Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


Einträge ges.: 2508
ø pro Tag: 1,3
Kommentare: 11603
ø pro Eintrag: 4,6
Online seit dem: 23.02.2013
in Tagen: 1975
2017
<<< Dezember >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    010203
04050607080910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




Captcha Abfrage



Heiße Aussichten

Es scheint wirklich kein Ende zu nehmen. Nach diesem Dauersommer dieses Jahr rechnete ich eigentlich immer damit, dass irgendwann ein großer Paukenschlag die Wende einleiten würde. Aber da tut sich offensichtlich weit und breit nichts. Wahnsinn.



Dass wir mit extremen Wetterverhältnissen rechnen müssen, hat man uns ja schon vor Jahren prophezeit, aber nie hätte ich gedacht, dass es dauerhaft so unnormal kommen würde. Denn normal ist das wirklich nicht mehr.




Bis jetzt ging es wenigstens noch von den Temperaturen her, aber jetzt mehren sich die Anzeichen, dass der Sommer noch eine Schaufel auflegt. Aber warten wir ab. Mir wird oft ans Herz gelegt, ich solle doch die Pferde nicht scheu machen … lach … also gut.




Danken möchte ich noch einmal für eure lieben Kommentare. Ich finde, das ist das Schöne am geschriebenen Wort. Wenn man etwas nicht gleich versteht, liest man es halt ein zweites Mal, sofern man sich dafür interessiert. Während ich das Gefühl habe, gesagte Wörter verschwinden so oft im Nirvana, weil nur die Hälfte verstanden wird oder gar nicht gehört werden.




Vielleicht hab ich ja deshalb schon immer gern geschrieben, weil ich wusste oder hoffte, dann besser verstanden zu werden. Obwohl man auch da missverstanden werden kann, weil der Ausdruck dahinter fehlt, der bei einem Gespräch gleich erkennen lässt, ob es sich um eine wichtige, lustige, traurige oder gar missmutige Botschaft handelt. 

Ein geschriebener Satz kann sarkastisch wirken, obwohl er lustig gemeint war. 

Ach, ihr wisst schon, wie ich es meine, ihr versteht mich ja auch ... :-) 



Auch zwischen den Zeilen kann man oft lesen. Es gibt viele Möglichkeiten, je nachdem, mit was man liest.

Aber das ist eigentlich schon wieder ein anderes Thema ...


Trotzdem wird es jetzt mal wieder ein Weilchen still hier bleiben. Mein Sommerurlaub nähert sich und ich werde einiges in der realen Welt zu tun haben. Meine Kinder werden mich besuchen, ich werde sie besuchen und auch gemeinsame Ausflüge sind geplant. Auch gibt es sonst noch bissel was zu tun, was keinen Aufschub mehr duldet. Ihr kennt das ja schon … ;-)




Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch auch demnächst Urlaub.

Wie auch immer … ich wünsche euch eine gute, wohlmeinende Zeit bis zum Wiederlesen!

(Ewig wird das nicht dauern, ich kann ja gar nicht lange ohne euch sein … :-) )

Morgentau 17.07.2018, 18.08| (16/16) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Eigentlich

ist es wie bei Migräne. Sofern man nicht gerade ein schmerzverzerrtes Gesicht hat oder scheintot aussieht, ist es immer schwierig, es anderen glaubhaft zu machen, wie viele Schmerzen man hat und dass man sich einfach nur grottenschlecht fühlt.

Mein Leben lang hatte ich damit Probleme, es anderen zu sagen, weil ich immer das Gefühl hatte, man glaubt mir ja eh nicht, hält mich für ein Weichei oder dass ich nur nach einer Ausrede suche, um mich vor irgendwas zu drücken oder was auch immer.

Nur bei Leidensgefährten habe ich das Gefühl, sie wissen, wovon ich rede. Die finden auch immer die richtigen Worte, um zu trösten oder zu helfen. Ist ja auch schwierig, etwas nachzuvollziehen, was man nicht nachfühlen oder sehen kann.


Und genau so geht es mir mit der Hochsensibilität. Man kann es einfach keinem wirklich erklären, der nicht selbst damit zu tun hat. Ich hab immer das Gefühl, die meisten Menschen denken, ich mache einen Scherz, wenn ich sage, dass ich es bin. Viele lachen sogar. Sie meinen es nicht böse oder ignorant, nein, sie glauben es einfach nicht, können es sich eben nicht vorstellen. Man sieht es mir ja nicht an. Außerdem bemühe ich mich ja auch, mich anzupassen und nicht zugeknöpft zu wirken. Wo ich mich wohlfühle, geht das auch ganz gut, hab ich auch keine Probleme.


Aber es gibt auch Menschen, die kennen mich plötzlich nicht mehr, weil sie es persönlich nehmen und denken, ich will nur nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Warum glaubt jeder, dass ich das erfinde?

Was ist so schwer daran, zu akzeptieren, wenn jemand introvertiert ist und es ruhiger mag, ja, ruhiger braucht und viele Menschen, Lärm, Enge etc. einfach nicht erträgt? Warum fällt das manchen Menschen so schwer?

Es ist ja nicht so, dass ich jeglichen Kontakt ablehne, ich mag halt nur den kleinen Kreis und bei größeren Geschichten klinke ich mich halt aus. Es geht doch auch ohne mich, deswegen bin ich doch keine dumme Kuh, oder doch? Okay, wer es so sieht, der wird eh nie Verständnis für mich haben, also was soll`s ...

Morgentau 16.07.2018, 19.57| (11/11) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Morgens

schau ich immer noch kurz, welches Wetter für den Tag erwartet wird, um zu wissen, ob ich eine Jacke anziehen oder den Schirm mitnehmen muss, da ich ihn ungern umsonst durch die Gegend schleppe.

Im vergangenen Vierteljahr hab ich ihn glaub zweimal dabei gehabt, einmal davon auch noch umsonst.

Jedenfalls hatten die für heute bissel Regen angekündigt, aber erst nach 15 Uhr, also kein Thema für mich … das Ding bleibt da!


Was soll ich sagen … welche Fehlentscheidung das war, hab ich dann heute auf dem Heimweg zu spüren bekommen. Mein lieber Biber, was da runter kam … boah, das hab ich schon lange nicht mehr so hautnah erlebt.

Innerhalb kurzer Zeit wurden Straßen zu Flüssen, durch die man durchwaten musste, wollte man zur anderen Ufer- … ähm Straßenseite.

Im Bus liefen die Fenster an, so dampfig war es drinnen durch die nassen Körper. Während der Fahrt spritzte das Wasser am Straßenrand meterhoch über die Gehwege … verrückt.

Bei uns im Ort selbst war noch alles trocken, ich konnte es fast nicht glauben.

Hab mich ganz schnell umgezogen … dann ging es auch bei uns los. Aber das war richtig schön, dem strömenden Regen vom Trockenen aus zuzusehen.

Die Luft ist herrlich … und inzwischen ist auch der Himmel wieder blau, sanftwolkig und friedlich …


Morgentau 16.07.2018, 15.57| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Wieder so ein schöner Abend

ich kann es nicht anders sagen. Wie oft habe ich diese Feststellung dieses Jahr schon getroffen? Ein bisschen verrückt ist es schon, aber man könnte sich daran gewöhnen.

Heute hatten wir auch ein kleines feines Gewitter mit schönem, angenehmen Landregen. Nicht sehr lang, aber lang genug, um sich an der frischen Luft danach zu erfreuen.




Wollte mich eigentlich viel eher melden, aber dann kam doch noch überraschend Besuch.

Für mich allein hätte ich heute nicht gekocht, aber so hab ich Bratkartoffeln und Spiegelei gemacht, dazu einen knackigen Salat … und etwas später noch einen leckeren Nachtisch aus Heidelbeeren und Honigmelone. Ich sag doch, es geht uns gut.




Den ganzen Tag haben wir draußen gesessen, bis auf die Zeit, als es gewitterte. Auch wenn ich das Insektensterben sehr bedauere, freut es mich trotzdem, dass man sich mit keinen „Stechlingen“ herumplagen muss. Bis jetzt zumindest noch nicht. So konnte ich draußen in aller Ruhe in der Zeitschrift lesen, die ich mir am Freitag noch gekauft habe. Sehr interessant, aber viel neues steht da eigentlich nicht. Und dass auch schon Jahrhunderte vorher Menschen so gedacht und gefühlt haben, wundert mich auch nicht wirklich. 

Da gab es auch schon Stress, Lärm, anstrengende Menschen, Konflikte, Ungereimtheiten, Ungerechtigkeiten, unterschiedliche Wahrnehmungen etc. etc. …




Hattet ihr auch ein schönes Wochenende? Bis auf die, denen es nicht so gut geht, wie ich nun erfahren habe. Das tut mir sehr leid. All denen wünsche ich von Herzen gute Besserung oder ganz schnelle Genesung!

Euch allen noch einen schönen, friedlichen Sonntagabend!

Morgentau 15.07.2018, 19.22| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Was bin ich froh

dass ich nicht unterwegs bin. Wenn man die Verkehrsmeldungen hört, wird einem gleich wieder ganz schwindlig. Es kommt zwar immer etwas Sehnsucht auf, wenn man andere voller Vorfreude schwärmen hört, dass es auf Reisen geht, … stellt man sich dann aber die Strapazen vor, bis man wirklich am Ziel seiner Urlaubsträume ist und diese genießen kann, dann lockert sich das mit der Sehnsucht auch ganz schnell wieder … lach.

Es ist auch schön, vergangene schöne Momente noch einmal aufleben zu lassen, sich daran zu erinnern. Dafür sind doch diese Erinnerungen da. Was bringt es denn, sich immer nur auf das zu freuen, was vor einem liegt. Dann lebt man ja nur noch von seinen Sehnsüchten und Erwartungen. Bei manchen Menschen hat man schon das Gefühl, dass es so ist. Klar lebt man für den Moment, aber man kann sie sich auch bewahren, denn das macht sie ja erst so wertvoll.




Schlafen konnte ich mal wieder mehr schlecht als recht. Dafür könnte ich mich jetzt ständig hinlegen und ein wenig schlummern. Das tut richtig gut.

Die Bettdecke zurückgelegt … einfach so auf das kühle Laken gestreckt und sofort bin ich weg, träume auch immer gleich etwas. So richtig schöner Schlaf, entspannend, wie ich ihn mir für die Nacht wünschen würde. Warum funktioniert das tagsüber und nachts nicht?




Heute früh war ich schon mit meiner Tochter beim Einkauf. Herrlich, so ein leerer Suma. 

Zum Glück hatten wir nicht viel Zeit, sonst komme ich nur in Versuchung. Nee, am besten gleich mit Zettel losziehen, die Dinge direkt ansteuern, in den WK und ab damit zur Kasse. Alles andere sehe ich nicht. Na ja, manche Sachen halt doch, wie diese neue Konfitüre … Schwarzkirsche mit Holunderblüten. Auf mein Knusperbrot … sooo lecker. 

Dieser „Ausrutscher“ sei verziehen, denn er ist köstlich.

Es geht uns wirklich wirklich gut … und ich bin so dankbar dafür!




Am Himmel zeigen sich schon die Vorboten der angekündigten Gewitter. Über Regen würde ich mich riesig freuen. Wer nicht? Nein, so, wie dieses Jahr, habe ich das echt noch nie erlebt. Der Frühling in dem Sinne ist einfach mal ausgeblieben, aber auch der Sommer war nie so anhaltend warm und trocken. Und keiner weiß, was uns noch erwartet …




... erst einmal hoffentlich ein schönes Wochenende, das wünsche ich uns jedenfalls von Herzen!


(Was anderes: Lest ihr eigentlich meine Antworten auf eure Kommentare? 

Sicher macht es einigen zu viel Mühe, noch einmal danach zu schauen.

Das kann ich total verstehen, geht es mir doch selbst manchmal so.

Bitte, dann seid so gut, und sagt es ganz frei, damit ich nicht ins Leere schreibe,

dankeschön! Ich möchte es nämlich gern beibehalten, aber es sollte schon Sinn machen.

Bei einigen weiß ich, dass sie gern danach schauen, aber es gibt auch ein paar,

denen die Zeit oder Lust dazu fehlt. Wie gesagt, jeder wie er mag! Sagt es nur bitte!)

Morgentau 14.07.2018, 13.20| (17/17) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Sommerabend

Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.



Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm'rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.




Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!


Richard Fedor Leopold Dehmel


Morgentau 13.07.2018, 19.16| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Immer noch bissel schwindlig

aber ansonsten geht es mir gut. Hab oder bin auch ganz gut in den Freitag, den 13. hinein geschlafen und deshalb mit der vergangenen Nacht und mir zufrieden. Es war aber auch nochmal … (oder schreibt man noch mal?) … sehr angenehm von der Temperatur her, das macht echt viel aus.

Klar, so ein paar Regentröpfchen, die ans Fenster klopfen, die hätten mich noch mehr gefreut.

Mal schauen, was und ob noch etwas kommt die nächsten Tage. Eine leichte Gewitterneigung besteht auch für unsere Region.

Warum hab ich jetzt die Karte vor Augen, die bei uns im Bürogang steht? Auf der nichts anderes steht wie „Bla bla Bla“ … lach. Heute morgen fällt mir halt kein anderes Thema ein als das Wetter. Für mehr reicht es noch nicht.

Gut, das Thema Aberglaube würde sich heute anbieten. Seid ihr es? Habt ihr Angst vor einem Freitag, den 13. und seid dann besonders vorsichtig?

Also für mich ist das ein Tag wie jeder andere. Mit dem einzigen Unterschied, wenn was schief geht, muss ich nicht lange nach einer Erklärung suchen, was ja auch schon wieder gut ist. Also alles gut!




Euch wünsche ich auch einen richtig guten Tag! Und passt auf euch auf … ihr wisst … ;-)

Morgentau 13.07.2018, 07.03| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

Ein paar Vorkommnisse

(in Bezug auf meinen Eintrag von gestern) gab es heute allerdings schon.

Das ging schon heute Morgen los. Der Bus kam mal wieder zu spät. Am Steuer der Postkutscher. Das hätte ich mir denken können. Er hat den Namen von mir, weil er immer fährt wie zu Postkutschenzeiten. An und für sich hab ich nichts gegen einen bedachten Fahrstil, wenn es nicht zu stoisch ist. Und glaubt mir, das ist nicht mehr normal. Eine lange Zeit war er von der Bildfläche verschwunden, weil seine Tour immer mit enormen Verspätungen verbunden war und sicher viele Beschwerden eingingen, vor allem, wenn Schüler permanent zu spät zum Unterricht kamen oder Fahrgäste ihren Anschlussbus oder gar -zug verpasst haben.

Warum also taucht der wieder auf? Eine halbe Stunde Verspätung, obwohl es keinen Stau gab. Dabei wollte ich solche Dinge doch gelassener nehmen. Hab auch gleich daran gedacht und mich bemüht. So richtig ist es mir noch nicht gelungen … lach.

Aber ich übe weiter, deshalb erzähl ich von den anderen Vorkommnissen gar nichts erst. 

Ist abgehakt. Es geht allen gut, ich bin satt und morgen ist Freitag … :-)



Morgentau 12.07.2018, 17.23| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Mit der Konzentration

soll es heute schlecht bestellt sein, meinte der Wettermann heute morgen.

Aja … alles klar. Und es soll wieder wärmer, mancherorts sogar heiß werden in den kommenden Tagen. Also morgens gut durchlüften! Bei mir lüftet es schon …

Das Internet spinnt auch mal wieder. Also falls hier mal eine ungewohnte Stille einzieht … ohne jegliche Erklärung, dann nehmt bitte diese dafür.

Habt einen guten, freundlichen Tag!



Morgentau 12.07.2018, 06.58| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Tigerles Traum

Was träumst du, kleiner Tiger,
wenn du im Rasen liegst?
Zuckst du mit deinen Pfötchen,
weil du die Maus nicht kriegst?

Dringt gar ein frecher Fremdling
schamlos in dein Revier?
Ganz klar, das wär ein Unding,
jag ihn schnell weg von hier.

Ich mag, wenn du so da liegst,
so friedlich und so brav.
Träum weiter, kleiner Tiger,
ich hüte deinen Schlaf.


(C) Morgentau

Morgentau 11.07.2018, 21.16| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Dankbar

Ja, dankbar bin ich für jeden Tag, der ohne „besondere Vorkommnisse“ vergangen ist.

Das wird mir oft auch dann mal wieder bewusst, wenn ich Schlagzeilen über Schicksalsschläge lese, die irgendwem widerfahren sind. Das passiert jeden Tag … rund um die Uhr … immer.

Immer passiert etwas, das das Leben von jemanden so stark verändert, dass nichts mehr ist, wie es war.

Ja, ich habe es selbst erlebt. Aber die von anderen berühren mich auch immer wieder, vor allem, wenn man mehr von diesen Menschen erfährt, so dass man sich ein Bild machen und sich die Situation vorstellen kann. Wobei letzteres oft schwierig ist … jeder Mensch empfindet anders … geht anders mit Schicksalsschlägen um.

Mitzuerleben, wie ein Freund tödlich verunglückt, womöglich selbst nicht ganz schuldlos daran zu sein, wie geht man mit so einem Schicksalsschlag um? Etwas, was ich mir nicht vorstellen kann.

Oder wenn der geliebte Mensch plötzlich ein Pflegefall wird. Wie schaffen es Menschen, diese Aufgabe zu übernehmen? Ich könnte noch viele solcher und ähnlicher Beispiele nennen.

Wenn ich davon höre oder lese, schäme ich mich immer richtig, über welche Belanglosigkeiten ich mir manchmal den Kopf zerbreche. Auch komme ich mir dann richtig schwach vor, dass ich nicht mehr leisten kann und schnell in Panik gerate über Vorfälle, die sich oft im Nachhinein als Bagatelle oder ganz normale Alltagshürde erweisen.

Ja, ich bin so dankbar, wenn mir (weitere) schlimme Schicksalsschläge erspart bleiben. 

Aber ich will an mir arbeiten, manche Dinge weniger tragisch zu nehmen, sondern einfach nur froh zu sein über all das, was rund läuft in meinem Leben. Denn so wenig ist das wirklich nicht.

Danke!

Morgentau 11.07.2018, 19.10| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Abendkonzert

Wenn der Tag zur Dämmerstunde

sein Seidenkleid überstreift und dezent Rouge auflegt,

dauert es nicht mehr lange, bis das Abendkonzert beginnt. 


Dann freu ich mich auf Amsel, Grille und Orchester, 

gebe die Last des Tages an der Garderobe ab

und lausche der Aufführung, bis der Sternenvorhang fällt. 


(C) Morgentau



Ich liebe diese Stimmung.


Heute Abend haben sich die Wolken wieder aufgelöst, so dass die Sonne ihr sanftes Rotgold vorsichtig über die Landschaft kippen konnte. Auch der Wind hat sich nun gelegt, nur die Kühle ist geblieben und beschert uns sicher eine frische Nacht.
Ein Schwarm Gänse ist eben über unser Dorf hinweggeflogen. Ich lauf dann immer ganz schnell zum Fenster und schau ihnen hinterher.
Wohin die Reise wohl gehen mag?

Morgentau 10.07.2018, 20.38| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Eigentlich

... war er erst für den 18. Juli "angemeldet", aber er konnte es nicht erwarten.



Aber er holt auf ... :-)

(Foto ist nur kurz zu sehen!)

Morgentau 10.07.2018, 20.00| (16/16) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Es gibt Musik

die kennt kein Mensch. 
Ich wette, ich könnte fragen, wen immer ich will, keiner hat je davon gehört.
Und doch gibt es sie ... und ich hab sie gehört ... und kann sie immer wieder hören,
wie diesen Song z. B., von dem ich nicht mal annahm, dass er zu finden ist ... 

Und es gibt welche, die kennt (fast) jeder. Sie ist schon sooo alt und wirkt noch
immer ... auf mich zumindest. 
Ja, da regt sich immer noch etwas in mir, wenn ich diesen Song höre ... 
da werden Erinnerungen wach, viele Erinnerungen.
Euch geht es doch auch so, oder etwa nicht?

Ach ja, könnte grad so weitermachen. 
Ich liebe Musik und bin so dankbar für die Vielfalt. So danke dafür!

Morgentau 10.07.2018, 19.20| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Wie ich schon

in der Beantwortung eurer Kommentare geschrieben habe, es ist eine riesige Freude und Erleichterung, dass die Jungs und ihr Trainer endlich alle in Sicherheit sind.

Nun müssen ihnen nur noch die drei Helfer und ein Arzt folgen, dann kann die Welt aufatmen.

Was für eine Dramatik. Als ich noch vor ein paar Tagen las, was alles passieren könnte, wie lange sie evtl. noch ausharren müssen da drinnen etc. etc. … und all die anderen Horrorszenarien, das war schier unerträglich für mich. Jetzt kann ich auch die Fotos anschauen, vorher ging das gar nicht.

Ich glaube, in so einer Situation schlüpft man in einen anderen Körper. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie das die Jungs so tapfer durchhalten konnten. Man kennt das ja auch von anderen extremen Ereignissen. Die Erschöpfung und das Bewusstsein, was da überhaupt passiert ist, ich glaube, das kommt alles erst hinterher.

Wie dem auch sei, ich finde es großartig, zu welcher Leistung der Mensch fähig ist. 

Zu sehen, wie schnell Hilfe da ist und die Bereitschaft, das eigene Leben zu riskieren, um das von anderen zu retten, das ist wunderbar.

Sorry, aber das musste ich noch loswerden ...

Morgentau 10.07.2018, 16.37| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Mal wieder

eine grauenvolle Nacht. Ich konnte einfach nicht schlafen. Und immer, wenn ich endlich eingeschlafen war, hat mich irgend etwas wieder geweckt. Irgend ein Geräusch aus Richtung Schnellstraße oder aus dem Garten … zankende Marder z. B., die dabei echt fiese Laute von sich geben. War fast schon froh, als es endlich zu dämmern begann. Was heißt fast, ich war froh.

Die erste Tasse Kaffee hat mich auf die Beine gebracht. Mal sehen, wie lange die Wirkung anhält …




Euch einen schönen Tag!

Morgentau 10.07.2018, 07.03| (9/9) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Das Höhlendrama

ging auch nicht spurlos an mir vorbei. Der Gedanke an die Situation der Kinder war/ist
unerträglich für mich. Einfach unvorstellbar. Horror pur. Ach, ich muss gar nichts erklären, gell?
Ich freu mich so sehr über die Rettung der Kinder. Wunderbar, dass es auch solche Nachrichten gibt. 
Hoffentlich sind bald alle wieder in Sicherheit.

Morgentau 09.07.2018, 17.56| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Wildblümchen

Ihr Wildblümchen am Wegesrand,

so zart und kaum beachtet.

Ums Herz zieht sich ein seidig Band,

wenn man euch nur betrachtet.


Mit Blüten, lila, gelb und blau,

auf dünnen grünen Halmen

leuchtet ihr schon im Morgentau

als Grüßchen von den Almen.


(C) Morgentau



Morgentau 09.07.2018, 17.44| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Im Radio

lief dieser Song heute morgen. Auch so einer, bei dem ich sofort gute Laune bekomme und mitsingen muss, wenn ich ihn höre, dabei ist er schon 50 Jahre alt … verrückt.


So einfach könnte doch alles sein. Hat man damals so gefühlt, wenn man verliebt war?

Wie ist das heute?


Und ist es nicht lustig … „ein Zehn-Centstück investieren“ … ach, wie schön.


Vermutlich versteht mich mal wieder kein Mensch … egal … lach.

Morgentau 09.07.2018, 16.03| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Cabris

Cabris-Tag heißen bei uns solche Tage, die schon morgens den Himmel in diesem ganz speziellen Blau erscheinen lassen. Das ist nicht nur dieser nahtlos blaue Himmel, wie wir ihn an schönen Tagen genießen können, nein, es ist ein ganz spezielles Blau, wie meine Familie und ich es damals, vor nunmehr 14 Jahren, in Cabris (Südfrankreich) erlebten. 

Ein ganz besonderes Blau, wie ich es leider nicht beschreiben kann. So ein Wundertagblau halt, das das Herz höher schlagen lässt und einem das Gefühl vermittelt, man sei im Paradies.

Ganz so fühlte ich natürlich heute morgen nicht, als ich es auf meinem Weg zur Bushaltestelle sah.

Aber mein Herz schlug schon etwas höher, denn sofort waren die Erinnerungen wieder da.

Ich weiß es noch wie heute, wir hatten beschlossen, gleich am frühen Morgen, wenn es noch nicht so heiß ist, nach Cabris zu fahren. Und genau an dem Tag, an diesem Morgen hatte der Himmel diesen einzigartigen Anstrich, dem wir dann diese Bezeichnung gaben.




Kleine Päckchen

Lauter kleine Päckchen
habe ich gepackt,
gefüllt mit
schimmerndem Sonnenlicht,
das durch das Blätterdach der Linde tropfte,
mit weißen Wattebäuschen,
die ich aus Schäfchenwolken zupfte,
mit Rosen- und Orleanderduft,
der mir
betörend um die Nase zog,
mit etwas feinkörnigem Sand,
den ich in meinen Sandalen fand,
einer Meeresbrise und
reichlich
vom lauen Abendwind,
der die heißen Gedanken kühlte
in
jenem Sommer.

Hab alles fest verschnürt,
damit nichts verloren geht
für die Zeit des Vergessens.


(C) Morgentau

Morgentau 09.07.2018, 14.53| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Abendstimmung

Wenn sich die Blütenknospe schließt,

das Abendlicht sein Gold vergießt,

wenn Hummeln ihren Rückflug starten

und alles ruhig wird im Garten,

verändert sich ringsum die Welt,

genauso, wie sie mir gefällt.


(C) Morgentau



Morgentau 08.07.2018, 19.17| (14/14) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Unter der alten Linde

Morgentau 07.07.2018, 15.53| (11/11) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

Das Thema Kochen

findet man bei mir in der linken Seitenspalte nicht. Ich denke, es gibt genug tolle Seiten dafür, auf denen jeder stöbern kann, wenn er auf der Suche nach einem guten Rezept oder einfach nach Ideen ist.

Heute möchte ich eine Ausnahme machen und euch erzählen, wie ich Bruschetta zubereite.

Wer weder Tomaten noch Knoblauch mag, kann sich gleich wieder ausblenden.

Alle, die die italienische Küche lieben, werden es sowieso kennen, aber vielleicht gibt es noch einen oder anderen, der es noch nicht kennt. Das sollte sich ändern … es lohnt sich wirklich.

Und es ist ganz easy.


Die Zutaten, die ich verwende, sollten für ca. 6 Personen ausreichen.


Zunächst schneide ich ca. 1 kg Strauchtomaten in kleine Würfel. Ebenso ca. 3 mittelgroße Zwiebeln.

Beides gebe ich dann in eine Schüssel, schäle 3-4 Knoblauchzehen und gebe diese gerieben dazu.

Die Masse mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen, alles mit 3-4 EL Olivenöl vermengen und ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Ciabatta in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit etwas Öl beträufeln.

Backpapier auf ein Backofengitter legen und die darauf ausgebreiteten Ciabattascheiben in der Mitte des Ofens goldfarben backen - nicht zu dunkel, sonst werden sie zu hart.

Die Ciabattascheiben aus dem Ofen holen und mit dem Gemisch belegen, 1/2 - 1 EL pro Scheibe.


Wer mag, kann noch etwas Parmesan oder fein gehackten frischen Basilikum darüber streuen – Buon Appetito!

Morgentau 07.07.2018, 13.08| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Die Elster schimpft

und stört die morgendliche Ruhe. Ansonsten ist es noch angenehm still.

Die Baustelle gegenüber ruht heute auch. Keine Befürchtungen also, dass mein altes Häuschen in sich zusammenfällt, wenn die große Baggerschaufel in den Asphalt schlägt.

Aber ich will es geduldig ertragen, schließlich dient die Baumaßnahme dem Zweck, den Fußweg zu verbreitern bzw. die Straße zu verengen, damit die Lkw nicht mehr hindurch donnern.

Bäume sollen gepflanzt werden und einiges mehr. Ich bin gespannt. Derzeit rasen und scheppern sie an der abgesperrten Baustelle genau so vorbei wie eh und je. So lange ein Spalt bleibt, wo sie hindurch passen …




Ansonsten verspricht es, ein wunderschöner Tag zu werden. Heute morgen war es leicht herbstlich mit Nebel, der sich nun auflöst und der Sonne wieder Platz macht. Die Luft ist gereinigt vom vielen Regen gestern. Eine Wohltat, die ich allen von Herzen wünsche, die noch sehnlichst darauf warten.

Morgentau 07.07.2018, 09.02| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Nach der Arbeit

bin ich eine Haltestelle weiter gefahren … zum Suma und hab noch ein paar Dinge für das Wochenende eingekauft. Was halt noch in meinem Rucksack Platz hatte. Dann schnell nach Hause.

Jetzt hab ich keine außerhäusigen Termine mehr und kann mir meine Zeit einteilen, wie ich mag. Schon der Gedanke ist sooo entspannend und schön.

Die Sachen in den Schränken verstaut, dem Tigerle seine Lieblingsfutter gegeben, in die Wohlfühlklamotten geschlüpft … und nun ganz viel Zeit für dies und das … wunderbar.




Da fang ich doch gleich mal an und erzähle euch von gestern Abend.

Da hatten wir nämlich von der Firma aus das jährliche Sommerfest.

Obwohl es ganz nett war, bin ich nicht lange geblieben. Für mich ist es immer eine Überwindung, dorthin zu gehen, schließlich sind wir ein ganz schönes Grüppchen … ca. 150 Leute, vermutlich eher mehr … dazu Musik, die jedoch dank schlechter Akustik in dem Hof, in dem wir immer feiern, auf mich total heftig wirkt. Ich weiß nicht, ob das an meinen Ohren liegt oder weil ich HS bin.

Unterhaltungen strengen mich dann so sehr an, die Hälfte versteh ich meistens nicht. So bin ich gezwungen, nachzufragen. Doch selbst wenn ich mein Ohr näher an den Mund meines Nebensitzers halte, werden seine Worte mit all den Nebengeräuschen vermischt. Wie machen das andere, können die das ausblenden?




Andere HS gehen gar nicht zu solchen Events, nehme ich an. Oder es gibt außer mir keine.

Jedenfalls haben andere offenbar kein Problem damit, sich lautstark zu unterhalten, während ringsherum der Geräuschpegel mehr und mehr steigt.

Ich hab alles versucht, es lockerer zu nehmen, mich nicht schon aus Angst vor der Situation zu verkrampfen und womöglich irgendwelche innerkopfigen Muskeln anzuspannen, aber es ändert sich nichts. Dabei gibt es weitaus „schlimmere“ Open-Air-Veranstaltungen, wo die Musik noch viel viel lauter spielt und wesentlich mehr Menschen teilnehmen. Es geht einfach nicht.

Aber da ich meine Kollegen sehr mag und sie sich freuen, wenn ich dabei bin, beiß ich in den sauren Apfel und halte ein Weilchen durch. In den Musikpausen ist es ja auch meistens echt nett, aber die sind halt zu kurz.

Jedenfalls fühle ich mich hinterher immer richtig gut, aber auch befreit … lach.




Die Fotos in diesem Eintrag sind von der Cinque Terre, die wir vor nunmehr fünf Jahren für drei Tage besucht haben. Eine wunderbare Gegend, aber für mein Empfinden zu überlaufen für einen längeren Aufenthalt. Aber es war echt schön, dass ich diese Gegend kennenlernen durfte.


Draußen wird es langsam ruhiger. Sicher schauen einige Fußball, das merkt man.

Die letzten Wolken haben sich verzogen … das Wochenende steht vor der Tür.

Ich wünsch euch einen schönen Freitagabend!

Morgentau 06.07.2018, 18.18| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Sommerloch

Fast schon unheimlich ist die Stille im Bloggerland. Das gab es in den 16 Jahren, die ich blogge, noch nie. Ist es die Sommerhitze, die lähmt? Zum Teil sicher schon, aber bestimmt liegt es auch an anderen Dingen. An anderen Möglichkeiten der Kommunikation z.B., die es damals zu Beginn noch nicht gab. Die Flut an Informationen jeden Tag, wir können ihr kaum noch ausweichen. Wir sind so übersättigt davon, dass das Interesse am Einzelnen, an Details mehr und mehr verloren geht.




Viele haben weder Kraft noch Interesse, dagegen anzukämpfen, und lassen sich einfach nur noch berieseln. Hauptsache, es entstehen keine Lücken, in denen man zum Nachdenken kommen könnte, denn das wäre fatal. Da könnte man plötzlich erkennen, dass irgendwas nicht mehr rund läuft, dass etwas fehlt, und zwar etwas Entscheidendes. Aber das muss jeder selbst erkennen. Die meisten wissen gar nicht, wovon ich rede, wenn ich versuche, sie darauf zu bringen. Sie stimmen mir zwar zu, aber ich spüre, dass das nur oberflächlich ist und nur geschieht, damit das Thema schnell durch ist. Fazit: „Jedem das Seine“.



Vielleicht lebt es sich ja sogar besser mit dieser Oberflächlichkeit.

In manche Dinge dringe ich schließlich auch nicht tiefer ein, um mich zu beschützen. 

Meine Seele, die das nicht verkraftet und nicht verarbeiten kann z.B. ...

Oder ich fühle mich schnell genervt, wenn mir jemand von etwas vorschwärmt, mit dem ich absolut nichts am Hut habe. Wenn man nicht ausweichen kann, kann das für mich zur Qual werden … lach.

Deshalb würde ich auch nie jemanden ein Ohr abkauen, wenn ich spüre, dass da kein Interesse vorhanden ist. Meistens meide ich es von vornherein, wo ich sowas vermute.

Eigentlich auch ein Thema für sich.




Deshalb glaube ich auch, dass es vergebliche Mühe ist, jemanden davon überzeugen zu wollen, wo er seine Prioritäten setzen und auf was die Aufmerksamkeit lenken soll. Das muss und kann echt jeder nur für sich selbst entscheiden. Aber Interesse wecken, das geht. Und doch kommt auch das von Innen und nicht von Außen. Außen ist das „Projekt“, die Neugier darauf kommt von Innen. Aber wurscht. Ich glaube, mir steigt auch die Hitze zu Kopf … lach.




Die Luft ist gewitterträchtig, drückend, lähmend. Selbst den Vögelchen scheint ihr Lied heute nur schwer durch das Schnäbelchen zu gehen.

Etwas flügellahm fühle ich mich auch, dabei wird es wieder ein langer Tag.

Aber auch der geht vorüber. Hoffentlich ohne Unwetter. Das wünsche ich uns allen!

Morgentau 05.07.2018, 08.00| (9/9) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht