrem Herz fühlen kann.
Die Fähigkeit dazu haben sicher viele Menschen, aber leider ist sie oft verschüttet vom Gedankenkarussell um den eigenen Radius. Aber darum geht es mir heute gar nicht.



Eigentlich wollte ich nur erwähnen, wie sehr ich mich freue, wenn euch ein Foto von mir so sehr berührt, dass ihr mir sogar eure Gedanken dazu schildert, wie jetzt geschehen.
Das ist eine große Ehre und Freude für mich und ich möchte euch von Herzen dafür danken! Und für eure lieben Komplimente natürlich auch, dankeschön!

Ich fotografiere nicht wahllos oder nur wegen der Erinnerungen, sondern weil mir eine Landschaft besonders gefällt, ein Blümchen am Wegesrand meine Aufmerksamkeit erregt, ich eine besondere Stimmung, einen Lichtstrahl einfangen will, oder weil ich diese oder jene Perspektive ganz besonders interessant finde, weil mich der uralte Baum fasziniert oder seine vielen grünen Blätter betören ... und und und. Tausend Motive ... und ich glaube, niemals würden sie mir ausgehen.

Bei dem oberen Bild gefiel mir, wie das rote Abendlicht sanft über die reifen Rapsfelder strich ... und ...



... hier gefielen mir die vom Wind hergewehten Samen, die sich in den Pflänzchen des Weges verfangen hatten und nun von der Abendsonne angestrahlt wurden.
Das sah zum einen irgendwie lustig aus, aber auch wunderschön und so bezeichnend für all die kleinen Wunder, die nur von uns entdeckt werden wollen.

Wenn ihr mögt, beschreibe ich gern öfter meine Gedanken zu meinen Fotomotiven.

Morgentau 27.07.2015, 21.05 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Seit langer langer Zeit

sitze ich mal wieder am geöffneten Fenster. Ist das herrlich, welch wunderbare Luft und Geräusche an mein Ohr dringen.
Das muss ich genießen, so lange es noch möglich ist. Bald werden sie mit dem Bau der MFH beginnen, hier gleich gegenüber. Vorstellen mag und kann ich es mir noch nicht. Zumal hier so enge Straßen sind. Wo sollen die Baufahrzeuge stehen ... und all die anderen von den Handwerkern etc.? Nun gut, es wird ja wohl hoffentlich alles durchdacht sein ...



Ist diese Spiegelung nicht wunderschön? Wie sie unter der dünnen Eisschicht hervorlugt.
Inzwischen wird auch sie geschmolzen sein.
Wer keine Antenne für die Schönheiten der Natur hat, ist wirklich zu bedauern.
Noch schlimmer, wer keinerlei Empfindungen hat oder gar soviel Zorn in sich spürt, dass er sie zerstören möchte. Ich begreife das nicht. Was geht nur in diesen Köpfen vor? Was hat sie so stumpf gemacht?
Wie kann man einem unschuldigen Wesen ein Leid zufügen?
Vielleicht habt ihr es auch gehört oder gelesen, was wieder passiert ist. Mich erschüttern solche Berichte. Die armen Bienen. Dabei gibt es eh nur noch so wenige. Es bricht mir das Herz.



Auch deshalb werde ich nicht aufhören, in meinen Blogs das Augenmerk auf die wunderschöne, zerbrechliche und leider auch bedrohte Natur zu lenken. Tagtäglich hören und lesen wir von so unendlich viel Gewalt und Zerstörung, von grenzenloser Dummheit und anderen Dingen, für die ich manchmal keine Worte mehr finde.

Wer mag es noch lesen ... wer noch sehen ... meine Gedanken und Bilder zum Thema Natur, dachte ich schon so oft.
Es sind doch so viele andere Dinge, die die Menschen viel mehr beschäftigen.

Aber so lange ich diese Liebe in mir spüre und weiss, dass es viele Menschen gibt, die ähnlich fühlen, sollte ich solche Gedanken weit von mir weisen ...

Morgentau 09.03.2015, 19.02 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL