Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ausgewählter Beitrag

Eisig kalt

war es heute. Ich glaube gefühlt so Minus 10 Grad. Der Reif auf Dächern und Wiesen hielt sich hartnäckig und die Sonne ebenso zurück.

Wie haben es die Menschen früher ausgehalten, bei so einem Wetter in ihren oft bitterkalten Behausungen, in denen oft nur ein Raum beheizt wurde, in dem man sich dann aufgehalten oder sogar mit anderen getroffen hat, um gemeinsam zu singen oder Handarbeiten zu erledigen?

Ich erinnere mich … im Erzgebirge hieß es dann „Ruck mer nazamm“ … was soviel heißt wie „Rücken wir zusammen“ …




Aber auch, was meine Mutter aus ihrer Kindheit in dem Zusammenhang erzählte, hat mich allein schon von der Vorstellung her erzittern lassen.

Wie gut es uns da jetzt geht, bei Kälte nicht frieren zu müssen. Im Gegenteil, wir können es so richtig genießen, wenn wir fröstelnd von draußen herein kommen und von wohliger Wärme empfangen werden. Das sind alles so Dinge, für die ich immer wieder dankbar bin. Das wird niemals selbstverständlich für mich.




Ich brauche Wärme, bin auch kein Wintersportler. Allenfalls ein schöner Winterspaziergang kann mich reizen, eben weil ich weiß, wie schön es danach im warmen Stübchen bei einer Tasse Tee sein wird. Vor allem natürlich in der Vorweihnachtszeit.




Habt ihr schon nach Geschenken Ausschau gehalten oder habt ihr diese Tradition abgeschafft?

Einfach ist es wirklich nicht, so haben auch wir innerhalb der Familie schon oft beschlossen, uns „nur noch“ Zeit zu schenken. Aber bisher konnten wir dieses Vorhaben nie in die Tat umsetzen. Plötzlich entdeckt man halt doch dies und das, was dem oder jenen gefallen könnte. Nicht lange überlegt und schon lag es im Einkaufskorb.




Ob es wirklich immer den Nerv des Beschenkten getroffen hat, werden wir wohl niemals erfahren. Vermutlich nicht, denn wenn ich an mich selbst denke und daran, wie oft ein Geschenk meiner Eltern für immer im Schrank verschwand, weil mein Geschmack halt doch etwas von dem ihren abhob, dann ist davon auszugehen, dass das öfter der Fall ist.




Was soll`s … die Spannung und Vorfreude, die war jedenfalls immer echt und gehörte einfach dazu zur Weihnachtszeit … zu Heiligabend. Und die Erinnerungen daran geben mir das gute Gefühl, dass es schön und richtig so war.


Ich freu mich darauf und auf all das, was dazugehört. Und ich möchte sie meiner Familie und mir bewahren ... diese Vorfreude.

So viele Gefühle sterben aus. Der wunderbare Zauber von einst erlischt ... erstickt am Übermaß und wir ersticken mit.

Das dürfen wir nicht zulassen. Jeder hat es selbst in der Hand, ein kleines Stück Kindheit zu retten. 



Ein lieber Gruß euch allen!

Morgentau 21.11.2018, 20.04

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Kommentare zu diesem Beitrag

15. von Träumerle Kerstin

Wir haben es heut wirklich gut Andrea. Heizung aufdrehen und es wird warm. Wasserhahn aufdrehen und warmes Wasser fließt. Wir haben noch mit Ofenheizung angefangen und einem 5-Liter-Warmwasserboiler im Bad.
Gehasst habe ich den Aschedreck, den man jedes Mal erst aus dem Ofen holen musste und in der Tonne entsorgen.
Wenn wir baden wollten, so musste Stunden vorher der Ofen angefeuert werden. Mit der Hand haben wir dann fühlen können wir weit das Wasser schon warm wurde.
Heut gibt es Ölheizungen, Gasheizungen, Elektroheizungen, Erdwärme … Früher nur Holz und Kohlen und etwas Koks.
Hab einen guten Tag und dreh die Heizung hoch, denn es wird kalt.
Liebe Grüße von Kerstin.


vom 27.11.2018, 13.38
Antwort von Morgentau:

Wir wohnten im 4. Stock eines großen alten Hauses in der Stadt.
Kohlen rauf ... Asche runter ... Einkäufe rauf ... Abfall runter ...
Da es sehr hohe Wohnungen waren, (bis auf unsere, wir wohnten neben den Boden-
kammern ganz oben allein) ... war da ordentlich was zu laufen ...
auch mit Kind und Kinderwagen und einigem mehr.
Aber es war halt so, wir kannten es nicht anders.
Ich glaube nicht, dass wir uns darüber beklagt hätten.
Gab es da überhaupt schon Fahrstühle? Ich glaube nicht.

Liebe Grüße zurück!

14. von Katja Blechschmidt

Wie verrückt ist das denn - dass ich genau jetzt übers verlinken von Muttis=Blechis Blog genau auf diesen Artikel kam?. Ja wir rücken zam.

vom 26.11.2018, 20.51
Antwort von Morgentau:

Schön, dass du den Weg zu mir gefunden hast. Da hatte wohl wer die Hand im Spiel! ;-)
13. von Ingrid

Liebe Morgentau,

nun melde ich ich auch mal wieder. Mir macht das Wetter zu schaffen, fühle mich gar nicht wohl alles - grau in grau– aber so geht es vielen zur Zeit.
Ich hoffe, bei dir ist alles gut?

Ich frage mich auch oft, wie wir das alles doch früher gemeistert haben: Kohlen schleppen (musste ich auch), Ofen ausräumen, einheizen, warten, bis es wärmer wird. In der Küche hatten wir einen Kombi-Herd zum Einheizen, sowie Kochen und Backen, im Wohnzimmer einen Kachel-Dauerbrandofen, der auch das Schlafzimmer temperierte – aber wie genau das funktionierte, da kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Der Kachelofen war jedenfalls am morgen immer noch ein wenig warm.
Heute sind wir in dieser Beziehung aber sehr verwöhnt. Trotzdem waren wir “unabhängig”. Wenn heute - aus welchem Grund auch immer – Strom und Gas ausfallen, dann kann ich weder heizen noch kochen... kein angenehmer Gedanke.

Ich mag den Winter nicht, mit dem Wintersport konnte ich mich nicht anfreunden. Nur als Kind bin ich gerne gerodelt und auch eislaufen war ich, aber mehr als im Kreis herumfahren war auch nicht drinnen.
Lieber bin ich auch so wie du, im warmen Stübchen. Denn schöne Winterspaziergänge gibt es in der Stadt ja auch nicht, alles ist schmutzig.

Weihnachtsgeschenke – gibt es keine mehr.... Weihnachten ist für mich eher eine traurige Angelegenheit, habe keine Familie, bin alleine, die sogenannten Freunde haben sich seit Ende der Berufszeit “verkrümelt”, die richtigen Freunde und Bekannten sind bereits fast alle gestorben...
Ein kleines Stück Kindheit retten – leichter gesagt, als getan. Erinnerungen hervorholen, Gedanken an damals, als die Zeiten noch schöner waren, als man sich in seiner Heimat noch zu Hause fühlte... Aber lassen wir dieses unerfreuliche Thema, passt ja auch nicht in die ach so besinnliche Advents- und Weihnachtszeit...

Deine Bilder sind wieder sehr stimmungsvoll, aber gut, dass ich im warmen Stübchen sitzen kann...

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und sende dir ein liebes Grüßle,
deine Ingrid

vom 24.11.2018, 19.31
Antwort von Morgentau:

Ja, liebe Ingrid, so geht es mir auch. Dieses Auf und Ab in der Wetterküche, das setzt mir
total zu. Vorallem dieser permanente Nebel hier, der drückt mal wieder so richtig aufs
Gemüt.
Aber wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen, wo wir doch so viele Möglichkeiten 
haben, es uns gemütlich zu machen und die Gedanken auf schöne Dinge zu lenken.

Aber es stimmt, früher konnten wir viel leichter improvisieren, wenn mal irgendwas
nicht so funktionierte, wie wir das gern gehabt hätten. Auch konnte man leichter etwas
reparieren, so dass wir uns selbst zu helfen wussten.

Stimmt schon, nicht jeder hatte eine schöne Kindheit und so manch einer möchte sich
deshalb auch gar nicht erinnern oder es gibt einfach nichts, was man noch einmal
aufleben lassen könnte. Das stelle ich mir so traurig vor und denke, so etwas dürfte
es nicht geben.

Danke für die freundlichen Worte. Ich wünsche dir noch einen gemütlichen Sonntag-
abend und sende liebe Grüße zurück!

12. von Anne

Ein kleines "Hallo" zwischendurch auch von mir, liebe Andrea! die kommenden Tage werden ziemlich "busy" werden: morgen ein "English breakfast" mit Freundinnen in einem englischen Restaurant, Montag ins Kino, Dienstag und Donnerstag Chor(general)proben, Freitag Umzug meines Sohnes, Samstag Jahresabschlusskonzert...
Und klar kenne ich das auch noch, das morgendliche Bibbern im Winter! Wenn meine Mama - noch im Nachthemd und eingehüllt in eine Decke -erstmal den Ofen in der Küche zum Brennen brachte, blieb ich oft im eisigen Schlafzimmer noch unter meiner Bettdecke, bis sie mich dann in die warme Küche holte... Das war manchmal der einzige Raum, der geheizt wurde und in dem man sich aufhielt...
Was Weihnachtsgeschenke anbelangt, so haben wir das auch schon lange abgeschafft; es gibt Geld und Zeit miteinander! Trotzdem versuche ich immer, wenigstens ein paar Kleinigkeiten "zum Auspacken" zu bekommen. Das ist gar nicht so einfach. Immerhin sind mir heute zwei kleine durchsichtige Bilderrahmen in die Hände gefallen, in denen es "Schnee
regnet" und in die ich schonmal das Geld hübsch "verpacken" kann ;) )!
Und zum 1. Dezember erhalten meine "großen" Jungs auch immer ihre Adventskalender; es gibt halt Traditionen, die möchte ich nicht missen und halte sie ganz bestimmt weiter aufrecht...
Danke für Deine stimmungsvollen Novemberfotos! Sie sind einfach wunderschön...
Ich wünsche Dir ein wohltuendes Wochenende!
Anne :)

vom 24.11.2018, 13.59
Antwort von Morgentau:

Danke für das kleine Hallo zwischendurch, liebe Anne. Das freut mich!

Das war sicher schön heute morgen ... und ganz nach deinem Geschmack!

Ohne Wärmflasche ging es früher im Winter oft nicht. Sonst hätte man
die Füße nicht warm bekommen. Wenn wir jetzt manchmal jammern über
den langen Winter, frage ich mich, wie muss das erst früher gewesen sein.
Ich sah mal eine Sendung über Kinder, die barfuß durch den Schnee laufen
mussten, weil sie keine Schuhe hatten. Unvorstellbar.

Das klingt gut mit dem Bilderrahmen, in dem Schnee fällt. Ich hab mir ein
Bild gekauft (zugegeben, total kitschig), das zeigt ein schöne Wintermotiv,
und die Laternen und Fenster kann man beleuchten.
Kam nur was über 6 Euro, sonst hätte ich es nicht gekauft. Aber es hat
echt einen tollen Effekt.

Danke für deine lieben Worte. Deinem Sohn alles Gute und dir eine tolle
Chorzeit ... bis zum nächsten Mal ... liebe Grüße!

11. von Liz

Trotz viel Arbeit bei mir, ist diese Zeit für mich auch immer voller Vorfreude - immer noch!! Ganz kleine Geschenke gibt es für die Hausfrau wo ich Weihnachten eingeladen sein werde - eine meiner Schwestern und besondere Menschen für mich das Jahr über!
Ich erinnere mich übrigens auch noch an die eiskalten Schlafzimmer mit Eisblumen an den Scheiben und das morgendliche Aufstehen müssen - brr war das kalt! Ein wunderschönes, gemütliches Wochenende zu Dir, Liz

vom 24.11.2018, 11.51
Antwort von Morgentau:

Dankeschön, liebe Liz! Schön, dass du dich auch noch auf die Adventszeit
freuen kannst. Dann wünsche ich dir eine gemütliche, schöne Zeit!

Ein lieber Gruß zu dir!

10. von Silberdistel

Bei uns gibt es auch immer noch Geschenke zu Weihnachten, denn ohne ist es für uns irgendwie kein Weihnachten. Es muss ja nicht immer etwas Großes sein. Wir fragen in der Familie immer ein wenig herum, was es so für kleine Wünsche, die man erfüllen könnte, gibt. Insofern weiß man also etwa, womit man seinen Lieben eine Freude zum Weihnachtsfest bereiten kann. Ich finde, selbst, wenn man ahnt, was man bekommen könnte, ist dann am Weihnachtsabend doch immer noch ein Überraschungseffekt da. Und wenn man letztendlich sogar bekommt, was man sich schon ein Weilchen länger gewünscht hat, es sich aber aus irgendeinem Grund noch nicht selbst gekauft hat, dann ist doch die Freude darüber dennoch groß. Jedenfalls geht es mir gewöhnlich so. Bei mir ist das oft bei etwas teureren Büchern so. Da überlege ich schon mitunter lange hin und her, ob es denn sein muss. Bekommt man es dann zu Weihnachten oder zu einer anderen Gelegenheit geschenkt, ist doch irgendwie ein kleiner Herzenswunsch in Erfüllung gegangen und man freut sich sehr über das Geschenk.

Hier ist es übrigens auch kalt geworden. Es gab ebenfalls schon erste Nachtfröste. Ganz so eisig wie bei Euch ist es aber dann wohl doch noch nicht. Die Ostsee verwöhnt uns noch ein bisschen mit ihrer Wärme :)

Einen lieben Gruß zum Wochenende schickt Dir, liebe Andrea, die Silberdistel

vom 23.11.2018, 19.07
Antwort von Morgentau:

Stimmt, liebe Silberdistel, es muss wahrlich nichts Großes sein, denn der Wert ermisst sich
ja nicht aus der Höhe der Kosten, sondern der Freude, die man jemandem damit bereiten
kann. Das sind manchmal die einfachsten Dinge. So brachte mir meine Freundin ein Bild
von einer Schneeeule mit aus Grönland. Eine schöne Kunstkarte, die nun in meinem Bücher-
schrank steht. Ich erfreu mich immer, wenn ich sie sehe. Sowas macht mich glücklich,
denn sie hat daran gedacht, was ich damit verbinde. Und das ist etwas, was man mit Geld
gar nicht zahlen kann.
Auch finde ich Bücher immer schön. Es gibt so wunderbare Bücher, da kann man gar nichts
falsch machen, wenn man denjenigen kennt, dem man es schenken mag. Oder eine besonders
gute Tee- oder Gewürzmischung ... damit trifft man auch immer ins Schwarze, finde ich.

Auch heute stecken wir im dichten Nebel fest. Aber nun spielt es keine Rolle mehr, es wird
eh schon wieder dunkel. Und morgen soll es Schnee geben ... aber erst einmal abwarten.

Ein lieber Sonntagabendgruß zu dir, liebe Silberdistel, hab eine schöne Woche!

9. von Bärbeli

Wir hatten auch Morgentemperaturen bei -5und -7 Grad. Da war Kratzen angesagt am Auto. Heute scheint die Sonne und ich habe 3 Tage Spätdienst...also muß ich früh nicht raus.
Ja die Weihnachtsvorbereitungen laufen auch an... Kekse wurden bereits einige gebacken und die Fenster werden geputzt damit die Schwibbögen aufgestellt werden können. Ich liebe diese Zeit sehr....
Wünsche dir ein schönes Wochenende....

vom 23.11.2018, 09.45
Antwort von Morgentau:

Die Fenster ... oje, wie gut, dass es früh dunkel wird ... lach.

Ich wünsche dir eine wunderschöne, gemütliche Adventszeit, liebe Bärbeli!

8. von Hellla Schwab

Ich bin ja leider kein Herbst- und Winterkind, aber deine Bilder ( Aufnahmen ), liebe Andrea, sehe ich mir in der warmen Stube natürlich immer wieder gerne an!!!

Du hast schon so gute Gedanken für die Weihnachtszeit geschrieben, dass ich mich erinnere, was wir vorbereiten möchten. Mein Mann gestaltet gerne Kalender mit Privatfotos aus der Vergangenheit. Vielleicht dichte ich in diesem Jahr für jeden Monat etwas dazu.

In der Adventszeit freue ich mich am meisten auf die Konzerte mit Instrumenten und Gesang!

Noch müssen wir etwas darauf warten, aber die Zeit läuft ja immer so schnell!

Dir, lb. Andrea, wünsche ich in der ungemütlichen Zeit im November immer genug Wärme im HAUS oder Sonne im HERZEN.
Viele liebe Grüße kommen von Hella



vom 22.11.2018, 19.00
Antwort von Morgentau:

Meinen Eltern habe ich in ihren letzten Jahren auch immer einen Kalender geschenkt.
Darin die schönsten Fotos des Jahres von unseren Ausflügen, aus Wald und Garten.
Sie konnten sich dann immer nicht davon trennen und am Ende hingen sie überall.

Adventskonzerte sind auch etwas ganz Wundervolles!

Bald ist es soweit. Hier werden schon überall die Adventsmärkte aufgebaut.

Danke für die lieben Wünsche und Grüße, liebe Hella, 
die gebe ich sehr gern zurück! :-)

7. von Rosi

wunderschöne Bilder
die Herbststimmung sehr schön eingefangen
ganz so kalt ist es jetzt bei uns noch nicht ..
eine Nacht war Frost und die Dächer weiß..

ja.. früher war es so .. Eisblumen an den Fenstern .. ins Bett ging man mit der Wärmflasche
in der Küche heizte der Kohleofen und dort spielte sich das tägliche Leben ab ..
im Wohnzimmer wurde nur am Sonntag eingeheizt ..

bei mir ist es jetzt umgekehrt ;)
in der Küche wird sonntags warm gemacht wenn mein Vater da ist zum Essen
an sonsten ist dsa Wohnzimmer mollig weil ich mich da aufhalte
über Geschenke mache ich mir schon lange keine Gedanken mehr alle haben alles .. es gibt etwas in den Umschlag
(viel ist es nicht ) dann kann sich jeder selber einen geheimen Wunsch erfüllen ..ev. sparen auf etwas Größeres
der viele Kleinkram verstopft nur die Wohnung ;)

liebe Grüße
Rosi

vom 22.11.2018, 16.22
Antwort von Morgentau:

Dankeschön. Ja, mal schauen, ob es noch ein paar Überraschungen gibt vor
Weihnachten mit dem Wetter.

Eisblumen am Fenster ... das fand ich so schön. Kann mich nicht erinnern,
dass ich gefroren habe. Nur, wenn ich vom Rodeln kam, da hatte ich richtige
Schmerzen in den Zehen.

Ich heize in der Küche auch nicht ein ... da reicht ja der Herd und was vom Esszimmer
reinschwappt.

Stimmt, die Wohnung verstopft schnell ... davon kann ich ein Lied singen ... hihi.

Liebe Grüße zu dir!

6. von Mel

Liebe Morgentau,

Wärme brauche ich auch, und wie bei dir - Wintersport ist nicht mein Ding, gar nicht. Der ganze Winter nicht ..lach. Aber es stimmt, wir haben unglaubliches Glück, dass wir all den Komfort und Luxus erleben und genießen können, von dem unsere Vorfahren noch nicht einmal träumen konnten.

Ich kann mich noch daran erinnern - Einzel-Holzöfen nur in bestimmten Zimmern, der größte im Wohnzimmer. Wurde jeden Morgen neu angefeuert. Holz und Briketts aus dem Keller schleppen. Und wenn man mal ein paar Tage weg war - konnte es passieren, man kam ins Haus zu Minusgraden und eingefrorenen Wasserleitungen! Dann dauerte es Tage, bis wieder eine einigermaßen erträgliche Temperatur hergestellt war. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir heutzutage die Heizung andrehen - für uns damals undenkbar.

Deine Bilder sind wieder ein absoluter Traum. Dir gelingt es immer, so viel Wärme darin einzufangen, Wärme der Natur .. selbst an nebeligen Spätherbsttagen.

Ich mag es auch, nach einem langen Spaziergang dann in die gemütliche Bude zurückzukommen :) das hat was.

Alle Jahre wieder ..wünsche ich mir, wir hätten schon wieder Januar (nein, besser April, lach) und das Ganze wäre rum. Ist nicht meins, leider ..gar nicht. Auch nicht unbedingt die besten Erinnerungen an früher bei mir. Vielleicht deshalb.

Bisschen was schenken tun wir uns schon. Weil man es halt so macht. Und versuchen natürlich, es gemütlich zu gestalten. Ich hab einfach eine innere Sperre gegen diese Zeit, gegen diese langen blockierten Tage, wo nichts "normal" zu sein scheint und über allem eine riesige Erwartungshaltung hängt, alles viel zu eng .. ich kann das schwer erklären. Bin da wohl schon ein Spezialfall. Kriegen wir auch dieses Jahr hin, hoffe ich zumindest ..lach. Dir wünsche ich auf jeden Fall, dass du diese Zeit jetzt ganz intensiv genießen und auch das Kindheitsgefühl wieder aufleben lassen und viel Wärme fühlen kannst.

Ganz liebe Grüße schickt dir
Deine Mel

vom 22.11.2018, 08.21
Antwort von Morgentau:

Stimmt, ich brauch den Winter auch nicht. Jedenfalls nicht so, wie er sich die meiste Zeit
präsentiert.
Aber ein paar schöne Seiten kann ich ihm trotzdem abgewinnen ... so dann und wann.
Mal schauen, wie das dieses Jahr ist.

Ja, auch ich musste die Briketts schon als Kind vier Stockwerke hoch schleppen. Je ein Eimer
in jeder Hand. Ich weiß nicht, wie lange ich gebraucht habe, bis ich oben ankam.
Aber da wir eh eine ganz kleine Wohnung hatten, war es schnell kuschlig warm und
ich konnte mich an die warmen Kacheln schmiegen, das war wunderbar.

Ich weiß, mit Weihnachten hast du nichts am Hut, aus bekannten Gründen. 
Das tut mir sehr leid, denn die meisten verbinden damit zumindest schöne Kindheits-
erinnerungen.

Danke für deine lieben Wünsche. Was ich dir Wünsche - vorallem in diesem Jahr -
das weißt du. Das steht an erster Stelle!!!!

Ganz liebe Grüße zurück!


5. von Jutta.K

Durch meine seelische Erkrankung bin ich mittlerweile ein Weihnachtsmuffel geworden.
Alles drum herum ist mir eigentlich zuviel und strengt mich wahnsinnig an.
Leider wird das nicht so richtig verstanden und ich muss da durch.
Ich würde auch am Liebsten alleine mit Mann und Hund irgendwo in den Bergen leben. In diesen Tagen, mit all dem weihnachtlichen Rummel.
Geschenke abschaffen geht einfach nicht, die Töchter sind immer mit soviel Begeisterung dabei.
Ich kann sie einfach nicht enttäuschen !
Und so werde ich wie jedes Jahr Päckchen packen.
Ich habe mir schon Mühe gegeben und aus Anfragen dahin gehen, das Passende gefunden.
Für den Enkelsohn natürlich mit ganz besonders viel Liebe :-)
Ich weiß noch, wie ich als Kind das Weihnachtsfest herbei gesehnt habe und die "Bescherung " kaum erwarten konnte.
Dies Erfahrung möchte ich ihm auch gönnen.
Alles Liebe
Jutta


vom 22.11.2018, 08.05
Antwort von Morgentau:

Bei mir ist es auch nicht mehr das, was es mal war. Früher war ich schon im September
nervös und voller innerer Vorfreude und konnte es kaum erwarten, dass der erste Schnee
fällt, ... backen, basteln und den Weihnachtsschmuck aufstellen ...
als Kind und dann natürlich, als ich selbst Kinder hatte ... also kleine.

Allein in den Bergen, das könnte ich mir allerdings auch schön vorstellen. Na ja, nicht ganz
allein. Jemand aus der Familie sollte schon dabei sein ... mangels Mann und Hund.

Dir auch alles Liebe ... und vielleicht gelingt es ja deinem Enkelsohn, dich dennoch
ein wenig in weihnachtliche Stimmung zu versetzen!

4. von Ellen

Ich finde, kleine Geschenke zu Weihnachten gehören dazu, auch unter Erwachsenen, jedenfalls für die, mit denen man zusammen feiert. Unter'm Weihnachtsbaum sitzen und das alles ohne ein kleines Geschenk auszupacken, das finde ich einfach traurig.
Das liebe ich auch am Winter, wenn draußen eisig ist und man kommt nach Hause und kann es sich warm und schön machen. Wir sind wirklich gesegnet, daß wir die Möglichkeit dazu haben.
Viele liebe Grüße Ellen

vom 22.11.2018, 07.34
Antwort von Morgentau:

Genau, so sehe ich es auch. Wenn man in fröhlicher Runde zusammensitzt, gehört das
einfach dazu. Es muss ja nichts Großes sein.

Dann hoffen wir, dass wir es immer schön kuschlig warm haben, wenn draußen der
Wintersturm ums Haus tobt ...

Ein lieber Gruß zu dir!

3. von kelly

Moin liebe Andrea,
teilweise wolkig und 0° zeigt das Handy, erkennen kann ich nichts draußen und hinaus möchte ich noch nicht...
Doch bald wird es für mich ernst, einkaufen für den Besuch am Abend, zum Glück ist mein Kopf überraschend klar und leicht seit 2 Tagen und dann ist es ein Vergnügen.
Die letzten Absprachen für Weihnachten werden getroffen - nehme ich an und wieder heißt es *nur Kleinigkeiten*!
Für meine Söhne hab ich jeweils einen Kalender, den mit dem Hasen:
Weißt du eigentlich wie lieb ich dich habe...
(kannte ich bisher nur als Vorlesebuch für die Enkelkinder)
Dann kommt noch die Backzeit für die Röllchen, diese stundenlangen Sitzungen an dem Spezialeisen schone ich für ganz, ganz kalte Tage.
Mit meiner Cousine werde ich bestimmt mal zum Weihnachtsmarkt stiefeln, wir suchen nur noch den gemeinsamen Termin.
Gebucht ist ein Adventsbrunch mit Fahrradfreundin und Nichte (Mutter und Tochter).

Hoffentlich bleibt die Zeit um ähnliche Wanderungen auf Wegen wie in deinem Eintrag zu machen - eigentlich genügt es mir ;) .

Alleinlebend fürchte ich den Trubel etwas, ist inzwischen ungewohnt und die Wohnung zu klein. Früher verlief es sich im Haus etwas und ich war (zwischendurch) ungestört in der Küche. Das Stichwort: Küche, für heute eine Gemüsecremesuppe und Birnenauflauf!
Herzliche Grüße!

vom 22.11.2018, 07.24
Antwort von Morgentau:

Oh, dann drück ich die Daumen, dass die kopfschmerzfreie Phase anhält, liebe Kelly,
und zwar gaaaaaaaaaanz ganz lange.

Mein Kopf war heute nicht klar, aber nicht schmerzmäßig, sondern eher rammdösiger Art ...
aber egal ... es ist Abend ... und alles chillig.

Den "Weißt du ... Hase" findet man wohl noch auf so einigen Dingen ... auch auf Tassen,
glaube ich.
Da werden sich deine Söhne bestimmt freuen.

Auch deine Termine klingen richtig toll. Schön, wenn man so eine liebe Familie und
Freunde hat, mit denen man so schöne Dinge unternehmen kann. Hat auch nicht jeder.

Eng geht es bei mir auch zu. Hab schon gesagt, mehr Nachwuchs darf nicht kommen.

Köstliches entstand wieder in deiner Küche heute ... bei mir geht es heute schnell zu.

Ein lieber Gruß!







2. von Roberto

Liebe Grüße aus dem Urlaub
Knuddels
Dein
Rob

vom 21.11.2018, 23.26
Antwort von Morgentau:

Nun geht es bald auf die Heimreise, gell? Genieß die restliche Zeit!

1. von Brigitte

Liebe Andrea, sei herzlich gegrüßt.
Das Schenken, als Überraschungsgeschenk, haben wir schon seit Jahren abgeschafft. Wir fragen nach und schenken Geld, dann können sich unsere beiden Jungs ihre Wünsche nach ihrem Geschmack erfüllen.
Ich gehe jedes Jahr auf den Weihnachtsmarkt, um mich in Weihnachtsstimmung zu bringen. Meine Eltern sind auch immer mit mir zum Weihnachtsmarkt.
Als junge Mutti, mit unseren Söhnen, bin ich jedes Jahr sogar mehrmals dort hin. Da waren das Kinderkarussell, die Zuckerwatte und der Märchenwald, sowie der kandierte Apfel die Anziehungspunkte.
Jetzt laufe ich durch die bunte Weihnachtsbuden-Reihen und muß nicht unbedingt was kaufen. Erfreue mich an der Weihnachtsstimmung.
Ja, nun ist es kalt geworden. Der erste Raureif war Sonntag früh um 8 Uhr zu sehen, als ich mit Tamy den ersten Spaziergang machte. Die Autos hatten Eisblumen an den Scheiben.
Heute kam ich um 20.45 Uhr von der Chorprobe nach Hause und da wehte ein kalter Ostwind.
Ich bin ja auch ein gerne Winterkind, mag viel Schnee, da ich Roll-und Eiskunstlauf machte und bis heute Rennrodeln. Ich habe einen original olympischen, gummigepufferten, lenkbaren Rennrodel für Naturrodelbahnen.
Ich bin im Winter immer gut warm angezogen. Habe wattierte Hosen und dicke Sportjacken. Ich friere auch nicht so schnell.Warm gefütterte Handschuhe brauche ich kaum, weil ich meistens warme Hände habe. Eine warme Kopfbedeckung, Pudelmütze, bis über die Ohren, muß aber auch sein.
Ich wünsche Dir eine schöne Winterzeit, genieße Deine mollig-warme Stube nach einem gesundheitsfördernden Winterspaziergang. Alles Gute, tschüssi Brigitte.




vom 21.11.2018, 22.43
Antwort von Morgentau:

Liebe Brigitte, vielen Dank, dass du mir soviel aus deinem Leben erzählt hast.
Das ist sehr spannend und interessiert mich sehr.

Als Kind wohnte ich in einer großen Stadt und eine zeitlang war der Weihanchtsmarkt
direkt neben unserem großen Haus. Aus dem vierten Stock konnte ich hinunter schauen
und das Treiben beobachten. Du kannst dir sicher vorstellen, wieviel Freude mir das
gemacht hat.

Da bist du ja eine richtige Wintersportlerin ... alle Achtung! ;-)
Mir der Ausrüstung hat das sicher auch großen Spaß gemacht, aber so warme Sachen
hatte ich gar nicht. Aber einen echten Schafspelzmantel, obwohl das Fell nach außen
war und ich mich als Kind immer gefragt habe, warum das so dumm ist ... hihi.

Danke für die lieben Wünsche ... viele liebe Grüße zu dir!