

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

Wie die Gedanken sind,
die du am häufigsten denkst,
ganz so ist
auch deine Gesinnung.
Denn von den Gedanken
wird die Seele gesättigt.

Morgentau
Zitante
ALLes allTAEGLICH
Lebenslichter
Mitternachtsspitzen
Wortperlen
Tirilli
SaschaSalamander
Silvios - Blog
Susis Wollecke - Postfiliale Mitwitz
Gedankensprudler
Einfach zum Nachdenken
Tahamaa
Susfi
GGS Bergschule
powered by BlueLionWebdesign

ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 15852
ø pro Eintrag: 5
Online seit dem: 23.02.2013
in Tagen: 4884
| 2026 | ||
| <<< | Juli | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |

Landleben Sonne Bäume Idyll Wandern Reise Seele Feld Spaziergang Himmel Musik Gewitter Herbststimmung Italien Natur Lebensfreude Winter Tiere Wiese Abendstimmung Gedanken Stille Wildblumen Wiesenblumen Sommer Dorf Mai Morgenstimmung Morgentau Spätsommer Gedicht Sehnsucht Wanderung Sommerabend Nebel Blumen Leben Abendspaziergang Frühling Urlaub Wald Schnee Frankreich Garten Wolken Erinnerungen Meer Herbst Wetter Berge
Des Menschen Leben …
ist der vorbeihuschende Augenblick
des Lebendigen,
ist unser Kinderspiel auf Erden,
ein Lichtschatten,
ein
fliegender Vogel,
Spur eines fahrenden Schiffes,
Staub, Nebelhauch,
Morgentau und aufbrechende Blume.

Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.
Morgentau

Captcha Abfrage
| Ingrid |
| Gute Besserung! |
| 12.2.2022-22:34 |
|
|
| Aiste |
Hello |
| 7.8.2021-18:29 |
|
|
| Ingrid |
Gute Besserung und ein schönes WE |
| 6.12.2019-9:02 |
|
|
| Ingrid |
|
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die Ingrid |
| 22.10.2019-21:38 |
|
|
| Ingrid |
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille |
| 1.3.2019-16:52 |
|
|
Ausgewählter Beitrag
Vor 60 Jahren
begann die Zeit für mich, in der ich 10 lange Jahre jeden Schultag den gleichen Weg gelaufen bin.
Ich weiß nicht wieso, aber das kam mir heute so in den Sinn. Vielleicht, weil ich jeden Tag sehe, wie hier die Kinder von ihren Eltern zur Schule gefahren werden.
Das gab es zu meiner Zeit noch nicht, da hatten ohnehin die wenigsten Eltern schon ein eigenes Fahrzeug. Das änderte sich erst im Laufe der Zeit.

Für mich hieß es also von Anfang an, zu Fuß zur Schule zu laufen. Ich hatte das Glück, dass eine Mitschülerin, die Karin, im gleichen Haus wie ich wohnte. So konnten wir immer gemeinsam zur Schule und wieder zurückgehen. Aber oft trafen wir unterwegs auch andere Mitschüler. Ich weiß noch genau, wo sie alle wohnten. Die meisten habe ich irgendwann besucht. Die einen mehr, andere weniger. Nur bei einem Mitschüler war ich nie, fällt mir gerade auf. Also bei den Jungs. Die scheinen mich weniger interessiert zu haben oder hat man das einfach nicht gemacht. Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass die Elke, die Bärbel, die Heike und die Sylvia direkt bei der Schule gewohnt haben. Sie konnten das Gebäude von ihren Fenstern aus sehen. Aber beneidet habe ich sie nie darum, denn ich habe meinen Schulweg geliebt. Gab es doch so unendlich viel zu sehen und zu entdecken. Dabei hat sich in den 10 Jahren so gut wie nichts verändert. Das kam auch erst später. Wenn ich heute den alten Schulweg laufen will, finde ihn nicht mehr, denn es steht kaum mehr eins von den alten Häusern. Nur die alte Industrieschule im Klinkerziegelbau steht noch, in der meine Mutter einst gearbeitet hat. Wie oft habe ich sie dort besucht.

Interessant waren natürlich auch die Läden entlang meines Schulweges. Ein Milchladen, zwei Lebensmittelläden, ein Bäcker, ein Fotograf, ein Schreib- und Spielzeugartikelladen, Modisches Allerlei für Nähbedarf etc. ... was hab ich mir die Nase an den Schaufenstern platt gedrückt. Beim Bäcker fragten wir immer nach Kuchenrindeln (die Ränder vom Kuchen), die es manchmal kostenlos gab.
Aber der allerallerschönste Laden war "Monis Eisdiele", der der Schulfreundin meiner Mutter gehörte. Noch heute höre ich ihre Stimme, wenn ich ihr Geschäft betrat und sie mich erkannte ... "Die kleine Gisela" rief sie dann voll Freude. Da meinte Mutter so hieß, nannte sie mich immer so. Das werde ich nie vergessen. Ach ja, wie schön sind doch Erinnerungen.
Morgentau 09.07.2026, 08.21
Kommentare hinzufügen
Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden




