Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Gute Besserung!
12.2.2022-22:34
Aiste
Hello :ok:
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Ingrid
Gute Besserung und ein schönes WE :ok:
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Ingrid
Schönes Bergfest und alles Gute,
wünscht dir die
Ingrid :)
22.10.2019-21:38
Ingrid
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende en famille :)
1.3.2019-16:52

Ausgewählter Beitrag

In der dunklen Zeit

wiegen kleine und große Sorgen noch viel schwerer als sonst. Auch deshalb graut es mich davor. Irgendwie scheinen Lösungen - bei Tageslicht besehen - greifbarer.

So gern ich die Stille der Nacht mag, so fürchte ich mich vor ihr. Denn dann schlägt das Grübelmonster wieder zu. Es liebt die Dunkelheit und Stille, da kann es munter vor sich hingrübeln in meinem Kopf, dieser Quälgeist.



Wohl dem, der damit kein Problem hat. Ich denke ohnehin viel zu viel nach. Ständig kreiselt es in meinem Kopf, an manchen Tagen ganz besonders. Ich reagiere halt auch schnell übertrieben, viel zu heftig, sofort sticht es dann in meinem Herzen ... schrecklich. 

Ich weiß, Ratschläge gibt es viele, damit klarzukommen. Und ich bemühe mich ja auch, wirklich.

Morgentau 25.10.2017, 08.41

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von Mathilda

So möchte ich Nebel auch einmal erleben, dazu müsste ich dann früh aufstehen und etwas mit dem Auto fahren.
Sorgen mache ich mir täglich und versuche sie wegzuwischen, was zumindest im Schlaf gelingt, denn da träume ich keine aufregenden Dinge. Auch bin ich bis Samstag allein, aber das kann ich gut aushalten.

Herzliche Grüße von Mathilda

vom 25.10.2017, 12.10
Antwort von Morgentau:

Ein paar Tage allein sein, ist schon noch etwas anderes, das würde mir auch nichts
ausmachen. Aber mein Mann ist schon vor bald 8 Jahren gestorben und fehlt mir
noch immer.

Liebe Grüße zu dir, liebe Tilda, und alles Gute für dich!
3. von Ingrid

Was für ein Foto, da läuft es mir kalt über den Rücken - irgendwie hat es was von Weltuntergangsstimmung :(

Sorgen sind Schlafräuber und diese triste, feucht-kalte Jahreszeit dazu, wenig Sonne, da wird man sensibler und die Gedanken rumoren... nicht besonders angenehm.
Aber wer kennt das nicht?
Ich wünsche dir, dass es wieder aufwärts geht und sende dir ein ganz liebes Grüßle,
Ingrid

vom 25.10.2017, 10.59
Antwort von Morgentau:

Das war zwischen Feld-und-Waldrand und ich fand den Nebel eigentlich
stimmungsvoll. Wenn er sich danach auflöst, ist das kein Problem,
aber wir hatten auch schon wochenlang Dauernebel ... das ist die Hölle.

Es gibt schon Menschen, die dieses Grübeln nicht kennen, die keine oder
nur kleine Sorgen haben ... oder einfach lockerer drauf sind.

Danke, liebe Ingrid, und liebe Grüße zurück!
2. von Linda

Also seelisch kann es mir im Sommer genauso schlecht gehen wie im Winter. Da ist bei mir kein Unterschied. Eher neige ich noch mehr zum dunklen Loch im Sommer, wenn alle Menschen so überfröhlich sind und alles so laut und wild ist. :(
Die Nacht mag ich aber auch nicht, weil ich da Gespenster höre, vor allem, wenn ich mal alleine bin, im Dunkeln draußen habe ich richtig Angst, und nachts nicht schlafen zu können, weil die Gedanken einen nicht in Ruhe lassen, das kenne ich zur Genüge ja auch ...
Viele liebe sonnige Herbstgrüße!
Linda

vom 25.10.2017, 10.21
Antwort von Morgentau:

Ich kann das verstehen in deiner Siutation. Bei mir ist es ja bissel anders,
da ich viel unterwegs bin im Sommer ... Garten, Wald, am See etc. ...
dort fühle ich mich so wohl.
Im Winter bin ich auch oft allein, dann fehlt mir mein Mann besonders.

Das Blöde ist, dass die Grübeleien nichts ändern, und doch hört das nicht auf.
Aber wem sag ich das ...

Dir auch liebe Herbstgrüße!
1. von Anne

Guten Morgen, liebe Andrea! Na, da hast Du ja das passende Foto zur Grübelstimmung und dem nächtlichen Gedankenkreisen herausgesucht. Man ist eigentlich müde und will schlafen, aber der Knopf zum Abschalten lässt sich nicht auslösen - im Gegenteil; das Karussell beginnt, sich immer schneller zu drehen und trotzdem bleibt vieles im Nebel.
Damit bist Du nicht alleine. In mir hast Du da eine "Leidensgenossin" gefunden.... Ich weiß, das nützt Dir auch nix; war halt nur als "Unterstützung/Trost" gedacht, denn ich kann nachempfinden, wie es Dir damit geht....
Es ist halt besonders arg, wenn man am nächsten Morgen früh raus und arbeiten muss. Insofern gehts mir jetzt etwas besser, aber trotzdem kann ich nicht wirklich gelassen sein, wenn ich mal wieder nicht schlafen kann! Es gibt halt leider kein Schlafrezept... Ich glaube, " gut schlafen können" ist auch ein wenig "angeboren". Meine Mama hatte das Problem und mein jüngerer Sohn ebenfalls...
Umärmels - und hoffentlich schöne Träume in der kommenden Nacht ;)
Anne :)

vom 25.10.2017, 10.06
Antwort von Morgentau:

Ja, liebe Anne, ich dachte, das Foto passt zu meinen Gedanken, obwohl ich es
eigentlich sehr mag und gar nicht bedrohlich finde.
Ja, auch du bist Leidensgenossin, ich weiß. Doch, das nützt mir schon was,
dann fühle ich mich wirklich nicht so absonderlich ... hihi.
Jetzt - am Tag - seh ich das alles gar nicht so düster, aber nachts, wenn halt
gar niemand da ist, mit dem man reden kann, da fühlt man sich so bischissen.

Danke und liebe Grüße zu dir!