Morgentau
 

Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts,
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.


Gottfried Keller




Wie die Gedanken sind,

die du am häufigsten denkst,

ganz so ist

auch deine Gesinnung.

Denn von den Gedanken

wird die Seele gesättigt.


Marc Aurel


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Des Menschen Leben …

ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen,

ist unser Kinderspiel auf Erden,

ein Lichtschatten,

ein fliegender Vogel,

Spur eines fahrenden Schiffes,

Staub, Nebelhauch,

Morgentau und aufbrechende Blume.


Gregor von Nazianz




Wenn die Stimmen
des Alltags
schweigen,
beginnt meine Seele
zu erzählen.

Morgentau




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Kleine Sommerpause



Ja, es ist mal wieder soweit – ein Päuslein ist angesagt!

Hab demnächst auch Urlaub und möchte wenigstens in dieser Zeit meinen Rechner und ähnlich verführerische Kommunikationsmittel wieder konsequent ruhen lassen.

Mein Wunsch ist, ein paar Tage hauptsächlich den Stimmen der Natur lauschen zu dürfen. 

Mal sehen, ob es mir vergönnt ist.


Zu dem Thema habe ich DIESEN sehr interessanten und beeindruckenden Artikel gefunden. 

Er hat mich wirklich sehr fasziniert und sogar einige Vermutungen bestätigt.

Viel zu wenig erfährt man über solche Dinge, weil sich einfach zu wenige dafür interessieren. Das finde ich so bedauerlich.

Nie werde ich vergessen, als meine Freundin und ich bei diesem außergewöhnlichen und wunderschönen Film fast allein im Kino saßen.

Und die Kommentare unter diesem Trailer sprechen leider auch für sich.


Euch von Herzen alles alles Liebe … bis zum Wiederlesen!

Morgentau 26.07.2017, 13.13| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Ich bin mir sicher

der Junge wäre mein Schwarm, hätte ich so … naja … sagen wir … zig Jahre weniger auf dem Buckel. Und den Song finde ich auch klasse. Dafür ist man ja nie zu alt.


Nein, ich will nicht wissen, wer mit dieser Art Mucke nichts anfangen kann, von daher kapp ich hier mal die Möglichkeit, mich davon in Kenntnis zu setzen … hihi.

Morgentau 26.07.2017, 10.31| PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Über 40 Jahre ist es her

dass ich zum letzten Mal in der Wohnung meiner Großmutter war. Als Kind war einem das natürlich gar nicht so bewusst, dass jener Tag, als sie starb, der letzte war, an dem ich diese Adresse aufsuchen würde. Obwohl ich auch später noch oft an dem Haus vorbeispaziert bin.


Aber selbst nach der langen Zeit denke ich so oft an meine Großmutter. Schließlich war sie ein wichtiger Teil meiner Kindheit. Schade, dass ich sie so früh verloren habe.




Als ich vergangene Nacht mal wieder nicht schlafen konnte, versuchte ich mir vorzustellen, wie es in ihrer Wohnung ausgesehen hat. Und was soll ich sagen, ich sah alles noch haargenau vor mir. Da ist nichts in Vergessenheit geraten. Selbst die Dinge, die in ihren Schränken standen, auf den Kommoden, im Bad … alles seh ich noch vor mir.




Sogar ihren alten Staubsauger seh ich noch vor mir. Wie ein Dudelsack konnte er sich aufblähen, wenn man ihn anschaltete. Sogar das Geräusch, das er dabei machte, hab ich noch im Ohr. Und ich riech noch die Zitrone, mit der Großmutter so gern putzte. Alles roch immer irgendwie nach Zitrone bei ihr. Zumindest in Küche und Bad.

Noch heute denke ich sofort an sie, wenn mir Zitronenduft in die Nase steigt.

Morgentau 26.07.2017, 08.13| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Irgendwie

wird es immer dunkler. Hab schon gesehen, da kommt so eine dicke linksdrehende Regenwolke auf uns zu, die dürfte wieder ordentlich die Wasserspeicher füllen.

Ein wilder Bote kündigt sie bereits an. Er hat die Herbstmaske aufgesetzt und jagt damit übers Land. Kommt ihr nur, Wind und Regen, ich habe keine Angst vor euch.



Morgentau 25.07.2017, 14.24| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Einen Teller Kässpätzle

verdrückt … und auf dem Sofa eingenickt. Das Tigerle eng an mich gekuschelt.

Aber wenn ich jetzt schlafe, klappt es in der Nacht wieder nicht. Außerdem wollte die Küche noch aufgeräumt werden.

Zwischen den grauen Wolken blinzelte die Sonne hervor und rührte mein schlechtes Gewissen, denn wenn ich nicht endlich etwas tue, sind meine Fenster bald ...


Undurchsichtig


Frau Sonne zeigt mit Penetranz
auf meine Scheiben ohne Glanz,
und gibt mir damit zu verstehen:
Der Schmutz ist nicht zu übersehen.

Auch nützt nun die Erklärung nichts,
dass der Sommer tückisch ist,
und manchmal sogar wie verrückt
des Himmels Nass ans Fenster drückt.

"Willst du denn nicht nach draußen blicken,
dich nicht an der Natur erquicken?" ...
fragt mich die Sonne vorwurfsvoll,
und ich geb` zu: Das ist nicht doll.


Die Lage, die scheint „aussichtslos“.

Ich frage mich: Wie schaff ich´s bloß,

das endlich in den Griff zu kriegen.

Ich MUSS den Schweinehund besiegen!


(C) Morgentau


Morgentau 24.07.2017, 17.52| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig

Eine Spinne

rannte über meinen Arm und hat mich geweckt. So eine kleine flinke.
Na doll, da kann ich endlich mal schlafen, weckt mich so ein Krabbletier, das in meinem Bett nichts verloren hat.
Davon bin ich so erschrocken, dass an Wiedereinschlaf nicht zu denken ist.

Blick zur Uhr ... Mist, noch viel zu früh zum Aufstehen, dabei bin ich hellwach.
Hellwach, wie kann das sein? Musste ich früher mal raus mitten in der Nacht ... ihr wisst schon ... war ich immer glücklich, wenn ich beim Blick auf die Uhr feststellen konnte, dass ich noch ein paar Stunden habe. Zurück im Bett bin ich sofort wieder eingeschlafen.

Warum ist das heute nicht mehr so? Wie kann man von 0 gleich auf 100 sein???
Da geht irgendwas nicht mehr mit rechten Dingen zu.
Schon lange nicht mehr ... :(

Ein wenig gruslig finde ich das schon. Wie das Spinnlein im Bett ... uaaaauuuuu ...

Morgentau 24.07.2017, 02.20| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Is this the real life?

Vermutlich habt ihr den Clip schon gesehen. Ich kannte ihn noch nicht … und kann euch sagen, der ging mir sowas von unter die Haut.

Musik ist einfach allmächtig.


Eigentlich warteten die 65.000 Fans im Hyde Park auf den Auftritt von „Green Day“. 

Bis es soweit war, erklang Musik vom Band.


Was dann jedoch passierte, als „Bohemian Rhapsody“ erklang … 

ach, schaut bzw. hört doch selbst …

Gänsehaut pur, oder?

Morgentau 23.07.2017, 20.21| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Erholen

konnte ich mich auch heute. Die Stille genießen, Musik hören, schreiben ... dies und jenes tun und Zeit dazu haben.

Zeit und Raum.

Die Fenster weit geöffnet und wunderbare Luft hereinströmen lassen. Die ganze Nacht hatte es geregnet. Da ich nicht bzw. nur wenig schlafen konnte, hab ich dem Geräusch gelauscht. Ich hör das so gern, dieses sanfte Tröpfeln und Plätschern. Eigentlich war das immer ein Garant dafür, dass ich gut einschlafe, aber selbst das scheint nicht mehr zu wirken, wenn der Geist zu sehr aufgeputscht ist. Oder es liegt an dem Unsichtbaren, das in der Luft schwebt. Es ist jedenfalls kein seltenes Phänomen und wird seine Ursachen haben.


Tut mir leid, wenn ich immer wieder in die gleiche Kerbe schlage, aber es beschäftigt und belastet mich nun mal, und wenn ich ein wenig über meine Empfindungen darüber schreibe, tut mir das gut.


Oft denke ich darüber nach, wie und wo alles seinen Ursprung hat und ob es sich wirklich so verhält, wie der Mensch meint, oder ob doch alles ganz anders ist.


Wir haben Gefühle, Gedanken, Begabungen. Aber warum ist das so unterschiedlich und wer entscheidet das, oder wo werden die Voraussetzungen dazu gebildet, dass einer gefühlvoller als der andere ist, der eine mehr Wissen aufnehmen kann als der andere, und einer Grandioses leisten kann, während man den Sinn der Existenz von einigen Menschen in frage stellen muss.


Was ich gern wüsste, … ob diese Mischung beabsichtigt und notwendig ist (warum auch immer – das steht schon wieder auf einem anderen Blatt), oder bedeutet es, dass einige in der Evolution schon weiter entwickelt sind als andere?

Bis zu einem gewissen Grad ist ja alles nachvollziehbar für mich, aber wenn es extrem wird, ausufert, ist das eine Fehlprogrammierung oder auch "normal", und wenn ja, WARUM?


Auf jeden Fall ist das Leben auf unserem Planeten so was von faszinierend, wenn man bedenkt, wie groß das Universum sein muss und dass es zumindest in dem von uns erforschbaren Umfeld keinen zweiten dieser Art gibt. Und da es offensichtlich irgend etwas geben muss, das uns Menschen „erschaffen“ hat, warum lässt es zu, dass wir so zerstörerisch mit diesem „Wunder“ umgehen, oder welche Absicht steckt dahinter? Ich kann es mir einfach nicht erklären, oder finde ich die Antwort doch erst nach meinem irdischen Dasein?

Diese Frage, die es früher in meinem Gedankengut gar nicht gab, stelle ich mir jetzt immer öfter.


Morgentau 23.07.2017, 17.54| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Im Hängegarten

von Neufra konnte ich heute meine Seele baumeln lassen.




Ganz allein waren wir … allein mit Taubenschwänzchen, Bienen, Käfern und Schmetterlingen.




Wie hab ich diese Stille … diese Düfte und Farben genossen. Ich liebe solche Orte.




Der Garten wurde einst auf elf Meter hohen Bogengewölben errichtet und diente dem Zweck, die oberhalb befindliche Kirche und das Schloss vor dem Abrutschen zu bewahren.




Außerdem hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Donautal.




Nun ist schon wieder Abend. Wo ist nur der Tag hin?

So still ist es heute, wenn es doch immer so wäre. Gern sitze ich noch am offenen Fenster, höre den Vögeln bei ihrem Abendplausch zu. Nein, Gesänge sind das nicht mehr … aber ein leises Zwitschern. Die Jungen sind nun flügge und die Eltern vermutlich auch etwas erschöpft, ich weiß es nicht.


Bin ich wirklich so anders, weil ich die Ruhe so sehr liebe und brauche? Warum scheint das, was ich unter Lärm verstehe, so vielen Menschen nichts auszumachen? Vor allem der Bau- und Verkehrslärm, der immer mehr zuzunehmen scheint. Aber auch viele viele andere Lärmquellen ... vorallem, wenn diese penetranten Geräusche andauern. Schrecklich.


Und warum kommt manchen Menschen nie der Gedanke, dass sie vielleicht für andere zu laut sind, wenn sie ihre Stimme in gewissen Situationen bzw. öffentlichen Plätzen nicht ein wenig drosseln? Muss denn immer gleich der ganze Ort hören, was sie neues zu verkünden haben? Kommt ihnen nie der Gedanke, dass es Menschen gibt, die das nicht hören wollen?


Warum empfinde ich das offensichtlich anders, viel extremer? 

Fehlt mir was zwischen Gehörgang und Gehirn? Oder ist die Verbindung zu kurz?


Wenn ich irgendwann sterbe und nur noch als Seele im Raum schwebe, kann ich es hoffentlich selbst aussuchen, wo das sein wird.



Morgentau 22.07.2017, 21.03| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Hochsensibel

Wenn ich heute noch

etwas vorhätte, zu einem Fest eingeladen wäre oder zu was auch immer, ich müsste absagen.

So erledigt, kaputt, fertig, erschöpft, todmüde und ausgelaugt war ich schon lange nicht mehr.

Mit letzter Kraft hab ich mich in den Supermarkt geschleppt, die Dinge fürs Wochenende eingekauft, sie nach Hause gekarrt, in den Schränken verstaut … und ganz schnell den Aus-Knopf gedrückt. Rien ne va plus …


Was für eine Woche. Zwei Arzt-Termine, fast jeden Tag Kopfweh, der Lärm um mich herum, die vielen Menschen, die Nachrichten, das Wetter … das war für mich eindeutig zuviel. Vielleicht bin ich auch bissel krank, ich weiß es nicht, aber momentan fühlt es sich so an.

Aber nun ist Wochenende … dankbar ergreife ich den Rettungsanker und lass mich fallen …

Heute nur ein kleiner Gruß in die Runde. Sobald meine Akkus wieder mehr Saft haben,

schau ich auch wieder bei euch vorbei!


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!


Morgentau 21.07.2017, 16.40| PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Der 2.

ZA-Termin steht an. In meinem Bauch krampft es, das Herz will aus dem Brustkorb springen.
Selbstgespräch: Ja, ja, das kennen wir schon. Das geht vorüber. Auch das Zittern.
Und morgen früh gleich nochmal ... Termin beim HA. Wenn schon aufgeregt, dann nehm ich doch gleich noch was anderes mit, was ebenfalls schon längst überfällig ist.
Es wird alles gut gehen ... und die Werte sind auch okay, klar doch.

Ich denke an den Freitagabend. Das ist ja schon morgen. Also ... alles halb so wild.

Morgentau 20.07.2017, 06.25| PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Vorstellen

kann ich es mir nicht. Wenn man ein Leben lang nicht weiß, welches Schicksal die eigenen Eltern ereilt hat, wenn man quasi ein Leben lang nach ihnen sucht und sicher auch irgendwo noch ein winziger Hoffnungsfunke schimmert, dass sie eines Tages wie durch ein Wunder wieder auftauchen, obwohl der Verstand diese Möglichkeit längst ausschließt, wie quälend muss ein Teil des eigenen Lebens da wohl sein?


Sicher habt ihr auch schon von dieser schier unglaublichen Geschichte gehört, von den zwei Leichen, die man im Tsanfleuron-Gletscher fand, und die dort vermutlich 75 Jahre im Eis lagen und die Eltern von sieben Kindern sein könnten.


Schon oft habe ich mir versucht vorzustellen, wie es ist, wenn man einen lieben Menschen auf so grausame Weise verliert. Wenn er spurlos verschwindet und man nicht weiß, was ihm widerfahren ist. Das muss die Hölle sein.


Und dieses Paar … was wird ihm damals passiert sein? Vermutlich sind sie in eine Gletscherspalte gefallen. Für immer gefangen im Eis, wenn die Klimaerwärmung nicht dafür gesorgt hätte, dass man sie nun doch gefunden hat. Vielleicht ergibt die Obduktion noch etwas.

Schön, dass die Kinder nun endlich erfahren, was mit ihren Eltern passiert ist, und sie bestatten können. Ich hoffe, sie hatten trotzdem ein schönes Leben.

Morgentau 19.07.2017, 11.37| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Dämmerstunde

Wenn im Wald zur Dämmerstunde

der müde Tag ins Dickicht flieht,




dreh` ich meine Abendrunde,

warte heimlich, was geschieht.




Hinter einer Hügelspitze

entdecke ich im Abendlicht




ein Zwerglein mit bemooster Mütze,

und manch andren kleinen Wicht.




Es ist ein Glucksen und Frohlocken,

auch zarte Elfchen sind dabei.




Die eine tanzt in Ringelsocken,

die andre holt den Most herbei.




Dann dreh`n sie sich ganz wild im Kreise.

Ich trau mich, näher hinzugeh`n.




Doch plötzlich ist es wieder leise,

ich hab` die Wurzel nicht geseh`n.




Nun frag ich, ist`s ein Traum gewesen,

was ich hier sah, oder doch wahr?




Geblieben von den Zauberwesen

ist nur ihr langes goldnes Haar.


(C) Morgentau


Morgentau 18.07.2017, 19.19| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Herzensangelegenheiten

Ganz übles Kopfweh

hab ich heute. Dieses Wetter schlaucht mich. Vielleicht schau ich später nochmal vorbei ...

Morgentau 18.07.2017, 14.27| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Ich glaube

so langsam beginnt auch hier die Urlaubszeit, obwohl die Sommerferien erst nächste Woche, also am 27. 7. starten.
Heute morgen war auffallend weniger los auf den Straßen als sonst um diese Uhrzeit.
Vielleicht war es auch nur Zufall. Mal sehen, wie es morgen ist.
Jedenfalls war es richtig angenehm, mal nicht im Stau zu stehen. Ich dachte erst, dass ich noch am Träumen bin ...



Heute haben wir uns über alte Filme unterhalten. Ach, da wurden so viele wunderbare Erinnerungen wach. Ich glaube, ich sollte mal wieder den einen oder anderen vom Staub befreien und anschauen.
Das ist ein Thema, da springt jeder Ü30 an: "Weißt du noch?" ... "Genau, den gab es ja auch. Was für ein genialer Film ... " erinnert sich jeder seufzend und gibt auch gleich seine Lieblingszenen zum Besten.



Die vielen schönen alten Filme mit ihren tollen Ausstattungen und wunderbaren Dialogen.
Ich vermisse sie.
"Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" z.B. ... oder "Das große Rennen rund um die Welt" ... ach, was gab es da für einen Spaß. Die Filme mit Louis de Funès, Bourvil und wie sie alle hießen, was haben wir gelacht.

Aber auch die Abenteuerfilme, Western, Mantel- und Degen-Filme, Krimis, Psycho- und Mysteriethriller und und und.
So viele tolle Filme, deren Titel ich alle noch weiß ... hunderte und mehr. Allein, während ich das hier schreibe, jagen sie alle durch meinen Kopf.

Sollte ich allerdings auch nur fünf Filme vom vergangenen Jahr nennen, ich glaube, ich müsste lange überlegen ...

Morgentau 17.07.2017, 20.05| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesehen - Gehört

Es gibt so Phasen

da weiß man: Von nun an wird es anders laufen!

Ganz plötzlich fühlt man das in seinem Innern. Weder ein Plan noch sonst welche Einflüsse haben das verursacht … es ist einfach so. Jedenfalls kenne ich solche Punkte im Leben, wo auf einmal alles anders läuft als zuvor, weil man es so will. Später kann man es sich oftmals gar nicht mehr vorstellen, dass es jemals anders war.


Ich rede auch gar nicht so von den großen Veränderungen. Die treten meistens schicksalsbedingt auf oder nach einem großen Schnitt, wie einer Trennung, dem Wohnort- oder Arbeitsplatzwechsel.

Nein, davon rede ich nicht. Ich meine die kleinen Veränderungen oder „Beschließungen“.

Lange Rede … kurzer Sinn, ich habe beschlossen bzw. mich entschlossen, ab sofort gesünder zu leben. So trinke ich z.B. seit einer Woche nur noch Wasser und Tee. Und meinen Kaffee natürlich. Aber der Holunder-, Himbeer-, Waldmeister- und Johannisbeersirup, mit dem ich immer mein Wasser versüßt habe, fällt ab sofort weg. 


Wenn das wegfällt, muss mein Körper schon mal eine Menge Zucker weniger verarbeiten.

Ich werde allgemein weniger Zucker benützen, weniger Süßkram essen. Und jetzt, da mir das eine innere Stimme gesagt hat, fällt es mir auch gar nicht schwer. Vorher undenkbar. Seltsam, dass es plötzlich funktioniert.

Es kommt halt immer auf den richtigen Zeitpunkt an. Das geht mir mit vielen Dingen so. 

So manches dauert auch mal ewig, aber wenn es dann soweit ist, und ich den Willen in mir spüre, dann hält mich nichts zurück.

Naja, abwarten sollte ich eigentlich trotzdem ein Weilchen, bevor ich große Töne spucke. 

Vielleicht handelt es sich ja wirklich nur um eine Phase … hihi. 




Kommt gut in die neue Woche!

Morgentau 17.07.2017, 06.47| (10/10) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nachgedacht

Ein herrlicher Sonntag

Ein Himmel aus hellblauer Seide … weiße Wattebäusche, die gemütlich darüber ziehen …

und eine überirdische Ruhe. Hach, tut das gut. An nichts anderes möchte ich gerade denken.

Nur an diese friedliche Welt ...




Auch euch wünsche ich einen friedlichen und schönen Sonntag!

Morgentau 16.07.2017, 11.05| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ich bin so angetan

von dem Lavendelduft, dass ich mir heute gleich noch einen großen Topf mit Schopflavendel aus dem Gartenmarkt mitgebracht habe. Und weil Gelb so schön zu Lila passt, musste auch noch einer mit Mädchenaugen mit. Natürlich hoffe ich auch, viele Bienchen damit anzulocken.


Zum Thema Lavendel hab ich auch diese schöne Seite entdeckt. Und erinnert hab ich mich an einen kleinen Laden in Südfrankreich …




... aus dem auch dieser Duft strömte. Natürlich ist es noch schöner, wenn man direkt an einem Feld vorbeigehen kann, aber dieses Glück hatte ich leider noch nicht.


Auch ihr solltet die Chance nutzen und noch einmal ordentlich durchatmen, ganz gleich, nach was es duftet. 

Noch ist die Luft frisch, aber die nächste Hitzewelle rollt schon auf uns zu ... 

Morgentau 15.07.2017, 19.19| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Ganz schön frisch

ist es heute. Im Winter wäre es vermutlich ein milder Tag, aber nach den vielen heißen Tagen
fühlt es sich fast schon herbstlich an. Aber die Luft tut gut. Ich konnte auch wunderbar schlafen in der vergangenen Nacht, was aber auch an den Kräuter- und Lavendelsäckchen liegen kann, die mir eine liebe Freundin geschickt hat und nun neben meinem Kopfkissen liegen.



Man kommt sich ein bisschen so vor, als würde man mitten in einer Sommerwiese liegen.
Hoffentlich verlieren die Säckchen ihren Duft nicht so schnell.
Obwohl ich eine sehr empfindliche Nase habe, die sich schnell reizen lässt, hat sie
offensichtlich kein Problem mit Heu, Kräutern und Blüten. Darüber bin ich sehr froh.

Morgentau 15.07.2017, 13.48| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

26 Jahre

hat sie treue Dienste geleistet. Heute haben wir sie auf den Mikrowellenfriedhof gebracht. Obwohl, begraben wird sie ja nicht, sondern recycelt. Egal … jetzt ist sie jedenfalls weg und ein neues Küchenmitglied ist eingezogen. Möge sie uns auch so treu zu Diensten sein.


Und da ich mich schon mal in der Küche aufhalte, erzähl ich euch auch noch, was es heute zum Mittagessen gibt: Kartoffel-Gemüse-Gratin


Ich geb noch Zwiebelringe und ein paar Kümmelkörnchen dazu.


Also ihr wisst, wo ihr mich findet … vielleicht bis später!


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!



Morgentau 15.07.2017, 11.12| (7/7) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Sommerfeeling

Ein leiser Wind weht übers Land,
sanft wallt das Weizenmeer.
Der Himmel zieht ein blaues Band
vom Süden zu uns her.




Ein Mäuschen huscht über den Weg
ins sonnentrockne Feld.
Das grüne Fröschlein springt verschreckt
in seine feuchte Welt.




Den Falter lockt die süße Frucht
wie mich der Duft von Heu.
Die Stimmung wächst in mir zur Sucht,
ich fühl` mich leicht und frei.




Am Waldsee ist der Andrang groß,
wer schwimmen kann, taucht ein.
Der Rest macht seine Leinen los,
segelt im Sonnenschein.




Der Milan kreist im Abendflug,
von Fern tönt Glockenschlag.
Ich hab` noch immer nicht genug
von diesem Sommertag.

(C) Morgentau

Morgentau 13.07.2017, 20.41| (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Nun aber schnell

ein kurzer Bericht für alle, die mir so lieb Mut gemacht und die Daumen gedrückt haben.

Meine ZÄ, der ich davon erzählt habe, meinte gleich, da würde es heute viele blaue Daumen geben. Auch sonst war sie sehr einfühlsam und nett, machte mir immer wieder Mut, fragte mich, ob es noch auszuhalten wäre, erklärte mir jeden einzelnen Schritt und wollte mir am Schluss bzw. am Ende der Behandlung (die über eine Stunde ging) sogar die Tapferkeitsmedaille überreichen.


Das klingt doch richtig gut, gell? Ich bin auch sowas von erleichtert, ich kann gar nicht sagen, wie sehr. Habt ihr nicht heute Vormittag so gegen 10 den riesigen Knall gehört? Ja, da fiel mir ein mächtiger Stein vom Herzen … ein Felsbrocken.


Natürlich war das noch nicht alles. Sie hat heute mit der Stelle begonnen, wo für mich die meisten Schmerzen ausgingen … eine Wurzelbehandlung. Details erspare ich euch.

Eine kleinere Sache kommt dann nächste Woche … und danach kommt die größte Baustelle …

die Entfernung eines Weisheitszahnes. Statt Vollnarkose gibt es jetzt die Möglichkeit einer Dämmerschlafnarkose, was ich mir mal durch den Kopf gehen lassen soll.

Meine Kollegin riet mir gleich dazu, da sie schon Erfahrungen damit hat und sehr zufrieden war.


Hihi … so kurz war der Bericht jetzt gar nicht, aber für alle, die sich in ähnlicher Situation befinden oder all meine lieben Leser, die es einfach interessiert hat, hab ich es nun doch etwas ausführlicher geschildert.

Übrigens hat sie meine Zahnpflege gelobt … keine Karies, kein Zahnstein, was erstaunlich sei nach der langen Zeit. Auch das hat mich natürlich riesig gefreut.


Und ich Dummi wollte es nochmal eine Woche verschieben. Was bin ich froh, dass ich noch die Kurve gekriegt habe. 

Hach ...


Euch allen nochmals vielen lieben Dank für eure Anteilnahme, die mir wirklich ganz ganz
sehr geholfen hat! Dankeschön!



So hab ich mich danach gefühlt ... wie ein Schmetterling!

Morgentau 13.07.2017, 17.11| (12/12) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Was ich noch sagen wollte

Große Überwindung

hat es mich gekostet, endlich den Schritt zu wagen und einen Termin in der Zahnarztpraxis zu machen. Das kann sich kein normaler Mensch vorstellen. Die letzte Behandlung liegt sieben Jahre zurück. Ist das zu fassen? Nein, gell?

Und damals bin ich nur dorthin, weil ich aus bekannten Gründen Medikamente zur Beruhigung genommen habe und meine Angst leicht gedämmt war zu dem Zeitpunkt.

Nach zwei Jahren hatte ich die aber abgesetzt, weil ich wieder das fühlen wollte, was ich noch fühlte, als meine Welt noch in Ordnung war … und wegen meiner Arbeit natürlich. Ich wollte einfach wieder Ich sein. Dieses Leben hinter einem Schleier, das fand ich schrecklich.


Natürlich kamen auch meine Ängste geballt zurück, mit dem Unterschied, dass ich sie jetzt akzeptiere, zulasse, damit zu leben gelernt habe. Sie gehören nun mal zu mir. Das bin ich.

Auf diese Weise komme ich besser damit klar, kann sie auch etwas besser überwinden.

Bis auf Ausnahmen. Manchmal kann ich mir selbst zureden, soviel ich will, es ändert einfach nichts. Wie jetzt. Die Angst sitzt mir im Nacken und lacht sich eins. Endlich hat sie mich mal wieder so richtig gepackt. Manno, blöde blöde Angst.


Wenn ich nur den ersten Schritt schon hinter mir hätte. Wenn man einmal dort war, ist es nicht mehr ganz so schlimm. Aber im Moment zitter ich innerlich vor Aufregung, wenn ich auch nur daran denke. Mir ist schlecht … und am liebsten möchte ich wieder absagen. Aber das geht nicht, wenn ich endlich wieder richtig kauen will … lach. Endlich ohne Angst in einen Apfel beißen … eine Möhre knabbern … und und und. Seit zwei Jahren schiebe ich diesen Termin schon vor mir her, schließlich konnte ich immer noch auf der rechten Seite kauen. Aber die will jetzt auch nicht mehr …


Ich schäm mich so.

Morgentau 12.07.2017, 07.53| (18/18) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerzlich

Das Waldfest

Der Wald hat sich herausgeputzt
vom Tal bis rauf zum Gipfel.
Der Regen hat das Laub entschmutzt
bis in der Bäume Wipfel.

Der Bach fließt klar, das Grün sprießt hell,
die Nadelkissen funkeln.
Des Rehleins frisch geputztes Fell
leuchtet sogar im Dunkeln.

Der Fuchs kämmt seinen schönen Schweif,
der Hase pflegt die Ohren.
Die Pfütze hat der Frosch sogleich
zum Bade auserkoren.

Ein jeder macht sich schick und fein,
freut sich schon auf die Gäste.
Gemeinsam will man fröhlich sein
beim abendlichen Feste.

(C) Morgentau


Morgentau 10.07.2017, 19.49| (11/11) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustig