Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Ingrid
Bonne nuit :-)
12.4.2018-20:32
Ingrid
Hab ein schönes Wochenende!
Alles Liebe - Ingrid
17.3.2018-11:35

Gib mir ein U

gib mir ein R … gib mir ein L … gib mir ein A …

Ihr ahnt, wie es weitergeht?

Richtig, ich habe Urlaub … eine wunderbare Woche lang. Und ich freu mich, denn laut Wettervorhersage wird das schon ein Sommerurlaub. Verrückt.




Nicht, dass ich es im Urlaub so heiß bräuchte. Aber lieber so, als trübes, kaltes Wetter. 

Mit Grausen erinnere ich mich an die elendslange düstere Zeit. Aufkommendes Stöhnen aus dem Innern werde ich deshalb zu unterdrücken wissen. Oder ich stell es unter die kalte Dusche und mich gleich mit.

Für alle, für die es ein Drangsal ist, tut es mir natürlich leid.




Schlimm ist es schon, was in einigen Regionen abgeht. Alles Wasser auf einmal und andernorts gar nichts.

Man hat es prophezeit, die Unwetter werden zunehmen und alles gerät durcheinander ... :(

Beängstigend.


Verreisen werde ich nicht, ich war ja schon unterwegs dieses Jahr. Eine Woche ist leicht zu füllen … mit ein paar nützlichen Dingen und vielen Seelebäumlern. Ich freu mich drauf!




Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal ein schönes, erholsames Wochenende, auf dass es sich euren Vorstellungen entsprechend gestalten möge!



Meine Gedanken sind natürlich immer auch bei euch, die ihr Kummer, Sorgen oder Schmerzen habt ... und meine Wünsche, dass es euch bald besser gehen möge!!!

Fühlt euch ganz fest umarmt!

Morgentau 25.05.2018, 14.49| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Eine traumhafte Nacht

liegt hinter mir. Nein, geschlafen habe ich nicht so gut, das wusste schon das Tigerle zu verhindern, der sich momentan einfach nicht entscheiden kann, wo er selbige verbringen mag. Draußen oder drinnen. Immer, wenn sein Entschluss feststand – für den Moment – riss er mich aus den schönsten Träumen. Mega schlechtes Timing. Aber dadurch ist mir bewusst geworden, wie viel ich eigentlich träume. Ob das immer so ist, weiß ich nicht, aber vergangene Nacht war ich ständig im Traumland unterwegs. Dabei dachte ich, da oben, in meinem Hirnstübchen, würde man auch endlich mal schlafen … szzz.



Nach den Gewittern gestern Abend hängt die Feuchte noch in der Luft.
Die Landschaft ist nebelverhangen ... die Wiese voll Morgentau ... auf den Hecken liegen tauperlenbefädelte Spinnennetze ... ach, ich könnte schon wieder ... ;-)

Morgentau 25.05.2018, 07.37| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ein Amselmännchen

hab ich heute beobachtet. Wie es in der Vogeltränke ein Bad nahm, sich darin putzte und dazwischen immer wieder voll Inbrunst zwitscherte … als wollte es rufen: „Schau her, bin ich jetzt schön genug für dich?“ …

Sein Federkleid war schon ganz nass, aber er machte immer weiter und schien ganz aufgeregt dabei.

Leider entzieht es sich meiner Kenntnis, ob er damit bei seiner angebeteten Amseldame Eindruck schinden konnte.




Es macht soviel Freude, Tiere zu beobachten. Schade, dass die meisten von den wild lebenden so scheu sind. Andererseits denke ich aber auch, dass es gut so ist und sie vor vielen Gefahren schützt. Sollen sie sich ihre Achtsamkeit bewahren.




Vergangenen Freitagabend haben wir noch einen schönen Abendspaziergang gemacht. Mein Sohn hatte ja nun das Leih-Objektiv und wollte es auch gleich testen. Wie sehr ich mich gefreut habe, ihn dabei begleiten zu dürfen, hätte ich zwar nicht erwähnen brauchen … tu es aber trotzdem … hihi.




Solche Abende liebe ich. Schon, als wir aus dem Auto ausstiegen, hörte ich die Grillen zirpen und die Lerchen singen und nahm diesen unvergleichlichen Duft von frisch gemähtem Gras wahr … hach. 

Grillen zirpen zu hören, ist zu einem richtigen Ereignis bzw. Erlebnis geworden.

Und sonst nur Stille. Am Horizont ein verklingendes Gewitter, sanftes Abendlicht ... 

In solchen Momenten kann ich mir nicht vorstellen, dass es etwas Schöneres gibt.




Wieder waren wir ganz allein an diesem wunderbaren Ort, einem Hang in Lauterach, am südlichen Rand der Schwäbischen Alb. Nein, Menschen sind uns nicht begegnet, dafür aber einige Tiere. Katzen, Kühe und Schafe, ein Eichhörnchen und eine wunderschöne Raupe, die uns über den Weg lief bzw. kroch. 

Vorsichtig in ein Blatt gehüllt, legte ich sie in die angrenzende Wiese.




Das Licht am Abend ist fast noch schöner als morgens. Irgendwie lässt sich die Sonne mehr Zeit, in ihr Nachtlager zu wandern. Morgens hingegen geht es meistens ziemlich schnell, bis sie ihr Tages-Make-up aufgetragen hat.


Diese kleinen Zicklein sprangen uns ganz übermütig entgegen, als wir an ihrem Gehege vorbei liefen. Gefolgt von einem Huhn, das auch gleich angerannt kam. Das sah so lustig aus.




Auf dem Rückweg „trafen“ wir noch diese Eselchen …




Wie schön es diese Tiere haben. Es hat so gut getan, dies zu sehen. Ich liebe es.


Ansonsten ... bin ich froh, dass die Kopfschmerzen endlich nachgelassen haben, und hoffe, dass sie ihre Zurückhaltung beibehalten.

Das gleiche gilt für Unwetter, vor denen mal wieder gewarnt wird. Schon verrückt, was da abgeht. Man muss sich nicht wundern, wenn der Körper schlapp macht. 

Jetzt soll es sogar richtig heiß werden ... Badewetter ... Sommer. 

Ehrlich ... das klingt nicht gut. Da kommt sicher nichts Gutes nach. Aber auch hier gilt: Abwarten!

Morgentau 23.05.2018, 13.27| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Bin mal wieder

aus dem Netz geflogen. Also gut, dann schreibe ich halt einen Text vor und füge ihn später ein, wenn ich wieder on bin.

In das wunderschöne Wald-Gedicht im vorigen Eintrag, das ich noch nicht kannte, habe ich mich gleich verliebt. Es spricht mir aus dem Herzen bzw. diese Emerenz tut es. Sie muss einst wie ich gefühlt haben. Den Gedanken finde ich unglaublich schön. Es gab schon immer Menschen, die so fühlten, das ist wunderbar.




Ich frage mich immer, warum es im Verhältnis zu anderen Empfindungen oder Interessen, doch relativ wenige Menschen sind. Oder meine ich das nur? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich auffallend wenigen Menschen begegne, wenn ich in der Natur unterwegs bin. Und lauscht man irgendwo in der Öffentlichkeit den Gesprächen der Menschen, ist das auch nie ein Thema. Es geht scheinbar immer nur um Geld, Krankheiten, Kinder, Fußball, Arbeit und vor allem auch um die Schwächen der Menschen, aber zum Thema Natur hört man höchst selten jemanden diskutieren.

Vielleicht bewege ich mich nur in den „falschen“ Kreisen … lach.




Betrüblich finde ich, dass nun so einige meiner Lieblingsblogs schließen. Ich hab das Gefühl, dass das Bloggen für viele mehr und mehr zu einem Zeitfresser wurde. Deshalb kam wohl das neue DSG für einige wie gerufen, denn das hat ihren schon lange im Innern geschmorten Gedanken gefestigt und ihren Entschluss beschleunigt.

Ich kann das verstehen, traurig stimmt es mich dennoch.



Wie es bei mir weitergeht, weiß ich noch nicht. Bedenken wegen des neuen Gesetzes habe ich nicht mehr. Ein Zeitfresser ist das Bloggen natürlich auch bei mir, vorallem, da das Bearbeiten von Fotos bei mir dazu gehört. Aber so lange es mir noch Freude macht, möchte ich daran festhalten.

Nun muss ich mich schnell von euch verabschieden ... da es gewittert, deshalb fahr ich den Rechner lieber runter.

Bis morgen ... wenn ihr mögt.

Morgentau 22.05.2018, 19.17| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Mein Wald, mein Leben

Ich sah den Wald im Sonnenglanz,
Vom Abendrot beleuchtet,
Belebt von düstrer Nebel Tanz,
Vom Morgentau befeuchtet:
Stets blieb er ernst, stets blieb er schön,
Und stets mußt' ich ihn lieben.
Die Freud' an ihm bleibt mir besteh'n,
Die andern all zerstieben.



Ich sah den Wald im Sturmgebraus,
Vom Winter tief umnachtet,
Die Tannen sein in wirrem Graus,
Vom Nord dahingeschlachtet;
Und lieben mußt' ich ihn noch mehr,
Ihn meiden könnt' ich nimmer.
Schön ist er, düsterschön und hehr,
Und Heimat bleibt er immer.



Ich sah mit hellen Augen ihn,
Und auch mit tränenvollen;
Bald sänftigt' er mein Grollen.
In Sommersglut, in Winterfrost, –
Konnt' er mir mehr nicht geben, –
So gab er meinem Herzen Trost;
Und drum: Mein Wald, mein Leben!


Emerenz Maier

(Fotos:Janobi, mit freundlicher Genehmigung)

Morgentau 21.05.2018, 00.00| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Ganz schön trüb

ist es noch heute morgen. Aber es soll besser werden. Die Aussichten für die nächsten Tage sind toll. Nicht zu warm, sonnig mit Wolken, vielleicht mal ein Schäuerchen und nachts angenehm kühl. Schauen wir mal, ob der Wettermann recht behält, das wäre wunderbar.




Ich freu mich auf die freien Tage, auch wenn ich noch keine konkreten Gestaltungspläne habe. Das wird sich finden.

Mein Sohn darf über Pfingsten ein Objektiv testen und hat mir schon den Mund ... ähm die Augen wässrig gemacht ... hihi. Für Sonntag gibt es eine Einladung ... und ansonsten ... wie gesagt ... ich werde sehen ... und fühlen!

Die Natur hier fühlt sich auch total wohl zur Zeit. Der Regen der letzten Tage hat dafür gesorgt, dass alles noch üppiger wächst. Grün, grün, grün, wohin das Auge schaut. Es ist eine wahre Freude.




Für die innerhäusigen Stunden habe ich mir Lesefutter besorgt … eine neue Ausgabe von G.o

Wi..en … es geht um den Menschen und seine Seele … bzw. die Zeit, die man sich für sie nehmen soll. Das interessiert mich sehr, was zu diesem Thema geschrieben steht.

Ich denke, ich nehme mir genug Zeit für meine Seele. Anders könnte ich nicht überleben.

Dennoch … ich freu mich, noch mehr zu diesem Thema zu erfahren.




Ansonsten hoffe ich natürlich wieder auf viele Stunden in der Natur. Und das lege ich auch euch ans Herz. Nutzt die schönen Stunden, die wunderbare Jahreszeit. Geht hinaus und genießt die Natur. Nie präsentiert sie sich schöner als jetzt.

In diesem Sinne wünsche ich all meinen lieben „Besuchern“ eine wunderschöne Pfingstzeit!



Morgentau 18.05.2018, 06.59| (11/11) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Tinker

Bei unserer schönen Wanderung neulich sind wir auch diesem lustigen Typen begegnet ...



Er war genau so neugierig wie ich und kam gleich auf mich zu. So eine Rasse hab ich noch nie gesehen. Ein Pferdchen mit Schlaghosen … hihi.




Zuhause hab ich mich gleich informiert. Es ist ein Tinkerpferd, das der Rasse Irish Cob angehört.

Die langen Haare an den Beinen nennt man auch Puscheln, was ich ziemlich treffend finde.




Das muntere Pferdle rannte ein paar Runden in seinem Gehege und schüttelte dabei die ganze Zeit das Grasbüschel in seinem Maul. Das sah so lustig aus. Diese wehenden Puscheln dazu … herrlich.

Morgentau 17.05.2018, 15.11| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

Heute

werde ich nicht alt. Es zieht mich ins Bett, aber bissel warten muss ich schon noch.

Erst sah es so aus, als käme wieder eine Wetterfront auf uns zu. Dunkle, bedrohliche Wolken zogen über uns und gegrummelt hat es auch mal. Aber es ist alles noch ganz friedlich da draußen. Überhaupt ist es sehr ruhig heute. Läuft da vielleicht ein wichtiges Fußballspiel?




Die Natur freut sich sehr über das Nass. Alles wächst wie verrückt … auch der Löwenzahn mitten auf dem Weg. Vielleicht sollte ich mir doch ein Häslein zulegen, das könnte dann immer den Weg frei mampfen. Ich fürchte nur, dass das Tigerle dies weniger witzig finden und sich mit dem Hoppelmann anlegen würde. Aber wer weiß, vielleicht würden sie auch Freunde … oder um die Wette laufen, wie einst Hase und Igel.




Ich liebe diese Märchen. Was wäre die Kindheit ohne sie. Schön, dass es Märchen gibt. 

Schon immer gab es diese magischen Welten voller Zauber und Wunder, in die sensible Seelen flüchten konnten. Kinder brauchen das ganz besonders. 

Aber auch manch Erwachsener …

In diesem Sinne ... schöne Träume!

Morgentau 16.05.2018, 19.33| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Kann es sein

dass die Lindenblüten schon duften? Als ich heute unter ihren Bäumen entlang lief, drang jedenfalls ihr wunderbares Aroma in meine Nase.

Vielleicht kam das ja auch aus den Pfützen unter ihnen … eine Art kalter Tee oder Parfüm, entstanden durch den Regen, der über ihre Blüten tropfte. Hach …



Nein, das ist natürlich kein Lindenbäumchen, sondern eine junge Buche.

Aber morgen schau ich mir das mal genauer an. Es kann doch nicht sein,

dass die Linden schon blühen, oder doch?

Morgentau 16.05.2018, 16.54| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Dafür

lahmt die Verbindung mal wieder schrecklich. Ob es doch damit zusammenhängt? 

Bin gespannt, ob man erfährt, was die Ursache für den Stromausfall war.


Ansonsten … alles gut soweit, wenn man von meiner Dauerangststellung mal absieht. 

Aber damit muss ich auch weiterhin leben, das wird sich nie ändern, genau so, wie ich mich niemals ändern werde.

Da müsste sich schon die gesamte Situation ändern, im nahen wie im weiten Umfeld. 

Ändern würde ich mich persönlich zwar auch nicht, aber vielleicht könnte ich dann mit manchem besser leben, leichter klarkommen … oder es würde mich nicht mehr so tangieren wie jetzt. Aber irgendwo logisch. Wenn ich permanent Existenzangst habe, weil mein Ein- und Auskommen vorn und hinten nicht reicht, kann sich das mit einer üppigen Erbschaft natürlich ganz schnell ändern … ganz klar.

Nein, nicht ich, das war nur ein Beispiel.


Wenn ich ein ängstlicher Mensch bin und mir jemand Sicherheit bieten kann, dann kann zwar die Angst genommen werden, aber ein ängstlicher Mensch bleibe ich trotzdem.

Weshalb mir auch ein Therapeut nichts bringt, wenn er mir keine Sicherheit bieten kann.

Und so könnte ich viele Beispiele nennen. Es macht schon einen Unterschied, ob man eine echte Angststörung hat oder ob die Ängste vielleicht nur übertrieben ausgeprägt sind … aus den wiederum unterschiedlichsten Gründen. Ach, komplizierte Geschichte …

Morgentau 16.05.2018, 15.50| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

In einem alten Haus

hat es so manch marode Stelle. Ohne ins Detail gehen zu wollen … es knarrt und quietsch hier, bröckelt und schwächelt da, und so manches, über viele viele Jahre zuverlässige Teil gibt eines Tages ganz den Geist auf. Oft erlebt … meistens erst mal konsterniert reagiert und dann nach Lösungswegen gesucht.


Für mich ist es deshalb auch immer ein Schock, wenn plötzlich der Strom ausfällt. Vor allem tagsüber, wenn eigentlich kein ersichtlicher Grund besteht. Bei einem Gewitter kommt es ja schon mal vor, … und geschieht es nachts und es ist ringsherum dunkel, liegt die Ursache klar auf der Hand bzw. meistens in der Überlandleitung. Es dauert oft auch nicht lange, und der Strom ist wieder da.

Aber wie gesagt, passiert sowas tagsüber, fährt es mir erst einmal in sämtliche Glieder und mein erster Gedanke ist, ob irgendwas im Haus dafür verantwortlich ist. Der zweite … Schitt, wenn das länger dauert … mein Gefrierschrank ist voll … verkraftet das mein Rechner … geht jetzt die Heizung kaputt? Hilfeeeee.

Frau Morgentau, die Panikerin, in Aktion.


Heute war es mal wieder soweit. Der Strom fällt aus … mir wird schlecht. Zum Glück fiel mir ein, ich könnte schnell mal rüber in den kleinen Laden laufen, die müssten auf haben.

Gemacht – getan … da kam mir schon ein Mann entgegen … „Nichts geht mehr – alles tot!“

Puh, welch ein Glück, dachte ich … naja, nicht wegen der Sache selbst, aber der Gedanke „ich bin nicht allein – nicht verantwortlich … und kann davon ausgehen, dass alles getan wird, dass es bald wieder läuft, ließ die Anspannung von mir abfallen … pffff.


Ca. eine Stunde hat es gedauert … der Sonntagsbraten ist gerettet! :-)

Morgentau 16.05.2018, 14.23| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Nun ist er da

der schöne Landregen. Heute Morgen drang ein Wispern und Kichern durch das geöffnete Fenster. Es kam aus der Morgenwiese, die sich an dem frischem Nass labte. Auch die Vögelchen sangen eine Oktave höher, wie mir schien. Und das Grün leuchtet noch kräftiger … wunderbar.




Möge auch euer Tag erfrischend für euch sein, ganz gleich, in welcher Form … ;-)

Morgentau 16.05.2018, 07.25| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Die letzten Tage

hatten wir immer Glück. Alle Gewitter machten einen Bogen um uns. Heute dürfte uns das Glück verlassen. Aber gefährlich sehen die Wolken nicht aus, deshalb ist mir nicht bange … und der Regen wird sehnlichst erwartet. Die Böden dürsten. Also her damit …


Morgentau 15.05.2018, 16.04| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Mal sehen

wie lange ich durchhalte, nur ganz wenig am Tag zu essen. Wohler fühle ich mich auf alle Fälle, körperlich jedenfalls. Wie lange ich das seelisch durchhalte, möchte ich allerdings nicht prognostizieren.

Wenn der Appetit auf bestimmte Sachen oder bisher bevorzugte Zubereitungsarten, die ich zum Wohle der Gesundheit abändern möchte, wieder übermächtig werden oder mir z. B. Kaffee, Tee und manch anderes ungesüßt einfach nicht mehr schmeckt, dann dürfte meine momentane Einstellung ziemlich schnell kippen, wie ich mich kenne. Selbstbeherrschung war leider noch nie meine Stärke, da bin ich ehrlich.

Dafür bin ich härter im Nehmen und lass es mir selten anmerken, wenn ich mich ungut fühle, um es vornehm auszudrücken. Vermutlich hängt das auch mit der Angst vor Konsequenzen zusammen.

So langsam steig ich dahinter, was in meinem Hirn dabei vorgeht.

Lieber Schmerz aushalten als irgendwas tun (zu müssen), was meine kostbare Freiheit schmälert.

Nun werdet ihr sagen, Schmerz schränkt sie ja auch ein. Das stimmt schon. Aber auch hier kann ich nicht aus meiner Haut. Wie schon erwähnt, erst, wenn gar nix mehr geht, reagiere ich wirklich.

Und doch bin ich überzeugt, dass es oft auch besser war, abzuwarten, bis es wieder vorbei ist, als irgendwelche Tabletten zu schlucken oder sinnlose Untersuchungen oder Behandlungen über mich ergehen zu lassen. Ja, mag sein, ich rede mir das alles ein, aber jeder muss da seinen Weg finden.

Ein Idealrezept gibt es einfach nicht. Und wenn ich früher sterben sollte, weil ich zu spät kam, dann sollte es auch so sein. Schließlich weiß ich ja, welches Risiko ich eingehe.

Für mich steht jedenfalls fest, … ich höre weiter auf meine innere Stimme, … und so lange die mich nicht zum Arzt schickt, geh ich da auch nicht hin. Punkt.

Morgentau 15.05.2018, 15.50| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Der Kuckuck

Der Wald ist still, der Wald ist stumm,

Es bebt kein Blatt, es nickt kein Zweig,

Ein Vogelruf von ferne schallt,

So voll und rund, so warm und weich.


Das ist der Kuckuck, der da ruft,

So laut, so laut im tiefen Wald,

An meine Schulter drängst du dich,

Und deine Hand sucht bei mir Halt.


Du bist so still, du bist so stumm,

Ich höre deines Herzens Schlag,

Du hältst den Atem an und zählst,

Wie oft der Kuckuck rufen mag.


Ich lächle deiner Kinderangst,

Du meine süße Wonne du,

Es blüht uns noch so mancher Mai,

Der Kuckuck ruft ja immerzu.


Hermann Löns



Morgentau 15.05.2018, 07.25| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

Alt werden

oder älter werden, ist nicht immer einfach. Auf einmal tauchen hier und da Zipperlein auf, von denen man bis dato nur am Rande gehört hat … oder nicht einmal das. Der Körper will einfach nicht mehr so, wie er soll. Knochen, Gelenke, Organe … alles schwächelt und muckt blöd rum.


So fragt man sich oft, ist das eine vorübergehende Geschichte, mit der man jetzt halt leben muss, oder sind das Anzeichen für eine ernste Erkrankung? Klar bräuchte man nur zum Arzt gehen und das checken lassen. Aber was mich anbelangt, scheue ich mich genau davor.


Zum einen mag ich wegen einer Lappalie nicht extra den Arzt bemühen, denn da warte ich lieber ab, bis es wieder gut ist. Zum anderen habe ich Angst vor einer Fehldiagnose oder dass ich alle möglichen Untersuchungen über mich ergehen lassen muss, bis ich am Ende wirklich noch krank werde, was vielleicht sonst gar nicht passiert wäre. Oder aber es stellt sich heraus, dass es was ganz anderes ist. Kommt ja nicht selten vor. Darauf hab ich aber auch keinen Bock.


Warte ich also ab, bis die Beschwerden so belastend werden, dass es nicht mehr anders geht.

Aber könnte es dann nicht schon zu spät sein?


Was ich mir abgewöhnt habe … im Internet zu recherchieren. Das ist fatal, denn für Schmerzen an dieser oder jener Stelle können oft dutzende und mehr Faktoren eine Rolle spielen.

Auch hier ist von völlig harmlos bis lebensbedrohlich alles drin.

Da ich leicht zu Panik neige und mir auch schnell mal alles weh tut, weil ich lese, dass das so sein muss, lass ich davon lieber die Finger bzw. Augen.


Bisher ist vieles wieder von allein verschwunden, so plötzlich, wie es einst kam. Also werde ich auch weiterhin abwarten und Tee trinken ... oder? Überhaupt, liegt es nicht vielleicht doch an dem, was wir zu uns nehmen?

Viel mehr Obst und Gemüse wollte ich essen, aber irgendwie bekommt mir das auch nicht. Naschen ist nicht gesund ... beim Trinken sollte man auch vorsichtig sein ... und so könnte ich grad weitermachen. Aber in den Sumä platzen die Regale und Truhen aus allen Nähten, verlockend glotzen die Verpackungen daraus hervor und starren uns an. Endlosthema ... 

Sogar das Tigerle hat gespuckt. Jetzt hab ich ihm Hühnchenfilet gekocht, das liebt er.

Hoffentlich wird das bald wieder ... seufz. Hoffe, euch geht es gut! Schönen Abend noch!

Morgentau 14.05.2018, 18.56| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Ein wunderbarer Morgen



Ich mag keine Schnittblumen, finde es traurig, dass sie vor der Zeit sterben müssen, und ich mag auch nicht, dass man einen Anlass braucht, um seiner Mutter eine Freude zu machen. Aber das soll jeder so halten, wie er mag.

Ich freu mich immer, wenn mir meine Kinder Blümchen schenken, allerdings welche im Topf oder für das Beet.




Noch viel viel mehr freue ich mich jedoch, dass sie immer Zeit für mich haben. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist, schließlich hat jeder Mensch sein Päckchen zu tragen und die freie Zeit ist meistens bemessen. Dass sie diese so oft mit mir teilen, ist auch ein Grund, dass es in meinem Leben viele schöne Momente gibt und ich den Verlust meines lieben Mannes irgendwie verkrafte. Ja, auch nach mehr als 8 Jahren fehlt er mir noch sehr.




So konnte ich diesen wunderbaren Morgen erleben mit vielen magischen Momenten. Mein Herz schlug wieder im Hals vor Freude. Die Vögelchen sangen, der Kuckuck rief, die Frösche quakten … und sonst nur Stille … Wald … Feld und Wiesen. Zunächst noch von Nebelschwaden umwoben, kam die Sonne mehr und mehr zum Vorschein und strahlte vom frühlingsblauen Himmel. Es ist mit Worten nicht zu beschreiben, was ich empfunden habe.




In den Wiesen glitzerte der Morgentau und überall roch es nach frischem Heu und Erde.

Vielleicht könnt ihr euch anhand meiner Fotos diese Situationen vorstellen, obwohl es natürlich schwierig ist.




Leider geht es mir heute nicht so gut. Kopfweh und Bauchschmerzen, hoffentlich brüte ich nichts aus. Auch das Tigerle ist bissel verschnupft. Irgendwas muss halt immer die Freude trüben.




Aber diese verzauberten Momente, die kann mir keiner mehr nehmen. Ich habe sie erlebt und gefühlt und ich bin unglaublich dankbar dafür.

Ich liebe den Frühling ...

Morgentau 13.05.2018, 09.40| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten